Beiträge von Haarmonster

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    Off Topic:

    In allen Punkten meine Zustimmung Rika

    Diese Gedanken mache ich mir auch. Leider.


    Ich bin finanziell eh schon hart auf Kante genäht. Bei mir kommen noch die Stromkosten für die Beleuchtung hinzu. Ohne Beleuchtung wäre das Vogelzimmer jetzt noch dunkler als vorher... Geht also GAR nicht. Und dann eben auch die Kostensteigerung bei Futter, TA und sicher auch anderen Dingen.

    Mit dem erzwungenen Umbau des Vogelzimmers stehe ich daher ständig im Zwiespalt, da es nicht klar ist, ob ich mir die Vögel künftig noch leisten kann...


    Was ich dabei auch ganz klar sehe: schlechte Haltungen werden zunehmen, da jene Halter nicht so denken wie z.B. ich. Sie sind Egoisten und schrauben lieber an der Lebensqualität ihrer Tiere. Ich denke nicht so und würde mir erst das letzte Hemd für sie ausziehen und letztlich eher die Haltung aufgeben, weil ich eine dauerhaft geringere Lebensqualität für die Wellis nicht vertreten kann. Ich hadere ja schon damit, dass sie jetzt monatelang unter schlechteren Bedingungen als gewohnt leben müssen, die sehr sehr viele Halter noch nichtmal im Ansatz erfüllen würden...

    Das klingt hochinteressant für mich.
    Könntest Du einen Link einstellen oder mir zusenden?
    Lässt sich die Lichtfarbe an der Lampe selbst einstellen, oder per Fernbedienung , oder braucht man ein Smartphone mit App dafür?

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    Veränderung der Lichtfarbe: die kann man an der Lampe einstellen. Ob das auch anders geht, weiß ich leider nicht. Komme aktuell baustellenbedingt nicht an die Sachen dran.


    Es gibt hier verschiedene Modelle auch von anderen Firmen und ich gehe davon aus, dass die Lichtqualität für Vögel schon gut ist, wenn die Lichtfarbe stimmt. Solche Lichtquellen werden sicher auch für Filmaufnahmen hier und da verwendet und da darf natürlich nichts flackern. Wie gesagt: ich würde mein Modell eher nicht empfehlen, sondern nach einem suchen, bei dem man nicht einen teuren Akku extra dazu kaufen muss, den man für sonst kein anderes Gerät verwenden kann. Ich meine, der kostet um die 20 Euro, die Leuchte 90 - 100 Euro aktuell.

    Es lohnt sich sicher, auch im Fotografiebereich mal nach LEDs zu schauen.

    Ich habe eine, die ich theoretisch auch mit Batterie betreiben könnte (leider keine Standard-Akkus bei meinem Modell, aber da gibt es auch andere). Die Lichtfarbe kann man einstellen, denn ich möchte gerne zwischen 5000 bis 5500 Kelvin haben. Das ist die Lichtfarbe, die sie kennen.


    Wurde als Zusatzbeleuchtung zum Vögel knippsen angeschafft und auch schon verwendet, da 5 x 54 Watt Deckenbeleuchtung leider immer noch zu dunkel ist. Das Licht hatte sie nicht gestört (bei anderen reagieren sie teils sogar richtig panisch).

    Du kannst in fast jeden Kunststoff Löcher bohren. Je größer das Loch, desto schwieriger wird es natürlich. Ein Metallbohrer ist hier die beste Wahl, denn der Bohrer sollte eine möglichst scharfe Spitze haben (aber nicht so eine, wie der Holzbohrer). Gewöhnliche, gut geschärfte HSS-Bohrer sind in der Regel bei den meisten Kunststoffen ausreichend. Das geht sogar bei recht sprödem Acrylglas, dann muss es erst recht mit weicherem Plastik gehen.


    Hast du mal den Durchmesser vom Vernebler gemessen, der in das Loch passen muss? Es gibt nämlich auch recht große Bohrer...

