Beiträge von Nera

Zur Teilnahme am Nymphensittich Forum ist eine Registrierung/Anmeldung erforderlich. Erst dann kann man eigene Fragen zu seinen Nymphensittichen stellen. Bei Anmeldeproblemen bitte die Cookies und den Cache des Browsers (Safari, FireFox, Edge, Chrome, Opera o.ä.) löschen. Hier sind Anleitungen zum löschen von Cookies und Cache der meisten Browser zu finden. Bei andauernden Anmeldeproblemen melde dich bitte über das Kontaktformular des Nymphensittich Wegweisers.

    Das Fiebsen kann noch kommen ;) Meine Hennen machen das auch nicht jedes Mal, wenn sie bestiegen werden oder bestiegen werden wollen.


    Und ja, Dein Chico ist ein Hahn. Ich habe auch so einen geperlt gewesenen Hahn. Finn hatte relativ lange noch ein paar Restperlen im Gefieder und die letzte gebänderte Schwanzfeder hat er erst so mit zwei Jahren verloren.

    Bei mir ist mit Marit das Dutzend voll geworden, Geschlechterverhältnis allerdings nicht ganz ausgeglichen - 7 Hähne, 5 Hennen. Drei feste Paare (Brain + Penny, Finn + Pinky, Poldi + Marit) und der Rest treibt's kunterbunt.

    .... und wie ich grad "treiben" schreibe, seh ich doch, daß Poldi schon wieder auf Marit sitzt ... :rolleyes:

    Julia, ich kann's Dir nicht erklären. Mit heutigen, wissenschaftlichen Methoden gibt es keine Möglichkeit für einen Nachweis.

    Ich kann Dir Hahnemanns Theorien aufzählen (er kam ja damals drauf, daß die Wirkung umso stärker ist, je höher die Potenz ist und hat sich zu Ende seines Lebens fast ausschließlich mit den Hochpotenzen befaßt), aber eine wissenschaftlich haltbare Erklärung für die Wirkung kann ich Dir nicht geben.

    Aber: ich war genauso mißtrauisch und ich bin es nach wie vor. Es gibt auf dem alternativen Sektor so viele Dinge - ich schau egal bei welcher Therapie- oder Diagnoseform lieber zweimal hin und ich sehe zu, daß ich das, was ich empfehle, auch selbst ausprobiert habe.

    Hätte ich nicht meine eigenen, positiven Erfahrungen mit Akupunktur, homöopathischen Hochpotenzen, Bachblüten und einigen anderen, energetischen Sachen, ich würde vermutlich ganz ähnlich skeptisch sein. Mir hättest Du vor Beginn meiner Ausbildung mit so einigen Dingen nicht kommen dürfen - heute sehe ich einiges anders.

    Über die Hochpotenzen hab ich auch nur gelacht ... so lange, bis ich die Wirkung am eigenen Leib erfahren habe. Seither lache ich nicht mehr, sondern habe ziemlich Respekt davor. Um Hochpotenzen einzusetzen, braucht's beim Therapeuten dermaßen viel Wissen und Verantwortung ... ich würde mich nicht von jedem "dahergelaufenen Homöopathen" damit behandeln lassen. Und ich mit meinen wirklich nicht fundierten Kenntnissen werde mich noch eine lange Weile hüten, selbst damit zu experimentieren. Damit kann man wirklich Schaden anrichten.

    Danke Berthold :blumen:


    Lach ... zum Thema Homöopathie fällt mir doch eben noch mein kleiner Eigenversuch ein. Ich bin ja ein eingeborener Schwabe und somit erstens sparsam, zweitens mißtrauisch. Außerdem bin ich wenigstens 2x im Jahr auf der anderen Seite des Atlantiks, was mir jedes Mal je nach Küste diverse Tage mit Jetlag beschert. Ja, selber schuld, ich weiß.

    So - nun gab es im Zuge meiner Ausbildung auch eine Betriebsbesichtigung bei Wala bei Bad Boll. Anthroposophische Medizin nach homöopathischen und phytotherapeutischen Gesichtspunkten. Meine vielgeschmähten Komplexmittel, da waren sie also. Da ich aber neugierig bin und außerdem bei künftigen Kunden ja wissen will, was ich da so empfehle, habe ich, weil die Gelegenheit so passend war, einen Selbstversuch mit Aurum valeriana gestartet. Dieses Komplexmittel soll unter anderem bei Kreislaufstörungen, Reiseübelkeit und Jetlag helfen. Sehr niedrig in der Potenz und damit schon wieder nicht so meins - ich interessiere mich viel mehr für die Hochpotenzen, es ist unglaublich, was so eine Zehntausender an- oder ausrichten kann.

