Beiträge von karine

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    Oje, das klingt nicht schön.

    Geröntgt worden ist er nicht?

    Es kann auch auch was auf den Magen-Darm-Trakt drücken, was die Passage verengt, oder er kann Fasern im Kropf haben. Das könnte man nur so sehen.


    (bei Übelkeit könnte Ingwer u.U. im Tee helfen)


    Dumm, dass das mit der Tiho Hannover arbeitsmäßig nicht hinhaut, grad jetzt vor dem Wochenende, wo man auch dort dann mehr Glück oder weniger haben kann, wer dort Wochenenddienst hat. .


    Offene Sprechstunde ist dort morgen zwischen 10 und 12:30, Telefonsprechstunde (0511-953-6820) von 14 -15 Uhr, aber da muss man sehr dranbleiben, um durchzukommen. (Obacht, si fngt nich immer ganz pünktlich an, kann ssieren, dass acum 15:05 noch d Ansagetext läuft, dann einfach weiter versuchen)

    Eine Möglichkeit wäre vielleicht noch , falls es bei Euch vor Ort uneindeutig bleiben sollte, zu versuchen, sich über die Telefonsprechstunde oder über die Anmeldung (0511-953-6800) einen Termin geben zu lassen, der zeitlich für Euch hinhaut.

    (wär natürlich gut, vorher die Untersuchungsergebnisse zu haben)


    Falls die Ergebnisse nicht eindeutig sind und das noch etwas wäre, was Ihr in Erwägung zieht, und Ihr sehr lange nicht dort wart:

    Die Tiho-Vogelklinik ist nicht mehr wie früher am Braunschweiger Platz, sondern im Neubau am Bünteweg 9, rechter Eingang, rechts davon ist die Anmeldung, von dort gehts dann in den zweiten Stock hoch.


    Natürlich wünsche ich Euch, dass eine gute Diagnose und Hilfe schon so möglich ist durch die Untersuchungsergenisse - das Ganze einfach nur noch als Möglichkeit - (inklusive Telefonsprechstunde zur Beratung) - wär ein Termin nötig und heut noch möglich, wäre das sicher günstiger als am Wochenende.


    Alles alles Gute dem Armen

    Off Topic:

    Das ist natürlich krass. Vom Anschauen allein kann man ganz sicher nicht sehen, ob ein Vogel nur infiziert, aber nicht erkrankt ist und so potentieller Ausscheider ist. Grad bei den oft gut an den Virus adaptierten Wellis.

    Das wär für mich auch Ausschlussprinzip.

    Allerdings - das ist keine Entschuldigung für den Arzt, aber vielleicht für Dich selber - wird es andren noch vor ein paar Jahren auch mit eingesandten Proben nicht immer zwingend besser ergangen sein.

    Da waren teils auch nur Federtests Standard, deren Ungenauigkeit sehr sehr groß ist. Das hab ich auch noch so machen lassen.

    Besser schon ist die Kombination aus Blut- und Federtests, aber diese Erkenntnis hat gebraucht , sich allgemein durchzusetzen. Und auch da kommt es noch zu falschnegativen Ergebnissen.

    Das sicherste, die Kombination aus DNA-Tests aus Blut und Feder plus ein Antikörpertest(Elisa-Test) war dann lange Zeit das Sicherste. .

    Allerdings ist das deutschlandweit einzige Gerät für die Antikörpertests vor ein paar Monaten kaputtgegangen.

    Ich weiß nicht, ob es derzeit mehr als einen Tierarzt gibt, der Antikörpertests in einem ausländischen Labor machen lässt.Und ob und wann das deutsche Gerät wieder zur Verfügung steht.

    Also sind die kombinierten Blut- und Federtests wieder der Standard, wobei es da wohl auch noch Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Laboren bezüglich der Testgenauigkeit geben soll. .


    Was ich damit sagen will: es disqualifiziert ihn total, und ich kann sehr gut verstehen, dass Du da nicht mehr hinfährst.

    Nur - für Dich selber - es ist nicht sicher, ob die Proben, die damals bei den meisten andren der Standard waren, das korrekte Ergebnis gebracht hätten.

    Die Folgen hätten die gleichen sein können, nur mit weniger schlechtem Gewissen.


    Schön, das er wieder fitter erscheint.

    Ich denke wie Gwenny, dass es am Keimgut selber gelegen haben kann.

    Es gibt sogar Gruppen, die Keimfutter komplett ablehnen, weil damit immer eine gewisse Keimbelastung verbunden sei .

