Beiträge von Addi

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    Man braucht ein Flicker-Meter. Ein Messgerät um den Flickerfaktor von Leuchtmitteln zu bestimmen. Ich habe ein Radex Lupin. Das hat um die 100 € gekostet. Das gibt es aber wohl nicht mehr. Ich habe im Netz das Light Master G4 von Opple gefunden (54,90 €). Wäre wohl auch geeignet.

    Meine Bird-Lamps haben 2-6 % Flickerfaktor. Hängt da natürlich vom elektronischen Vorschaltgerät ab. Gute LED-Röhren kommen auf 1,5 % - schlechte haben schon mal über 50 %. Wobei ich keine Ahnung habe, was das für die Nymphies bedeutet. Eine Leuchtstoffröhre mit konventionellen Vorschaltgerät (Starter und Drossel) konnte ich nie testen.

    Der Daikin MC707 war perfekt mit seiner Filterkombination und dem elektrostatischen Filter. Wenn du so einen gebraucht auftreiben kannst mit einigen Plisseefiltern würde ich zuschlagen. Leider wurden die Nachfolgemodelle verschlimmbessert - wie man es heute eigentlich bei allen Geräten feststellt. Aber der MC70L geht wohl gerade noch.

    Wir sind hier im Kreis Pinneberg ja eher hitzemässig auf der Sonnenseite bzw. besser auf der Schattenseite. Seit ich ein isoliertes Dach mit Licht-Kuppeln auf den Wintergärten habe hat sich das Ganze temperaturmässig entspannt. Bambus und Hopfen vor den Fenstern zusätzlich zu den Rollläden bringen auch einiges. Statt Rollläden kann man übrigens außen an den Fenstern - besonders bei Holzrahmen - auch einfach Alu-Jalousien, seitlich schnurgeführt, anbringen. Das ist fast so wirksam wie ein Rollladen. Hatte ich vor den Rollläden. Falls es ganz hart kommt habe ich noch ein Monoblock-Klimagerät, im Moment versuchsweise auf 2-Schlauch-System umgebaut. D.h. die Luft zum Kühlen des Wärmetauschers wird nicht aus dem gekühlten Raum sondern von außen angesaugt.


    Noch etwas zu einer außen montierten Alu-Jalousie: Das ist eine günstige und wirksame Lösung. Hatte ich anfangs bei meinem Wintergarten. Außen oben mit den Schnellverschlüssen am Glasfalz montiert. Die Breite der Lammellen kann man mit einem Lammellenschneider links und rechts anpassen (dauert natürlich). Für den unteren Abschluss und den oberen Kasten tut es wohl eine Bügelsäge oder ein Dremel mit Trennscheibe. Unten fixiert man de Abschlussleiste mit zwei Haltern, für die man zwei Löcher bohrt. Dann kann man die Jalousie mit dem Schnurzug spannen damit sie schön in Position bleibt. Leider habe ich keine Fotos mehr von der Konstruktion. Nur Winkel habe ich noch. Der aus Blech ist ein Eigenbau.

    Nicht blasen - saugen mit dem Grobfilter davor im eingebauten Zustand. Auswaschen geht wirklich gut. Im flachen großen Waschbecken/Schüssel mit etwas Spüli vorsichtig auswaschen und ausdrücken. Dann in die Sonne legen zum Trocknen. Man bekommt auch die Faltung wieder einigermaßen hin - wobei es beim Nachfolger einfacher ist.

    Es würde wohl auch ein einfacher K-Leisten-Rahmen mit einem Stück drauf getackertem Volierengitter funktionieren. Ich sauge den Filter einfach ab und halte dabei den Grobfilter davor. Auswaschen des Filters geht auch ein bis zwei mal.

    Der von Susi genannte Beitrag auf YouTube ist wirklich gut. Eine Markise würde ich aber nicht mit weißem Stoff sondern mit dunkel rotem oder blauen Stoff nehmen. Weißer Stoff läßt Sonnenstrahlen eher durch. Leidvoll unter weißem Sonnenschirm auf Oberdeck vom Boot festgestellt.

    Ich versuche gerade meine älteste Monoblock auf Zwei-Schlauch-System umzustellen damit die Luft zum Kühlen des Wärmetauschers nicht mehr aus dem gekühlten Raum angesaugt und nach draußen geblasen wird.

    Foto folgt - wenn es gelingt!

    Das genannte Gerät würde ich kritisch sehen. Die Beschreibung ist sehr schwammig. Aber es ist wohl so, dass 37 l Leitungswasser eingefüllt werden müssen. Das Gerät wiegt dann wohl.37 kg + Gerätegewicht. Die aus der Raumluft gezogene Wärme wird in den 37 l Wasser gespeichert in dem das Wasser erwärmt wird. Wenn das Wasser keine Wärme mehr aufnehmen kann, muss es gewechselt werden. D.h. es muss gegen kaltes Leitungswasser ausgetauscht werden. Nur wie macht man das? Das wird nicht beschrieben. Schiebt man es (über 40 kg) an ein Waschbecken, pumpt das warme Wasser über eine Pumpe ab und füllt kaltes Wasser auf oder öffnet ma einen Ablauf unten am Gerät und rennt mit einer Schüssel zu Waschbecken?

