Beiträge von SabineAC69

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    Das Problem bei Obduktionen ist, wie weit man geht. Ich hatte ja mal einen Todesfall damals bei Cayenne wo Borna im Raum stand, weil ihr Drüsenmagen damals auch vergrössert war. Da wurde dann neben der "normalen" Obduktion, noch einiges mehr an Tests gemacht, wie z. b. um Borna wirklich auszuschliessen auch der Magen und das Gehirn nochmal extra speziell untersucht (dazu werden, die dann in hauchdünne Scheiben geschnitten und akribisch untersucht). Das hat damals auch einige Woche gedauert und hat mich insgesamt an die 250,- € in Gießen gekostet.

    ich gehe auch davon aus dass die Kugel einfach zu schreckhaft ist für den Vogel. Er fährt ja mega auf rote Hirse ab, also ist dass das perfekte Übungsobjekt. Meistens geht er auch an die Hirse wenn die Kugel auf selber Höhe ist. Aber ich habe heute besonders nur versucht ihn auf das Clickergeräusch zu konditionieren ohne dass er unbedingt die Kugel berühren muss.

    Video machen und sich selber beobachten ist super hilfreich, denn da sieht man seine Fehler:top: Mache ich auch öfter. Was mir auffällt, versuch mal die die Hirse etwa 10-15 cm vor ihn zu halten und warte bis er sich zur Hirse streckt und aktiv darauf zu geht. Mir fällt auf, daß er zwar ab und an in den Target gebissen hat, aber nur, weil Du ihn damit bedrängst. Genauso hast Du ihm die Hirse teilweise regelrecht aufgedrängt. Du solltest nicht mit dem Target oder der Hirse zu ihm hin, sondern er sollte aktiv den Kontakt suchen. Das ganze soll er ja freiwillig machen und nicht, weil er sich bedrängt fühlt irgendwo reinzubeissen. Training soll immer auf freiwilliger Basis geschehen, der Vogel sollte sich nicht bedrängt fühlen. Bei Hirse ist das vielleicht nicht so unangenehm, aber wenn Du ihm den Schnabel mit dem Target berührst ist das nicht der erwünschte Effekt, den Du zu trainieren benötigst.


    Vonwegen wegsetzen. Auch dies ist keine Bestrafung oder etwas negatives wie manche denken. Wenn er einmal auf den Target konditioniert ist, dann folgt er den Target. D. h. Du kannst ihn dann ohne jeglichen Zwang mit dem Target von der Schulter woanders damit hinlocken. Und wenn er das macht bekommt er den Click und die Belohnung. Du bietest ihm damit also ein Alternativverhalten an (dem Target folgen und woanders dabei hinbewegen) und belohnst dann mit Click und einem Leckerlie dieses Verhalten.

    Bei einem lauteren würde ich damit auf Abstand gehen um es zu kompensieren.

    Das ist dann aber wieder kontraproduktiv, weil es die Zeit verlängert bis Du wieder beim Vogel bist und die Belohnung folgen lassen kannst. Wenn man einen zu lauten hat, dann macht es mehr Sinn, wenn man diesen in der Hosentasche hat und dadurch das klicken dämpft. Ausprobieren ist ja auch nicht wirklich einfach. Etwas was wir im Laden als okay empfinden, muss der Vogel zuhause noch lange nicht so sehen.


    Gerade beim Vogeltraining macht es Sinn, wenn man einen Clicker mit Target benutzt, wie ich ihn hier verlinkt hatte. Ansonsten hat man eventuell ein Stäbchen in der einen Hand, den Clicker in der anderen Hand und dann entsprechend beide Hände voll und kann die Belohnung nicht schnell genug folgen lassen. Und man kann diesen auch problemlos ohne Target benutzen, weil dies ausziehbar ist.


    Alternativ, wenn man etwas trainiert, wo man kein Target für nutzt, dann gibt es tolle Clicker-Handschuhe So einen nutze ich, wenn ich ohne Target irgendetwas mache.


    eigentlich soll man ja jegliches unerwünschtes Verhalten zu 100% ignorieren.

    In der Theorie klingt das toll. Aber ob ein Vogel z.b. aufhört den Türrahmen anzufressen wenn ich das ignoriere, bezweifele ich doch;) Wegsetzen ist ja auch kein bestrafen, man nutzt ja dabei keinen negativen Verstärker.


    Eine Rangordnung gibt es ausser bei Hühnervögeln in der Vogelwelt nicht.

