Beiträge von NeueNymphenNanny

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    Wir haben ihn gestern wieder eingefangen und in den kleinen Käfig umgesiedelt. Ich glaube, wenn wir ihn nach seiner Meinung hätten fragen können, wäre er lieber bei seinen Kumpels geblieben.

    In der Zeit, in der wir ihn beobachten konnten, hat er sich schwer getan, zumindest körperlich. In so einem kleinen Schwarm kann es schon echt ruppig zugehen und wenn es dann mit dem Gleichgewicht nicht stimmt....Wir hatten Schiss, dass er vielleicht abstürzt und nicht mehr hoch kommt oder vielleicht auch nicht genügend Körnchen bekommt oder sich auch einfach nochmal verletzt.

    Peppies amputierte, alte oder behinderte Vögel liegen ja oft auf ihren Brettchen -wie mir scheint- und verhalten sich "vernünftig." Hubi nicht. Der will immer mittendrin und bei allem dabei sein. Einerseits finde ich das ja gut, weil das nicht danach aussieht, als würde er morgen tot vom Stängel kippen, andererseits macht das sein Leben aber auch gefährlich.

    Wenn er sich gut entwickelt und im Käfig munter und agil wird, sollen unsere Vogelsitter ihn einfach raus zu den anderen lassen. Wenn er sich nicht gut entwickelt, müssen wir darüber nachdenken, wie wir eine möglichst gute inklusive Haltung hinbekommen und ihm das Leben erleichtern.

    Guten Morgen Pucki

    Ich würde dich erst mal ins "Sonstige" verschieben, da die Vorstllung nur zum vorstellen, schwärmen, erzählen, zeigen usw vorgesehen ist. Fragen bitte immer in den themenbezogenen Bereichen stellen.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass die beiden brutig sind. Diese Jahr ist es mit der Brutigkeit bei einigen hier im Forum wirklich schlimm.
    Nymphensittiche sind an sich nicht aggressv und auch nicht laut, wenn sie im "Normalbetrie" sind, wie du vermutlich weißt. Aber natürlich sind Papageienrufe in ihren aktiven Phasen am Morgen und am Mittag kein lieblicher Singvogelgesang.

    Was fütterst du denn und wie viel davon? Nenne uns das bitte incl. der Leckerlies, der Nahrungsergänzungmittel und des Frischfutters.

    Bietest du eine Bademöglichkeit oder einen Nistkasten an?

    Wir haben Hubi heute Abend aus seinem Einzelzimmer entlassen. Eigentlich denke ich, dass er noch ein paar Tage hätte vertragen können, aber wir fahren am Wochenende in Urlaub und wollten sehen, wie er zurecht kommt. Wenn es gar nicht geht, muss er wohl bis zum Ende unseres Urlaubs separiert bleiben.

    Er ist sehr ruhig im Käfig gewesen und gar nicht rumgerannt. Wenn er geklettert ist, hat man gesehen, dass er den Fuß noch immer deutlich schont. Andererseits hat er wieder gut und viel gefuttert :)

    Grundsätzlich muss er wohl einfach genesen. Ich hoffe, dass das mit der der wilden Bande um sich herum klappt. Die machen so gar keine Anstalten, ihn zu schonen und er ist leider nicht besonders flink unterwegs :(

    Für seine geisteige Verfassung ist die Gesellschaft der anderen sicher gut, körperlich habe ich aber Zweifel und natürlich auch Bedenken, dass er abstürzt oder sich verletzt und niemand bekommt es mit. Unser Vogelsitter kommt täglich, aber das ist natürlich etwas anderes als wenn man mehrere Stunden daheim ist.

    Ach ja, die Verkäufer....:tztz::D Wenn man denen glaubt, gibt es nur brave Nymphies, die nie schreien, nix kaputt machen und immer das Geschlecht haben, das du gerade suchst. Frag lieber uns, wenn du was wissen willst ;)

    Richtige Futterpflanzen gibt es nur recht wenige. Die meisten Zimmerpflanzen sind unbekömmlich bis giftig -entweder von Natur aus, ober weil sie gespritzt sind- und stecken auch noch in Erde, die wiederum schimmelsporenbelastet ist. Einige hier stellen ihre Pflanzen in Käfige oder ziehen sie selbst direkt mit einem Gitter über dem Topfrand, damit die Vögel nicht an die Erde kommen.

