Aktuelle Unsicherheiten zur Haltung

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  • Hallo ihr Lieben,

    lang (beinahe zwei Jahre) ists her, dass ich mich hier hab blicken lassen :winke:In der Zeit hat sich bei mir sehr viel verändert und ich bin wieder gekommen, um nach Rat zu fragen. Bitte verurteilt mich nicht zu früh, ich fühle mich selbst für meine aktuellen Gedankengänge schon (zurecht) absolut egoistisch. Mein Partner und ich lieben die zwei Federbälle über alles, weswegen uns das auch sehr schwer fällt. Seit knapp 1 1/2 Jahren arbeitet mein Partner mehrere Tage im HomeOffice. Da dies in den anderen Räumen der Wohnung (3-Zimmer) nicht möglich ist, haben wir ihm einen Schreibtisch im Vogelzimmer aufgebaut. In diesem Zusammenhang haben die beiden immer weniger Freiflug bekommen, der sich mittlerweile wirklich extrem beschränkt hat. Hinzu kommt, dass meine Lungenprobleme immer schlimmer werden. Mehrmals in der Woche wache ich nachts auf und bekomme keine Luft mehr. Auch wenn ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass dies mit den Vögeln zu tun hat, so verbringe ich sehr viel Zeit in dem Raum und weiß, wie schlimm der Vogelstaub für meine Lunge eigentlich ist. Dinge, die mich früher nicht gestört haben wie beispielsweise der Lärm oder der Dreck nehme ich mittlerweile viel deutlicher wahr. Ich arbeite im Kindergarten und der Lärm der beiden (auch wenn er natürlich immer nur ein paar Minuten anhält) ist teilweise nach einem langen Arbeitstag mit viel Lärm einfach kein richtiger Feierabend.

    Ich weiß, dass sie woanders glücklicher sein könnten. Sie hätten mehr Artgenossen, den ganzen Tag Freiflug, vielleicht könnten Artgenossen ihnen sogar zeigen, wie lecker Gemüse und co. sein kann (lehnen sie hier vehement ab), keine Ahnung. Mein Partner und ich fühlen uns egoistisch weil wir sie trotz all dieser Gedanken einfach nicht gehen lassen können. Wir lieben sie. Mein Partner singt jeden Tag mit dem Hahn. Sie werden nicht vernachlässigt aber trotzdem können wir ihnen nicht alles geben, was sie brauchen. Wir wissen das.

    Ich weiß nicht, was genau ich eigentlich hören will. Vielleicht wollte ich auch einfach mal nur rauslassen, was aktuell in mir vorgeht. Ich weiß nur, dass ich mich ganz, ganz schrecklich damit fühle, wie es aktuell ist. Wenn ich mir vorstelle, sie abgeben zu müssen, erinnere ich mich an eine Situation vor etwa zwei Jahren in der ich dachte, Perle sei gestorben und ich einen Nervenzusammenbruch hatte. Ich weiß nicht, ob ich damit umgehen kann, sie abzugeben nachdem wir so viel miteinander durchgemacht haben. Mit dem Hahn habe ich nicht eine ganz so enge Bindung, er hängt eher an meinem Partner. Realistisch weiß ich, würde dem Hahn was passieren, würde ich Perle einen neuen Partner besorgen. Würde allerdings ihr etwas passieren..ich könnte die Haltung nicht fortführen. Und deswegen fühle ich mich so egoistisch. Ich halte an ihr fest, obwohl sie woanders glücklicher sein könnte. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.

    Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, meinen Gedankenwirrwarr durchzulesen.:herz::'(

  • Und deswegen fühle ich mich so egoistisch. Ich halte an ihr fest, obwohl sie woanders glücklicher sein könnte.

