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  • Liebes Forum,

    ich bin nun seit einiger Zeit stille Mitleserin. Ich habe mir hier nun schon einige Beiträge durchgelesen und viele wertvolle Informationen gefunden. Dennoch habe ich offene Fragen auf die ich keine zuverlässige Antwort bekomme.

    Aber erst einmal zu mir und meinen Nymphen. Koko und Sunny sind vor 1,5 Wochen bei mir eingezogen. Die beiden haben sich von Tag eins an sehr offen und neugierig gezeigt. Sie fressen, trinken, putzen sich, der Hahn singt und balzt, sogar die Fortpflanzung hat hier schon angefangen 🙃🤣


    Mein größtes Thema ist der Freiflug. Ich habe beim ersten Mal einen riesigen Schrecken bekommen. Beide sind planlos und panisch aus dem Käfig gedüst und über all gegen geknallt.. vor allem gegen Wände. Irgendwann hat sich die Panik zwar gelegt und sie konnten kleinere gezielte Flüge von Punkt A nach Punkt B bewältigen, auch haben sie allein zurück in den Käfig gefunden.. aber am Ende des Tages war es für uns alle doch mit ganz viel Stress verbunden.

    Daraufhin habe ich meine Wohnung noch einmal umgestaltet. Ich habe eine offene Küche und 6,5 Meter hohe Decken. Ich habe nun über all Landemöglichkeiten installiert. Stangen, XXL Korkschaukeln, hängende Leitern. Meine Fenster kann ich von außen mit Rolladen abdunkeln und von innen mit Vorhängen abdecken. Trotzdem sitzt der Schock noch tief und es graut mir ehrlich gesagt vor dem nächsten Freiflug. Meine konkreten Fragen lauten:


    Wenn ich Rolladen runter lasse + Vorhänge zuziehe ist es logischerweise dunkel in der Wohnung. Heißt also, Licht an. Aber welches Licht ist gut? Volle Beleuchtung an den Decken? Ich kann theoretisch jede Lampe dimmen und auch farblich verändern, außerdem gibt es 2 LED Streifen die ich einschalten könnte.
    Durch das einschalten der Lampen entstehen natürlich Schatten.. verirren sie sich dann erneut? Aber wenn ich die Rolladen oben lasse und nur die Vorhänge zuziehe, dann ist es hell dahinter und ohne Licht in dieser Jahreszeit ist es dann auch automatisch der hellste Fleck in der Wohnung.. nicht, dass sie dann denken dort wäre ein Ausgang und gegen die Vorhänge bzw. Scheiben fliegen.

    Auch mache ich mir Gedanken zu der Uhrzeit um es noch mal auszuprobieren. Geht es auch nachmittags? Oder NUR morgens? Oder ist das eigentlich völlig egal solange es nicht später Abend ist?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir vielleicht jemand erklären könnte, welche Lichtverhältnisse sinnig sind und wie ich meinen beiden Bruchpiloten die beste Stabilität und Orientierung geben kann.

    Liebe Grüße

    Viviane

  • Hallo Viviane,

    herzlich willkommen im Forum :welcome:, auch wenn Du schon stille Mitleserin warst :)

    Ich kann mir gut vorstellen, wie stressig der erste Freiflug war, wenn sie so panisch herumgeflogen sind :schock: Zumindest war aber gut, daß sie wieder von selbst reingefunden haben und daß sich keiner verletzt hat :top:Hast Du denn weiße Wände? Diese können die Nymphen schlecht erkennen (in der Natur gibt es ja so etwas nicht). Und weißt Du, wie sie vorher gelebt haben, also Innenhaltung mit Voli oder Außenhaltung?

    Licht ist ganz wichtig. Die Nymphen brauchen es hell (die Helligkeit draußen ist selbst an trüben Tagen noch heller als in der Wohnung). Empfehlenswert sind Bird Lamps, diese enthalten UV-Strahlen, was für die Vögel einen Riesen-Unterschied macht zum guten Sehen und für die Bildung von Vitamin D. Es soll das Sonnenlicht ersetzen. Schau mal in den Wegweiser https://www.nymphensittich-wegweiser.net/birdlamp.html

    Dort gibt es auch Info zur allgemeinen Beleuchtung https://www.nymphensittich-wegweiser.net/raumbeleuchtung.html . Wichtig ist, daß sie flackerfrei ist. Wir Menschen nehmen das Flackern nicht wahr, aber für die Vögel ist das sehr unangenehm.