    Aber ich habe mich ganz brav an die Vorgabe gehalten und was ist? Trotz 6 Stunden Zeitverschiebung kein Jetlag! Daß mir das auf dem Hinflug gelungen ist, hab ich noch mit einem "joah, westwärts ist es nie so schlimm" abgetan. Aber jetzt rückzu's auch? 9 Stunden Flug, bei denen ich wie gehabt kein Auge zugetan habe und wie gesagt, 6 Stunden Zeitverschiebung? Da hab ich im Mai bei der Rückkehr aus Kalifornien aber ganz anders in den Seilen gehangen.

    Selbstversuch somit als gelungen abgehakt und Aurum valeriana wird als empfehlenswert eingestuft. Hilft bloß den Nymphen, um die's hier im Topic ja eigentlich gehen sollte, jetzt nicht wirklich ... :gruebel:

    Ufftata ... kaum wieder da aus dem lausig kalten Florida (ja wirklich! Bis nach Miami runter friert es!!!!) und dann so ein Thread ... juhu .... *hände reib*

    Ich bin ja so mehr oder weniger vom Fach, daher erklär ich einfach kurz die rechtliche Seite. Wir müssen unterscheiden zwischen dem Humanheilpraktiker und dem Tierheilpraktiker. Ersterer darf nur nach bestandener Prüfung und somit erhaltener Erlaubnis des Gesundheitsamts die Heilkunde ausüben, ohne als Arzt bestallt zu sein (das Gesetz ist von 1939, deshalb die geschraubte Ausdrucksweise).

    Jemand, der sich nur Homöopath nennt und weder Arzt noch Heilpraktiker ist, darf rein rechtlich keine Heilkunde ausüben, sondern nur beratend tätig sein. Dasselbe gilt für alle anderen heilerischen Berufe mit Ausnahme der Geistheiler. Die haben es vor einigen Jahren geschafft, irgendwie eine Lücke im Gesetz zu finden und für sich zu nutzen.

    Bei den Tierheilpraktikern sieht es leider Gottes anders aus. Hier gibt es (wie beim Humanheilpraktiker auch - leider!) keine vorgeschriebene Ausbildung und (im Gegensatz zum Humanheilpraktiker) auch keine rechtlich bindende Prüfung. Es gibt lediglich schul- oder verbandsinterne Prüfungen. Da es für den Tierheilpraktiker kein Berufsbild gibt, rutscht er durch so ziemlich alle Gesetzeslücken. Hier kann auch jemand, der sich nur "Homöopath" oder "Bachblüten-Therapeut" oder was auch immer nennt, praktizieren.

    Die Schulen sind allenfalls durch die diversen Verbände abgesegnet, es gibt bis dato keine staatlich anerkannte Schule, da es ja eben auch keine Ausbildung und Prüfung gibt. Bei der Wahl eines Tierheilpraktikers ist man als Tierhalter somit auf Empfehlungen und den eigenen, gesunden Menschenverstand angewiesen.

    Ich habe selbst die Ausbildung zum THP bei einer sehr guten Schule absolviert, aber mir war es zu riskant, ganz ohne rechtliche Absicherung zu praktizieren. Unter anderem aus diesem Grund mache ich derzeit auch die Ausbildung zum Humanheilpraktiker. An einer Schule, die zertifiziert ist und bei der die Ausbildung auch staatlich gefördert werden kann (Umschulungen beispielsweise).

    Wir werden mit dem Stoff des vorklinischen Medizinstudiums traktiert, wir schreiben schulinterne Klausuren und Probeprüfungen, wir haben Praxisseminare etc. Wenn wir 2x im Jahr auf die Menschheit losgelassen werden, ist uns eines sehr, sehr klar: wir haben mit diesem Beruf eine enorme Verantwortung übernommen und die Zulassung kann sehr schnell entzogen werden.

    So, das dazu.