    Aber das gehört zu den etlichen Sachen, wo unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen, und ich es schwer finde, eine eigene Position in den ganzen Meinungen zu finden.

    Da Pet-M muss ich jetzt glatt mal googeln.

    Weiter gute Besserung für ihn


    edit Susi: OT gesetzt

    Das ist gut zu wissen. ********** soll die Facharztausbildung haben.

    Die Admins dort sind da eigenlich sehr genau.

    Aber auch da gibt es natürlich Riesenunterschiede. Ich hab da in letzter Zeit leider von einigen mit der offiziellen Zusatzausbildung Unschönes gehört.

    (bei Polyoma und PBFD kommt es immer auch noch auf die gewählte Testmethode an . Falschnegative Ergebnisse sind leider auch bei Blut-+Federtests möglich, sofern kein zusätzlicher Antikörpertest gemacht wurde. Im Inland derzeit nicht möglich, gab es aber lange. Reine Federtests haben die Genauigkeit von Würfeln oder Pendeln.)

    Aber das Wichtigste jetzt:

    Alles gute Deinem Schatz!

    oje, das klingt nicht schön.

    Ich hatte mal ähnliches erlebt, als ich zum zwar vogelerfahrenen , aber nicht vogelkundigen Fachtierarzt war. Damals(noch kein Internet) wusste ich noch nicht, dass es eine spezielle mehrjährige Zusatz-Ausbildung zum Fachtierarzt für Vögel gibt.

    Was in der Situation raten, das ist schwer, - ich wurde zu hektisch, hab sie zu schnell wohl in die Tiho sstaionär gebracht, wo dann bei ihr der Stress größer als der Nutzen war.

    Da hätte ich mehr auf meinen Bauch als auf meine Panik hören müssen und sie erstmal zur Ruhe kommen lassen. Ist jetzt aber nicht so gement, dass bei Dir warten das richtige ist, sondern ein Plädoyer, auf den Vogel und aufs eigne Gefühl zu achten.


    Eins aber halte ich für fast sicher: Dass der Tierarzt kein Fachtierarzt für Vögell war. Ich bin in einer Gruppe, da wird deren Adressenliste sehr oft erneuert, und es wird nicht nach irgendwie vogelkundig gefragt, sondern eben nach der Zusatzausbildung zum Fachtierarzt.

    Davon gibt es danach keinen in Braunschweig.

    Der nächstgelegene müsste *** sein.


    Wenn Du entscheidest,dass er fit genug ist, für einen neuerlichen Tierarztbesuch, dann fahr zu einem mit Zusatzausbildung. Nicht nur wegen des Flügels. Abstrich machen und Abstrich machen kann sehr unterschiedlich feinfühlig vonstatten gehen..... die Erfahrung habe ich schon gemacht.......bzw. meine Vögel.


    edit Susi: TA Name wegen späterer Negativwerbung gesternt

    Off Topic:

    Nein, ich habe NICHT von Lügner geredet.

    Die Formulierung erste Brut im Jahr allerdings ist nach dem, was jetzt offensichtlich gemeint ist, die erste Brut überhaupt, halt einigermaßen mißverständlich

    Da mit der begonnenen Brut ja die Fakten schon da sind, erübrigt sich leider auch die Diskussion über Sinn und Gefahren von Zucht.

    Das "perfekte" Aufzuchtfutter kenne ich tatsächlich nicht, was aber zur "perfekten Aufzucht" dazugehört, ist das Futter der Entwicklung anzupassen. :

    Antjes Beitrag

    ....ist kein Geheimwissen, sondern hier im Unterforum UNGEWOLLTE BRUT angepinnt.

    Es ist wichtig, die Ernährung so zu gestalten, dass nicht zu lange zu gehaltvolles Aufzuchtfutter gereicht wird, da damit die Gefahr steigt, dass die Eltern erneut brutig werden, die nächste Brut anstreben, und die Kleinen deshalb rupfen, verletzen oder die Fütterung einstellen.

    Perfekt heißt deshalb immer nur für den jeweiligen Zeitpunkt perfekt.

    Off Topic:

    Woher wollen Sie wissen dass ich regelmäßig züchte

    ...., nur zum Verständnis, jemand der das erste Mal überhaupt züchtet, würde von der ersten Brut überhaupt schreiben , Sie heben besonders hervor, dass es die erste Brut in diesem Jahr ist, das muss einfach so klingen, als haben Sie in früheren Jahren auch schon gezüchtet, evt. sogar mehrere Jahresbruten.

