Beiträge von thatslife

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    So, war lange nicht da, kann es aber nicht lassen... und muss mich mal zu Wort melden.


    Ich finde, ob Jemand Katzen und Vögel zusammenhält, oder Fuchs und Hühner, muss er selbst entscheiden und verantworten. Man kann nicht mehr tun als zur Vorsicht mahnen und hoffen, dass es gut geht.


    Ich mag auch Tiere, große, kleine, dicke, dünne, mit Zähnen, oder ohne, mit schuppiger Haut, mit Federn und auch solche mit Fell oder Kiemen. Meine Kinder sind da nicht anders. Sie würden sich heute am Tag eine Katze wünschen, morgen ein Meerschwein und übermorgen vielleicht ein Häschen. Ich kann es verstehen, sie sind doch alle einzigartig und nett.


    Aber im Leben kommt man irgendwann an einen Punkt, wo man sich entscheidet. Der eine für viele Tiere, auch wenn es Gefahren bergen könnte. Ich habe mich auch entschieden. Ich habe meine Hunde und ich habe meine Vögel. Die großen Kakadus haben den Respekt der Hunde, die würden es sich zweimal überlegen, sich an so einen Vogel zu wagen. Die kleinen Nymphensittiche haben inzwischen ihr eigenes Reich, durch eine Schleuse gesichert.


    Zwar sind meine Hunde excellent erzogen, es bedarf nur einer Geste und sie liegen flach am Boden, aber dennoch würde ich und will ich kein Risiko eingehen. Und ich denke, so kann ich zwei Arten halten, die in freier Wildbahn Jäger und Beute wären. Bei Katzen ist das Verhältnis zur Erziehung, zum Training doch anders geartet. Mein Respekt, wenn deine Katzen derart verständig sind. Aber deine Aussage entbehrt doch einer gesunden Distanz. Würden Katzen sich so verhalten, dass man sie derart beeinflussen kann, wie Hunde z.B., würde man sie auch für Dienste, die Unterordnung erfordern heranziehen.


    Das funktioniert aber nicht, insofern bleiben Katzen, auch bei aller Anhänglichkeit und Gewöhnung an gewisse Abläufe, Umgebung, Mensch oder Tier, doch unabhängig in ihrer Entscheidung. Nicht umsonst heißt es, Hunde haben Herren und Katzen Untergebene.


    Frage dich ob du das Gehackte nicht öfter zur selben Zeit reichst, Oma nicht eventuell bestimmte Tageszeiten für ihre Besuche bevorzugt, denn Katzen sind auch Gewohnheitstiere und sichere deine Vögel durch eine Schläuse. Dann ist doch alles im grünen Bereich. Außerdem ist zusätzliche Sicherheit immer komfortabel, auch für die eigenen Nerven und du sparst dir Pfützen.

    Mich würde interessieren, ist es nun schreien oder balzen, was ständig zu hören ist. Das ist mir gerade nicht so klar. Wenn ich es richtig verstanden habe, besitzt du drei Hähne und ein Mädel?


    Es könnte auch sein, durch die Anwesenheit noch zweier Hähne, der potente Kerl meint sich ständig behaupten zu müssen. Schließlich ist Madame, das einzige weibliche Wesen, dass es durchaus zu verteidigen gilt.


    Nymphensittiche sind sehr sozial. Ich beobachte, dass sie mittels Lauten, also singen, rufen, zwitschern kommunizieren und zwar der Situation angepasst. Stimmt was nicht im Schwarm, wird es lauter.


    Jetzt ist Brutsaison, die Hähne imponieren nicht nur ihren Damen, sondern auch sich gegenseitig um zu zeigen, was sie für tolle Hechte sind und dass sich ja kein anderer einen Fehltritt auf der eigenen Dame erlauben soll.


    Wie Hotaru geschrieben hat, dass nämlich für dich unhörbare Geräusche den Hahn irritieren können, wäre es wirklich denkbar, wenn er ständig schreit und nicht singt, weil etwas nicht stimmt.


    Als meine Henne Maxi krank war, hat sie auch viel gerufen. Das ging über Wochen, noch bevor sie die ersten Symptome zeigte. Da sie eine Handaufzucht war, sehr auf den Menschen geprägt, rechnete ich das Rufen ihrer Prägung zu. Dann veränderte sich ihr Verhalten aber gravierend und ich fuhr zum Tierarzt. Sie hatte eine Niereninfektion, die behandelt wurde. Danach war sie der ausgeglichenste Vogel, das Rufen hörte auf und sie verpaarte sich. Trotz Handaufzucht und Fehlprägung.