    Was nun die verschiedenen naturheilkundlichen Therapien angeht, denke ich zwischenzeitlich "wer heilt, hat recht". Das Problem vieler alternativer Therapien ist ja, daß sie nicht auf naturwissenschaftliche, statistische Weise bewiesen werden können. Gerade die Homöopathie mit ihren x-tausend Mitteln und noch mehr anamnestischer Fehlerquellen - wie will ich da eine Statistik erheben? Mein Schnupfen sieht für einen Schulmediziner vielleicht gleich aus wie der vom Nachbarn, für den Homöopathen sind das aber zwei Welten und somit auch zwei verschiedene Mittel, sicherlich auch in ganz unterschiedlicher Potenz.

    Um ein guter Homöopath zu werden, braucht es vor allem eines: Zeit. Zeit, zu lernen. Und zwar ein Leben lang. Die derzeit angebotenen Homöopathie-Ausbildungen können lediglich einen Grundstein legen. Man bekommt dort ein paar Mittelbilder ausführlich erklärt und lernt in Ansätzen, wie man repertorisiert und eine anständige Anamnese macht. Aber alles andere ist Erfahrung und die muß man sich selbst erarbeiten. Auch Ärzte, die sich "Homöopathie" aufs Praxisschild schreiben, sind nicht automatisch gute Homöopathen. Die machen teilweise genau dieselben Schnellkurse wie Lieschen Müller von nebenan und dürfen sich dann Homöopath nennen. Ich kenne einige Ärzte, die das so gemacht haben und lediglich "Kochrezepthomöopathie" betreiben - zum die Wände hoch gehen ist das!

    Ich würde mich jederzeit von einem meiner Dozenten homöopathisch behandeln lassen. Das sind Leute, die sich seit 20, 30 Jahren tagein, tagaus mit dem Thema befassen und die mir auch ganz genau erklären können, weshalb sie welches Mittel geben. Und ich würde mich jederzeit von meinem Hausarzt homöopathisch behandeln lassen - aus demselben Grund.

    Für mich ist die Wirksamkeit der Homöopathie klar - Fehlerquellen liegen meiner Meinung nach eher beim jeweiligen Homöopathen und bei der Industrie, die mit Komplexmitteln und mehr als merkwürdigen Ratgebern den Markt überschwemmen. Die Präparate, die Addi erwähnt hat, bringen wirklich nichts - außer die Homöopathie in Verruf.

    Eigene Erfahrungen habe ich genug - sowohl am eigenen Leib, als auch bei meinen Tieren. Da ist z. B. der bis zum Skelett abgemagerte Kater, der einem Tierarzt seinen chronischen Katzenschnupfen verdankt. Einem (Tier)Heilpraktiker würde man zu Recht das Fell über die Ohren ziehen, wenn er ein krankes Lebewesen operieren würde (wenn man als THP/HP dies denn dürfte), bei einem Tierarzt sagt kaum mal jemand etwas. Auch so ein Thema ...

    Jedenfalls war dieser Kater dem Tod näher als dem Leben als ich ihn übernommen habe. Resistent gegen so ziemlich alle Antibiotika, verschnupft bis zum Anschlag, abgemagert bis zum Skelett, weil er nichts fressen konnte mit seiner verstopften Nase. Ein Bild des Jammers. Es hat eine Weile gebraucht, bis die Symptome so klar waren, daß eine erfahrene Tierhomöopathin damit arbeiten konnte, aber dann war nach Mittelgabe innerhalb von zwei Tagen die Nase des Katerchens frei, er konnte wieder atmen und vor allem fressen und wir konnten dann anfangen, ihn langsam wieder aufzubauen. Durch die Unterernährung gab es leider irreversible Organschäden, die ihn 4 Jahre später doch das Leben gekostet haben.

    Ein Fall von vielen in über 10 Jahren Pflegestelle.

    Meine eigenen Erfahrungen mit der Homöopathie gehen vor allem in den psychischen Bereich, das will ich hier nicht weiter ausbreiten. Aber ich hab nette Erfahrungen mit einer anderen, oft ebenso skeptisch betrachteten Therapieform - der Akupunktur und hier speziell der Ohrakupunktur. Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich mit Paresen in Hand und Unterarm. Wer's ganz genau wissen will: der N. ulnaris links wird gequetscht und das führte dazu, daß mir links 2,5 Finger plus der halbe Unterarm taub wurden. Dazu Sehausfälle, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen - das ganze Programm eben.