    Ob das mit einem manuellen Bastelbohrer was wird, weiß ich mangels Erfahrung allerdings leider nicht. Hast du einen Akkuschrauber? Damit ginge das auf jeden Fall auch. Je nach Aufnahme, gibt es auch Bohrer mit Bit (nach kurzer Suche fand ich sogar einen mit 13 mm Durchmesser). Wenn das Bohrloch um nur ganz wenig zu klein ist, kannst es auch etwas ausfeilen, das geht ebenfalls recht gut: nimm den größten Bohrer, den du hast, Rolle ein kleines Stück Schleifpapier zu einem Röhrchen, welches noch in das Bohrloch passt und schleife rundherum so lange bis es passt. Ist bisschen ein Gefummel, geht aber auch.

    Wenn dein Bruder seine Bohrmaschine nicht rausrücken will: vielleicht hast du ja auch nette Nachbarn, die zufällig einen Akkuschrauber/-bohrer haben? Mittlerweile haben das sehr viele Haushalte. und wie gesagt, man braucht dafür wirklich kein "schweres Gerät".


    Um den Bohrvorgang gut abzusichern und keine Spannung auf den Kunststoff zu bringen, lege das zu bohrende Seitenteil oder Deckel auf ein "Opferbrett" (irgend ein altes Stück Holz, um das es nicht schade ist, geht auch ein altes Möbelteil aus Sperrholz). Und schon kann es losgehen. Wenn du unsicher bist, macht es zu zweit. Achte auch darauf, dass du nicht zu viel Druck auf das Material ausübst. Je spröder es ist, desto leichter kann es platzen. Wobei ich denke, dass bei deiner Box nicht so eine hohe Gefahr besteht wie bei Acrylglas


    Es geht auch mit einem Teppichmesser, aber dafür solltest du schon gute Übung damit haben, nicht dass du noch einen Unfall hast und selbst versorgt werden musst... :sos:
    Ich selbst könnte das sicher, wenn ich nix anderes da habe. Gestern als Beispiel schnitt ich eine dünne Plexiglasscheibe damit (geht sehr gut bis 4 mm Stärke, dickere habe ich noch nicht probiert), allerdings ein gerader und durchgehender Schnitt, kein Loch.


    Da ich Zeiten kenne, in denen ich sogut wie keine Werkzeuge hatte, fällt mir auch noch schmelzen ein: z.b. mit einem Schaschlikspieß aus Metall über einer Kerze erhitzt, Löcher in kleinerem Durchmesser im Kreis schmelzen und dann das Loch mit einem gerollten Schleifpapier auf die richtige Größe bringen.


    Einen Sitzast würde ich gar nicht anbringen, damit sie sich zu zweit gut und frei bewegen können. Mein Charly hampelte beim ersten Mal ganz furchtbar im Terrarium herum, weil er das nicht kannte. Da wäre ein Ast wohl eher behinderlich gewesen. Kannst ja auch einfach ein Korkbrettchen auf dem Boden reinlegen, so dass es nicht kippelt und sie was haben, das sie kennen. Und zur Beruhigung für dich: der Charly beruhigte sich recht schnell, als der Nebel dichter wurde und er ging immer näher an den Vernebler dran. Vielleicht hat er gemerkt, dass es ihm gut tut. Danach hampelte nur noch Trulla AUSSEN herum, weil sie auch in die Höhle wollte :kaputtlachen:

    Das ist nur meine Exil-Voliere, die gerade so die Mindestgröße für 7 Wellis abdeckt. In dem Zimmer habe ich für so viel mehr (Spielplätze und Beschäftigung) einfach keinen Platz und ich kann sie ja nun schlecht ein Jahr lang vor sich hin darben lassen. Die Schaukeln waren schon vorhanden und ich war froh, dass ich keine neuen Plätze extra dafür bauen musste, weil ich mit dem Umbau im Vogelzimmer mehr als genug ausgelastet bin. Die Vögel nutzen es sogar erstaunlich prima und können einmal komplett längs durch die Voliere brausen. Es sind im Zimmer außerhalb der Voli nur noch 2 kleinere Schaukeln am Fenster, aber dort sitzen die meisten (bis auf 3) halt leider nicht gerne, 2 von ihnen kommen erst gar nicht dort hin.