    Die Rolläden würde ich nicht herunterlassen, wenn Du Vorhänge hast. Sind es transparente Vorhänge? Sie sollen den Aufprall auf die Fensterscheiben verhindern oder abfedern und den Vögeln verdeutlichen, daß sich dort ein Hindernis befindet (das Fensterglas wird sonst nicht als Hindernis wahgenommen).

    Freiflug ist wichtig, also so bald wie möglich ;)Die Uhrzeit hängt m.E. davon ab, wann Deine Nymphen aktiv sind. Sonst kommen sie ggf. gar nicht aus der Voli raus, wenn sie gerade ihre Ruhephase haben. Abends würde ich nicht zum Testen nehmen.

    Und Achtung wg. Deiner offenen Küche. Beim Kochen und Braten können giftige Dämpfe entstehen, die den Vögeln schaden und ggf. Schlimmeres. Es gab schon so viele Todesfälle durch Raclette wg. der Antihaft-Beschichtung, und bei Pfannen ist das genauso. Im Wegweiser sind die Gefahrenquellen super aufgelistet https://www.nymphensittich-wegweiser.net/gefahrenquellen.html

    Es grüßt Euch

    Corinna

    :fly: mit Rico & Chrissi, Kira & Flobee, Bobby & Nascha, Dayo, Tami, Stany und dem Kniffelchen :fly:
    und für immer im Herzen unsere Schätze Lucy, Mucki, Sissi und Tessa

  • Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass sie sich an die Abmessungen deiner Wohnung gewöhnen werden, wenn sie sich erst ein wenig eingelebt haben. Das heißt aber nicht, dass sie das vor Anpralltraumata schützt. In Paniksituationen werden sie immer nach oben und ins Helle fliegen, im schlimmsten Fall also an eine Scheibe. Das ist Instinkt und ist nicht wegzutrainieren. Schau also, dass du die Scheiben irgendwie kenntlich machst und am besten mit Vorhängen/Rollos/Plissees o.ä. schützt.

    Ihre Flugfertigkeiten werden sich mit der Übung verbessern, keine Sorge.

    Lampen, die du aufhängst sollten flimmerfrei sein, da Nymphensittiche etwa 150 Bilder pro Sekunde sehen. Wenn das Leuchtmittel flimmert, ist das wie eine Dauerbeleuchtung mit einem Stroboskop.
    An die Schatten werden sie sich sehr wahrscheinlich gewöhnen. Wir hatten hier nur eine Nutzerin, deren Vögel Probleme mit Schatten hatte, soweit ich mich erinnere.

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz: und Lotte (*2016 - 17.08.2023) :herz:

  • Vielen Dank für eure Nachrichten und vor allem für die Schnelligkeit. Schön zu sehen, dass man hier im Forum hilft und sich austauschen kann.

    Der Link zum Thema Beleuchtung hat mir sehr geholfen. Ich kann meine Deckenlampen tatsächlich auf 5500k und mehr einstellen, dass ist ja schon mal super. Die LED Streifen werde ich dann nicht einschalten, hier kann man sich ja nie 100% sicher sein.

    Und zur Vorgeschichte der beiden. Sie wurden innen in einem Käfig gehalten und hatten dort circa 1 Stunde Freiflug am Tag. Aber sie haben sich wohl vor allem am Käfig aufgehalten oder saßen in den Gardinen.

    Und ja. Meine Wände sind alle weiß. Natürlich gibt es an der ein oder anderen Wand auch Bilder, aber ansonsten sind sie blank. Ich denke aber auch, dass sie sich an die Abmessung gewöhnen werden. Und man muss ja auch positiv festhalten, dass sie trotz extremer Panik und fehlender Orientierung, am Ende doch gezielte Flüge gezeigt haben und auch den Weg zurück in die Voliere gefunden haben. Ich bleibe also zuversichtlich.

    Die Vorhänge lassen Licht durch. Deshalb hatte ich Sorge, dass sie dann da wieder crashen könnten.

    Zum Thema offene Küche: den Beitrag über die Vergiftung hatte ich bereits im Vorfeld gesehen und habe meine Pfannen und Geräte geprüft. Hier gibt es ja zum Glück auch Alternativen bei denen keine giftigen Gase entstehen.