    Ja, genau. Mit oder ohne Kommando. Aber ohne den Vogel zu verfolgen! Unsere machen das nicht, aber bei einigen Usern, deren Vögel sich vor Händen fürchten funktioniert das gut.

    Du kannst aber auch ganz sanft und homöopathisch anfangen und ihnen erst mal was vorlesen, damit sie sich an deine Stimme gewöhnen.

    Mein Mann hat es mit seinem ersten Vogel so gemacht, dass er sich stundenlang mit Hise auf dem Handrücken hingesetzt und abgewartet hat. Ging auch.

    Wichtig ist, nicht in einen Bereich einzudringen, der sie ängstigt. Sie müssen dich mit positiven Dingen verbinden. Und wenn es im Moment so ist, dass du nur die Gute bist, wenn du möglichst weit weg bist, dann ist das so. Ein Schritt nach dem anderen :)

    Hallo Darkxada und herzlich willkommen im Forum :welcome:

    Ich zerlegen mal deinen Text und gehe der Reihe nach vor :)

    Ich habe seit einem Monat zwei Nymphensittich-Hähne. Leider sind die beiden noch nicht handzahm und ich würde sie gerne langsam an die Hand gewöhnen

    Ein Monat ist gar nichts in einem Nymphensittichleben. Um einen Vogel zahm zu bekommen kannst du in Monaten oder Jahren rechnen. Das hängt sowohl davon ab, wie viel Umgang mit dem Menschen und welche Erfahrungen die Vögel bisher gemacht haben als auch von ihrem Charakter als auch von deiner Beobachtungsgabe und deinem Geschick.

    Ein Vogel, der den Menschen mit Positivem verbindet, der klug ist und neugierig und dessen Halter die richtigen Signale sendet lernt schneller als ein ängstlicher Vogel, einer der schlechte Erfahrungen gemacht hat oder dessen Halter Fehler macht.

    Am Ende wird nicht jeder Vogel zahm. Vieles hängt aber von Deinem Verhalten ab, Deiner Geduld und ob Du die Verhaltensweisen des Vogels bzw der Vögel richtig deutest.

    Bindehautentzündung

    Bist du sicher? Warst du bei einem vogelkundigen Tierarzt, also bei einem mit Zusatzausbildung für Vögel? Im "normalen" veterinärmedizinischen Studium sind Vögel leider nur eine Randnotiz.

    Entzündungen am Auge können auch der Papageienkrankheit entspringen.

    täglich einfangen

    Wie hast du das gemacht? Hast du schon Erfahrungen mit Vögeln?

    egal ob im Käfig oder wenn sie frei in der Wohnung fliegen

    Im Käfig solltest du dich niemals zwangsweise nähern, es sei denn es geht um medizinische Behandungen. Der Käfig muss für deinen Vogel positiv belegt sein und ein sicherer Raum, in den er sich zurückziehen und sicher fühlen kann. Annäherungen bitte nur irgendwo im Zimmer oder auf der Ausflugklappe.

    Abwehrhaltung. Einer macht sofort den Schnabel auf und der andere faucht und schnappt nach mir.

    Das sind eindeutige Zeichen, dass die Vögel das nicht wollen und Angst haben. Wenn du darüber hinweg gehst und dich trotzdem näherst werden diese Warnungen intensiver. So zieht man sich Beißer heran.

    Wenn du Abwehrreaktionen feststellst, musst du dich so weit entfernen, bis diese Reaktionen verschwinden und dort verharren. Du kannst ruhig stehen bleiben und sanft sprechen oder dich hinsetzen. Oder was vorlesen. Weiß der Geier. Wichtig ist, dass du nicht in den Raum eintrittst, den sie als zu nah empfinden. Aus sicherer Entfernung kannst du ihnen Hirse anbieten. Wenn sie bereit sind, kommen sie auf dich zu. Niemals umgekehrt.

    sobald sie die bloße Hand sehen, kommt wieder dieses Verhalten

    Unabhängig davon, ob du sie mir der Hand gefangen hast, ist die Hand eine Bedrohung für Vögel, weil sie der Klaue von Greifvögeln recht nah kommt. Du könntest dir den Ärmel eines Pullis über die Hand ziehen oder sie ans Stöckchentaxi gewöhnen.

    Reagiere immer (!) auf ihre Körpersprache. Mit Zwang oder Eile geht gar nichts. Nur wenn sie merken, dass du ihre Körpersprache verstehst und adäquat darauf reagierst werden sie dir trauen und darauf baut alles auf.