    Was machte die Schulmedizin, nachdem ein Röntgenbild nichts großartiges ergeben hatte? Stempelte mich als Simulant ab. "Der Wirbel sitzt halt ein bißchen komisch, stellen Sie sich nicht so an, das wird schon nicht so schlimm sein." Danke auch ... die Schmerzmittel, die ich bekommen habe, haben Nebenwirkungen, die nicht mehr feierlich sind. Incl. mögliches Leber- und Nierenversagen. Aber wird ja nicht so schlimm sein ...

    Ein Physiotherapeut war der Erste, der meine Beschwerden nachvollziehen konnte. Aber als Kassenpatient ist es heute nicht mehr so einfach, Krankengymnastik verschrieben zu bekommen. Der langen Rede kurzer Sinn, ich hab meinen Bürojob an den Nagel gehängt (macht keinen Spaß zu tippen, wenn eine Hand permanent nur halb einsatzfähig ist) und das schon länger gewünschte, aber nie angefaßte Ziel Heilpraktiker in Angriff genommen.

    In der Schule habe ich dann einen Dozenten kennengelernt, der Ohrakupunktur betreibt. Da wir regelmäßig Einführungen in verschiedene Fachqualifikationen haben, habe ich mich bei passender Gelegenheit doch gleich mal als Opfer zur Verfügung gestellt und was soll ich sagen? Fünf Nadeln im Ohr und meine Hand war wieder da!

    Das war 2008. Seither habe ich zweimal ein Nachstechen gebraucht, bin schmerzfrei und voll einsatzfähig. Unnötig zu sagen, daß ich mittlerweile selbst die Ausbildung in Ohrakupunktur angefangen habe, oder? :) (und damit im übrigen meinen hexenschußgeplagten Vater schmerzfrei bekommen habe ... und der war vielleicht mißtrauisch ...)

    So - wie auch immer: es gibt Indikationen, da MUSS die Schulmedizin ran. Die gibt's nicht ohne Grund. Ohne sie würden wir ziemlich alt aussehen - schon allein, was die bildgebende Diagnostik angeht. Aber es gibt genauso Indikationen, da hat die Naturheilkunde (incl. Homöopathie, Bachblüten, Kinesiologie, Steinheilkunde, Aura Soma und was es sonst noch alles gibt) ihre unschlagbaren Vorteile.

    Freut mich, wenn ich zur allgemeinen Belustigung beitragen kann ;)


    kiara: das mit den Fotos wird vorerst nichts. Die Kamera ist schon urlaubssicher verpackt und die Handycam liefert echt keine brauchbare Qualität. Aber die Spirale hängt ja ne Weile in der Voliere, die fotografiere ich dann, wenn ich wieder im Lande bin.


    Jetzt schau ich mir notgedrungen noch das muntere "ich hab diese Ecke aber zuerst gesehen und für bruttauglich befunden, verzieh Dich gefälligst woanders hin"-Gekeife eine Weile an. Pinky testet alle möglichen Ecken und Nicht-Ecken aus und Finn rennt hin und her, um eventuelle Konkurrenten zu verscheuchen. Wenn ich alle Ecken in der Voliere zustelle, ist die ganze Voliere vollgestellt ... :gruebel:

    Derweil, ein paar Äste höher ... Poldi und Marit bei der Familienplanung. Die finden heut kein Ende mehr! Demnächst montier ich hier noch ne rote Lampe und ein XXX-Leuchtschild ... Zustände sind das ... :rolleyes:

    Soooo - die Federlosen feiern ja kein Weihnachten, aber die Vögel haben natürlich trotzdem was bekommen.

    Eine gar schröcklich gefährliche Weidenkugel, die jetzt mit Hirse und Holunderkeksen gespickt ist, aber immer noch mißtrauisch beäugt wird und eine schön bunte Kletterspirale mit ein paar Acrylringen und einer verflixt lauten Glocke unten dran.

    Ebenfalls schröcklich gefährlich für Nymphs. Die Wellis scheren sich nicht drum und turnen schon munter auf der Spirale herum. Sie haben sogar ganz schnell ein neues Spiel entwickelt - man setze sich auf den nächstliegenden Ast und strecke sich soooooooo lang, bis man die Schwanzfedern von dem unachtsamen Kollegen erwischt, der auf der Spirale herumkraxelt. Dann ziiiiiiiiiiiiiiiieht man da mal dran und läßt sehr plötzlich los ...

