Als wir gestern vom Einkaufen nach Hause kamen, lag Hubi auf den Schrank und konnte nicht mehr laufen, weil er seinen linken Ständer nicht mehr belasten konnte. Das sah echt schlimm aus ![]()
Ich mich also Samstag Nachmittag auf die Suche nach einem vogelkundigen Tierarzt gemacht
Ein Ding der Unmöglichkeit, aber das ist ein anderes Thema.
Am Ende sind wir nach Düsseldorf gefahren. Der Arzt dort war auch nicht vogelkundig, konnte aber zumindest das kleine Einmaleins und hatte einen vogelkundigen Kollegen im Hintergrund. Er wurde gewogen und abgetastet. Hinweise auf einen Bruch gab es nicht, aber Hinweise auf "tiefen Schmerz", also in Richtung Bauchraum. Leider hat er links keinen Greifreflex mehr. Am Ende haben wir Metacam für 4-5 Tage verschrieben bekommen. Über diese Zeit werden wir beobachten, ob sich seine Beschwerden bessern.
Wenn ja, ist es gut und es war entweder eine Verletzung oder eine Sache, die auf einen Entzündungshemmer anspricht, wie Arthrose. Wenn nicht, werden wir ihn wohl röntgen lassen müssen, um zu sehen, ob im Bauchraum was los ist.
Hubi hatte ja schon zweimal (2019/2024) Probleme mit einem seiner Beinchen, ohne dass wir einen Auslöser oder einen Ursache gefunden hätten. Bisher ging das immer wieder weg und auch heute kann er das Beinchen zumindest besser belasten als gestern. Aber alles in allem muss er schon für alles seinen Schnabel und seine Flügel zur Hilfe nehmen und sieht übelst zerstrubbelt aus.
Vom Gesicht und den Augen her schaut er aber klar aus den Federn. Was uns Sorgen macht ist, dass er fast nichts isst und er wiegt ja nur zierliche 74 Gramm.
Wir hoffen, dass er sich in seinem Brutwahn einfach nur übernommen hat, als er seine Schwarmmitglieder verjagen wollte oder so was, aber tief im Herzen haben wir natürlich Angst, dass er mit seinen 26 Jahren auf die Zielgerade geht ![]()
Drückt die Daumen, dass das gut ausgeht...![]()