    Ich würde erstmal den Click konditionieren, bevor Du den Targetstick einsetzt. Das Training startet man in ganz kleinen Schritten. Also erstmal Hirse (oder was immer Du zum trainieren nimmst) hin halten und bei jedem Bissen einen Click. Wenn das konditioniert ist, erst dann den Targetstick einsetzen. Der Click ist ja dazu da, daß er mit einer Belohnung verknüpft wird. Also muss Dein Vogel das erstmal lernen, daß Click was tolles ist. Der Click signalisiert dann nachher z.b. beim beissen in den Targetstick, daß nun die Belohnung folgt. Und wenn das dann sicher sitzt, kann man den Vogel mit dem Targetstick auf andere Plätze lotsen oder anderes trainieren.


    Wenn Du sofort mit dem Target anfängst fehlt die Verknüpfung Click = Belohnung. Der Click soll ja wirklich sekundengenau (und das ist nicht so einfach, wie es sich anhört) bei der gewünschten Aktion erfolgen, damit der Vogel dann verknüpfen kann Aktion = Click als punktgenaue Bestätigung und Ankündigung der Belohnung und dann die Belohnung.


    Ein Problem kann auch sein, daß wenn man einen anderen Clicker benutzt, daß diese in der Regel für Hunde gedacht sind, entsprechend lauter clicken und den Vögel mehr Angst machen.

    ja, joey fühlt sich brutal zu meinem Freund hingezogen. Aber die Kombi ist ziemlich scheisse..... er toleriert die Vögel und beschäftigt sich auch mal mit ihnen. Dass er Joey kraulen kann findet er toll. Aber ich, die sich intensiv um die Tiere kümmert, alles bezahlt und alles für ihre Tiere macht, wird gehasst.

    Ich denke auch, dass das nicht besser werden wird, weil ich wohl irgendwas an mir habe was der Vogel hast. Mit Clickertraining den Vogel agressionsfrei von mir runterbekommen ist das eine. Aber Dominik wohnt eben auch mit in der Wohnung. Wenn er da ist, werde ich nur gebissen bzw völlig ignoriert. Für mich ist das so kein aushaltbarer Zustand.

    Es nimmt mir völlig die Motivation und tut jedes mal schrecklich weh.

    Er hasst Dich nicht, sondern sieht genau wie meine Coco damals Deinen Freund als Partner an:troest: Mit Geduld und Spucke bekommt Ihr das hin. Lies Dir nochmal die Geschichte von meiner Coco durch. Ich kann diese Phasen der Demotivation, wo man alles hinwerfen will nur zu gut nachvollziehen, denn die hatte ich damals auch immer wieder. Ich wollte Nymphensittiche haben und dann das. Ich war die, die alles für sie tat, überall nach Lösungen suchte, alles tat um die Haltung so schön wie möglich zu machen usw.


    Vielleicht legst Du Dir mal einen Stift und Block bereit, wo Du aufschreibst, wenn es mal gut läuft und wenn es nur 10 Minuten sind. Leider neigt man dazu, daß sich nur das negative in das Gedächtnis brennt. Also z.b. die 2 mal am Tag, wo man fies gebissen wurde, aber nicht die 15 Minuten, wo mal alles entspannt war. Du hast Dich so voller Herzblut eingebracht, Profis eingeschaltet usw. Es wäre sehr schade, wenn Du nun aufgeben würdest, auch wenn ich wie gesagt, den Gedanken daran aus Erfahrung nachvollziehen kann, denn mir ging es damals auch oft so, daß ich mich fragte, warum ich mir das nur antue.

    Bitte unbedingt eine Wildtierhilfe kontaktieren. Die FB Gruppe, die Susi vorgeschlagen hat ist sehr gut und dort sind sehr viele Päppler, die einem helfen können.


    Die erste Regel, wenn man einen so jungen Vogel gefunden hat, wo man noch nicht feststellen kann, um welche Art es sich handelt ist auf keinen Fall Futter oder Wasser geben. Es gibt bei den Wildvögeln Insektenfresser und Körnerfresser. Eine falsche gutgemeinte Fütterung führt auch schon bei einmaliger Gabe zu Durchfall, den so ein kleines Wesen nichts entgegen zu setzen hat. Wildtierhilfen haben für so einen Fall eine Mischung, die beide Fressarten abdecken bis man erkennen kann, um welche Art es sich handelt. Oder sind auch in der Lage selbst bei kleinen nackten Vögel aufgrund ihrer Erfahrung zu erkennen um welche Art es sich handelt und dann das entsprechende zu füttern.


    Gerade bei noch nackten Tieren sollte man keine Selbstversuche machen, da diese in einen Inkubator müssen, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant gleich hält.