    Ansonsten kann ich mich nur NeueNymphenNanny anschließen, generell für Zuchtfragen idealerweise einen Fachtierarzt mit der entsprechenden Zusatzausbildung für Vögel zu konsultieren,(gibt da ja noch mehr als die Ernährung zu beachten - welche Gesundheitstests wurden bei den Eltern durchgeführt, damit versteckte Erkrankungen nicht an Küken weitergegeben werden, welche Farbschläge darf man nicht miteinander verpaaren, aber das wissen Sie ja bereits , wenn Sie bis auf das "perfekte" Aufzuchtsfutter bereits alles wissen. ) der sich auch gut mit Brutvorbereitung und Aufzucht auskennt, sonst zumindest einen erfahrenen Züchter zu befragen oder einem Zuchtverband beizutreten.

    Falls man nicht eben der Argumentation folgt, dass es schon genug Nymphen in Tierheimen und elenden Haltungen gibt, die "uns" brauchen .

    Willkommen hier, aber etwas irritiert bin ich dennoch über die Frage.

    Du klingst, als würdet Du regelmäßig züchten;

    Es ist die erste Brut in diesem Jahr.

    und dann fragst Du nach dem passenden Aufzuchtfutter?

    Das passende Futter für die Brutkondition, (welches genau das ist, weiß ich auch nicht) , und auch die Gewöhnung ans Aufzuchtfutter, beginnt das nicht bereits vor Eiablage?

    Und beginnt man nicht erst dann mit Brut/Zucht , wenn man informiert ist?

    Entschuldige , wenn das unfreundlich klingt, man kann sehr über Brut und Zucht an sich streiten, aber wenn schon, finde ich, sollte man vor dem Aufhängen eines Nistkastens wissen , was zu tun ist. Oder Plastik für den Fall der Fälle da haben.

    Nichtsdestotrotz wünsche ich Dir, dass sich noch jemand freundlicher Deiner annimmt.

    upps, ganz schöne Strecke......

    Der längste Reisebericht , denn ich im Kopf habe, ist dieser hier , in Kaninchentransportbox mit Futter und Wasser , ich hoffe, ich darf ihn hier verlinken. : https://nymphensittichforen.de…000km-mit-vogel/&pageNo=1

    Ich wäre mir nicht sicher, ob ich für noch weitere Strecken nicht doch einen Käfig nehmen würde, aber das hängt sicher auch vom Naturell und der Schreckhaftigkeit der Vögel ab.

    Manche benutzen ihn schon für kürzere Strecken.

    Die von Dir abgebildeten Boxen sind die, die normal auch im Tierversand benutzt werden.

    Da ist die "normale" Transportzeit so 20-24 Stunden , und für die Flüssigkeit müssen in der Zeit Apfel oder Gurke reichen.

    Ich weiß von einer Züchterin, , die zum selber transportieren auf diese Variante steht, einmal mit Aussenfütterung:

    https://www.birdsandmore.de/sh…&ID=23&ID_2=100&attribut=

    Hier mit Innenfütterung:

    https://www.birdsandmore.de/sh…&ID=23&ID_2=100&attribut=


    Da kann man dann immer noch entscheiden, ob/wann man den Deckel draufmacht oder ob sie mehr von der Umgebung oder ihren Menschen sehen..

    Aber vielleicht melden sich ja noch welche mit eigenen Erfahrungen- ausser Tierversandserfahrung zu Beginn hab ich meine nie länger als etwa 5 Stunden in der Box gehabt (Handwerker, Lockvogeleinsatz)

    Sind es die beiden von Deinem Profilbild?

    Wenn das Bild aktuell ist, wären es zwei Hennen. Aber vielleicht ists ja doch älter, und eine/r hat umgefärbt der andre nicht?

    Handaufzuchten , noch dazu Geschwister, nur miteinander aufwachsen zu lassen, bringt tatsächlich auch immer wieder Problemvögel hervor.

    Sie konnten ja nirgendwo im Schwarm Sozialverhalten/Paarungsverhalten etc. abschauen. (Mir scheint ,da sind Hähne nochmal lernbedürftiger als Hennen,aber auch die haben ihre Defizite)

    Das geht mal mehr, mal weniger gut, irgendwas fehlen wird immer.

    Ich hatte mit meinen Handaufzuchtshähnen auch ein extremes Mobbingproblem.