    Und selbst wenn meine neue Voliere mit mehr Platz auch so voll gestopft wäre: sie haben im Normalfall nie eine Front in der Voliere, nur eben Nachts wegen der Night-Frights und da ist weniger Raum auch besser, damit sie erst gar nicht so viel Geschwindigkeit drauf bekommen. Man muss das immer auch im Einzelfall neu betrachten und bewerten, wie ich finde. Mein neuer Volierenbau ist komplett anders als das was ich so kenne, nutzt aber wirklich fast jeden Zentimeter des Raumes jetzt aus, denn 12 qm sind einfach zu klein. Ich habe aber nicht mehr und so wurde ich da eben etwas erfinderisch, weil ich mir mit so einem Volierenmonster nicht den eh schon viel zu kleinen Flugraum unnötig verbauen wollte.


    Man muss das wirklich immer auf die Gegebenheiten entsprechend anpassen. Das sollte einfach nur eine Anregung sein, wie man sich auch behelfen kann, wenn man kein Gitter als Rückwand nutzen kann. Ich nutze das schon seit 2009 und habe nun schon einiges an Erfahrungen damit durch. Davon ab, hätte ich tatsächlich als alleine lebende Person ein Problem damit, an der Rückwand (mit Gitter) irgendwas dran zu schrauben. Da finde ich Einschlag- oder Einschraubmuttern tatsächlich wesentlich günstiger im alltäglichen Gebrauch.

    Ich hab ja auch Seiten- und Rückwand schon in der alten Voli, jetzt in der Exil-Voli und auch nachher im Neubau je mit beschichteter HDF-Platte gebaut. Das lässt sich leichter reinigen, vor allem auch wegen der Beschichtung (wie ich das Ding bunt bekomme, darüber mache ich mir später noch Gedanken). In der alten Voli hatte ich mit Silikon ganz dünn an den Kanten verfugt und hat nun gehalten seit 2009. Allerdings hatte ich den Fehler gemacht, an der Rückwand Löcher zu bohren, die ich dann bei Umbauten nicht mehr brauchte. Austauschen konnte man das dann nicht mehr und hätte die ganze Voli zerstören müssen. Ich verschloss das dann halt mit einem Stück Deko-Klebefolie. Schön ist das aber sicher nicht Zum Glück hatten sie das in Ruhe gelassen.
    Bei der neuen Voli sind nun alle Seitenwände mit French Cleat aufgehängt. Gründe und Bilder dazu später, sobald ich noch weiter fortgeschritten bin mit dem Bau. Die Gitter-Fronten werden, wie schon in der alten Voliere, in U-Profile eingehängt und tagsüber immer ausgehängt.


    Jedenfalls stellte ich irgendwann fest, dass die Löcher in der Rückwand gar nicht nötig gewesen wären. Auch nicht für den Fußi.


    Hier hatte ich gerade die Schaukeln vom Vogelzimmer zum Anpassen der Aufhängungen in der Exil-Voliere reingestellt (ich habe leider kein deutlicheres Bild, denn mit Gitter davor sieht man leider sehr wenig). Damit kommt auch ein Fußi überall hin.



    So oder so ähnlich werde ich das in der neuen Voli dann auch wieder bauen. Entweder zum Aufstellen oder Hängen. Mal sehen...

    Der Vorteil davon ist: man kann es sehr schnell entnehmen, in die Dusche stellen, abschrubben, feddich.


    Einschlag- oder Einschraubmuttern hatte ich mir auch schon überlegt, bin aber wieder davon abgekommen, da ich die 200 cm breite und 140 cm hohe Rückwand eigentlich nicht so schnell ersetzen will.


