Spirochäten beim Eingangscheck

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  • Heute waren Tweety und Chico beim Eingangscheck und haben diesen wunderbar gemeistert. Vor allem bei Chico, der ja mit seinen 20 Jahren doch schon etwas älter ist, hatte ich dann ein bisschen Bammel. Beide haben die sehr lange Fahrt gut mitgemacht und haben sich wunderbar untersuchen und anschauen lassen. Chico hat einen geschlossenen Ring, der nicht mehr ablesbar ist. Da scheint das Alter also zu stimmen. Tweety hat einen offenen Ring, aber der TA meinte, dass sie auf jeden Fall noch eine junge Dame sein dürfte. Was mich gewundert hat: Chico hat wohl zu wenig Muskeln und zu viel Fett bei 88 Gramm (sein Brustbein ist dennoch zu spüren - sehr komisch); Tweety ist muskulär besser beieinander, hat aber auch etwas zu viel Fett auf den Rippen bei 110 Gramm. Wundern tut mich das deshalb, weil sie jetzt über 1 Jahr in einer Freiflugaußenvoliere waren. Da dachte ich, sie hätten viel Bewegung gehabt. Im Großen und Ganzen scheinen sie fit zu sein. Der TA konnte keine Parasiten oder Würmer feststellen, der Kot war in Ordnung und das äußere Erscheinungsbild auch. Allerdings haben beide im Kropf ein leichten Spirochätennachweis. Laut TA gibt es da wohl ungefährlichere, die nicht viel machen, aber auch welche, die auf die Organe gehen können. Deshalb werden die beiden jetzt erst einmal behandelt. Das ist natürlich ungünstig, weil sie, solange sie behandelt werden, keine Zusammenführung möglich ist. Im Käfig haben sie gestern schon die Krise bekommen. Also mussten wir improvisieren. Hübi ist jetzt bei Janosch in der Voliere und Tweety und Chico in Hübis Voliere. Da haben sie immerhin ein bisschen mehr Platz und können auch die Flügel ein bisschen bewegen. Aber so richtig fliegen können sie darin natürlich nicht. Das ist natürlich für alle jetzt irgendwie blöd, weil ich Janosch und Hübi ja auch nicht frei im Zimmer fliegen lassen kann (wenn ich die Tür aufmache, klettert Janosch am Gitter bei den beiden entlang). Noch dazu ist eine Säule zwischen den Volieren, so dass Janosch sie nicht unbedingt sehen kann - nur, wenn beide auf der hinteren Seite der Voliere sind. Das war vorher mit direktem Blickkontakt besser. Tweety scheint an Janosch durchaus Interesse zu haben - wenn ich ihren Blick in seine Voliere richtig deute. Und Janosch möchte ja auch schon die ganze Zeit zu den beiden rüber. Ich hoffe, das die Nachkontrolle in 2 Wochen ein negatives Ergebnis zeigt - wenn ich lese, was manche da schon alles erlebt haben ...

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Ich drück die Daumen , dass es so problemlos läuft wie bei damals bei meinem Mumm, bei dem waren die Spirochäten (mittelgradiger Befall) plus ein hochgradiger Befall an Stäbchenbakterien nach 8 Tagen Behandlung weg.

    Die Chaos-Truppe Momo :herz: + Mumm :herz: , Motte :herz: , Maya :herz: + Merlin :herz: + und die Federlose :fuettern:
    Unvergessen: Murmel& Tweety, wo immer Ihr seid - immer im Herzen: die wundervolle :herz: Merline (2005-2013) :herz::herz::herz:
    Und in fassungsloser Trauer um Minim :weinen:
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    Du bist zeitlebens verantwortlich für das, was Du Dir vertraut gemacht hast
    Saint-Exupéry, 1900-1944

  • Ach, das ist ja echt doof :( . Aber sie werden es schon überstehen :streichel: . Ihnen und dir bleibt ja auch nichts anderes. Ich wäre da auch kein Risiko eingegangen.

    Wie wurde das bestimmt, dass sie zu viel Fett haben? Einfach, weil man es sieht?

    Wie groß war denn die Voliere, in den sie waren und waren da verschiedene Arten drin? Vielleicht war das Futter einfach zu fetthaltig, das wäre ja auch möglich. Schon Wahnsinn, was das ausmacht. Da ich keine Erfahrung mit Außenvolierenhaltung habe, kann ich ja immer nur sagen, dass das normale Großsittichfutter für die Wohnungshaltung zu fetthaltig ist, aber womöglich ist es das ja generell, vor allem im warmen Sommer :nixw: .

    Dass Janosh schonmal Interesse an der Maus hat und umgekehrt genauso ist ja schonmal super :top: . Das klingt doch alles sehr gut :) .

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Luzie & Luke, Luise und Lili
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 * Luna - 25.08.2021 * Coco - 07.04.2023 * Emma - 17.04.2023 * Dienstag - 29.11.2023 * Justus - 04.02.2025 :herz:

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  • Wie wurde das bestimmt, dass sie zu viel Fett haben?