    Es kommt drauf an, ob sie sich "nur" nicht verstehen oder ob eine/r richtig vor die Hunde geht.

    Behalte das gut im Auge. sie werden ja auch zahm genug sein, dass du sie wiegen kannst.

    Hier hat der Stärkere den Schwächeren so getrieben, dass er praktisch nicht mehr zum futtern gekommen ist (trotz irgendwann 5 Näpfen)und massiv abgenommen hat.Da musste ich dann tatsächlich räumlich trennen.

    Zwar hat die Schwarmerweiterung hier dem Mobbingopfer sehr geholfen, aber einfach ist anders.....


    Überleg Dir auch nochmal gut, ob Du tatsächlich nicht erweitern kannst . Rechtlich dürftest Du es.

    Mit einem Jahr kann man Dinge noch eher positiv beeinflussen, als wenn noch mehr Zeit verstreicht und sich das Ganze mehr und mehr festigt.

    Mit meinem mittlerweile 6jährigen Problemhahn hätte eine frühere andre Weichenstellung vielleicht einiges noch abfedern können.


    Unabhängig davon, versuch das mit dem Clickern. Am besten, du holst dir "die Vogelschule" von Ann Castro, ,damit du nicht Fehler von Beginn an mit einbaust. Zusätzliche Infos zum Thema Training findest du auch hier:http://vogelecke.de/#

    Ich selber hab hier für den Schwierigsten noch nicht den Dreh gefunden, das Superleckerli zu haben, das seinen Hormontunnelblick durchbricht und attraktiver ist, als sein Stalkingopfer, als andere zu jagen oder sich mit ihnen zu prügeln, es sind erst 2 von 5, die gemerkt haben, dass das Ganze was mit Spaß zu tun haben kann,

    Aber auch hier: je eher und je richtiger du es angehst, umso besser die Chance, dass sich keine unbewusste Verstärkungen von nicht gewolltem Verhaltens einschleichen.

    Erwarte nicht, dass Du damit sofort an einer Verhaltensänderung der zwei zueinander arbeiten kannst.

    Erstmal geht's um Vertrauen und darum, dass es ihnen überhaupt Spass macht, zu trainieren - wenn das da ist, kannst Du drauf aufbauen.

    Zwar kommt es tatsächlich auch vor, dass Nymphen mehrere hundert Kilometer fliegen (derzeit bekanntes Maximum 560 Kilometer), grad vor kurzem haben wir einen Entflogenen in den Niederlanden ausfindig machen können.

    Aber gerade das , die oft lange Entflugsdauer von jetzt im Sommer oft mehreren Wochen bis Monaten , und die Vielzahl der Gesuchten machen eine zumindest ungefähre Ortsangabe und eine genaue Farbschlagsangabe umso wichtiger.

    Sonst könnten sich bei Dir hundert und mehr Suchende melden (ich auch noch , nachdem ich erfahren habe, dass einer erst nach 2 Jahren wem zugeflogen ist), aber wenn man so gar nicht weiß,ob es in Betracht käme, traut man sich dann auch nicht.

    Also, ich weiß aus dem Kopf von etwa 20 Leuten, die aktuell einen oder mehrere vermissen.

    So ziemlich alle Farbschläge, inklusive mehrerer Gelbwangen.

    Ich denke, wenn z.B. eine Ölsaat nicht gefressen wird, dann kann es natürlich schon sein, dass es nicht mehr ok so ist. Meine fressen z.B. keinen Leinsamen

    Das ist bei meinen auch so. Und die Melonenkerne werden oft eher gelocht als gefressen. Von der Wegweisermischung fressen sie hier auch zusätzlich die Nigersaat nicht. Ich hab dafür Leindotter (auch Omega3-reich) und Nachtkerzensamen hier, um immer mal was von ihnen akzeptiertes Fetthaltiges zu ergänzen.

    Beim Mariendistel weiß ich jetzt gar nicht, ob das die Saat ist oder das Kraut?

    Ist die Saat, die drin ist ,hab eben grad extra nachgeschaut . Momo weiß, wie man sie knackt und liebt sie, Mumm muss ich ab und mal was in halbiert geben.