    Edit: Volierendraht ginge bei mir nicht, da ich die Voliere nicht einfach so vorziehen kann. Da würde sich an der Wand sehr schnell Schmodder sammeln, den ich nicht wieder rausbekomme. Alles schon dagewesen...

    Die Art der Deckenbemalung; die den Raum zusätzlich dunkel macht und das eckige Muster wirkt auf mich zusätzlich erdrückend.

    Das ist mir auch sofort ins Auge gestochen. Aber nicht weil es erdrückend sein könnte, sondern weil da ein massiver farbiger Kontrast vorhanden ist. Bei meinen Nymphen lösten Klamotten (bewegt) mit solchen Kontrasten massive Panik aus und sie gewöhnten sich auch nicht dran, wenn ich das beschrieene Teil auszog und einfach irgendwo sichtbar, aber weiter entfernt zur Gewöhnung ablegte. Sie mögen das nicht und ich nehme an, dass ihnen das mindestens unterschwellig Angst einflößt (mögliches Raubtier?) und sie deshalb Stress haben.


    Mein Charly schrie früher auch so unerträglich und vor allem lang anhaltend. Bei ihm waren die Gründe: Kellerwohnung zu dunkel. Großer Spiegel auf dem Kleiderschrank (alles wo er sich spiegeln konnte, ließ ihn schreien, da hatte er richtig massiven Stress mit). Mit dem Umzug in eine hellere Wohnung hörte das von einem auf den anderen Tag auf, zumal der Kleiderschrank auch nicht mehr vorhanden war und auch sonst keine spiegelnden Flächen.

    In der Zeit danach gab es dann auch endlich mehr Beschäftigung und mehr Landeplätze, was das sicher noch gut unterstützt hat. Vielleicht wäre das für euch auch eine Idee, dass er Möglichkeiten hat, auszuweichen, sich im Raum an einen anderen Platz setzen kann.


    Als erstes würde ich es mit einer einfarbigen Decke probieren.

    Ich würde wohl lieber zu Edelstahldraht raten wollen. Da musst du dir wirklich absolut keine Gedanken machen. Bei Alu ist und bleibt immer eine Restunsicherheit.


    Fruchtspieße wären auch eine tolle Möglichkeit, wie von den anderen auch schon vorgeschlagen wurde. Eine befreundete Wellihalterin backt immer Teile mit Loch in der Mitte (z.b. Mini-Gugelhupf, Donutform o.ä.). Die kann man ganz wunderbar auffädeln. Da gehen auch Leder- oder Papierschnüre ganz wunderbar, wenn du unten eine Holzscheibe dran fädelst.

    Wenn du sie unbedingt direkt einbacken willst, kannst du dir auch ein paar mini-Spieße aus Edelstahl selbst machen und die kannst du dann sogar mehrfach verwenden. Aber das muss nicht zwingend sein, da ein Fruchtspieß auch klasse ist.

    Ebenfalls wäre es eine Idee, wenn du Holzspatel oder Eisstäbchen nimmst. Gebackenes Körnereis am Stil :D
    In die Holzstäbchen kannst du vor der Verarbeitung schon ein Loch bohren und nach dem Backen eine Lederschnur zum Aufhängen durchfädeln.


    meiner Meinung nach ist das für das was ich vorhabe unbedenklich, ich würde mich sogar freuen wenn die bei den käuflichen Pick Steinen mal wie NatMin Alu nehmen würden,

    denn diese Eisendrähte mit dem Kunststoff drumherum sind ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss wenn die Krummschnäbel dann den Kunststoff abknabbern u. schlucken

    Ja, diese ummantelten Drähte finde ich auch sehr gruselig. Hab mir mal kleinere Jodsteine gekauft, die ich gerne anders anbringen möchte, da ich im Vogelzimmer keine Gitter habe, wo ich das dranfideln könnte. Dazu hatte ich dann die ummantelten Drähte vorsichtig herausgezogen. Man kann da selbst ein Loch reinbohren und den Stein dann auf einen Fruchtspieß oder Lederband fädeln.
    Mittlerweile habe ich aber eh eine ganze "Bar" mit verschiedenen Steinen, die einfach nur da liegen, inclusive der Schale mit losem Grit:

    Bei den großen und harten Steinen bekomme ich diese ummantelten Drähte leider nicht gezogen, aber die Wellis drehen diese zum Glück auch nicht um. Die Steine sind so hart, dass sie die nicht mal fix wegschreddern können und ich das rechtzeitig entfernen kann, falls die Drähte zum Vorschein kämen.