    Ich sag's euch - ein Bild für die Götter :LOL: aber irgendwann werden sich Maybe, Nils und Stevie mit solchen Ideen mal richtig unbeliebt machen ... ich will nicht wissen, wie ein Nymph reagiert, wenn er solchermaßen "verschaukelt" wird ....

    Bei den Nymphen herrschen nach wie vor Frühlingsgefühle ... ich hab schon überlegt, ob ich Hirschtalg bereitstellen muß ... zumindest Poldi und Marit müßten in südlichen Körperregionen zwischenzeitlich ziemlich wund sein .... ich hab irgendwann aufgehört, zu zählen ....

    Tieren ist es nach Erreichen der Geschlechtsreife völlig egal, ob sie in irgendeiner Art miteinander verwandt sind. Sie verpaaren sich ohne Rücksicht darauf. Auch Vögel. Wenn sich ein Geschwisterpaar verpaart, kann es auch zur Eiablage kommen. Das ist noch kein Problem. Aber eine Brut solltest Du in so einem Fall unterbinden. Wie bei Säugetieren kann es bei einer direkten Geschwisterverpaarung zu Behinderungen beim Nachwuchs kommen. Oft nicht gleich in der ersten Generation, aber wenn sich diese Tiere dann wiederum mit Geschwistern verpaaren.

    Erfahrene Züchter setzen übrigens durchaus verwandte Tiere miteinander zur Zucht an, um bestimmte Merkmale zu festigen. Nennt sich dann Linienzucht. Da muß aber wirklich jemand sehr genau wissen, was er tut und man muß sich dann auch auf die Stammbäume verlassen können.

    Ich habe auch ein verpaartes Geschwisterpaar (nicht aus dem selben Gelege, aber selbe Eltern), das mir dieses Jahr Eier gelegt hat. Das kann ich nicht verhindern, aber ich kann verhindern, daß sie eine Brut aufziehen. Wie das geht, steht hier im Forum ja schon in vielen, vielen Threads und im Wegweiser auch noch.

    Zitat

    Original von herbi1
    Meine Flauschis sind momentan auch sehr brutig :seufz: ... muß wohl an der Jahreszeit liegen :whistle:


    Das ist doch unglaublich, oder? Tiefster Winter (hier schneit's wie doof ...) und die Vögel interessiert das mal so gar nicht. So brutig wie dieses Jahr waren die noch nie und es ist ja nicht so, daß ich hier lauter Jungvögel sitzen hätte. Offenbar sind die erst jetzt im reiferen Alter auf den Geschmack gekommen ...

    Ganz klasse, das gibt für meine liebe Tiersitterin eine seitenlange Anleitung ... sie meint's immer so gut mit den Tieren, das muß sie sich dieses Mal echt verkneifen.

    Jaja, der nymphische Swingerclub ;)
    Als ich den Thread das erste Mal gelesen habe, war ich sowas von erleichtert! Ich kam mir schon fast ein bißchen merkwürdig vor mit meinen Nymphen, die sich an so vieles aus der Literatur nicht halten wollen ... :rolleyes:


    Das mit Marit und Poldi scheint durchaus was Ernstes zu werden - zum einen puscheln die Zwei bei jeder sich bietenden Gelegenheit und zum anderen wird emsig nach dunklen Verstecken gesucht .... und NEIN, Marit, meine Hausschuhe brauchst Du gar nicht in Erwägung zu ziehen! Dieses Huhn ... die hat echt einen eingebauten Ecken-Detektor und wuselt mit einer Zielstrebigkeit genau da hin, wo's dunkel und eckig und schön abgeschottet ist ...

    Poldi ist keinen Deut besser, der interessiert sich auf einmal auch für alle möglichen dunklen Verstecke. Saß vorhin hinter einer Lautsprecherbox und flötete sich einen ab.

    Was ich ja sehr witzig finde: Poldi und Marit puscheln bevorzugt auf dem Volierenboden, nachdem Poldi-Mops so seine Gleichgewichtsprobleme zu haben scheint, wenn Marit auf einem Ast sitzt. Das ist zum Wegschreien komisch - sie frißt u. U. nämlich in einer Gemütsruhe, während er ... :rolleyes::LOL:

    Achja, der Fußboden ist auch nicht sicher ... vorhin hab ich sie unter meinem Schreibtisch hervor gescheucht und dabei bitterböse Blicke geerntet ... okay, ich kann's einigermaßen nachvollziehen, ICH will dabei ja auch nur ungern gestört werden ... :rolleyes:

    Freunde - es ist Winter! Kalt! Keine 10 Stunden Tageslicht! Keine Jahreszeit für Familienplanung! Muß ich die "Sonnenscheindauer" der Birdlamp noch weiter reduzieren? Futter gibt's doch eh schon nur noch von der Marke "langweilig". Aber nein, bei meinen Nymphen sind die Frühlingsgefühle ausgebrochen ... :verliebt:

    Zitat

    Original von Julie85
    Und seine Wangenflecken sind leuchtend rot und riesig. Sie gehen ihm bis unter das Auge, während Mayas ganz klein und blass sind.