    Wäre ich an deiner Stelle würde ich meine Haltung überprüfen. Standort des Käfigs, Größe des Käfigs, Licht, Nachtruhe, Futter (vielleicht sind sie einfach zu stark gepowert), Umgebung (vielleicht ruft irgendwo ein Nymphensittich in der Umgebung) und ich würde zur Vorsicht auch mal einen Tierarzt schauen lassen.

    Hallo Christiane,


    das werde ich machen, habe aber bitte etwas Geduld, denn hier sind gerade Ferien und mein Sohn ist nach Spanien gereist. Er kann mir die Bilder vom Handy auf den Computer laden. Sobald er wieder da ist, werde ich Bilder machen. Bis dahin haben sich die Nymphen auch im Vogelzimmer eingelebt. Im Moment sind sie etwas schreckhaft. So viel Freiheit, rund um die Uhr, kratzt ganz schön auf.


    Sie sind direkt neben meinem Büro untergebracht, so dass ich sie ständig hören kann und wenn die Gittertüre fertig ist, kann ich sie auch sehen. Darauf freue ich mich schon.


    Nicki und Joki sitzen den ganzen Tag am Fenster. Ich habe dort am Gitter mehrere Sitzgelegenheiten angebracht und das scheint ihnen sehr zu gefallen. Kaum waren sie eingezogen, haben sie auch schon wieder "du weisst schon was" gemacht. Die beiden sind so was von verliebt ineinander...


    Liebe Grüße
    Claudia

    Wie Fauchi, hat unser Pitri auch keine langen Schwungfedern mehr. Er ist nun an die 23 + Jahre alt (geschätzt). Er kann aber auch älter sein, denn die Vorbesitzerin bekam ihn als erwachsenen Vogel...


    Er hat Arthritis, Sehschwäche und trotzdem Freude am Leben. Ist immer da, wo die anderen auch sind. Mitten drinnen, im Schwarm. Er faucht viel, quasselt ohne Ende und liebt grüne Hirse... und SBK. Er darf als einziger davon so viele haben, wie er mag. Denn der Tierarzt hat gesagt, wir sollen ihn verwöhnen, verwöhnen, verwöhnen. Deshalb genießt er auch ein paar Sonderrechte... .


    Ich liebe diesen alten Kerl, so schrullig er ist, weil er so ist, wie er ist...

    Oh je, o je.... gefühlte 100 Jahre habe ich nicht mehr berichtet was sich hier so zugetragen hat. Nun denn:




    Zum Anfang gleich die guten Nachrichten, alle sind putzmunter und wohlauf.


    Georgy und Amigo sind immer noch ein Paar und aus dem Macho wurde mit der Zeit sogar ein richtig liebevoller Nymphensittichgatte.


    Checker hat es irgendwann doch geschnallt, Nomen est Omen, seine Iuno geelicht und mutiert langsam zum Oberhaupt. Wer hätte das gedacht? Nachdem er so dusselig war?!


    Das Traumpaar Joki (Jokele) und Nicki sind immer noch einfach ein Traum. Er (Nicki) unterrichtet die Junghähne im Balzgesang. Er ist und bleibt einfach der beste Sänger im Schwarm. Übrigens Joki's Schnabel wächst nun gerade und muss höchstens zweimal im Jahr gekürzt werden. Es kann sein, dass es sich ganz auswachsen wird. Sie fliegt nun auch ebenso fleissig, wie alle anderen. Das wird Christiane besonders freuen.


    Maxi und Murphy sind ebenso ein Dreamteam, wobei sich der kleine Murphy als echter Draufgänger erweist und die 4 Jahre ältere Maxi voll im Griff hat.


    Dann wäre da noch Pitri, unser alter Opa. Er ist das größte Wunder. Aber dazu später mehr.


    Anfang des Jahres hatten wir noch fünf kleine Nymphen aufgenommen, zur Vermittlung. Drei Mädels und zwei Jungs. Drei Vögel hatten wir gut vermittelt, doch bekamen wir zwei,ein Pärchen, wieder zurück, wegen Allergie. Es war ein Trauerspiel, denn es flossen eine Menge Tränen, als wir die Vögel wieder abholen mussten.


