Beiträge von SabineAC69

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    Schade, Oli, aber nicht mehr als verständlich. Jeder, der mal als Modi gearbeitet hat oder noch als Modi arbeitet, weiß wie zeitaufwendig dieser Job eigentlich ist.


    Genieße die Zeit mit Deinen Eltern und auch persönliche Qualitytime für Dich :knuddel:

    Vor drei Tagen ist nun das erste Küken geschlüpft und wurde leider innerhalb eines Tages von seinen Eltern beseitigt 🥲

    Ich habe wirklich gehofft, das Kleine wäre vielleicht krank gewesen und deshalb aussortiert worden, aber gestern schlüpfte das zweite und war auch heute Morgen weg 😩

    Ich bin mir sehr, sehr sicher, daß es nicht die Eltern waren, sondern Wachteln, die Kleinen gefressen haben. Wachteln gehen auch an z.b. an verstorbene Vögel ran und fressen diese an. Ich kenne jemanden, der früher Zwergwachteln im Vogelzimmer hatte und die haben einen über Nacht verstorbenen Nymphensittich ganz schön angefressen. Und je nach dem wie sie drauf sind, töten sie sich auch untereinander. Wir haben in der Wildtierstation, wo ich helfe einen Hahn, der schon mehrfach beim Vorbesitzer Henne getötet hatte. Bei uns hat er trotz sehr großzügigem Platzangebot auch schon versucht eine Henne zu töten. Glücklicherweise konnte es rechtzeitig bemerkt werden und er lebt nun alleine und nicht mehr in der Gruppe mit den Hennen.

    Leider hab ich haber nichts dazu gefunden, ob sich Nymphen und Weißbäuche den Lebensraum teilen könnten, sprich, ob sich die zwei verschiedenen Arten verstehen oder ob man grundsätzlich sagen kann, dass das nicht geht.

    Dann kann man nur grundsätzlich sagen, daß es nicht geht.


    Weißbäuche sind extrem territorial. Selbst 2 getrennte Volieren und getrennter Freiflug in einem Zimmer, wäre nicht machbar, denn sobald ein Nymphe bei den Weißbäuchen auf dem Käfig landen würde, wäre bestimmt ganz schnell ein Fuss weg. Ich hatte beide Arten zwar in einem Zimmer, aber die Abtrennung zu den Nymphen war mit doppelten Edelstahlgitter mit 3 cm Luft zwischen, so daß sie sich auch nicht am Gitter begegnen konnten. Alles andere wäre mehr als grobfahrlässig und würde für die Nymphen mit Verletzungen einher gehen. Man kann sie noch nicht mal artgleich im Schwarm halten.


    Weißbäuche sind sehr faszinierende Vögel, keine Frage. Aber auch anstrengend wie kaum eine andere Papageienart. Und wenn Du nicht genug Platz für Graupapageien hast, dann hast Du auch nicht genug Platz für Weißbäuche. Obwohl diese einiges kleiner als Graue sind, so sind sie doch deutlich quirliger, immer unterwegs, wie Flipperkugel und haben nach meiner Erfahrung ein deutlichen größeres Platzbedürfnis als Graue.


    Ich habe meine beiden wirklich geliebt und es viel mir sehr, sehr schwer, als ich mich damals trennen musste. Aber mit dem Wissen von heute, würde ich mir keine mehr zu legen und sie auch keinem empfehlen. Weißbäuche halten ist ein Vollzeitjob. Meine haben bis zu 30 Spielzeuge pro Woche vernichtet. Und wenn sie in die Pubertät kommen und adult werden sind sie auch nicht ohne. Ich kenne Halter, die von den eigenen Vögeln heftig angegriffen werden. Ein Weißbauch sucht sich seine Menschen selber aus. Entweder er mag Dich oder nicht. Meine Henne hat z.b. meinen Mann gehasst, als sie in die Pubertät kam. Von dem Tag an konnte er nicht mehr in das Vogelzimmer, wenn die beiden Freiflug hatten ohne angegriffen zu werden.


    Und was man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte ist die Lautstärke. Sie können sehr laut und sehr schrill sein. Wir haben ein freistehendes Einfamilienhaus und wenn meine es drauf hatten, dann habe ich sie noch 200 Meter entfernt am anderen Strasse gehört, wenn ich unterwegs war und das Fenster auf Kippe war.