    Drei Sachen gelten immer: Geduld. Geduld. Geduld.

    Grundsätzlich finde ich das richtig und sinnvoll, aber unsere Arbeitszeiten diktieren uns die Medikamentengabe. Am Anfang, als wir zweimal am Tag Medis gegeben haben, haben wir das ungefähr im Zwölfstundenrhythmus gemacht, morgens um kurz vor sieben und abends gegen sechs. Bis heute haben wir es nur noch morgens nach dem Aufstehen gegeben. Aber seit heute sind wir durch und das Beinchen muss einfach heilen und Hubi sich schonen.

    Abends frisst er ganz gut und das Kröpfchen ist voll. Er hat Körnerfutter zur Verfügung, Kolbenhirse, Fonio, Koch-und Keimfutter und wenn wir kochen noch Obst oder Gemüse. Ich hoffe, dass er bald wiede etwas mehr auf die Rippen kriegt.

    Er lässt das Procedere über sich ergehen und geht nach der aufregenden täglichen Fangaktion recht schnell wieder in den Knirschmodus über.

    Er ist im Käfig allerdings noch sehr ruhig und inaktiv, was mir zeigt, dass er das Beinchen noch nicht belasten will oder kann. Da hat er sich echt ordentlich verletzt :(


    Meint ihr, ein Vitamin-Präparat könnte ihm helfen, vielleicht gezielt ein Vitamin-B--Päparat?

    Habt ihr Erfahrungen damit, möglicherweise sogar eine Empfehlung?

    Mit dem Problem bist du nicht allein. Wir haben dafür in unserem Schwarm auch keine Lösung gefunden. Pearl wiegt um die 140 Gramm und Hubi im Moment nur 69. Wenn ich Pearl auf Diät setzen würde, würde Hubi vermutlich zu wenig bekommen. In einem Schwarm, mit der gegebenen Hormonlage und der eingeschränkten Bewegung im Vergleich zu ihrer australischen Heimat ist da nichts zu machen.

    Eine Varisnte, die du probieren könntest, wäre gar kein Körnerfutter zu geben und auf Pellets umzustellen. Da kann sich zumindest niemand die Leckerbissen raussuchen.

    Off Topic:

    Andi_669 ist einer unserer Moderatoren. Er hat nach Bildern gefragt, weil dass deine Vermittlungschancen erhöht. Was außerdem wichtig für mögliche neue Halter wäre, ist das Alter der Vögel, ob du sie nur zusammen vermittelst oder auch paarweise und ob die vier zwei Paare sind oder nur eine Wohngemeinschaft.

    Uff :ohnmacht: Ich bin gerade die glücklichste Felo auf der Welt :dance::dance::dance:

    Hubi hat keinen Tumor, keinen Bruch und auch keine Arthrose. Das Röntgenbild darf ich später einstellen, bisher habe ich es aber noch nicht zugeschickt bekommen.
    Das schwarze Bein ist tatsächlich "nur" ein Hämatom. Heute ist es auch nicht mehr lila-schwarzgrau und aufgetrieben wie gestern sondern grün und gelb wie bei uns Menschen auch. Möglicherweise ist er wo dagegen geflogen oder am Ring hängen geblieben. Den Ring habe ich entfernen lassen. Ich glaube, den kleinen Nacktfrosch könnte ich auch ohne Ring identifizieren :D Da er offen war, war das eine Sache von zwei Minuten.
    Dummerweise hat er seit Samstag fünf Gramm Gewicht verloren und wiegt nur noch 69 Gramm 8o
    Das könnte von den Schmerzen kommen oder ggf. auch von der Medikation zusätzlich. Metacam (Schmerzmittel im allgemeinen) reizt die Magenschleimhaut.
    Fr. Dr. Klaus hat die Medikation der Tierklinik nachgerechnet und kam auch zu dem Schluss, dass sie es selbst nicht so hoch dosieren würde, eben wegen der Magenschleimhaut, aber auch wegen der Nierenbelastung und weil "ein bisschen Schmerz" auch dafür sorgt, dass sich der Vogel schont. Wir gehen von einer verrutschten Kommastelle aus. Hubi bekommt nun einmal täglich 0,03 ml Metacam statt zweimal täglich 0,18 ml :ohnmacht:
    Außerdem hat er zwei Wochen Käfigknast mit Vollpension.

    Ich fand den Umgang und die Behandlung dort ausgesprochen liebevoll :herz: