Beiträge von Nienor85

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    Du bist nicht aufdringlich ;)
    Ich bin mir sicher, wenn es einen verlässlichen, anderen Test geben würde, hätten mir die Tierärzte in der Vogelklinik in Hannover diesen Test angebote und wir hätten nicht erst nach dem Tod meines Wellis testen können.
    Die Leber meines Wellis war leicht vergrößert, aber nicht besorgniserregend. Ein Bluttest wurde von meinem vk Tierarzt in Northeim vorgekommen, und da waren die Leberwerte sogar sehr gut. Und das, obwohl die Erreger genau dieses das Organ befallen hatten. Mykobakterien können eine Vielzahl von Organen befallen, z.B. auch die Augen, oder Darmprobleme verursachen. Es ist alles wirklich sehr schwierig.

    Bei den Nymphensittich wären alle diese Untersuchungen genauso wenig aussagekräftig. sowohl mein Haustierarzt in Northeim, als auch die Tierärzte in Hannover haben mir gesagt, dass sie meine Tiere nicht verlässlich darauf testen können. erst recht nicht, wenn keine Symptome da sind. :-(

    Für uns selbst machen wir uns da keine Sorgen. Das betrifft hauptsächlich Menschen mit einem schwachen Immunsystem und kann kleine Kinder betreffen. Unserem Kind geht es gut, also ist momentan nicht davon auszugehen, dass es sich angesteckt hat. Das kann natürlich noch passieren, deswegen ist es so dringend, dass wir sie schnell vermitteln können. Wir können da nicht mehr ewig warten. In drei bis vier Wochen ziehen sie schon zu meiner Freundin.

    Hallo Federfreund,

    Danke, ich nehme es nicht persönlich :-)
    Leider sind die Tests nicht nur nicht ganz verlässlich, sondern für die Tonne... Bei meinem Wellensittich, der daran gestorben ist, konnte die Diagnose erst nach seinem Tod festgestellt werden. Die Sammeklotprobe hat gar nichts gezeigt, seine Symptome haben aber den Verdacht nahe gelegt. Drei Tage später ist er dran gestorben. In einer Autopsie wurde festgestelltm, dass das Aussehen der Leber und der Milz auch zum Krankheitsbild passt. Daraufhin wurde er in die Pathologie geschickt, wo eine Probe untersucht wurde. Hier wurde ein Befall mit Bakterien festgestellt, aber nichts Genaueres. Den letzendlichen Beweis hat erst eine weitere Untersuchung in einem Speziallabor ergeben.

    Es kann also gut sein, dass meine Nymphies es haben, auch bei einem negativem Testergebnis. Der Beweis kann erst verlässlich nach dem Tod erbracht werden.
    Ich darf auf keinen Fall neue Vögel dazu holen, weil sie ansteckend sein können. Nach Aussage der Tierärzte ist das wohl auch wahrscheinlich. Bei Vögeln muss man wohl immer von einer "offenen", d.h. ansteckenden Infektion ausgehen, weil sie kein Lymphsystem bestitzen. Warum genau das so ist, weiß ich ncht, bin kein Tierarzt ;-) Im Umkehrschluss heißt das natürlich, genau wie du sagtst, dass ich sie nicht in einen gesunden Schwarm vermitteln kann.

    Ich suche hier wirklich jemanden, der Myko-Wellis oder Myko-Nymphies hat und sie deswegen bei sich aufnehmen kann. Naürlich wäre es blöd, wenn sie gar nicht infiziert sind und sich dann in ihrem neuen Zuhause anstecken. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch und es gibt sonst keine Alternaitven. Ich kann sie nicht behalten. Ich kann sie nicht zu gesunden Vögeln geben. Außerdem beobachte ich seit gestern nachmittag, dass Remus beide Flügel hängen lässt. Ich werde meinen Tierarzt kontaktieren, ob das schon ein Symptom sein kann.

    Meine Freundin nimmt sie zur Not bis zum Ende des Jahres. Sie hat momentan keine Vögel und würde dafür extra ihre Wohnug umbauen. Aber länger kann sie sie auch nicht behalten.
    Es ist leider echt schwierig :-(
    Aber meine verbliebenen Wellis konnte ich in einen Myko-Schwarm vermitteln, deswegen gebe ich die Hoffnung nicht auf!


    Hallo lyabirds,


    Megabakteriose ist etwas vollkommen anderes und hat mit der Mykobakteriose, an der mein Welli gestorben ist, überhaupt gar nichts zu tun.
    Megabakteriose ist eine für Vögel ansteckende, hier besonders bei Wellis auftretende Pilzinfektion, die meistens nicht gefährlich für die Tiere wird, wenn sie nicht gerade unter eienr weiteren Erkrankung leiden und das Immunsystem geschwächt ist. Macrorhabdus ornithogaster, wie es heute heißt, ist keine Zoonose und nicht auf den Menschen übertragbar.

    Eine Mykobakteriose ist eine Erkrankung, die durch verschiedene Arten von Mykobakterien verursacht werden kann. Diese Bakterien sind sehr resistent gegen normale Antibiotika. Eine Erkrankung eines Vogel führt, wenn sie ausgebrochen ist, unweigerlich zum Tod des Tieres (unter viel Leid, wie ich leider bei meinem Welli miterleben musste). Eine Behandlung ist nicht möglich und soweit ich weiß, sogar verboten.
    Der spezielle Erreger in diesem Fall ist das Mykobacterium genavense. Es ist auf den Menschen übertragbar.

    Also ganz was anderes. Die Megabakterien sind überhaupt kein Problem. Die habe ich schon seit 2010 nachweislich im Schwarm.

    Man kann es nicht verlässlich testen, sonst wäre ich die Erste. Ich möchte sie ja auch nicht einschläfern lassen, deswegen suche ich ja hier nach einer Lösung. Ich liebe die beiden sehr und möchte, dass es ihnen gut geht. Meine Güte, Kira habe ich schon mein halbes Leben.

    Also glaubt bitte nicht, dass mir das hier leicht fällt.


    Was du schreibst, stimmt. Es verursacht nicht die Geflügeltuberkulose und ist bei immunsupprimierten Menschen ein Problem. Es gibt aber sehr unterschiedliche Auffassungen, ob es für kleine Kinder, die ja anfälliger sind, weil ihr Immunsystem noch nicht so funktioniert wie das von Erwachsenen, ansteckend ist. Ich habe verschiedene Meinungen von verschiedenen vk Tierärzten und Humanmedizinern gehört. Der Professor für Vogelkrankheiten an der Uni Gießen z.B. rät davon ab, das Risiko einer Infektion einzugehen. Mein Kinderarzt und ein Mikrobiologe, der von ihm zu Rate gezogen wurde, ebenfalls.


    Und ja, vk Tierärzte machen es in diesem Fall, eben weil der Beweis nicht zu erbringen ist.


    Ich habe mir die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht und sie ist nicht aus einer Laune heraus gefallen.


    Bitte akzeptiert das und helft mir, eine Lösung zu finden!


    Bitte nicht falsch verstehen, das sollte nicht unfreundlich klingen. Ich bin einfach mit den Nerven gerade ein bisschen fertig.


    Ich finde es gut, dass ihr euch hier so viel Mühe gebt und auch, dass ihr nachfragt.

    Hallo, danke für den Link! Dort habe ich tatsächlich noch nicht inseriert.


    Ja, das ist mir klar, dass es für die Tiere ansteckend ist und dass es Zeit braucht. Deswegen hatte ich auch extra gefragt, ob jemand mit der gleichen Erkrankung in seinem Schwarm die beiden Süßen nehmen würde. Ich liebe sie wirklich sehr und gebe sie nur ab, weil mich die Umstände dazu zwingen.

    Ich weiß auch, dass das Zeit brauchen wird. Meine verbliebenen Wellis konnte ich zum Glück schon vermitteln. Die Nymphies gegen erstmal zu einer Freundin, die sie bis zum Jahresende behalten kann.


    Es wäre aber wünschenswert, wenn sie innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen ein neues, dauerhaftes Zuhause bekommen könnten, damit sie nicht zweimal umziehen und sich eingewöhnen müssen.


    37077: Göttingen


    Name: Remus

    Geschlecht: männlich

    Farbschlag: Schecke

    bekannte Vorerkrankungen: Mykobakteriose und Macrorhabdus im Welli-Schwarm

    Alter: 10 Jahre


    Name: Kira

    Geschlecht: weiblich

    Farbschlag: geperlt

    bekannte Vorerkrankungen: Mykobakteriose und Macrorhabdus im Welli-Schwarm; zweimal unkomplizierter Kloakenvorfall

    Alter: 16 o. 17 Jahre


    Schutzgebühr (bitte Betrag immer angeben - max. 20 Euro!): 0 Euro

    mit Schutzvertrag?: nein

    Kontaktmöglichkeit: Private Nachrichten/ denisebehning**freenet.de


    bisherige Haltung

    Innen-/Außenvolieren-/Käfighaltung: Innenvoliere

    Freiflugphasen (wie oft/Dauer): täglich mehrere Stunden
    andere Vogel-/Sitticharten gewöhnt: Wellensittiche


    Hallo, ihr Lieben! :winke:
    Hier bin ich dann jetzt doch nochmal mit meinen Nymphensittichen: Remus und Kira. Leider können sie nur kurzfristig von einer Freundin übernommen werden und suchen noch ein dauerhaftes Zuhause.

    Ich muss sie leider abgeben, weil wir ein kleines Kind haben und (mindestens) einer meiner Wellensittiche an eine Mykobakteriose (M. genavense) verstorben ist. :weinen::weinen:

    Die beiden haben sich also potentiell infiziert, sind aber bislang symptomfrei und quietschfidel.


    Vielleicht ist hier jemand, der auch an Mykobakterien erkrankte Vögel hält und die beiden gerne bei sich aufnehmen möchte?

    Bei den Wellis war auch schon Macrorhabdus im Schwarm aufgetreten, bei den Nmyphen wurde es aber nie direkt festgestellt und erkrankt waren sie daran auch noch nie.

    Kira ist (logischerweise) die geperlte, Remus der Schecke. Die beiden sind verpaart und können deswegen auch nur zusammen umziehen. Kira wird dieses Jahr 16, eventuell sogar schon 17 Jahre alt, Remus ist 10. Gravierende Krankheiten hatten beide nie. Kira darf nicht mehr bruten, weil sie schlechte Knochen hat und nach einem Brutversuch einen massiven Kalziummangel erlitten hatte. Davon hat sie sich aber gut wieder erholt.


    Zahm sind sie nicht, aber auch nicht sonderlich scheu. Ich hatte mit Clickertraining begonnen und das hat schon ganz gut geklappt.


    Ich hoffe sehr, dass jemand die beiden Süßen zu sich holen möchte!