    Danke Sabine, die Worte bauen mich etwas auf, dass ich das evt hinkriege! Ich frage mich zwar, ob Nymphis dafür intelligent genug sind - aber anscheinend ja schon....

    Zwar unterscheiden sich Nymphensittiche und Rotbauchsittiche ganz enorm im Verhalten, aber Nymphies sind nicht dümmer als Rotbauchsittiche, auch wenn die aufgrund ihrer angeborenen extremen Neugier eventuell am Anfang etwas schneller im lernen sind. Liegt aber dann nicht daran, daß sie schlauer sind sondern mutiger und neugieriger und selten wie die meisten Nymphies erstmal etwas Scheu vor ungewohnten Gegenständen ablegen müssen. Aber grundsätzlich kann man auch Nymphies sehr gut trainieren. Vielleicht schaust Du dazu hier mal in das Clicker-Unterforum. Besonders gut finde ich dort den Thread von Natalie: Clickern mit meinen Pupsies

    Ich muss wirklich mir einen Clicker mit target Stick besorgen

    Da kann ich Dir den hier empfehlen: Target Stick den hat mir damals Frau Niemann empfohlen.


    Ich kann Dir auch aus Erfahrung sagen, daß man mit der Methode super ein Antibeisstraining hinbekommt. Bei meinen Rotbauchsittiche habe ich zwei, die sehr gerne auf meine Schulter kamen und mit dann in das Ohrläppchen bissen (und deren Schnäbel sind einiges kräftiger als Nymphensittichschnäbel) und wenn die einmal auf mir sassen, dann waren sie wie festgetackert und blieben da. Wollte ich sie runter haben ging das nur durch massives abschütteln (leichtes empfanden die als yeah klasse, jetzt macht die Federlose mit uns Party), wollte ich sie mit der Hand runter tun wurde ich in die Hand gebissen. Ich habe damals auch den Tipp von Frau Niemann mit dem Targettraining bekommen. Bei mir war das Problem innerhalb von 2 Wochen erledigt (allerdings waren die auch bei weitem nicht so schlimm, wie Dein Nymphie, also bitte nicht erwarten, daß er nach 2 Wochen auch schon damit aufhört und sie taten es auch nur aus Neugier).

    Ich hoffe, sie will mir überhaupt helfen :baby:

    Wenn nicht, dann hättest Du jetzt keinen Termin :) Und ich bin sicher, sie wird Dir helfen können. Mir hat sie auch schon mal geholfen.


    Ich kann gut nachvollziehen, wie schlimm die Situation gerade für Dich ist, denn ich habe damals meine Nymphensittichhalterkarriere ebenfalls mit einem schwer verhaltensgestörten Vogel angefangen.


    Ich nahm damals ein Paar auf (meine ersten Nymphies). Die beiden waren kein Paar im eigentlichen Sinne sondern einfach nur aufgrund der Anzahl als Paar zu betiteln. Coco sah meinen Mann und dachte sich "der gehört mir" Stundenlang wollte sie bei ihm sitzen, ich durfte auch nicht in die Nähe kommen. Aber nicht nur, daß sie bei ihm sitzen wollte, nein Coco wollte permanent gekrault werden. Kraulte er sie nicht, dann biss sie ihn ziemlich heftig. Also hatte er einen Vogel "am Hals", den er permanent kraulen musste oder der ihn alternativ heftig in den Hals biss. Beim Freiflug hing sie nur bei Peter. Egal wie oft er sie wegsetzte zu den anderen, er hatte sich noch nicht umgedreht, da sass sie wieder auf seiner Schulter und wollte gekrault werden. Bald war es unerträglich und die Geier musste auch schon mal ne Stunde in der Voli (damals hatten die Vögel bei mir noch kein eigenes Zimmer), wenn Peter nach der Arbeit wenigstens mal ne Stunde Ruhe haben wollten bevor die Geier rauskamen und er wieder Marathon-Kraulen musste. Aber wenn Coco in der Voli war und Peter kam dann schrie sie sich die Seele aus dem Leib und zeigte stereotype Verhaltensweisen, in dem sie mit dem Schnabel ununterbrochen am Gitter wetze und es schaffte dabei trotzdem zu schreien. Es gab also nur 3 Möglichkeiten für Peter sich hier im Wohn-/Esszimmer, wo die Voli stand sich aufzuhalten: Möglichkeit a) Coco kraulen, Möglichkeit b) feste gebissen zu werden oder c) unerträgliche hohe Kontaktrufe zu hören.