    Form, Größe und Ausprägung der Wangenflecken sind kein Merkmal zur Geschlechtsunterscheidung. Es gibt Hennen mit sehr kräftig gefärbten, großen Wangenflecken und es gibt Hähne mit recht blassen, kleinen Wangenflecken.

    Daran kannst Du Dich also nicht orientieren :tztz:


    Edit: uuuuuuuuuups, Hotaru war schneller ;)

    Off Topic:

    Sagen wir doch einfach mal so: es ist nicht alles Homöopathie, wo Homöopathie draufsteht. Das gilt gerade für diese frei verkäuflichen Komplexmittel aus dem Tierzubehörhandel.

    Homöopathie nach Hahnemann (oder meinetwegen auch nach Kent, Boericke etc.) ist eine Wissenschaft für sich, es braucht viel Zeit und Erfahrung, aus den genannten Symptomen das passende Mittel herauszufinden. Mit "Kochrezepthomöopathie" tut man Hahnemanns Erkenntnissen nun wirklich keinen Gefallen.

    Da die Homöopathie richtig angewandt eben ein hochindividuelles Verfahren ist, ist es auch so schwierig, sie statistisch irgendwie zu fassen. Was ich für meinen Schnupfen brauche, muß beim Schnupfen meiner Nachbarin nicht auch helfen. Damit fällt das wissenschaftlich und statistisch wichtige Kriterium der Vergleichbarkeit weg.

    Hat hier in dem Thread nun aber wirklich nichts zu suchen.

    Zitat

    Original von herbi1

    Vielleicht gibt es bald eine Nymphie-Hochzeit :hibbel::tanz:


    Die gab's ja schon ... die Zwei puscheln bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Aber das muß in diesem Schwarm nicht unbedingt etwas heißen ... es gibt hier ja die Abteilung "Swingerclub" ... von wegen Nymphensittiche sind monogam ... :rolleyes:

    Oooookay ... Poldi hat seine Besitzansprüche auf Marit sehr deutlich zum Ausdruck gebracht .... hier "frühlingsgefühlt" es ziemlich ... :verliebt: ..... schau'mer mal, ob das was Dauerhaftes gibt bei den Beiden oder ob die Abteilung Swingerclub Zuwachs erhalten hat ... :rolleyes:

    Off Topic:

    Zitat

    Original von Susi  Nera: Dann steht da nahezu wörtlich das gleiche wie im Pees.

    Nur drückt sich der nicht so geschwollen aus wie Kaleta/Krautwald-Junghanns ... :rolleyes:


    Zitat

    Original von Merlin
    Wie oft muss man das Kontaktpuder nutzen? Vielleicht weil ich gesagt habe, dass wir unsere Vögel nicht anfassen können hat sie das Stronhold gegeben, weil das nur ein Tropfen ist und einmal wiederholt werden muss.

    Das schenkt sich nichts. Ob Spray oder Puder, beides wird 1x angewandt und bei Bedarf wiederholt. So mein Kenntnisstand. Du kommst also um das Einfangen Deiner Vögel nicht herum.

    Die Unsicherheit, wenn man das erste Mal einer Krankheit gegenübersteht, kenne ich nur zu gut. Ich hätte vor meiner Pflegestellenzeit auch nicht so abgebrüht reagiert, aber mittlerweile schockt mich nicht mehr viel.

    Zitat

    Original von Moppelchen
    Aber wenns dazu wirklich kaum Berichte gibt, dann wird es ja wohl auch nicht häufig vorkommen. Die Regel scheint das ja nicht zu sein, dass in dem Futter ein solch giftiger Stoff drin ist.

    Mutterkorn findet sich ja hauptsächlich an Roggen und der ist nicht wirklich ein Hauptbestandteil von Vogelfutter. Daher wird es hier noch seltener als ohnehin schon zu einem sichtbaren Befall kommen.

