Beiträge von Jan65

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    OK, dann scheint Rachitis durchaus möglich. Aber, da die Vögel bei dir gute Haltungsbedingungen haben, wie Vogellampe und Vitaminzusätze zum Futter, wird die Erkrankung nicht voranschreiten.

    Ich wollte Dir noch schreiben, wie wir hier unsere Schränke gegen Vogelkot schützen:

    Ich lege Zeitungspapier bis zur Kante der Wohnzimmerschränke und klebe die gesamten Ränder der Zeitung mit Malerkreppband ab, so das man das Band nicht sieht, wenn man vor dem Schrank steht und hoch schaut. TCX Kreppband – 50 m x 36 mm, Weiß | Action DE

    Wenn Calcium und/oder Vitamin D fehlt, dann kommt es zur Knochenweiche, da sind wir uns wohl einig. Ob dadurch nun nur die Beine oder auch die Wirbelsäule erweicht und verändert wurde, bleibt hier wohl ein Rätsel. Möglich ist auch nach deinen Links beides, denn "i.d.R. Beine, Zehen usw." bedeutet nicht, dass die Wirbelsäule ausgeschlossen wäre. Es kommt dabei sicherlich auch auf die Stärke der Rachitis an

    Bei einer Rachitis eines Vogels sind in der Regel Beine und Zehen, aber auch die Wirbelsäule betroffen. Das verstehe ich so, das bei Rachitis i.d.R. Beine und Zehen verändert sind, zusätzlich kann auch die Wirbelsäule betroffen sein. Das die Wirbelsäule alleine betroffen ist, ist eher unwahrscheinlich.

    Und nun das vermutliche Ende der Geschichte, hoffe ich.

    Moritz fing wieder an seinen Rücken zu benagen. Immer wenn er tat, machte er so klagende Geräusche.

    Ich habe den Jungel Shower von Versele-Laga gekauft und ihn jeden Abend damit eingesprüht. Gleichzeitig war das Futter aufgebraucht, so das ich ebenfalls eine große Tüte Nymphensittichfutter kaufte und diese diesmal nicht mit Wildsamen und Gassamen, sondern nur zusätzlich Wellensittichfutter hineingab.

    Und siehe da, das Knabbern am Rücken wurde weniger und hörte ganz auf.

    Folglich verträgt Moritz keinen Grassamen, weder getrocknet, noch frisch.

    Das schöne ist, das Moritz seit dem wieder jeden Abend lauthals singt. Er fühlt sich offensichtlich endlich wieder wohl.

    "Eine Skoliose ist eine dauerhafte, dreidimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule, bei der sich die Wirbelkörper zusätzlich verdrehen. In den meisten Fällen ist die Ursache unbekannt (idiopathische Skoliose) und tritt vor allem in Wachstumsschüben während der Pubertät auf" Quelle: https://www.google.com/search?q=skoli…AAGIAEMggQABiAB

    Eine Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) ist bei Vögeln eine ernstzunehmende, meist angeborene oder durch Mangelernährung (z. B. Vitamin-D- oder Kalziummangel) bedingte Erkrankung Rachitis deformität vogel - Google Suche

    "Eine Rachitis-Deformität bei Vögeln ist eine schmerzhafte Knochenerweichung während der Wachstumsphase, die durch Kalzium- und/oder Vitamin-D3-Mangel entsteht. Typische Folgen sind verkrümmte Beine, verdrehte Zehen, weiche Schnäbel und Spreizbeine" Quelle: https://www.google.com/search?q=Rachi…w6R0IHZvZ2VsMgU

    Und deshalb gehe ich nicht von Rachitis aus, sondern von einer beim Schlupf oder im Kükenalter entstandenen idiopatischen Skoliose.

    Diese Veränderungen sind nicht progressiv, sondern gleichbleibend. Man sollte seine Zimmervögel sowieso mit den nötigen Vitaminen u. Mineralzusätzen und einer Vogellampe versorgen. Ich vermute, das machst du bereits. Weiteres ist nicht nötig.