    Den Wunsch nach einer anderen Art kann ich sehr gut verstehen. Vielleicht schaust Du mal in meinen Pyrruhra Thread und guckst Dir da mal die Rotbauchsittiche an. Diese sind ebenfalls sehr neugierig, lieben die Interaktion mit Menschen und sind vom Verhalten mehr Papagei als Sittich. Sie stehen in der Intelligenz den Weissbäuchen nicht nach (ich kann mit ihnen genauso clickern usw wie mit den Weissbäuchen damals), haben auch viel Blödsinn im Kopf, aber sind dabei nicht aggressiv.

    Es gibt aber auch Vögel die sehr scheu sind und in großen Aussenvolieren leben und trotzdem von Privatpersonen fürs Heim und Käfig gekauft werden..Vögel die auch nach vielen Monaten sich sofort in die hinterste Ecke verkriechen wenn nur jemand den Raum betritt. Diese Tiere sollten weiterhin in Außenvolieren leben und haben im Wohnzimmer nichts zu suchen. Eine Meinung die mir außerhalb von Foren von Experten bestätigt wird.

    Das zeigt eigentlich, daß Du die Beiträge hier im Forum nicht wirklich verfolgst. Ich bin hier mittlerweile seit 13 Jahren unterwegs und bisher wurde immer abgeraten Tiere, die schon länger in Aussenvolierenhaltung gelebt haben in die Wohnraumhaltung zu nehmen.


    Und jüngere Vögel aus Aussenvolieren können auch zahm werden. Mein Mad Max ist z.b. im Alter von 9 Monaten hier eingezogen, damals noch in Wohnraumhaltung und nimmt auch problemlos SBK´s aus der Hand. Genauso Lukas, der aus der gleichen AV stammte und erst im Alter von 3 Jahren in mein Vogelzimmer zog. Da kriegt keiner einen Herzinfarkt, wenn ich komme. Aussenvoliere ist nicht gleich zu setzen mit panischen Tieren. Auch da gibt es wie überall solche und solche Züchter/Halter.

    Willow ist der einzige hier, der keinen Stress hat, wenn es zum TA geht. Und er ist eine Naturbrut. Er kommt übrigens öfter zu mir als Igor, der eine Handaufzucht ab Ei war. Der kommt nämlich gar nicht, sondern hängt nur mit seiner Jazzy ab. Und das freut mich, daß es so ist. Zum kuscheln habe ich meine Hunde.

    Es gibt viele Züchter bei denen man für 30 oder gar 20 Euro einen Nymphensittich bekommt...man muss sich nicht wundern das es so viele Abgabevögel gibt. Die Sache sieht doch so aus: Der Mensch hat viele Wünsche die oft nicht von Dauer sind....mir gehts nicht immer anders...am Montag möchte man etwas haben und sieht man nun das man erstmal 3,4 Monate drauf sparen muss hat man oft in der Zwwischenzeit seine Meinung wieder geändert und für andere Dinge Interesse...aber bei 20 Euro pro Vogel kann fast jeder gleich los fahren und kaufen...

    Ein Großteil meiner Nymphensittiche hat gar nichts bis nicht mehr als 30 € gekostet. Trotzdem bekommen sie hier alles, was sie brauchen und auch Tierarztbehandlungen, die den "Wert" bei weitem übersteigen. Wer den Wert eines Tieres über den Preis bemisst, sollte besser gar keine Tiere halten.

    PS : Wenn du Susi fluchtverhalten durch Angst als sinnvolle Bewrgungstherapie für deine Võgel ansiehst solltest du Einstellungen zur Haltung nochmals kritisch hinterfragen um es diplomatisch zu sagen

    Ich denke, Du hast nicht verstanden, was damit gemeint ist. Nymphensittiche sind Fluchttiere. Das ist ein natürlich angeborener Reflex, der das Überleben sichert. Stress ist in gewissem Sinne sogar positiv für den Organismus. Hat ein Vogel keinerlei Fluchtreflex mehr, dann hat er kein natürliches Verhalten mehr. Ich kenne sogar einige sehr angesehene Papageienzüchter, die ab und an Greifvogellaute in den Anlagen abspielen.

    Sagt mal,wie lagert man Metacam?

    Ich gehe mal davon aus, daß es die orale Suspension für Katzen (0,5 mg/ml) ist. Das lagert man bei Raumtemperatur (zwischen 15 und 25 Grad). Die 3 ml Flasche ist nach Anbruch 14 Tage haltbar, die 15 ml Flasche 6 Monate. Sollte es die Variante mit 1,5 mg/ml sein, dann hält die sich 6 Monate nach Anbruch


    Tierarzneimittel: Metacam® 0,5 mg/ml ad us. vet., orale Suspension (uzh.ch)


    Tierarzneimittel: Metacam® 1,5 mg/ml ad us. vet., orale Suspension (uzh.ch)

    Ich weiß jetzt gar nicht, ob Frau Dr. Tüllmann die Zusatzausbildung hat. Laut dem Bericht in der Zeitung ist sie Spezialistin für Papageien und Hühnervögel.