    Da hast du sehr viele Gedanken. Mir geht durch den Kopf: Woher weißt du denn, dass sie woanders glücklicher wären? Vielleicht fühlen sie sich genau so bei euch (auch) wohl? Eine andere Haltung woanders heißt nicht, dass sie damit automatisch glücklicher sind ...

    einen Vogel oder mehrere abzugeben, ist nicht ohne. Ich musste das 2x - einmal, weil die Henne hier von dem, für den sie bestimmt war, überhaupt nicht gemocht wurde und einmal 3 Neuzugänge an Wellis, auf die ich allergisch reagiert habe. Bis heute denke ich an die Vögel. Ein Welli ist relativ schnell bei der neuen Halterin gestorben. Da habe ich oft gedacht: Würde er bei mir noch leben? Oder hätte ihn dasselbe Schicksal ereilt? Die neue Halterin hat sich sehr gut um alle ihre Vögel gekümmert. Aber es gibt auch andere Halter, wo die Vögel dann (auch) den ganzen Tag ohne Freiflug in einem viel zu kleinen Käfig verbracht haben. Die Frage, ob sie woanders glücklicher sind, ist also nicht so einfach zu beantworten.

    Ich finde es auch nicht egoistisch, an ihnen festzuhalten. Es zeigt, dass ihr sie trotz allem ins Herz geschlossen habt und sie im Prinzip einen festen Platz bei euch haben und auch von euch umsorgt und geliebt werden.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Woher weißt du denn, dass sie woanders glücklicher wären?

    Woanders hätten sie sicherlich jeden Tag Freiflug, sie könnten bei jemandem leben, der sich nicht darüber ärgert, dass sie miteinander kommunizieren. Es sind Vögel, natürlich sind Vögel laut.

    einen Vogel oder mehrere abzugeben, ist nicht ohne.

    Ja, das ist mir leider bewusst. Als ich in eine 1-Zimmer-Whg. ziehen musste, musste ich auch die schwere Entscheidung treffen, meine damals sechs Wellensittiche abzugeben. Das ist zwar schon fünf Jahre her, trotzdem denke ich ganz viel an sie. Dann gab es ja noch Killian, meinen Seelenvogel. Wer sich erinnert: das war der fehlgeprägte Hahn, der das Weibchen mehrmals fast getötet hat. Ihn abzugeben war das schwerste, das ich in meinem Leben je machen musste. Ich habe unglaublich viel geweint. Und als er dann bei dem neuen Halter durch einen Unfall nach wenigen Monaten starb, habe ich mir auch ganz viele Gedanken gemacht. Und dann Silver, der zweite Partner von Perle, mit dem es dann auch nicht gepasst hat. Ihn abzugeben war, obwohl er nur einige Monate hier lebte, nicht einfach.

  • Laß Dich zuallerst mal drücken :troest:Gut, daß Du rausgelassen hast, was in Dir vorgeht :knuddel:

    Ich denke, daß Ihr Euch sehr lange damit quälen würdet, wie es Euren Nymphen geht, wenn Ihr sie abgebt. Aus Deinem Post kann man sehen, wie gern Ihr sie habt. Und ordentliche Plätze für Nymphen wachsen auch nicht auf Bäumen, noch dazu mit einem ganztägigem Freiflug.

    Meine Empfehlung wäre, daß Ihr erstmal schaut, wie Ihr die Situation verbessern könnt:

    Also z.B. eine maximal große Voliere mit abwechslungsreicher Einrichtung für die Zeit, in der sie nicht rauskönnen.

    Gute Voraussetzungen schaffen für einen unbeaufsichtigten Freiflug, also das Zimmer möglichst vogelsicher machen, damit sie auch ohne Eure Anwesenheit rauskönnen ohne Schaden für Einrichtung und ohne Gefahr für die Vögel.

    Den Homeoffice-Arbeitsplatz von Deinem Mann könntet Ihr vielleicht mit großen Tüchern abdecken, so daß die Nymphen nicht rankönnen. Dann kann Dein Mann einfach die Tücher runternehmen und losarbeiten, wenn er Homeoffice hat.

    Für die lauten Minuten könntest Du Dir einen Noise-Cancelling-Kopfhörer anschaffen. Wenn Du ruhebedüftig bist, aufsetzen und die Geräuschreduktion genießen :yes:

    Falls Ihr noch keinen Luftreiniger habt, einen anschaffen (ich bin ein Daikin-Fan, die älteren Modelle sind so super).