    Von der kleinen wf Henne haben wir leider nichts mehr gehört und hoffen sie hat es gut angetroffen.



    Mein Mann war es dann auch Leid, mehr oder weniger. Er , wir beschlossen, es bleiben alle hier. Das Vermitteln ist nichts für uns. Es tut doch ganz schön weh und man macht sich große Gedanken, ob sie es auch alles gut antreffen. Deshalb waren wir eigentlich gar nicht so böse, dass zwei wieder zurückgekommen sind. Und wie es das Glück wollte, so haben sich aus den vier jungen Nymphen, die dann wieder hier saßen, auch die Verpaarungen über Kreuz ergeben, die wir uns erhofft haben.


    Weil 13 Nymphensittiche viel Platz brauchen, planten wir eine AV zu bauen. Leider ging dann unser Auto kaputt, so dass das hierfür Ersparte in die teure Reparatur bzw. Neuanschaffung einfließen wird. Aber Glück im Unglück nenne ich es, denn die Schar wäre ohne den Opa in die AV gezogen. Wir hatten die Angst, er würde dem Wetter draußen nicht mehr standhalten können.


    Also haben wir alles umgeschmissen und die Nymphensittiche in ein eigenes Zimmer umquartiert. Was für ein Glück. Denn schon bei der Umsiedelungsaktion war zu merken, dass man den Alten keinesfalls vom Rest der Bande trennen darf. Nur machte uns seine Gebrechlichkeit und seine schlechten Flugkünste Sorgen. Schließlich hat er weder Schwung- noch Schwanzfedern. Ja sein herrlicher langer Schwanz ist Vergangenheit. Er hat sich bei Abstürzen die Federn abgebrochen... und der Tierarzt macht uns keine Hoffnung, dass die Federn sich noch einmal regenerieren werden. Opa Pitri ist, wie Doc Vogelkundig erklärte, über den Zenit und wir sollen für jeden Tag danken, den er noch gut erlebt.


    Also haben wir für ihn das Vogelzimmer seiner Behinderung gerecht eingerichtet. Heu polstert die gefährlichen Stellen, Leitern erleichtern ihm den Aufstieg und er hat extra einen offenen Käfig, wo er sich auch mal ausruhen kann. Aber was macht der alte Kerl. Er flattert, was das Zeug hält und klettert in den Kirschzweigen umher. Es ist kaum zu glauben, aber er fliegt sogar drei vier Meter und schafft die Landung immer sanft auf dem Boden oder sogar in den Zweigen. Es ist unglaublich, aber er nötig uns unglaublichen Respekt ab. Was dieser tapfere kleine Kerl leistet ist unglaublich. Schließlich hatte man ihm in jungen Jahren schon die Hände coupiert, so dass er keine Schwungfedern mehr hat und nun fehlen ihm auch noch zwei Drittel seiner Schwanzfedern. Hauptsache ist für ihn, er ist mitten im Schwarm dabei. Und wir hoffen, dass er noch viele Tage dabei bleibt.


    Joki und Nicki, die beiden Bayern sind ja auch so ein kleines Wunder. Madame Joki hatte mit Aspergillose und einer vergrößerten Leber zu kämpfen, als sie zu uns kam. Das war auch der Grund für den zu schnell und dadurch schief wachsenden Schnabel. Wenn alle anderen flogen, sie pflegte lieber zuzuschauen. Inzwischen fliegt sie ebenso wie alle anderen und der Tierarzt ist hoch zufrieden. Den ganzen Tag frische Luft, wir haben das Fenster vergittert, damit es immer geöffnet bleiben kann, so lange es das Wetter zulässt. Viel Bewegung und gesundes Futter haben geholfen. Es hat zwar eine ganze Weile gedauert, aber jetzt ist ihr nichts mehr anzumerken, sie ist ebenso quirlig wie alle anderen.


    Im Frühjahr wird dann hoffentlich die A-Voliere gebaut werden können und so Gott will, wird Pitri, unser alter Nymphensittich im nächsten Jahr auch noch ein paar schöne Tage draußen erleben dürfen. Wir wünschen es uns und ihm.