    Weißt Du das vielleicht Sabine ?

    Ja, sie hat den Fachtierarzt für Geflügel und ist Tierärztin für Zier-, Zoo- und Wildvögel. Sie hat an der Uni in Gent und Antwerpen gelernt und gearbeitet und nachher in einer VKTA Praxis mit mehreren VKTA´s in Belgien.

    Wie schrecklich ist das denn bitte? :weinen: Ich hätte mich da nicht mehr zurückhalten können und hätte auch den Kindern eine richtige Ansage gemacht. :motz:

    Das sind Momente, wo man leider nur die Faust in der Tasche machen kann. Mir ging es als ich dort ankam und sah wie sie gehalten wurde, nur noch darum, sie da raus zu holen. Hätte ich gesagt, was ich denke, hätte ich bestimmt ganz schnell ohne Vogel vor der Türe gestanden.

    Rainbow oder das unfassbare Leid aus Ebay Kleinanzeigen....


    Da leider unsere Penny verstorben war, machte ich mich auf die Suche nach einer Henne für Willow. Alleine unter 4 Paaren ist doof. Schnell wurde ich in den Kleinanzeigen fündig. Ein Nymphensittich unbekannten Geschlechts wurde abgegeben, weil der Partner entflogen war. Für mich war anhand des Bild klar, daß wenn der Vogel durch die Jungmauser ist, es eine wildfarbene Weisskopf- Kopffleck-Scheck- Henne ist. Der Vogel war 10 Monate in dem Besitz der Leute. Also ist sie mindestens ein Jahr und damit sicher einen Henne. Ich habe dann beschlossen, sie zu nehmen.


    Anfang letzter Woche fuhr ich dann hin und was ich da sah, trieb mir die Tränen in die Augen. Die arme Maus sass in diesem Minikäfig und hatte noch nicht mal eine Sitzstange. Sie konnte sich nur auf den dünnen Rand ihres Wasser oder Trinknapf setzen oder an die Gitter hängen.


    Der Käfig hatte gerade mal eine Tiefe von 27cm und eine Höhe von 30cm. Breit war er "großzügige" 40 cm. Ich habe einen Transportkäfig, der größer ist, wie der Käfig, wo die Maus 10 Monate drin gelebt hat:weinen:


    In der Familie gab es 2 Kleinkinder, die während ich da war (und ganz sicherlich nicht nur da) gegen die Gitter schlugen. Das sie noch nicht mal einen Namen hatte, wunderte mich dann auch nicht mehr wirklich.


    Ich habe sie selbstverständlich mitgenommen. Letzte Woche Dienstag war ich mit ihr beim Eingangscheck, den sie ohne Beanstandung gemeistert hat. Einzig, daß sie etwas zu dünn war mit 95 Gramm (ist eine große Standard Henne). Ich bekam dann die Empfehlung noch eine Woche zu separieren und sie in der Zeit dann mit Lactobazillen zu unterstützen. Also gab es eine Woche PT-12 für sie (habe ich glücklicherweise ausreichend gebunkert). Als ich sie eben nochmal gewogen habe, bevor sie in das Vogelzimmer ziehen durfte hatte sie 103 Gramm auf die Waage gebracht.


    Seit einer Stunde ist sie nun bei den anderen im Vogelzimmer



    Und wie man sieht, findet Willow sie direkt sehr interessant.




    Bessere Bilder gibt es die Tage, ich will die Bande heute nicht weiter stressen.


    Herzlich willkommen im Schwarm, Rainbow.

    Dann hoffe ich für dich und andere in der Gegend, dass da wieder jemand mit Fachausbildung für Vögel und oder viel Erfahrung anfängt :daumen:


    Als VKTA bleibt uns Frau Tüllmann erhalten, die auch in der neuen Praxis weiterhin angestellt ist:yes: Und sie ist definitiv auch wirklich empfehlenswert und fachlich wirklich top. Ich war dieses Jahr mehrfach mit Wildvögeln bei ihr und auch letzte Woche für einen Eingangscheck mit einer Nymphenhenne.


    Trotz allem, werde ich unseren Doc Sudhoff vermissen. Als ich vor knapp 2 Monaten erfuhr, daß er zum Jahresende aufhört war ich erstmal geschockt. Zu mal ich ihn bisher auch immer an Wochenenden bei Notfällen erreichen konnte.