    Und der Ursache für Deine nächtliche Atemnot auf den Grund gehen, das fände ich auch wichtig. Wenn die Atemnot nachts auftritt, könnte es eine Allergie gegen Milben oder Hausstauballergie sein, da würden dann z.B. milbendichte Encasings für das Bettzeug und die Matratze helfen. Der erste Schritt wäre, beim Hautarzt einen Allergietest vornehmen zu lassen. Auch ein Lungenfunktionstest mit den entsprechenden Untersuchungen wäre sicher gut.

    Wenn Du magst, könntest Du auch Fotos vom Vogelzimmer posten - oft gibt´s dann auch Ideen, wie man den Dreck mit weniger Aufwand in Schach halten kann.

    Es grüßt Euch

    Corinna

    :fly: mit Rico & Chrissi, Kira & Flobee, Bobby & Nascha, Dayo, Tami, Stany und dem Kniffelchen :fly:
    und für immer im Herzen unsere Schätze Lucy, Mucki, Sissi und Tessa

  • Also z.B. eine maximal große Voliere mit abwechslungsreicher Einrichtung für die Zeit, in der sie nicht rauskönnen.

    Sie haben aktuell die Sydney 2 mit 1,80x1,80m. Eine größere Zimmervoliere lässt die Raumlänge leider nicht zu. Und selbst dann wäre das doch viel zu klein, da sie an mindestens drei Tagen in der Woche gar nicht raus können. Das Problem ist, dass mein Partner viel mit Webcam und Headset arbeitet und dann müssen die Vögel an diesen Tagen definitiv drinnen sein und am besten am Vorabend auch schon rechtzeitig drinnen, damit kein Risiko besteht und sie trotzdem draußen sein könnten. An den Homeofficetagen muss das Zimmer auch immer ziemlich dunkel sein, da er sonst keine Telefonate führen kann, da man die Vögel trotz sehr gutem Headset deutlich hören kann. Das heißt, sie sind dann an diesen Tagen nicht nur drin sondern auch in einem abgedunkelten Raum.

    Für die lauten Minuten könntest Du Dir einen Noise-Cancelling-Kopfhörer anschaffen. Wenn Du ruhebedüftig bist, aufsetzen und die Geräuschreduktion genießen :yes:

    Ich habe zum Glück schon sehr teure Noise-Cancelling Kopfhörer hier daheim aber leider schaffen es die Geier trotzdem, das zu übertönen und von Rauschgeräuschen kriege ich leider Kopfschmerzen

    Falls Ihr noch keinen Luftreiniger habt, einen anschaffen (ich bin ein Daikin-Fan, die älteren Modelle sind so super).

    Ja, ist geplant. Die älteren Daikin Modelle sind nur leider sehr schwer zu finden.

    Und der Ursache für Deine nächtliche Atemnot auf den Grund gehen, das fände ich auch wichtig

    Asthma 😅

  • Puh, das hört sich schwierig an mit den Homeoffice-Tagen :(Könnt Ihr denn das Zimmer vielleicht aufteilen, also durch einen Raumteiler oder großen Vorhang quer durch Zimmer, so daß die Vögel nicht in den Homeoffice-Bereich können?

    Wenn Du Kopfschmerzen von den Kopfhörern bekommst - vielleicht probierst Du Dich mal durch verschiedenen Ohrstöpsel-Modelle, was am angenehmsten für Dich wäre. Da gibt es ja eine große Produktvielfalt, oder - wenn so etwas finanziell in Frage käme - ein individuell angepaßtes Modell vom Hörgeräte-Akustiker. Ist teuer, soll aber sehr bequem sein.

    Wenn Du diagnostiziertes Asthma hast - was sagt denn Dein Arzt zu den nächtlichen Problemen? Im Forum gibt es auch einen ausführlichen Thread zu EAA im Zusammenhang mit den Nymphen (die durch Hartnäckigkeit behalten werden konnten :)), wenn Du da mal lesen möchtest EAA und die Outlaw Gang

    Es grüßt Euch

    Corinna

    :fly: mit Rico & Chrissi, Kira & Flobee, Bobby & Nascha, Dayo, Tami, Stany und dem Kniffelchen :fly:
    und für immer im Herzen unsere Schätze Lucy, Mucki, Sissi und Tessa

  • Puh, das hört sich schwierig an mit den Homeoffice-Tagen :( Könnt Ihr denn das Zimmer vielleicht aufteilen, also durch einen Raumteiler oder großen Vorhang quer durch Zimmer, so daß die Vögel nicht in den Homeoffice-Bereich können?