    Also! Noch einmal vielen Dank für euere Antworten und die Ratschläge.

    Vielleicht darf ich euch noch fragen, ob es bei euch auch eher „chaotisch“ zu ging beim ersten Freiflug? Einfach um ein bisschen Sicherheit zu bekommen für den nächsten Start :engel:

  • Guten Morgen und herzlich willkommen!

    Oh ja, das mit dem überall gegenfliegen kenne ich auch. Gerade bei den jungen Nymphensittichen, die noch gar kein Wohnzimmer kannten war das so. Später kann das höchstens noch in Panik vorkommen.

    Viel Spaß mit den beiden Häubchen!💙

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Lumi, Coco & Kiko 🪶
    :herz: Elmo - 08.09.2010 :herz: Wendy - 08.01.2017 :herz: Bino - 09.04.2017 :herz: Mimi - 11.09.2023 :herz:

  • Hallöchen und herzlich Willkommen bei uns :welcome:Schön, dass du da bist :blumen:

    Ganz ehrlich, ich glaube es gibt kein Nymphie, der nicht beim ersten Freiflug panisch durchs Zimmer geflogen ist. Man soll sie zwar die ersten paar Tage nach dem Einzug in der Voli lassen, dass sie sich an die Umgebung gewöhnen, aber geht das Törchen auf und sie kommen raus, sieht die "Welt da draußen" ganz anderes aus, als durch die Gitterstäbe :schock:
    Aber das wird, und du brauchst dir keine Sorgen zu machen, die kleinen Stinker lernen sehr schnell ihre Umgebung kennen.

    Die Vorhänge lassen Licht durch.

    Ganz wichtig, bitte schau dir den Rand ganz genau an. In den meisten gekauften Gardinen werden hauchdünne Bleiplättchen mit eingearbeitet, die du nur durch auftrennen des Saumes sehen kannst.

    Liebe Grüße, Gabi :winke:
    mit Kater Barney 🐾
    Für immer im Herzen ♥️ Paula - 12.03.2010 ♥️ Molly - 26.07.2010 ♥️ Nicki - 06.05.2011 ♥️
    Zaubermaus Betty🐾22.05.2012 - 12.11.2024 ♥️

  • Hallo und auch von mir ein herzlichen willkommen hier bei uns :blumen: .

    Aber sie haben sich wohl vor allem am Käfig aufgehalten oder saßen in den Gardinen.

    Das kann einfach daran gelgen haben, dass sie keine Anflugmäglichkeiten hatten. Eine Kletterbaum ist da schon eine tolle Sache. Sonst sitzten sie auch gerne auf den Schränken, aber Vorsicht mit den Lücken zur Wand. Die müssen unbedingt vor dem ersten Freiflug geschlossen werden, sonst kann das tödlich enden, auch, wenn es nur 2 cm sind. Am besten erstmal irgend etwas dahinter stopfen wie Küchentücher oder ein Handtuch (möglichst kein Frottee, weil sie hängen bleiben können).

    Ich bleibe also zuversichtlich.

    Sehr gut, das kannst du auch. Alles wird sich einspielen :yes: .

    Hier gibt es ja zum Glück auch Alternativen bei denen keine giftigen Gase entstehen.

    Ja, aber in der Küche gibt es leider unzählige Gefahren. Wenn sie auf der Küche landen können, schaue unbedingt nach Kabeln, die da liegen und schütze diese. Ich hatte damals eine Rückwand im Baummarkt passend schneiden lassen und die komplett darüber gelegt, damit ich es da oben auch einfach sauber halten konnte. Auch da sind die Spalte oft groß und wenn sie dahinter fallen, kriegst du sie so einfach nicht heraus.

    Dann solltest du auch auf die Küchenschränken Plexiglas oder sowas legen. Die Platten sollten mit der geschlossenen Tür abschließen, sonst landen da auch mal Kackis in deinen Schränken. Staub kommt sowieso rein.

    Ein weiterer gefährlicher Punkt ist die Spülmaschine, wenn sie voll integriert ist. Dann ist unter der Klappe ein Loch. Da gibt es extra Bleche für, damit ein Haustier da nicht drunter kann. Mit diesem Punkt hast du etwas Zeit, wenn sie zwei jung sind und noch vieles zu entdecken haben, aber spätestens, wenn sie brutig werden, könnten sie dort eine Möglichkeit finden unter die Spülmaschine zu kommen :Ei-Kueken:.