    Feedback sehr erwünscht aber habt Gnade. :sos:

    Zerrissen wurde hier noch niemand. Immerhin erkundigst Du Dich wenigstens jetzt (dass es vor der Anschaffung besser gewesen wäre, hast Du ja selber schon festgestellt). Ja, Dein Käfig ist zu klein, auch für 2 Vögel. Schau Dir mal diese Seite im Wegweiser dazu an: Nymphensittich Wegweiser - Größe von Käfig & Voliere (nymphensittich-wegweiser.net)


    Meine Damen verbringen wirklich nur ihre Nächte in ihrem Käfig, da ich als Online-Ersti in der Uni keine Anwesendheitspflicht habe.


    Freiflug bekommen sie jeden Tag von 10 Uhr Morgens bis ungefähr 6 Uhr Abends.

    Das sie nur die Nächte im Käfig verbringen ist, ein subjektives Gefühl, welches Du hast. Sie haben 8 Stunden Freiflug, verbleiben also noch 16 Stunden im Käfig. Das sind 2/3 des Tages. Und Online-Ersti ist man ja auch nicht ewig. In einem Jahr kann (wird hoffentlich) die Situation ganz anders aussehen. Und bei der Lebenserwartung von Nymphen wird auch mal der Tag kommen, wo Du den ganzen Tag unterwegs bist.


    Du solltest Dich also nach einer neuen Voliere umschauen, nicht nur im Hinblick auf die eventuelle Anschaffung von Nummer 3 (wobei von einer ungerade Anzahl bei der Menge an Nymphensittichen sowieso abzuraten ist), sondern auch für Deine vorhandenen Vögel. Im Wegweiser findest Du auch Kaufempfehlungen dazu Nymphensittich Wegweiser - Zimmervoliere kaufen (nymphensittich-wegweiser.net)

    Zudem bekomme ich wohl irgend so einen Allergiker-Überzug fürs Bett, der aber laut dem Bettengeschäft nebenan sehr dicht sei, fast wie Plastik. Die günstigere Version würde knistern und für Starkschwitzer wie mich sei das vermutlich eh nix. Kennt das jemand, habt ihr Erfahrungen mit solchen Dingern?

    Da bei mir sowohl mein Mann als auch Abby hochgradig allergisch auf Hausstaubmilben sind haben wir uns auch diese Überzüge bestellt. Ich kann nichts negatives sagen. Wir haben diese von Tauro:


    Kissen: TAURO 24147 Kissen-Bezug, Encasing Milbenkotdicht 80 x 80 cm, Milbenschutz für Hausstauballergiker: AmazonSmile: Küche & Haushalt


    Für die Bettdecke: AmazonSmile: TAURO 24185 Oberbett-Bezug, Encasing Milbenkotdicht 135 x 200 cm, Milbenschutz für


    Und für die Matratze: TAURO 24536 Matratzenbezug, rundum 90 x 200 cm, Encasing Milbenkotdicht Höhe 16 cm Jetzt TÜV zertifiziert, Milbenschutz für Hausstauballergiker: AmazonSmile: Küche & Haushalt


    Das hat bei meinen beiden Allergikern sehr viel ausgemacht.

    Schön, daß es Willow den Umständen entsprechend gut geht:top:

    Ich bin sehr zufrieden und werde auch mit Joshi dahin gehen demnächst. Ihr Schwerpunkt liegt auf Papageien und Hühnervögeln.

    Ich war auch die male, die ich mit Wildvögeln von unserer Wildtierhilfe bei ihr war zufrieden.

    ich habe heute mit Frau M. aus Bochum telefoniert. (Großes Papageiengeschäft) Sie hat gesagt, auch wenn beide Füßchen behindert sind und er nicht auf der Stange sitzen kann, ist es kein Grund ihn einzuschläfern. Die Füßchen müssen halt eingecremt werden und die Krallen oft geschnitten werden. Das hat mich heute erstmal beruhigt. Sie hat schon soviele Papageien gesehen, wie wahrscheinlich kaum ein Tierarzt. Natürlich ersetzt ein Telefonat mit Frau M. nicht den Tierarzt.

    :top:Sehr gut. Das hätte ich Dir gerade auch als Tipp zum nachfragen schreiben wollen, aber Du bist ja schon von selber darauf gekommen. Sie hat definitiv enorm viel Erfahrung mit Küken und ihrer Einschätzung kannst Du vertrauen.