    Aus den vier Jungspunden haben sich zwei wunderschöne Pärchen gebildet und sie haben sich harmonisch ins große Ganze eingefügt. Einer der beiden Junghähne übt und übt und übt und singt oft mit Nicki im Duett. Es klingt toll, wenn die beiden Männchen die gleiche Melodie anstimmen. Wer so was noch nicht gehört hat, kann es kaum glauben. Unsere Nachbarn sind begeistert. Hoffentlich sind sie es auch noch, wenn im nächsten Jahr Beide mitten in der Nacht ein Lied anstimmen.


    Ihr seht also, hier ist alles in bester Ordnung. Wir haben keine Krankheiten, keine Verluste zu beklagen, wofür wir sehr dankbar sind. Ich klopfe täglich auf Holz und danke dem lieben Gott dafür, doppelt gemoppelt hält besser.


    Irgendwann melde ich mich mal wieder. Auch wenn es selten ist, dass ich mich hier aufhalte, so habe ich euch trotzdem nicht vergessen. Aber ihr wisst ja, keine Nachrichten, sind gute Nachrichten.


    Herzliche Grüße @ all und ganz besonders herzlich auch nach Bayern ;) .

    80992 München
    Dr. Doris Quinten
    Franz-Fihl-Str. 3
    T. 089-1404300
    http://www.drquinten.de



    82008 München
    Dr. Heike Reball
    Inselkammerstraße 1
    T. 089-61208805
    http://www.vogeltierarzt-reball.de


    82166 Gräfelfing
    Dr. Friedrich Janeczek
    Tierärztliche Praxis für Papageien und Sittiche
    Hans-Cornelius-Str. 2
    T. 089-854-814-0,
    Mobil: 0171-7704402
    http://www.janeczek.de


    83059 Kolbermoor-Süd
    Heinz Köhler
    Wilhelm-Zerr-Str. 31
    T. 08031-299770


    83395 Freilassing
    Dr. Ruth Augenstein und Dr. Max Steinmaßl
    Görlitzer Straße 21
    T. 08654-65858


    85764 Oberschleißheim
    Institut für Geflügelkrankheiten
    Veterinärstr. 3
    T. 089-218076070


    86152 Augsburg
    Dr. Antje Steinke -
    Dr. Martin Unger
    Klinkerberg 1-3
    T. 0821-515794
    http://www.tierklinik-augsburg.de


    86459 Gessertshausen
    Dr. Lendl - Drs. Erben und Fitz
    Grasweg 2
    T. 08238-961814
    http://www.tieraerztliche-klinik.net

    Hilfe wirst du so oder so brauchen, denn Jemand muss dir helfen und die Teile auch mal festhalten. Wenn du in den Rasen baust, dann würde ich an deiner Stelle, gar keine Betonschicht einbringen, sondern mich für Naturboden mit einem Drahtschutz gegen Eindringlinge entscheiden. Dafür bauchst du keine Fachleute. Das schafft ihr auch alleine.


    Dazu stichst du die Grasnabe aus, füllst das Carree mit Grotze, Lava und obenauf halt nach belieben Sand, Kies oder Mutterboden. Als Fundament eignen sich Gehwegsplatten, die du außen herum in ein Sandbett verlegst. Darauf wird die Voliere gestellt.


    Wenn du Mutterboden einbringst, kannst du die Voliere mit Naturwiese bepflanzen. Da gibt es schöne Kräutermischungen. Wichtig ist, dass die Voliere nicht zu klein wird und wegen der Hygiene werden wir unter den Sitzplätzen Sand anlegen, damit wir dort den Belag wechseln können, dass ist hygienischer.

    Damit ein Abfluss entsteht muss man die Bodenplatte mit Gefälle nach außen anlegen. Das sollte man sowieso, wenn man direkt ans Haus baut, weil sonst Nässe am Haus stehen bleiben kann, welche dann ins Mauerwerk eindringen könnte. Wasser ist eine geballte Kraft und kann ganz schön zerstörerisch sein, wenn man es nicht dahin leitet, wo es hin darf. Also Gefälle von Haus weg.


    Würdest du einen Abfluss in die Voliere legen wollen, dann musst du vor dem Betonieren (nicht vergessen, den Untergrund vorbereiten, dass sogenannte Bett schaffen) Abflussrohre verlegen, die dann in eure Abwässerung z.B. vom Dach einfließen. Immer den kürzesten Weg zum nächsten Abwasserrohr.