    Welche Makita hast du denn Susi?


    Ich hab zum Glück fette Schweißerhandschuhe da, die fast bis zum Ellbogen gehen, Schutzbrille sowieso vorhanden. Die Handschuhe schützen zwar nicht komplett bei einer Brombeerhecke, aber ein bisschen dann doch. Berechtigte Hoffnung also für Edelstahlgitter, weil das etwas berechenbarer ist als eine Brombeerhecke unter einer Schneedecke :D  :dance:


    Perfektionistisch muss das für mich auch nicht sein. Aber es ist doch gut, wenn man sich nicht völlig umsonst abquält, wenn andere vor einem doch schon Erfahrungen ausgetauscht und gesammelt haben. Gerade mit dem Gitter aus Edelstahl ist das schon etwas spezieller, denn diese Erfahrung können hauptsächlich Vogelhalter bieten.


    Off Topic:

    Es gibt da aber durchaus noch einen anderen Punkt, wo ich dem Perfektionismus gerne freien Lauf lasse: da ich nur sehr kleine Zimmer habe, muss ich möglichst jeden Zentimeter Luftraum für die Vögel nutzbar machen. Da sind normal übliche Volieren einfach nix und ich finde auch die Reinigung bei Alurahmen mit Edelstahlgitter einfacher als bei Montana o.ä. Die einzelnen Teile (ich habe nur ein Dach und 4 leicht herausnehmbare Frontteile geplant) sind schnell ausgebaut und in die Dusche gestellt, abgebraust. So zumindest meine Gedankengänge und deshalb baue ich das selber.


    Ob ich zum Draht schneiden zu zweit sein kann, wird sich zeigen. Ich muss vieles alleine machen, wo man besser zu zweit wäre (am Wochenende war es eine Arbeitsplatte mit ca. 40 kg mehrmals ein einem sehr engen Zimmer umwuchten)... Ganz übel finde ich die Arbeit mit der Tauchkreissäge, obwohl die immer noch als sicherer gilt wie eine normale Handkreissäge. Naja, wir werden sehen...


    Off Topic:

    Edit:

    Gerade wird der Balkon fertig gemacht und was hören meine müden Öhrchen? Eine Flex auf dem Balkon :LOL:

    Ich mache diesen Aufriss, weil ich immer erst versuche, mit den Mitteln zurecht zu kommen, die mir zur Verfügung stehen. Vermutlich habe ich mehr Maschinen, als die meisten Haushalte... Aber ich hab nunmal trotzdem keinen Geldscheißer und wenn ich mir was Neues kaufe, dann schon so, dass ich das auch später noch für irgendwas gebrauchen kann.


    Zudem habe ich mit solchen Geräten keine Erfahrung (und deshalb auch NULL Vorstellung davon) und muss zudem noch den Umgang mit vielen anderen (für mich) neuen Geräten lernen, vor denen ich schlichtweg Angst habe, weil ich alleine arbeite und bei einem Unfall keiner da ist, der den Notarzt rufen kann.


    Je länger ich brauche, desto länger hocken meine Vögel im Dunkeln. Wenn es mich nicht so brennen würde, hätte ich hier nicht gefragt. Ja, was ein Aufriss. Vielleicht hätte ich die Vögel doch einfach abgeben sollen, dann wäre der Fisch jetzt geputzt. Und weil ich zu blöde bin und nicht alles schon vorher weiß, komme ich schon wieder vor diese Fragestellung: vielleicht sollte man Vögel einfach nicht halten, wenn man man nicht schon alles Handwerkszeug in die Wiege gelegt bekam.