    Hier lagen auch bald die Nerven blank. Aber uns war auch klar, daß Coco ja eigentlich am wenigstens dafür konnte. Sie war von Menschen zu dem gemacht wurden was sie war. Mittlerweile hatten wir auch rausgefunden, daß wir schon mindestens Cocos 4. Besitzer waren in ihrem nur 2jährigen Leben. Eine zeitlang waren wir drauf und dran aufzugeben. Dann hatte ich die Überlegung Coco irgendwo zur Verpaarung hinzugeben und sie wenn sie verpaart ist mit Partner zurückzuholen. Dies erzählte ich einer Züchterin, von der wir zwischenzeitlich einen 3. Nymphen bekommen hatten, weil unser Hahn ja quasi Einzelvogel war, weil Coco absolut nichts von ihm wissen wollten. Diese bat mich Coco auf keinen Fall zur Verpaarung wegzugeben, da es fraglich wäre ob sich so ein stark fehlgeprägter Vogel mal eben verpaart. Ihrer Meinung nach wäre Coco gerade durch die vielen Vorbesitzer immer extremer geworden und wäre wegen Verlustängsten so. Sie Angst habe ihren Partner (Mensch) zu verlieren. Wir sollten ihr eine wirkliche Chance geben. Positives Verhalten sollten wir verstärken und negatives ignorieren. Also wenn sie dann mal im Käfig war und ruhig war, dann nicht denken "klasse, sie hält den Schnabel. Bloss nicht bewegen bevor sie wieder anfängt zu schreien" sondern gerade dann hingehen und mit ihr reden. Und sie draussen permanent wieder zu den anderen setzen (und das war am Anfang quasi im Sekundentakt) und wenn sie dort sitzt auch mal zwischendurch hingehen und ihr etwas sagen. Dies haben wir gemacht (auch wenn es zwischenzeitlich immer wieder mal Phasen gab, wo wir am liebsten alles hingeschmissen hätten). Es hat Monate gedauert, aber Cocos Verhalten hatte sich sehr verbessert. Sie wuselte beim Freiflug mittlerweile oft Stunden mit den anderen Geiern rum ohne zu meinem Mann zu fliegen und wenn sie ihn besuchte, dann setzte sie sich ganz ruhig auf die Schulter ohne gekrault werden zu müssen oder zu beissen. Nach 2,5 Jahren hat sie sich sogar verpaart, womit wir nicht gerechnet hätten.


    Es hat viele Nerven gekostet, aber es hat sich gelohnt.

    Also ich habe Frau Niemann erreicht. 30 Minuten Telefonat kosten 30 Euro. Und leider habe ich auch erst nächste Woche Freitag einen Termin bei ihr bekommen.

    Aber der Unterschied ist, dass sie auf einen vereinzelt eingeht und ich keinen Jahresurlaub, wenn ich Glück habe, bezahlen muss.

    Ich hoffe einfach sie kann mir helfen. Mein Leidensdruck ist echt groß.... bzw platzt mir demnächst mein Trommelfell.

    Es macht auch nur Sinn, wenn Du erstmal vor einem solchen Problem stehst, wenn jemand ganz individuell auf Dich und Deine Situation eingeht und das ganze Schritt für Schritt mit Dir macht. Gruppen sind zwar manchmal ganz nett und auch hilfreich, wenn es rein nur um Training geht, aber wenn man gezielt an einem Problem arbeiten möchte, dann ist es viel besser, wenn jemand individuell auf Deine spezielle Situation eingeht. Da kannst Du auch selber bestimmen wie Dein Tempo bei der Sache ist. Frau Niemann hat definitiv das Know How dafür und wird Dir bestimmt helfen können.

    Ich würde Dir auch Frau Niemann empfehlen. Bei einer telefonischen Beratung zahlst Du z. b. nur 39,- € pro Stunde und wirst dafür komplett individuell beraten. Sie bietet auch Gruppenkurse an, aber in so einem Fall würde ich Dir Einzelcoaching empfehlen. Man muss sich zu nichts verpflichten und in der Regel braucht man nach dem Erstgespräch auch selten ein Telefonat von einer Stunde. Wenn einmal ein Fahrplan aufgestellt ist, dann reicht es wenn man wöchentlich oder alle 2 Wochen mal 20 - 30 Minuten für aufkommenden Fragen telefoniert um das ganze zu begleiten. Das heißt in der Zeit des Telefonates geht es einzig und alleine um Dein Problem und Du zahlst nicht dafür Problemen anderen zuhören. Vor den Telefonaten kann man Videos hinschicken, die dann besprochen werden. Zu dem hält sie selber auch Nymphensittiche.

    Ich habe mir Anfang letzten Jahres einen LW15 Comfort Plus gekauft und bin damit sehr zufrieden. Ich empfinde es als echten Vorteil gegenüber den älteren Modellen einstellen zu können, welche Luftfeuchtigkeit ich möchte.