    Letzteres ist vielleicht viel zu aufwendig, weil man unter Umständen dafür einen ganz schön langen Schacht ausheben muss. Außerdem muss eine Mindesttiefe erreicht werden, wegen dem Frost und man muss auch hierbei Gefälle kalkulieren, sonst fließt es nämlich nicht ab, sondern bleibt im Rohr stehen. Bei einem Rückstau könnte so das Wasser in der Voliere stehen bleiben. Im Prinzip nicht schwer, aber für Anfänger, vielleicht doch lieber die erste Alternative wählen.



    Wenn du einen Naturboden wählst, dann würde ich dir seine Verdrahtung empfehlen. Dazu bringt man ein Drahtgewebe( Gitter) im Boden ein, dass verhindert, dass sich Schadnager und andere Tiere durch graben können. Im Internet gibt es einige Anbieter von Volierenfertigbautailen, die ganze Bausätze inclusive Bodengitter anbieten.


    Du füllst dann auf das Gitter Erde oder Kieselsteine oder Sand. Bei einem Naturboden ist es wichtig, dass du ihn auch pflegst. Sand muss regelmäßig geharkt werden und man muss die Böden gründlich wässern, damit Verschmutzungen und Keme weggespült werden können. (Wie bei einem Sandkasten. Deckt man den ab und bekommt der Sand kein Wasser, dann vermehren sich in ihm Keime. Deshalb soll man Sandkästen Abends lieber mit einem Gitter abdecken, damit der regen den Sand waschen kann.)


    Es gibt einige führende vogelkundige Tierärzte die natürliche Böden empfehlen, weil sie den Vögeln viele Vorteile bieten. Allerdings sollte man dann hin und wieder auf Wurmbefall prüfen, was man aber bei er Außenhaltung sowieso hin- und wieder machen sollte. Wenn die Voliere groß genug wird, kann man sie sogar bepflanzen. Das sieht nicht nur toll aus... .


    Um eine hohe Wasserdurchlässigkeit zu erreichen, empfiehlt es sich den Boden oberirdisch anzulegen. Also quasi aufbauen und nicht ausgraben und füllen. Gräbt man ein Viereck aus und befüllt es, dann kann es passieren, dass die Erdschichten darunter und rundherum ein schnelles Versickern des Wassers verhindern. Legt man aber den Platz oberirdisch an kann das Wasser gut ablaufen. Ideal ist es sogar den Boden in drei Schichten aufzubauen. Als unterstes nimmt man eine Lage Grotze, dass ist ein vulkanisches und sehr grobes Gestein, Wasser läuft gut ab. Darauf kommt das Gitter zum Schutz vor durch graben fremder Volierenbesucher. Darüber eine Lage feinere Grotze und zum Schluss dann Sand oder Kies. Die Grotze sollte jeweils etwas gerüttelt werden, damit sie sich verfestigen kann.


    An der Hauswand, wenn ans Haus gebaut wird, sollte man für eine Dichtschicht sorgen, damit das Wasser nicht ins Mauerwerk sickern kann. Zwar sind Hauswände geschützt, in der Regel, aber ich kann von hier aus nicht sagen, bis in welche Höhe.


    Ich wünsche euch gutes Gelingen. Bedenkt auch, falls ihr in einem Schnee sicheren Gebiet wohnt, ggf. zusätzliche Stützen für das Dach der Voliere anzubringen, damit das nicht unter der Schneelast nachgeben kann, falls ihr mal nicht zu Hause seid und es aus Kübeln schneit. Für solche Stützen muss man Schuhe ( keine Pumps, sondern Halter) einzementieren oder ggf. beim Betonieren einsetzen.


    Bin gespannt für welche Alternative ihr euch entscheidet?

    Ich kenne diese Früchte, wenn mich nicht alles täuscht sind das Renekloden.


    Guck mal, ob die Dinger einen Kern haben, ähnlich wie ein Pflaumenkern. Die Bäume sind oft buschartig und knorrig. Es gibt zwei Sorten. Die einen reifen dunkel, die anderen, die hier oft vertreten sind bleiben nach der Reife grün bis grüngelb. Sie sind sehr süß und gehören zu den Edelpflaumen. Schmecken gut, frisch vom Baum gepflückt. Ein wenig Mirabellenartig, aber doch anders. Halt Reneklode.
    Ihre Früchte sind etwas kleiner als Pflaumen und werden mit der Reife rund. Frag mal Frau Google, vielleicht ist das ein Treffer.


    Heute findet man sie nur noch selten in den Gärten. Wir werden welche pflanzen, wenn es soweit ist.