    Was es aber zu berücksichtigen gilt ist, das es im fortgeschrittenem Leben (Alter) durch die Fehlbildungen/Fehlstellungen zu erhöhtem Verschleiß der Gelenke/Arthrose kommen kann, was zu Schmerzen führt. Dann sind Schmerzmedikamente sinnvoll.

    Aber solange dein Vogel keine Anzeichen von Schmerzen zeigt, ist alles so wie es ist, in Ordnung.

    Was dein Vogel körperlich nicht gut kann, oder doch kann, wirst Du selber am besten beurteilen können.

    Zum Teil sag ich noch nicht mal was 😅 hingehen, so das er einen sieht und er hört auf. Morgens reicht sogar manchmal "ich bin ja schon wach!!!" aus'm Schlafzimmer zu rufen. Dann sollte man aber auch innerhalb von 30 Minuten aufstehen, sonst legt der wieder los ...

    Und wenn Du dann kurz aufstehen würdest, zu den Vögeln gehst und einmal "Hallo" sagst und dich dann wieder ins Bett legt und so lange schälfst wie es für dich nötig ist, wie wäre das?

    Ich habe übrigens heute den Käfig geputzt, wie oben beschrieben. Sand gewechselt, Bretter und Äste ausgebaut und unter fließend warmem Wasser mit der Bürste abgewaschen. Naturäste (Haselnuß) haben eine natürliche Antihaftschicht, habe ich festgestellt. Sie lassen sich viel schneller gründlich unter fließend warmem Wasser reinigen, als gekaufte Sitzstangen.


    Spülmittel aber ist für Vögel gefährlicher als für Menschen, das ist eine Tatsache die du überall nachlesen kannst.
    Putzt du mit Spülmittel muss alles sehr klar nachgewischt werden.

    Dann zeige mir mal die Text in dem es heist, das auf 6 Liter Wasser + 1 spritzer Spülmittel (ca. 5 ml) der damit abgewaschene Käfig gefährlich für Nymphensittiche ist.


    Gefährlich ist, wenn man Teile der Inneneinrichtung ausbaut, Wasser darauf, dann dick Spülmittel oder anderen Reiniger darauf gibt, abschrubbt und dann nicht nachspült.

    ***

    edit Susi: Passage gelöscht

    Federstaub und auch Kot setzen sich an den Stäben ab, was kaum sichtbar ist und gerade Kot bildet einen wunderbaren Nährboden für Pilze, Bakterien etc. und ohne regelmäßige Pflege können die sich schnell vermehren.
    Daher ist in meinen Augen eine wöchentliche Reinigung unumgänglich. Die Nymphies nehmen es beim Klettern auf.
    Die wöchentliche Reinigung wird übrigens nicht nur bei uns, sondern überall im Netz empfohlen.
    Aber das ist natürlich nur eine Empfehlung. Wir können hier immer nur Ratschläge geben. Ob, und wie sie dann angenommen werden, ist jedem selber überlassen.

    Pilze, Bakterien etc. brauchen Wasser um sich entwickeln zu können. Solange der Federstaub nur Federstaub ist, passiert garnichts an den Gitterstäben. Da reicht gelegendliches Staubputzen.

    Und Ja, Kot sollte regelmäßig mit Wasser und Lappen entfernt werden. Das sehe ich genau so. Und ja, ich tue einen Spritzer Spüli ins Wasser. Was für Teller, Tassen und Töpfe gut ist, hilft auch beim putzen der Voliere. Werde Mensch noch Vogel kann sich mit einem Tropfen eingetrocknetem Spülwasser vergiften.

    Tabu sind scharfe Reiniger.


    Ich putze auch mindestens 1-2 mal wöchentlich meine Fussböden, nicht weil sie "augenscheinlich" schmutzig sind, sondern weil sie mit Bakterien oder Giardien (von draussen mitreingebracht) behaftet sein könnten. Und da mein Kater wie ein Hund den Fussboden abschnüffelt und auch ableckt, möchte ich auf der sicheren Seite sein. Er hatte einmal Giardien und das möchte ich nie mehr erleben müssen.