    Deshalb hatte ich ja noch die Idee, es mit dem Dremel zu machen, hab ja ein paar davon und viel Zubehör :ohnmacht:

    u.a. auch Trennscheiben, wenn auch nur kleine. Ich hätte sogar dieses Click-dings da. Die Scheibe dazu ist etwas größer.

    Mit einer Führungsschiene müsste man damit auch nicht unbedingt arbeiten, weil der Dremel äußerst handlich ist.


    Ich hab noch ein wenig Zeit zum abwägen und bestellen. Bin gerade erst am "Korpus der Voliere", bzw. kurz davor...

    Einen Multimaster könnte ich mir auch noch gut vorstellen. Schaue ich mir noch diverse Videos dazu an...


    Der kleine Winkelschleifer von Parkside ist offenbar derzeit ausverkauft. Ich schaue mal, was mir noch über den Weg läuft. Aktuell nehme ich an einer Verlosung für etwas größere Geräte mit 18 V teil (von Makita hätte ich auch schon 4 Akkus). Vielleicht hab ich ja mal Glück, kann ja nicht alles immer nur doof laufen :D

    Gwenny

    Prima! Damit habe ich auf jeden Fall eine Hausnummer!

    Ich schaue noch, ob ich was ähnliches von Makita bekomme, denn davon hätte ich schon Akkus und Ladegerät. Der Bekannte will ich sich einen sog. "Nibbler" kaufen, vielleicht ging es auch damit gut. Entgraten geht damit dann aber nicht.


    Mal sehen, ich werde wieder berichten...

    Ich kann es auf dem Balkon machen, aber das will der Bekannte, warum auch immer... nicht? Er hätte sogar schon einen Winkelschleifer und sagte, er kann ihn gerne ausleihen, damit ich es selbst sehe. Vermutlich bin ich einfach zu blöde, mir das vorstellen zu können?


    Mit einem kleinen Seitenschneider schneide ich keinen 1,6 mm dicken Edelstahl auf so engem Raum: 12,7 mm. Vielleicht schaffe ich 2 Mal knippsen und dann ist für ein paar Wochen Schicht im Schacht, da ich sehr schnell Sehnenscheidenentzündungen im Handgelenk bekomme. Ich habe schon einiges an Gittern auf diese Weise geschnitten, aber die waren alle wesentlich dünner und auch nicht ganz so engmaschig. Da konnte ich mit der Schneide ins Gitter weit genug reingehen und knippsen.

    Mit einem größerem Bolzenschneider schaffe ich 2 mm Stangen aus Edelstahl schon nicht mehr so einfach, geht gerade so. Aber den Bolzenschneider kann ich ohne Gitter total zu verbiegen erst gar nicht ansetzen. So ein fettes Gitter bekomme ich nicht mehr gerade gebogen, wenn ich es erstmal zerstört habe.

    Ein Bekannter hat mir jetzt komplett davon abgeraten, weil das stinken würde und man es nur draußen machen könne wegen dem Funkenschlag. Mein Balkon wäre ja schon fast fertig, aber darauf ging er dann nicht näher ein. Ja, keine Ahnung: dann sumpfe ich halt einfach weiter in der Dunkelheit rum. Im wörtlichen, wie übertragenen Sinne.

    Ich mag solche billigen Teile nicht mehr, auch nicht für gelegentliche Nutzung. Schlechte Erfahrungen sind da äußerst lehrreich. Und Gitter für fast 300 Euro hat man sich schnell versaut und am Ende nix gespart. Ich muss halt dann erstmal den Umgang mit der Maschine lernen, viel üben, sonst bringt mir auch die teuerste Maschine nix. Mit dem Dremel kann ich dagegen schon fast blind... Deshalb hatte ich gefragt, weil du ja auch damit gearbeitet hattest. Aber wenn es nicht geht, dann ist das halt so.