    Die Wegweisermischung hat ungefähr 13,5 % Proteine, was ja nach den letzten Erkenntnissen auch noch zu wenig ist

    Mhm, Frau Wolf scheint auf ihren Ernährungsseminaren regelmäßig zu sagen, unsere Vögel bekämen genug Eiweiß, da müsse man sich keine Gedanken machen. . Wenn man eiweißreiche Grünkost hinzurechnet, mag das auch stimmen - ob es noch so ist, wenn man das wegen Brutigkeit weglassen muss, weiß ich auch nicht.


    Ich wurde in der Anfangshase der Entwicklung von FGS6 von der "Hauptentwicklerin" befragt, ob das so passt, und hab zweimal beim Kanariensaatanteil so korrigiert, sodass zu diesem Zeitpunkt der Eiweißgehalt in etwa der Wegweisermischung entsprochen haben muss.

    Allerdings weiß ich nicht, wieweit das von Ricos beibehalten wurde, einige fetthaltige Sachen wurden ja durch andre ausgetauscht, ob der Kanariensaatanteil beibehalten wurde, kann ich deshalb nicht sagen.


    Wenns hier im Freiflug viel Kolben- oder Rispenhirse extra gibt, pack ich deshalb schonmal Kanariensaat extra dazu - und dann weniger der Mischung.


    Ein bißchen ists ja auch so gedacht - als magere Grundmischung, die man ergänzen kann - am Anfang war z.b. die Frage nach Gemüse- oder Kräuterzusätzen da, (wie bei der Freundemischung der Körnerbude) wo sich bei den in der Gruppe im Vorfeld befragten Nutzern aber schnell gezeigt hat, dass die Geschmäcker da extrem verschieden sind. Also ging es um eine Grundmischung, die je nach Geschmacksvorlieben dann ergänzbar ist.


    Da hab ich selber einfach ein kleines Depot von hier beliebten Sachen, die aber nicht zwingend andrswo beliebt wären:

    Als mögliche Fettergänzung Nachtkerzensamen und Leindottersamen ,

    als Eiweißergänzung grad bei zusätzlicher Hirsegabe und in der Mauser Kanariensaat und Weizenkeime ( letztere auch wegen des hohen Cholingehalts für meinen Leberkranken),

    für die Mädels als bei ihnen geschätzten Zusatz noch ein paar Aroniabeeren, und manchmal Kornblumenblüten. (Beides Perlen vor die Säue bei den Jungs)

    Manchmal versuch ichs noch mit getrockneter roter Paprika, die vereinzelt versuchsweise genommen wird.

    Und bei allen noch getrocknete Löwenzahnblätter, was wohl aber eher den Wühlkisteneffekt macht, als tatsächlich gefuttert zu werden.

    Pellets als zur Zeit selten mal genommenes Zusatzangebot.

    Die Gesichtsmaske färbt deutlich früher um als der Rest.

    Sie kann schon mit 4 Monaten umfärben, aber auch erst mit 6 -8 , da sind die Junghähne sehr verschieden.

    Der Wechsel der Schwanzfedern ist dann aber erst deutlich später. Das sieht man eigentlich immer so, dass der Hahn im Gesicht schon Hahn ist (und das ist er), die Schwanzfedern aber noch die hennenartigen Kinderschwanzfedern sind.

    Hab letztens bei meinem einen Hahn mal auf alte Fotos geschaut, er hatte seine Schwanzfedern auch mit einem Jahr noch nicht oder noch nicht komplett in die Erwachsenenfärbung gewechselt.

    Und was einmal drin ist, istdrin

    Danke Rotbäckchen, das hatte ich überlesen. Das stimmt so und so nicht, Waschbärli.


    Als Mottes Implantat nur einen Monat voll gewirkt hatte (ihre Erkrankung PH geht mit massivem Hormonüberschuss einher)und die Frage im Raum war, ob gleich neu setzen, (sie ist jetzt erst nächste Woche wieder dran), wäre das alte Implantat auch wieder entfernt worden.


    Bei meinen Hähnen wurden sie nicht entfernt, denn:

    Die Implantate sind Stäbchen aus einer Art Wachs, so hats mir mein vkTA erklärt, die erstmal den Wirkstoff abgeben und sich dann irgendwann auflösen. Vergleichbar mit selbstauflösenden Fäden, nur langsamer.

    Ich hab auch schon einen selbstauflösenden Faden ziehen lassen, weil er den Vogel genervt hat, aber es ist nicht zwingend.