    Auch bei Abschlussleisten hast du in der Küche dieses Problem. Zwischen Fußleiste und Front ist i.d.R. ein Loch. Auch das musst du verschließen, damit sie nicht darunter kriechen können.

    Das ist bei mir beides wirklich passiert, es ist also nicht nur so eine Idee!

    Küche ist einfach Mist. Seit wir sie hier in der neuen Wohnung extra haben, ist das Leben mit den Vögeln so viel entspannter (für uns). Das ist wirklich ein großer Unterschied. Und das merken bestimmt auch die Vögel.

    Es gibt in der Küche natürlich noch vieles mehr, worauf man achten muss. Gut ist, dass man da nichts herum stehen lassen kann. Man muss also immer alles aufgeräumt haben, wenn sie draußen sind ;) . Und täglicher mehrstündiger Freiflug ist für ihre Gesundheit ja sehr wichtig.

    Vielleicht darf ich euch noch fragen, ob es bei euch auch eher „chaotisch“ zu ging beim ersten Freiflug?

    Jaaaa, das ist wirklich immer so zu Anfang, wenn sie sich noch nicht auskennen und auch niemand da ist, der ihnen alles zeigen kann. Kommt ein Vogel zu einem Paar dazu das sich schon auskennt, ist es meist nicht ganz so schlimm.

    Ganz wichtig, bitte schau dir den Rand ganz genau an. In den meisten gekauften Gardinen werden hauchdünne Bleiplättchen mit eingearbeitet, die du nur durch auftrennen des Saumes sehen kannst.

    Das kann ich nur unterstreichen. Man fühlt wirklich oft nichts. Und Blei hat schon sehr viele Stubennymphies das Leben gekostet, leider.

    Auch nach Zimmerpflanzen musst du genau schauen und wenn du welche stehen lässt am besten auch die Erde abdecken, damit sie dort keine fressen können und damit Schimmelsporen aufnehmen.

    Das mag jetzt alles viel für dich klingen und das ist es sicher auch. Aber nach und nach wird das ganz bestimmt. Sie machen auch einfach super viel Freude :yes: .

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Luzie & Luke, Luise und Lili
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 * Luna - 25.08.2021 * Coco - 07.04.2023 * Emma - 17.04.2023 * Dienstag - 29.11.2023 * Justus - 04.02.2025 :herz:

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    🕊 Selig sind, die Frieden stiften. - Matthäus 5,9 🕊

  • Man soll sie zwar die ersten paar Tage nach dem Einzug in der Voli lassen, dass sie sich an die Umgebung gewöhnen, aber geht das Törchen auf und sie kommen raus, sieht die "Welt da draußen" ganz anderes aus, als durch die Gitterstäbe :schock:

    Das liegt daran, dass Nymphensittiche nur auf kurze Distanz räumlich sehen können. Beim (ersten) Freiflug heißt es daher "learning by doing", was mit dem Touchieren von Wänden, Möbeln usw. einhergeht.

    Liebe Grüße von Martina

  • Das ist bei mir beides wirklich passiert

    Also unsere ersten beiden Vögel haben sich auch gerne unter den Einbauschränken in der Küche aufgehalten, nachdem sie dieses tolle Versteck erst mal entdeckt hatten.
    Und eine Freundin aus Jugendtagen hat ihr junges Kätzchen im Haushalt verloren. Tiere sehen unsere Einrichtung mit ganz anderen Augen als wir. Am besten, du verfolgst ihre Blicke und Wege, wenn sie das erst Mal brutig sind und verschließt so nach und nach alle Höhlen, die du bis dahin noch nicht als solche wahrgenommen hattest. Giftige Pflanzen, Blei und Möglichkeiten hinter etwas Großes zu fallen musst du natürlich von vorneherein ausschließen.

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
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  • Der Spalt unter dem Geschirrspüler wird von meinem mittlerweile 21 Jahre alten Hahn nicht vergessen. :tztz:Die Küchentür ist nur ganz selten offen, aber wenn, dann marschiert er zielgerichtet dort hin ...