    Wäre nett, wenn ihr euch mal ein wenig mehr Mühe geben würdet. Hier regnet es seit gestern am Stück... ich hätte nichts dagegen, wenn die Wolken zu Heubecks ziehen, damit ich dieses Jahr wieder Hirse bestellen kann.


    An die Federmäusem haltet euren Radar offen, damit wir wissen, ob es doch noch was gibt. Ich weiß nicht ob Heubecks so was wie einen Infomailer haben, ab wann man bestellen kann, wäre eine feine Sache.


    Und gebt Bescheid, wenn ich mit dem Tanzen wieder aufhören kann, bekomme langsam Blasen an den Füßen. :ohnmacht:

    Meine ersten Beiden stammten noch aus dem Zoohandel, dass würde ich heute keinesfalls mehr tun. Denn nur durch Glück, großes Glück habe ich gesunde und gegengeschlechtliche Vögel bekommen. Das hatte nichts mit der damaligen Beratung zu tun, die, wie sich nachher herausstellte, keine war.


    Danach folgte ein Pärchen vom Züchter. Der Züchter ist toll, von dem ich meine Vögel habe und wirklich zu emfpehlen. Ich habe nicht nur ein top Pärchen dort gekauft, sondern es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt. Inzwischen habe ich Vieles gesehen, aber kaum noch mal jemanden getroffen, der sich so rührend um seine Tiere kümmert. Ausnahmen bestätigen die Regel.


    Und trotz dem, denke ich heute, so lange es so viele Abgabetiere gibt, ist es für mich eine grundsätzliche Einstellung geworden, lieber erst einmal dort zu schauen, ob man diesen Vögeln nicht ein Zuhause geben kann. Und das habe ich nie bereut. Nicht mal als ich die beiden uralten Nymphen aufgenommen habe, die damals todkrank zu mir kamen und von denen nur noch Pitri da ist. Meine Bayern sind das schönste Liebespaar, welches ich kenne. Unzertrennlich und der Hahn singt einfach wunderschön. Maxi ist eine freche Maus, die den anderen nur Unsinn beibringt u.s.w.

    Die braucht man übrigens in allem für die Nymphen... . Ich hoffe du hast mehr als ein Pfund davon. Ich glaube nicht, dass man den Käfig zurücknehmen wird und das nächste Problem wird sein, dass man dort wahrscheinlich keinen wirklich guten Käfig anbieten kann.


    Lass bitte auch die Finger von diesen Turmvolieren, die werden unerfahrenen Kunden auch gerne auf das Auge gedrückt. Wie empfehlenswerte Käfige aussehen, kannst du im Wegweiser finden. Aber ich glaube, den Tipp hat man dir schon gegeben. Und ich kann dir nur unbedingt dazu raten, keine Kompromisse einzugehen. Hinterher bereut man es, weil man dann doch irgendwann die Erkenntnis bekommt, dass größer doch besser ist.


    Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude mit deinen Nymphen (es werden ja bald zwei sein).

    Auch von mir ein herzliches Willkommen. :blumen:


    Da habt ihr ja ein hübsches Exemplar. :yes: Wenn er noch nicht singt und balzt, scheint er ja noch sehr jung zu sein. Aber ohne Gegenpart und frisch eingezogen, kann es ihm im Moment auch die Sprache verschlagen haben. :rolleyes:
    Ich würde ihn sich erst einmal eingewöhnen lassen, aber auch schnell für einen Partner sorgen. Und wie die anderen geschrieben haben, am besten einen Gegengeschlechtlichen. :verliebt:
    Ich würde auch keinen Wellensittich dazu holen. Das ist wie Kuh und Pferd. Man kann sie zwar auf der selben Weide halten, aber sie werden niemals wirklich zusammengehören. :zaun:
    Also entweder oder... . Hat man eine große Voliere, kann man auch verschiedene harmonierende Arten halten, aber dazu gehört ein wenig Erfahrung. :gruebel:


    Punkto Käfig muss ich leider sagen, die User hier haben recht, das Ding taugt nur als Wohnklo. Ich glaube da hat man euch schlecht beraten. :( Und eure Absichten in allen Ehren:

    Zitat

    Er soll schon mindestens 12 Stunden jeden Tag sein Ausflug haben. Das war von Anfang an geplant so


    Die Erfahrung zeigt, dass das nicht immer durchführbar ist und dann leiden die Vögel. :tztz:


    Zu kleine Käfige sind der häufigste Grund für Streit, Verhaltensauffälligkeiten und Krankheiten. Denn die räumliche Enge bedeutet Stress. Stell dir vor, du und dein Partner, ihr hättet knapp vier Quadratmeter zur Verfügung und darin müsst ihr Kochen, Körperhygiene betreiben, wohnen und schlafen. Ich wette, dass würde schon nach 48 Stunden zur Explosion führen. :gewitter:


    Nymphensittiche sind zwar im Verhältnis zu anderen Ziervögeln, ruhige Vertreter, aber sie brauchen dennoch Raum. Alleine ihre Flügelspannweite fordert und auch ihr Anspruch auf Privatsphäre darf nicht unterschätzt werden. :Ei-Kueken:


    Ich denke, dass man euch da im Zoogeschäft schlecht beraten hat. Ist vielen von uns, mich eingeschlossen, nicht anders ergangen. :winke:


    Persönlich habe ich festgestellt, je größer der Käfig um so entspannter die Haltung. Man hat weniger Arbeit mit dem Säubern, weil man alles besser befestigen kann, man hat weniger ein schlechtes Gewissen, wenn man mal keine Zeit hat, sie heraus zulassen, man kann sie schöner beobachten, wenn sie z.B. ganze große Äste zum Schreddern bekommen und und und... . :lecker:



    Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mich schrittweise, es waren vier Käfige, hochgearbeitet bis zum Palace. Für zwei werdet ihr den nicht brauchen, aber wer weiß, ob es bei zweien bleiben wird :streichel: Wir haben alle klein angefangen... :streichel:

    So, vielen Dank für eure Mitteilungen. Ich vermute, die Kleinen werden gerupft. Denn man sieht Frau Mama öfter an ihnen zutzeln. Wären es Milben oder andere Lästlinge, müsste sie sich auch öfter kratzen, denke ich, was aber nicht der Fall ist. Der Gehörgang sieht trocken und sauber aus.


    Da die Vögel unseren Nachbarn gehören und ich ihnen nicht vorschreiben kann, was sie machen sollen, kann ich sie auch im Moment nicht zum Arzt bringen. So wie es aussieht, werde ich die Beiden aber bald übernehmen, man ist nicht abgeneigt, da es doch für zwei ältere Herrschaften ziemlich viel Rummel ist, vier Vögel zu versorgen.


    Vermutlich werde ich sie vermitteln, denn selber habe ich nicht genügend Platz und bis die Voliere im Sommer steht, vergeht noch einige Zeit. Wer also ggf. Interesse hat, kann sich das ja schon mal still und leise vormerken. Aber wenn es soweit ist, werde ich einen Thread in die Abgaben stellen.


    Vielen Dank für eure Tipps.

    Ich habe Heute mal eine frage bezüglich eines Federproblems bei den beiden Jungvögeln hier in der Nachbarschaft.
    Mir ist gestern aufgefallen, dass über der Ohröffnung Federn fehlen. Man kann den Gehörgang sehen. Ich habe so etwas noch nicht gesehen, konnte aber auch nichts Auffälliges wie Kratzen oder so beobachten.
    Natürlich weiß ich, dass nur ein Tierarzt eine Diagnose stellen kann, aber da liegt der Hund begraben, das Bedarf wahrscheinlich noch etwas Überzeugungsarbeit, wie auch die Abgabe, denn die alten Herrsschaften sind mit vier Vögeln doch überfordert.


    Könnt ihr mir einen Tipp geben, bezüglich der Ursache? Die Mutter geht den Kleinen schon mal ganz gerne an den Kopf. Könnte es auch sein, dass sie die Jungvögel rupft? Gesehen habe ich das nicht, wurde mir so geschildert. Oder könnten es Parasiten sein, die das Fehlen der Federn verursachen?


    Es steht im Raum, dass ich die Vögel zu Vermittlung zu uns hole, würde ich schon gerne wissen wollen, was das sein könnte. Denn ich bin froh, dass hier alles gesund und munter ist.


    Es sind ein wildfarbenes und ein geperltes es. Die Perle hat, wenn ich es richtig deute Kopflecken und übt sich leise im Singen. Aber genau kann ich dazu nichts sagen, denn meine Henne Georgy hat als Jungvogel auch noch leise gesungen. Mehr dazu, wenn es soweit ist.