    Ohne sichtbar festsitzernde Schutzspuren reicht mir Staubsaugen, mit oder ohne Hunde und Vögel.

    Wo keine Verschmutzungen sichtbar sind, werde ich nicht wöchendlich putzen. Das habe ich noch nie ihrgendwo gemacht und werde es jetzt auch nicht tun.

    Die Sitzstangen, die Brücke und die armdicken Korkäste nehme ich aus dem Käfig und Brüste sie unter fließendem warmen Wasser ab. Das selbe gilt für die Korkstückchen und die Korkleiste, Kokusscharten und Vogelspielzeug, wenn sie beschissen sind. All das mache ich regelmäßig, wenn ich auch den Vogelsand austausche.

    Deutlich seltener wasche ich mit einem sauberen Lappen und einem Eimer warmem Wasser mit einige Tropfen Spülmittel den Käfig von innen und außen ab. Nur das Dach wird mit jedem Staubputzen mitgemacht.

    Ich hab mich dazu mal ein bisschen eingelesen und das Pulver zerfällt wohl erst beim Einatmen in die feinen Partikel, weswegen es wohl egal ist, wie es sich im Mund anfühlt.

    Leider nein. Was grob ist wie Sand landet als Punkte auf der Schleimhaut der Bronchien und zerfällt dort und wirkt auch nur dort an diesem Punkten. Es verteilt sich nicht über die gesammte Schleimhaut, was aber nötig wäre für eine gute Wirkung.

    Das Medikament als Staub dagegen überzieht die gesammte Schleimhaut der Bronchien mit dieser feinen Medikamentenstaubschicht. Und wirkt deshalb auch überall.

    Das Medikament das diesen Wirkstoff als Staub enthält heißt Budesonid Easyhaler enthält 200 Einzeldosen (meine Dosierung ist 0,2mg/Dosis) . Mit diesem Medikament bin ich symptomfrei. Mit Inhallationen in Sandform bin ich nicht symptomfrei, sondern habe wieder nächtliche Hustenanfälle.

    Besprich es mit deinem Arzt.

    Versuch macht kuch!

    Hallo ihr Lieben, kleines Update zum Arzttermin heute.

    Also, die Asthmadiagnose ist nun sicher und ich muss 2x täglich Kortison nehmen. Bei Nymphensittichen wurde er natürlich hellhörig, hat sich dazu aber erstmal nicht groß geäußert. Er möchte den Allergietest erstmal abwarten. Allerdings hat er angedeutet, dass es kaum ein Zufall sein kann, dass die Symptome 2019 losgingen und ich 2019 die Nymphensittichhaltung angefangen habe.. :(

    Der Luftreiniger läuft hier weiter 24/7 und wechselt zwischen Vogelzimmer und Schlafzimmer. Ich habe eine deutliche Verbesserung der Luftqualität spüren können aber die Atemnot ist leider nach wie vor da.

    Ich bin ebenfalls Asthmatikerin. Auch ich inhalliere Cortison. Mir ist bereits vor Jahren aufgefallen, dass es Cortisoninhallation gibt in denen das Medikament sehr grobkörnig, wie grober Sand, enthalten ist. Diese Medikamente wirken nicht gut, da sie sich nicht großflächig in den Bronchien verteilen können, sondern nur punktartig wirken.

    Cortisoninhallation in welchen das Medikament pulverförmig, so fein wie Staub, enthalten ist, wirken viel besser, da sich der feine Cortisonstaub viel besser in den Bronchien verteilt und überall wirken kann.

    Überprüfe mal deine Cortisoninhallation, wie fein ist der enthaltenen Wirkstoff?

    Wenn du willst, teile ich dir das von mir bevorzugte Medikament mit. Und du kannst es mit deinem Arzt besprechen.