    Puh, schwierig, vielleicht irgendwie aber dann wäre ja der Lärmfaktor immer noch gegeben, das ist ja der Grund, warum er dunkler machen muss, damit die den Kunden nicht die Ohren wegklingeln. Sobald die fremde Stimmen hören rasten sie komplett aus und sie hören die halt trotz Headset. :(

    Wenn Du Kopfschmerzen von den Kopfhörern bekommst - vielleicht probierst Du Dich mal durch verschiedenen Ohrstöpsel-Modelle, was am angenehmsten für Dich wäre

    Die Kopfschmerzen kommen tatsächlich von diesem minimalen Rauschen, was für NC genutzt wird und nicht von den Ohrstöpseln. Wenn ich Musik höre, kann ich die stundenlang tragen.

    Wenn Du diagnostiziertes Asthma hast - was sagt denn Dein Arzt zu den nächtlichen Problemen?

    Keine Ahnung, das erfahre ich erst im Februar. Wir haben jetzt ein Jahr lang gedacht, dass meine Atemprobleme vom Herz kommen aber jetzt ist es gesichert von der Lunge. Ganz besonders merke ich es beim Saubermachen, da kriege ich direkt richtige Hustenanfälle. Und die nächtlichen Atemaussetzer habe ich oft dann, wenn ich mehrere Stunden im Vogelzimmer verbringe.

  • Hallo und willkommen zurück :winke:,

    erstmal: Du bist nicht alleine. Erst heute habe ich mich gefragt, ob ich die einzige hier bin, die mit der Vogelhaltung hadert.

    Gerade in Zeiten, wo vermehrt Probleme auftreten, für die es vermeindlich keine zufriedenstellende Lösung gibt.

    Man ist unzufrieden und man vermutet, die Vögel seien es auch, weil man selber seinen Ansprüchen an die Vogelhaltung nicht gerecht werden kann.

    Dass einen die Lautstärke stört, halte ich persönlich für normal. Je nach Dauer, Intensitä, Räumlichkeit und persönlichem Empfinden kann man damit besser oder schlechter umgehen. Schreien sie viel oder stört dich auch der Gesang?

    Wie hier schon gesagt wurde, gibt es leider keine Garantie, dass es den Vögeln woanders langfristig besser geht. Auch dort könnten sich die Lebensumstände ändern. Aber wenn die aktuelle Situation nicht tragbar ist, sollte man diese Option wählen.

    Bei euch würde ich auch zunächst schauen, was verbessert werden kann. Einen Allergietest hast du noch nicht gemacht?

    Ich würde vorerst so wenig Zeit wie möglich bei den Vögeln verbringen. Kann dein Partner sie reinigen? Oder du ziehst dabei eine Maske an? Luftwäscher finde ich auch gut.

    Solltest du tatsächlich allergisch sein, muss man eh schauen, was man macht.


    Zum Homeoffice: Ich nehme an, dein Partner hat einen Laptop? Ist es damit wirklich nicht möglich, auf ein anderes Zimmer auszuweichen? Ich hatte mir einen kleinen Klapptisch ins Bad gestellt, da passte auch der Monitor drauf. Alternativ in Küche oder Schlafzimmer? Es müsste auch nicht für den ganzen Tag sein, wenigstens ein paar Stunden.


    Dürfen sie denn raus, wenn ihr nicht im gleichen Raum seid oder wenn ihr nicht zu Hause seid?

    Du sagst, sie müssen am Vorabend rechtzeitig rein, damit sie auf jeden Fall am Homeoffice Tag drinnen sind. Verstehe ich es richtig, dass ihr Schwierigkeiten habt, sie reinzubekommen? Das könnte man vielleicht auch weiter optimieren.

    Warum dürfen sie an den Homeoffice Tagen garnicht raus, auch nicht nach Feierabend?