    Da man Getreide bis heute nicht 100% mutterkornfrei halten kann (seit der Einführung des Hybridroggens hat sich der Befall verstärkt, Hybridroggen ist empfindlicher), gibt es natürlich Grenzwerte. Für Futtergetreide liegt der bei 0.1% (§23 Futtermittelrecht), für Brotgetreide bei 0.05%.

    Mehr morgen ... aber es dürfte schwierig werden, handfeste Informationen zu Vergiftungen bei Ziervögeln zu finden. Hühner wohl eher, da die ja mit Getreide gefüttert werden. Aber Sittiche? Da dürfte wohl eher die Mutterkornverwandtschaft auf dem Raygras eine Rolle spielen.

    Off Topic:

    Ich suche - aber jetzt rück ich ab zum Matratzenhorchdienst. Der Lernmarathon der letzten Tage plus die Glühweinchen von heute fordern ihren Tribut

    Zitat

    Original von Merlin
    Ich hab einfach Angst, dass mir die Hauben von der Stange fallen.


    Da hätte ich eher Bedenken, daß das passiert, wenn sie mit unterschiedlichen Mitteln behandelt werden.

    Meiner Meinung nach reagierst Du vollkommen über, komm doch erst mal wieder runter und atme dreimal tief durch ;)

    Federlingsbefall ist nicht gefährlich, er ist maximal lästig. Es besteht also kein Grund für so einen Aktionismus.


    Susi: den Pees habe ich nicht vorliegen, aber im "Kompendium der Ziervogelkrankheiten" von Kaleta steht zur Epidemiologie:

    Zitat

    Die permanent auf den Wirtsvögeln lebenden Federlinge wandern entweder während der Paarung, der Brutperiode oder im Schlafnest direkt von Vogel zu Vogel, oder sie werden indirekt über Phoresie mit Lausfliegen oder Mücken verbreitet. Ihre Überlebensfähigkeit außerhalb des Gefieders beschränkt sich auf wenige Tage.

    Ich denke nicht, daß das so zu interpretieren ist, daß Federlinge quasi "auf- und abspringen" wie es Flöhe tun.

    Achja, zur Behandlung steht im selben Buch:

    Zitat

    Einpudern der betroffenen Gefiedernischen mit Pyrethroiden, Karbamaten oder anderen vogelverträglichen Kontaktinsektiziden. Gezielte Diagnostik und Behandlung der prädisponierenden Erkrankungen.

    Als vogelverträgliche Kontaktinsektizide werden Bolfo Puder, sowie Wellcare (Wirkstoff Permethrin) oder Vinx (Wirkstoff Pyrethrum) (beides ebenfalls Puder) erwähnt. Sprays werden laut dieser Quelle bei Federlingsbefall als ineffektiv angesehen und von Umgebungsbehandlung steht kein Wort (anders dagegen bei Flohbefall! Quelle ist also durchaus tauglich).

    Stronghold ist prima bei Milbenbefall. Es hilft schnell. Aber bei Federlingen, deren Schaden und Einfluß auf das Tier ja nicht im geringsten mit Milbenbefall zu vergleichen ist, finde ich es einfach übertrieben.

    Bei einem Milbenbefall kann es ja passieren, daß die Tiere rapide an Gewicht verlieren oder sich halb zu Tode jucken. Da braucht es ein schnell wirkendes, effektives Mittel. Federlinge sind im allgemeinen einfach nur lästig, aber nicht weiter schädlich. Also brauche ich hier auch kein so hoch effektives, nicht ganz nebenwirkungsfreies Produkt einzusetzen, wenn es gute Alternativen gibt.

    Ich verwende aus dem cdVet-Sortiment bei Feder- oder Haarlingen das Fell- und Haut Mineralspray. Man kann aber genausogut auch das Direktspray nehmen. Das Milben-Ex ist durch das enthaltene Eukalyptusöl meiner Meinung nach riskant bei Vögeln.

    Den Bericht zum Umgebungsspray habe ich auch gelesen, bleibe aber bei meiner Meinung, daß das bei einem Federlingsbefall einfach unnötig ist. Da werden sich in der Umgebung keine Lästlinge finden, die eliminiert werden müssen, weil Federlinge nun mal einfach nicht abseits des Wirtstieres leben.