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    Liebe Grüße von Martina

  • Wie süß :herz:Aber auch unfassbar - diese magische Anziehungskraft selbst von kleinen Lücken :LOL:

    Es grüßt Euch

    Corinna

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  • Zitat von BirdHabit

    "Vielleicht darf ich euch noch fragen, ob es bei euch auch eher „chaotisch“ zu ging beim ersten Freiflug?"

    Ja auch etwas chaotisch. Sie haben die Decke tuschiert und Bernd ist gegen eine Scheibe geflogen. Ich habe keine Gardienen oder Plissee vor den Scheiben. Habe dann deshalb große Raubvogelsilhouette vor die Scheiben geklebt. Und auch ein paar kleinere.

    Später aber habe ich gelesen, das Streifenmuster noch besser wären als Anprallschutz für Vögel. Kannst ja mal googeln.

    Jedenfalls ist seit dem nichts mehr passiert. Nur der erste Flug war so. Übung macht dem Meister.

  • Wir sagen hier auch immer wieder, dass es nicht reicht, wenn man nur ein paar Bilder auf die Fenster klebt, aber manch einer ignoriert das halt und macht lieber selber die Erfahrung - nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann.

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  • Google halt, wenn du mir nicht glaubst. Es gibt Studien zum Thema Scheibenanprallschutz für Wildvögel. Allerdings ist damit der Anprallschutz für außen auf den Scheiben gemeint. Am sichersten wären Streifen.

    Gardienen und Plissee sind natürlich die beste Lösung für unsere Nymphen . Nur wohnen ja nicht nur die Vögel in unserer Wohnung, sondern auch wir Menschen. Und da müssen halt Kompromisse her. Und ich will mir keine Gardienen und Plisses für unsere 11 qm Fensterflächen im Wohnzimmer anschaffen, wenn es auch anders geht.

    Übrigens haben unser Nymphen immer von 19°°- 23°° Freiflug, weil wir dann Zeit für sie haben. Es ist völlig problemlos.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jan65 (29. November 2025 um 22:08)

  • Ich denke, du hast mein Posting missverstanden. Ich muss nicht googlen, weil ich das genauso sehe und wir hier keine Fenstersticker empfehlen.

    Liebe Grüße :winke:
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  • Vor den Scheiben sollte ein mechanischer Aufprallschutz sein, an dem sie möglichst auch landen können. Optimal sind Volierengitter 19x19 aus VA mit ausreichend Abstand zur Scheibe. Das habe ich letztlich in meinen Vogelräumen so gemacht. Großer Vorteil: man kann Äste und Brettchen mit Abstandshaltern befestigen. Das vergrößert ihren Aktionsradius sehr. Funktioniert auch an Wänden. Für Wohnräume ist das aber schwierig zu verwirklichen! Gitter vorm Fenster und man kann eine Homestorry in "Schöner Wohnen" vergessen. :D

    Eine relativ sichere Maßnahme sind aber Jalousien vor den Fenstern. Bei waagerecht gestellten Lamellen kommt Licht rein, ein Aufprall wird abgefedert und Vogel kann sich an der Lamelle festhalten und stürzt nicht zu Boden. Hat sich bei mir vor oberer Maßnahme bewährt. Schnurzug so kurz wie möglich!

    Viele Grüße,

    Addi

  • Und da müssen halt Kompromisse her

    Nur leider müssen bei Dir immer die Nymphen die Kompromisse machen, auch wenn es lebensgefährlich für sie ist. Kein Anprallschutz an den Fenstern, keine Schleuse an der Balkontür und eine Tagesgestaltung komplett gegen ihren natürlichen Lebensrhythmus....

    Es grüßt Euch

    Corinna

    :fly: mit Rico & Chrissi, Kira & Flobee, Bobby & Nascha, Dayo, Tami, Stany und dem Kniffelchen :fly:
    und für immer im Herzen unsere Schätze Lucy, Mucki, Sissi und Tessa

  • Bitte denkt daran, respektvoll miteinander umzugehen. Konstruktive Hinweise sind willkommen – persönliche Vorwürfe jedoch nicht.

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Luzie & Luke, Luise und Lili
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 * Luna - 25.08.2021 * Coco - 07.04.2023 * Emma - 17.04.2023 * Dienstag - 29.11.2023 * Justus - 04.02.2025 :herz:

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  • Zitat von Corina: "Nur leider müssen bei Dir immer die Nymphen die Kompromisse machen, auch wenn es lebensgefährlich für sie ist. Kein Anprallschutz an den Fenstern, keine Schleuse an der Balkontür und eine Tagesgestaltung komplett gegen ihren natürlichen Lebensrhythmus...."