    Ich weiß nicht, ob man das so erkennen kann, SabineAC69.

    Doch kann man, wenn man weiß wie gestutzte Vögel aussehen und das es verschiedene Arten des Stutzen gibt. Ich habe schon gestutzte Tiere aufgenommen und bin mir wirklich sehr sicher, daß der Vogel gestutzt ist. Es gibt verschiedene Arten des Stutzen. Manche schneiden die kompletten Schwungfedern (das ist die Variante, die sehr offensichtlich ist und die eigentlich jedem Nymphensittichhalter auch in das Auge fällt) und manche lassen die äusseren Schwungfedern stehen und kürzen stattdessen die daneben, wie auch hier geschehen. Bei ausgebreiteten Flügel sieht das dann wie auf der Zeichnung mit dem Titel Version two hier auf der Seite aus: https://adventuresintoucanland…wing-clipping-in-toucans/

    Die Spalterbigkeiten kannst Du weder über DNA noch über Verpaarung rauskriegen (dazu müsstest Du unzählige Gelege zu lassen).

    Und Zimt als Farbschlag ist geschlechtsgebunden ? Was bedeutet das denn?

    Das wäre nur geschlechtsgebunden, wenn es nur vom Hahn kommt. Dann wäre alle Zimt Nachkommen weiblich. Da Deine aber beide Zimt sind können Zimt Küken beider Geschlechter fallen

    Also wenn die beiden Spalterbig sein sollten kann es sein das auf einmal die Küken keine Weißkopfzimter sind sondern ein paar der Nachkommen je nach Vererbung auch geperlt oder Natur sein könnten ? Bzw Opal?

    Geperlt ist Opal ;) Und wenn da ein geperltes Küken fallen würde, dann könnte es nur durch Spalterbigkeit des Hahn vererbt sein, denn Hennen sind entweder sichtbar geperlt oder nicht, bei denen gibt es kein Spalterbig in geperlt und wäre es wäre da geperlt auch geschlechtsgebunden vererbt wird eine Henne sein.

    Ich stelle es mir ohne Scherz aber schwierig vor, sich den Vögeln mit einer Atemmaske zu nähern. Da werden sie erschrecken. Hände desinfizieren und waschen würde ich aber schon vorsichtshalber machen.

    Das ist halb so wild. Als ich damals mal Psittakoseverdacht hatte (der sich glücklicherweise nicht bestätigt hatte) habe ich einige Tage lang das Vogelzimmer nur mit einer Staubmaske betreten. Die Vögel hatten sich gar nicht dafür interessiert, obwohl ich auch erwartet hatte, daß sie sich erschrecken würden.


    Quellen?

    Susi, schau mal hier


    https://www.tierarzt-rueckert.…nde=1489&Modul=3&ID=20917


    und hier:


    https://www.tierarzt-rueckert.…nde=1489&Modul=3&ID=20924 (da findest Du auch den Link zu einer Originalstudie)


    Und hier vom FLI, wo Versuche laufen: https://www.openagrar.de/servl…cFqZnRsx8Bscp5AmVXdu26QvU


    Das FLI hat auch eine Extraseite zu Haustieren und Corona: https://www.fli.de/de/aktuelle…hengeschehen/coronavirus/

    Ich drücke dir die Daumen, Sabine. Ist es denn schon verschickt?

    Nein, leider noch nicht. Aber die haben eben auch noch was gepostet von wegen Hamsterkäufen. Ich hoffe, daß es klappt und sollten wir wirklich eine Ausgangsperre kriegen und man dürfte dann nur das nächste Tiergeschäft ansteuern dürfen und nicht eins 50 km entfernt (was ich verstehen könnte), dann würde ich im Notfall auch handelsübliches Wellifutter aus dem Fressnapf ausweichen. Nicht optimal, aber in der Not wäre das dann besser als nichts.

    Ich habe auch am Sonntag bestellt und noch nichts bekommen. Glücklicherweise habe ich DHL als Versandart gewählt, denn DPD kommt ja nicht mehr in den Kreis Heinsberg. Ich habe zwar noch 15 Kilo hier aber auch 16 Vögel und wohne ja bekanntlich im Corona Epizentrum. Habe aber auch noch diverse Pellets hier.


    Theoretisch könnte ich ja auch selber hinfahren. Nur weiß ich nicht, ob ich im Fall einer immer wahrscheinlicheren Ausgangssperre dann nicht das nächste Tierfuttergeschäft aufsuchen muss statt 50 km nach Hungenberg zu fahren.