    Heizbetrieb wäre wohl smarter. Wasser wird ein paar Stunden elektrisch erhitzt (Wärme aus der Raumluft wie Wärmepumpe oder aus der Steckdose?) und kann dann die Wärme über Stunden wieder abgeben (Prinzip der alten Nachtspeicherheizungen).

    Als erstes muss man die Sonne draußen am Fenster abblocken. Für Dachfenster habe ich ja eine Methode vorgestellt. Für andere Fenster wäre z.B. so eine Silbermatte für Autoscheiben ein Möglichkeit. Zuschneiden und außen mit Tape oder doppeltem Klebeband am Fenster befestigen. Wenn ich keine Außen-Rolläden hätte würde ich das machen. Nur wenn es tagelang über 30 Grad sind und auch nachts nicht abkühlt hat man die Wärme in der Wohnung. Da hilft dann nur eine Monoblock-Klimaanlage mit Abluftschlauch durchs Fenster als Mieter. Als Eigentümer - Loch durch die Wand oder beim Dach-Pfanne mit Abluft-Rohr für Fallrohrbelüftung. Habe ich beides und geht ganz gut. Wobei man die Klimaanlagen besser im Winter kauft!

    Du meinst ein Gerät wo Innen- und Außengerät über einen flachen Schlauch, der durch den Fensterspalt muss, verbunden sind? Eine eher provisorische Lösung, finde ich. Da fände ich eine Monoblock für die Wand mit zwei 18 cm Löchern nach außen besser. Nur eben sehr teuer. Eine Split-Klimaanlage mit Quick-Connect-Anschlüssen kostet 1/3. Aber die höchst Strafe für das zusammenstecken und einschalten ohne Kälteschein sind 50tausend Euro.

    Ich habe mich für Monoblockgeräte entschieden und Löcher für den Abluftschläuche in die Wand und ins Dach gemacht (insgesamt 4 Geräte). Es geht mir fürchterlich gegen den Strich etwas montieren zu lassen, was man ohne Probleme auch selber hin bekommt. Leider ist die Montage einer Splitanlage mit RG32 in Deutscheland ohne Kälteschein bei Todesstrafe verboten.

    Mal sehen wie das mit R290 (Propan) als Kältemittel wird. Ich vermute, man wird leider auch einen Schein brauchen.

    Du solltest auch ein paar Nester und Latten in den Käfig machen. Mit einem Fuß ist das Laufen auf Ästen schwierig. Auf einer Latte (z.B. K-Latte 34 x 17 mm) kann sie sich mit dem Restbein (wenn noch genügend da ist) humpelnd fortbewegen.

    Nest/Sitzbrettchen

    Ich hoffe du hast den Ring entfernen lassen! Wenn nicht solltest du das schleunigst nachholen. Der Ring ist extrem gefährlich für den Vogel! Echt dummes Zeug! Es gibt zum Glück keine Ringpflicht mehr. Hat lange gedauert bis man hier gemerkt hat, dass auch in Ländern ohne Ringpflicht die Bevölkerung nicht durch die Psittakose dahin gerafft wurde.

    Für Dachfenster habe ich das Hitze-Problem so gelöst: Man benötigt eine Hartschaumplatte (Extrodur), Aluminiumrohr, Schraubstock oder Zange, Bohrmaschine und Bohrer, Schrauben und Muttern (als Abstandshalter). Rohre an den Enden flach drücken und Bohren, Hartschaumplatte zuschneiden (Cuttermesser o.ä.). Die Platten haben 120 cm x 50 cm. Meist bleibt von der Länge ein Streifen über. Der wird der Anschlag. Einfach mit Spax-Schrauben auf die Platte schrauben. Schrauben des Abdeckrahmens ausdrehen und durch längere ersetzen (V2A). Rohre anbringen mit Muttern als Abstandshalter (V2A). Wirkung ist fantastisch - und das ganze für wenig Geld.

    Kam aus Berlin. Saß dort im Pappkarton auf Treppe vor Tierarztpraxis mit Zettel " Bitte Vogel helfen". Der Ring hatte das Bein abgeschnürrt so das der Fuß amputiert werden musste. Ein guter Grund um Ringe immer zu entfernen. Ringe sollten auch wir nur unter den Augen tragen.

    John war ein großer Weißkopfhahn und war von 11/2017 bis 11/23 bei uns bevor er nachts gestorben ist. Alter unbekannt. Wegen dem Fuß habe ich ihn John genannt (Long John Silver, Schatzinsel) genannt.

    Wenn "nur" der Fuß fehlt, kommt ein Nymphie damit einigermaßen zurecht. Klettern am Volierengitter wird schwierig und zum Sitzen besser Brettchen oder breitere Latten. Mein John hatte auch einen Fuß ab. Der Beinstumpf konnte beim Laufen genutzt werden.