  • Für mich klingt es so als hättest du ein schlechtes Gewissen, wegen den aktuellen Haltungsbedingungen und das ist überhaupt nicht egoistisch.

    Viele hier waren schon mal überfordert, denke ich und wenn's nur wegen der Schreierei während der Brutigkeit war. :knuddel:

    Ganz besonders merke ich es beim Saubermachen, da kriege ich direkt richtige Hustenanfälle.

    Weg mit der Einstreu, falls du welche hast. Her mit einem guten Luftreiniger und Staubsauger. Putzen nur mit Maske. Auf die Luftfeuchtigkeit achten (auch im Schlafzimmer). Dann wird's viel besser. :yes:Hast du einen Asthmaspray?

  • Schreien sie viel oder stört dich auch der Gesang?

    Nein, sie schreien nicht viel aber wenn, dann halt ordentlich. Gegen den Gesang habe ich gar nichts, wir üben ja ganz viel mit dem Hahn.

    Einen Allergietest hast du noch nicht gemacht?

    Den letzten vor vier Jahren und der war negativ.

    Zum Homeoffice: Ich nehme an, dein Partner hat einen Laptop? Ist es damit wirklich nicht möglich, auf ein anderes Zimmer auszuweichen? Ich hatte mir einen kleinen Klapptisch ins Bad gestellt, da passte auch der Monitor drauf. Alternativ in Küche oder Schlafzimmer? Es müsste auch nicht für den ganzen Tag sein, wenigstens ein paar Stunden.

    Mein Verlobter hat einen Bandscheibenvorfall und benötigt daher einen speziellen Bürostuhl und einen höhenverstellbaren Schreibtisch. Außerdem braucht er für die Arbeit mehrere Monitore. Auf einen anderen Raum auszuweichen geht also leider nicht, auch platzbedingt. Das Büro hier drin sollte eine Dauerlösung sein.

    Dürfen sie denn raus, wenn ihr nicht im gleichen Raum seid oder wenn ihr nicht zu Hause seid?

    Aktuell nicht, da wir noch keine richtige Lösung für das Bürozeugs gefunden haben. Es sind zwei Schreibtische (ich habe auch einen für die Uni) mit viel Technikkrams und einen offenen Schrank mit vielen Unterlagen. Klar kann man das alles jedes Mal abdecken, allerdings kenne ich die Geier und weiß, dass sie immer einen Durchschlupf finden. Außerdem würde das ja auch nichts daran ändern, dass sie an drei Tagen nicht raus können.

    Verstehe ich es richtig, dass ihr Schwierigkeiten habt, sie reinzubekommen?

    Nicht direkt aber es gibt halt Tage, wo wir sie einfach nicht rein kriegen, selbst wenn wir nur noch drin füttern. Die Geier sind verdammt raffiniert und wechseln sich dann ab.

    Warum dürfen sie an den Homeoffice Tagen garnicht raus, auch nicht nach Feierabend?

    Das würde schon gehen, allerdings halt immer erst ab 17 Uhr. Da sie nicht alleine draußen bleiben sollen aufgrund der vielen Gefahrenquellen hätte ich halt wieder Sorge, dass ich sie so spät nicht reinbekomme und im schlimmsten Fall am nächsten Tag zu spät zur Uni oder Arbeit komme.

    Weg mit der Einstreu, falls du welche hast

    Wir nutzen Buchenholzgranulat, weil das ja eigentlich sehr staubarm ist.

    Hast du einen Asthmaspray?

    Nein, derzeit nicht. Vielleicht ändert sich das dann ab Februar, ich weiß es nicht.

  • Können die Vögel in eines der anderen Zimmer ziehen, wo sie ganztägig Freiflug hätten?

    Liebe Grüße von Martina

  • Können die Vögel in eines der anderen Zimmer ziehen, wo sie ganztägig Freiflug hätten?

    Nein, leider nicht. Da gäbe es zu viele Gefahren für sie und im Schlafzimmer ist mir das wegen meinem Asthma zu heikel.

  • Das klingt ja alles nicht so einfach, aber so wie es ist, ist es halt nix für die Vögel. Ich denke, das ist dir und deinem Freund ja auch klar. Oder liegt es an ihm, dass Veränderungen so schwierig sind?