    Hier findest Du hochwirksame Maßnahmen gegen Vogelschlag an Fenstern: Hochwirksame Muster gegen Vogelschlag an Glas - BUND NRW

    Von innen ans Fenster angebracht dürften sie die Nymphen genau so schützen, wie von außen angebracht die Wildvögel. GreifvogelSilhouetten schützen deshalb nicht so gut, weil sie nur als Gegenstand war genommen werden, der umflogen werden kann. Wir haben die Silhouetten auf 30 cm Abstand geklebt. Sie wirken!!!

    Da wir keinen Balkon haben, habe wir auch keine Balkontür.

    Unsere Terassentür ist eine Glastür, welche wir zusätzlich mit einer Fliegengittertür gesichert haben. Und hier kann man nachlesen wie sich andere Forumsteilnehmer und Moderatoren sich gegenseitig zum Einbau genau so einer Fliegengittertüre beraten. Mal wieder eine Balkontür zu sichern.... - Lebensraum - Nymphensittich Forum - Dashboard

    Unsere Vögel haben 4 Std. Freiflug auf 43 qm. Als Schwarm neigen sie dazu jede Menge Mist, wie Kabel anfressen usw., anzustellen. Um die Gefährdung der Tiere zu verhindern, also nur Freiflug unter Aufsicht. Den aber wiederum kann ich als Vollzeit beschäftigter Arbeitnehmer, mit Außerhaustätigkeit, nur nach Feierabend gewähren. Und das tue ich.

    Nachmittags gönnen sich unsere Nymphen übrigens einen Mittagsschlaf.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jan65 (30. November 2025 um 19:28)

  • Was das sichern eines Fenster gegen einen Aufprall angeht, muss ich aus eigener Erfahrung sagen.. es kommt auf die Vögel darauf an ob es hilft oder nicht.
    Bei Jalousien mit waagerecht gestellten Lamellen.. das ist z.B. bei meinen Vögeln unmöglich, meine sehen solches als eine Art sitzgelegenheit an und knallen dagegen.. hatte ich damals ganz am Anfang und auch mal vor ein paar Jahren zwischendurch.

    Gardinen.. hatte ich auch mal, klappte ganz gut bei den einen.. ein anderer blieb mit den Krallen böse hängen.
    Was bei dem einen klappt, kann bei dem anderen ganz anders ausgehen.

    Daher muss man seine Vögel eigentlich gut beobachten und selbst rausfinden welche Sicherung das beste für die ist :yes:
    Auch lernen die Vögel mit der Zeit, man kann ihnen dabei helfen in dem man ihnen langsam beibringt wie weit die Räumlichkeiten gehen.
    Z.B. auch wenn man am Anfang einfach mal vor den Fenstern mehrere Dinge hinstellt ( muss nur für 2 - 3 Wochen sein ) die eine Art "Stoppschild" für die signalisiert, sie lernen die Räumlichkeiten und Entfernungen .

    Meine Fenstern sind gut gesichert und sie kennen ganz genau die Grenze.. dennoch, gibt es einen "wirklich richtigen" Panikflug wo die absolut Kopflos aufschrecken ( es ist wie bei uns, wir können erschrecken und/oder auch erschrecken das uns fast den Atem nimmt und wir torkeln ) ..dann hilft die beste
    Sicherung nichts, auch nicht bei mir.
    Dann kann es auch die Türe, die Wand, der Schranke etc.. sein wo die dagegen knallen und sich das Genick brechen.

    Das ist momentan mein Fenster in dem Zimmer von den Vögeln stehen.. wenn es auch viel auf den Scheiben aussieht.. es kommt ungehindert Tageslicht rein. Und die können auch gut rausschauen um die Natur und Vögel da draußen zu sehen.

    Ich habe eine offene Küche und 6,5 Meter hohe Decken.

    6,5 Meter hoch "wow" das heißt dann.. das es wie ein doppeltes Stockwerk ist bzw. so eine Loftwohnung - oder ?


    Küsschen von Elli und den 6 Rotbäckchen :herz:

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