    So ists mit den Implantaten auch. Sie sind nicht auf ewig drin. Wenn man sie regelmäßig setzt, macht das Entfernen noch vorhandener Reste natürlich Sinn,damit wieder Platz da ist. Aber ich würde es als rein verhaltenstherapeutische Maßnahme und ohne medizinische Notwendigkeit hier auch dann bei den Hähnen nicht dauerhaft machen lassen, wenn die Wirkdauer hier bei diesen Testosteronbombern nicht so unterirdisch kurz gewesen wäre.


    Die Erfahrung mit dem Nachlassen homöopathischer Mittel habe ich ebenso gemacht. (Etwas länger als bei Dir wars schon - dass sie keinen Metallkontakt haben dürfen , auch nicht in Metallnäpfen ausreichend wirken, weißt Du?)

    Laut Petra Wolf kann man agnus castus, Mönchspfeffer, aber auch als verpulverte Samen gegen die Brutigkeit übers Futter geben. Hat bei Motte jetzt auch nichts mehr gebracht, und mein einer Hahn hat mit etwas gereizten Nasenschleimhäuten reagiert. Aber es soll Vögel beiderlei Geschlechts geben, bei denen es sich bewährt hat. Eine Überdosierung ist laut Frau Wolf nicht möglich, haben TeilnehmerInnen ihres Ernährungsseminars berichtet.

    Ich hab mit der Wirkdauer von Implantaten bei aggressiven und gestörten Hähnen ( Handaufzuchten, Kämpfe gegeneinaner und teils blutig, Verjagen der Hennen, seit die da sind) bislang wenig Erfolg gehabt, 2-3 Wochen, dann war alles beim alten.

    Merlin hat das zweite Implantat auch nicht gut vertragen, es ging ihm sichtbar schlecht, er hat auch im Implantatbereich Federn zerkaut - von weiteren Versuchen haben wir dann abgesehen.

    Das muss nicht repräsentativ sein, sonst hätte es der vkTA ja nicht versucht, sondern nur meine Erfahrung hier.

    Das Abdecken der potentiellen Bruthöhlen war hier sinnvoll, dass sie nicht gesehen wurden.


    Von den ganzen Antibrutigkeitsmaßnahmen (sehr mageres Futter, zeitweises Weglassen von Grünkost und Bademöglichkeiten etc. ) war für eine Zeit die wegen einer erkrankten Henne vom vkTA verordnete Verlängerung der Nachtruhe von 12 auf 14 h sehr beeindruckend, aus den Kampfhähnen wurden erstmal Lämmchen. Leider scheints da einen Gewöhnungseffekt zu geben.


    In extremen Brutigkeitsphasen funktioniert es hier nicht (Hormon-Tunnelblick), war also in höchsten Krisenzeiten nur frustrierend, aber ich versuche gerade doch nochmal, in winzigen Schritten mit Clickertraining anzufangen.

    Erstmal Abruftraining.

    In der Hoffnung, dass es gelingt, die Kampfbomber aus heiklen Situationen später auch dann herauszurufen, wenn sie jetzt nicht ansprechbar sind. Ich weiß nicht, ob es funktionieren wird - wenn, dann wird es ein sehr langer Weg - aber was durch positive Verstärkung erlernt wird, dürfte allemal sinnvoller sein, als mit Abwehr zu arbeiten.......

    So schön, dass es ihm besser geht!


    Ich möchte sicherheitshalber nochmal nachfragen, damit das nicht womöglich nochmal passiert: Falls Du direkt aus Wien kommst, hast Du die Zweige aus einem Park geholt ?


    Ich (Norddeutschland)hole mein Grünzeug immer aus dem Park, weil ich weiß, dass hier (bislang) nicht gespritzt wird.

    Eine Wiener Halterin war darüber absolut entsetzt, weil bei ihr im Park gespritzt wird - Unkrautvernichtungsmittel.

    Zwar nicht die Bäume direkt, aber wenn ich es richtig verstanden habe, genau um die Bäume herum, damits "ordentlich" aussieht.

    Und das kann natürlich abdriften, weshalb sie selber da gar nichts holt.

    Nur zur Sicherheit.

    Gibt es denn irgendeine Chance, dass in dem abgepumptem Schleim vielleicht doch noch etwas gefunden wird, was vorher durch die Lappen gegangen ist?

    Du hattest ja auch an Mykoplasmen gedacht, die sind doch nicht ganz leicht nachzuweisen?

    Mensch, wenn man doch irgendwie dahinter käme, was...............


    Und ich drück die Daumen, dass es jetzt auch dem Stress geschuldet ist, dass er derart elend aussieht.