    Da gäbe es zu viele Gefahren für sie

    Und die kann man nicht beseitigen? Klar das ist Aufwand und vielleicht gefällt es einem auch nicht so gut, aber irgend eine Lösung muss man ja finden.

    Homeoffice und Vögel im gleichen Raum ist halt schwierig. Das ist klar. Da machen sich viele Leute vorher nicht genug Gedanken. Meine Vögel sind im Vogelzimmer und ich nebenan im Wohnzimmer und das ist schon manchmal laut beim telefonieren. Nicht für mich, aber für die Anrufer. Irgendwie hört man das lauter durchs Telefon als vor Ort und es stört mich einfach nicht so.

    Dass die Vögel 3 Tage die Woche im dunklen gehalten werden ist allerdings keine Lösung, das weißt du ja selber. Die Voliere ist ja schon geräumig. Wenn sie auch im Wohnraum nicht ohne Aufsicht raus können, könnte man eventuell noch ein Modul ergänzen. Selbst wenn man die Wohnraum so gestaltet, dass sie irgendwann auch unbeaufsichtigt dort unterwegs sein könnten, muss man sich da heran tasten und erst einmal schauen, wo sie wirklich noch Höhlen finden. Das kann eine Weile dauern. Aber immerhin müsste es dort nicht dunkel sein.

    Abends muss man dann eben schauen, dass man sie nicht mit Fernsehen usw. zu sehr stört. Aber das könnte man mit einem Vorhang von der Decke oder ähnlichem lösen.

    Alternativ blieben nur sich eine geschickte Lösung fürs Homeoffice zu überlegen. Ein Bürostuhl im Wohnzimmer finde ich jetzt nicht so schlimm. Vielleicht kann einer mit seinem Schreibtisch ins Schlafzimmer ziehen und einer ins Wohnzimmer. da gibt es ja auch Möglichkeiten das gut zu verstecken oder ein wenig abgetrennte Bereiche zu schaffen. Vielleicht muss man neue Möbel kaufen und hat da dann auch nicht so viel Platz wie jetzt im Büro, aber irgendeine Lösung muss ja her.

    Bekommt dein Freund denn Zuschüsse vom Arbeitgeber für die Einrichtung des Homeoffice (Raumkosten, gestellte Möbel, Strom, Heizung usw.)? Ist da alles ausgeschöpft? Denn dann wäre ja vielleicht auch ein Umzug in eine Wohnung mit einem Raum mehr möglich zu finanzieren. Oder habt ihr deshalb überhaupt nur ein drittes Zimmer?

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Luzie & Luke, Luise und Lili
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 * Luna - 25.08.2021 * Coco - 07.04.2023 * Emma - 17.04.2023 * Dienstag - 29.11.2023 * Justus - 04.02.2025 :herz:

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  • Wir nutzen Buchenholzgranulat, weil das ja eigentlich sehr staubarm ist.

    Das hatte ich auch. Es ist staubarm im Gegensatz zu anderem Einstreu, aber nicht staubfrei. Das zu beseitigen hat mir damals schon Erleichterung verschafft.

    Ich hoffe, du hast einen kompetenten Pulmologen erwischt. Alles Gute für Februar. :daumen:

  • Und die kann man nicht beseitigen?

    Nein, die größte Gefahr ist nämlich unsere Kätzin 🥲 sie hat striktes Vogelzimmerverbot, darf aber frei die anderen Räume benutzen. Die Katze haben wir, da sie damals dringend ein Zuhause benötigt hat (Notfall) und uns klar war, dass wir die Vögel nicht im Wohnraum haben möchten. Das war auch noch nie ein Problem mit beiden zusammen da sie die Vögel nicht sieht und die Vögel sie nicht.

    Edit: Vögel im Wohnraum haben wir von vornherein ausgeschlossen, da wir eine große Sammlung haben die nicht kaputt gehen sollte und weil ich eben ziemlich schnell Husten bekomme wenn ich länger bei ihnen bin. Wir hatten das in der alten Wohnung so und das war der Hauptgrund für den Umzug.

    Alternativ blieben nur sich eine geschickte Lösung fürs Homeoffice zu überlegen. Ein Bürostuhl im Wohnzimmer finde ich jetzt nicht so schlimm. Vielleicht kann einer mit seinem Schreibtisch ins Schlafzimmer ziehen und einer ins Wohnzimmer

    Also im Schlafzimmer ist das nicht möglich, da dort wirklich der Platz fehlt, außer, wir verzichten auf den Kleiderschrank. :/ Im Wohnzimmer würde theoretisch gehen, dann müssten wir aber eine neue Couch besorgen und die alte entsorgen. Alles irgendwie nicht so einfach.

    Bekommt dein Freund denn Zuschüsse vom Arbeitgeber für die Einrichtung des Homeoffice (Raumkosten, gestellte Möbel, Strom, Heizung usw.)? Ist da alles ausgeschöpft? Denn dann wäre ja vielleicht auch ein Umzug in eine Wohnung mit einem Raum mehr möglich zu finanzieren. Oder habt ihr deshalb überhaupt nur ein drittes Zimmer?

    Er kriegt Zuschüsse, allerdings reichen diese nicht aus, um umzuziehen. Ich bin ja selbst auch nur Studentin mit Nebenjob. Wir sind vor drei Jahren wegen der Vögel in unsere jetzige Wohnung umgezogen und mein Freund hat dringend nach einer neuen Arbeit gesucht, da die alte Arbeit einfach echt keine guten Bedingungen hatte. Und dann hat sich halt seine jetzige Stelle ergeben. Allerdings war die einzige Möglichkeit eben das Vogelzimmer. Das war einfach eine Umstellung der Gegebenheiten.

    Das hatte ich auch. Es ist staubarm im Gegensatz zu anderem Einstreu, aber nicht staubfrei. Das zu beseitigen hat mir damals schon Erleichterung verschafft.

    Was benutzt du jetzt?

    Einmal editiert, zuletzt von Ayasiax (26. Januar 2026 um 16:17)

  • Ich benutze gar keine Einstreu mehr, außer für die Wühlkiste. Draußen lege ich Matten/Teppiche aus. Als wir noch einen Käfig hatten, haben wir das Kotgitter drin gelassen und darunter Küchenrolle ausgelegt.

  • Das heißt, ihr habt aktuell folgende Räume: Wohnzimmer, Schlafzimmer, separate Küche, Bad und ein Zimmer, das für die Vögel und als Büro genutzt wird?

    Ich würde da jetzt wirklich den Allergietest abwarten, vor allem auf Hausstaubmilben, Nymphensittiche und Katze testen lassen. Dann kann man weiter sehen, ist ja nicht mehr lange.

    Das Einstreu würde ich auch weglassen, wir haben Zeitungspapier drin und darüber ein Kotgitter.

  • Kotgitter finde ich irgendwie doof. Dann können die ja gar nicht richtig am Boden laufen? Also meine Voliere hat welche dabei aber das ist doch trotzdem eher ungeeignet, oder nicht?

  • Die braucht man eigentlich nur, wenn sie brutig sind und dort "Schwänzchen in Höh" spielen ;) .

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Luzie & Luke, Luise und Lili
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  • Das ist richtig. Eben dafür werden sie eingesetzt. Wir nutzen die hier auch nicht, auch weil es den Vögeln dieses natürliche Verhalten völlig verwehrt. Andererseits musst man natürlich schauen, was die Vögel besonder brutig macht. Wenn die Bande von Möglichkeiten, zu scharren und zu picken getriggert und davon gleich brutig wird, ist es sicher sinnvoll, ihnen das zu verwehren, zumindest zeitweise.

    Bei manchen reicht es vielleicht, nur die Zeitung zu entfernen, damit sie nichts zerpflücken können, andere werden allein durch die Einstreu animiert, dann hilft es ggf, Webteppiche zu platzieren und manchmal hilft nur das Kotgitter. Du muss man seinen Schwarm einfach gut beobachten und vielleicht das eine oder ausprobieren.

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz: und Lotte (*2016 - 17.08.2023) :herz:

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