    Durch Abtasten.

    Wie groß war denn die Voliere, in den sie waren und waren da verschiedene Arten drin?

    Die war eigentlich schon relativ groß. Ich bin im Schätzen da recht unsicher. Aber auf jeden Fall wie ein Vogelzimmer. Es waren noch andere Nymphis und Wellis mit drin. Was sie dort zu fressen bekamen, hatte ich vergessen zu fragen.

    Jedenfalls staubt Tweety unglaublich. Das merke ich zur Zeit in meiner Lunge und man hat das beim TA auch gesehen, als er sie unterm Licht in der Hand hatte - jede Menge Feinstaub.

    Tweety hat Janosch heute schon auf die Entfernung begrüßt. Beide sitzen am Gitter und schauen. Das ist schon irgendwie süß. Aktuell läuft auch noch der Psittakostest. Von daher müssen wir da eh noch warten. Ich hoffe sehr, dass dieser negativ ist. Ergebnis bekomme ich hoffentlich am Freitag.

    Mit den Spirochäten kenne ich mich nicht aus. Ich kenne es von Menschen, die damit zu tun haben und das trotz AB nicht wegbekommen. Sie müssen damit halt irgendwie leben. Das gibt mir schon irgendwie zu denken. Und im Internet habe ich nur gefunden, dass diese im Anfangsstadium gut mit AB zu behandeln sind. Wie lange die zwei die schon haben, weiß ich nicht, aber bestimmt schon länger als nur kurz. Sie waren ja über 1 Jahr auf der Pflegestelle. Kann mir jemand sagen, wie gefährlich die Spirochäten für Nymphensittiche sind? Wenn ich sehe, wie Tweety und Janosch sich anschmachten, kann ich sie nicht auf Dauer getrennt lassen. Der TA meinte, damit haben v.a. Nymphensittiche und Hühner zu tun.

    karine Mit welchem Medikament wurden deine damals behandelt?

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

    Einmal editiert, zuletzt von Pollux (10. September 2025 um 10:10)

  • Hier im Forum haben die meisten sie bei den Nymphies wegbekommen, soweit ich mich erinnere. Bei mir hatte Sunshine bei seinem Einzug Spirochäten. Die waren nach dem AB fast weg, sind aber dann nochmal zurück gekommen, nachdem er wegen anderer Bakterien nochmal behandelt werden musste:Die ganze Geschichte kannst du hier nachlesen.

    Susi
    26. März 2011 um 13:36

    Die letzten Spirochäten hatte ich damals mit kollidalem Silber weg bekommen, weil ich kein weiteres AB geben wollte. Die TÄin hatte leider nicht direkt ein ein Antibiogramm gemacht und ich hatte auch nicht daran gedacht darauf zu bestehen :hmm: .

    Womit behandelt wird sollte am besten direkt nach Antibiogramm ausgewählt werden. Das hast du ja sicher machen lassen. Manchmal sind die Biester gegen alles mögliche resistent. Daher nützt es nichts nur zu fragen, welcher Vogel womit behandelt wurde. Ob das wirkt ist halt immer anders.

    Liebe Grüße :winke:
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  • Kann mir jemand sagen, wie gefährlich die Spirochäten für Nymphensittiche sind?

    Von bei Mumm noch symptomfrei und weg nach 8 Tagen Behandlung bis unbehandelt/unentdeckt sehr sehr ernst (Bekanntenkreis) ist alles drin.

    karine; Mit welchem Medikament wurden deine damals behandelt?

    Tetracyclin (sogar nur als Trinkwasserantibiose), weil es eine Mischinfektion aus Stäbchenbakterien und Spirochäten war, Krankenbericht : Stäbchenbakterien im Auswurf - kleiner Mumm muß zur großen Untersuchung

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  • Das hast du ja sicher machen lassen.

    Nein, das wurde nicht gemacht. Das hatte der TA auch gar nicht angeboten. Er meinte nur, dass es verschiedene Arten gibt, die man aber nicht genauer bestimmen kann und so nicht sagen kann, ob es die gefährlichen sind oder die harmlosen und dass die Behandlung normalerweise so gemacht wird. Ich hatte da dann auch gar nicht dran gedacht, nach einem Antibiogramm zu fragen. Da aber eh noch ein Test aussteht, muss ich eh noch einmal anrufen. Weißt du zufällig noch, wie hoch das kolloidale Silber dosiert war?

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Ach Mist, genauso ging es mir ja damals auch :hmm: . Man muss immer darauf bestehen, wenn sie das nicht von selber anbieten :hmm: .

    Du hast ja sicher schon AB gegeben oder? Ansonsten würde ich das Antibiogramm vorher noch machen lassen. Sonst ist alles nur Glücksache :( .

    Weißt du zufällig noch, wie hoch das kolloidale Silber dosiert war?

    Nein, aber selbst wenn, hätte ich das nicht veröffentlicht, weil das ja selbst bei gleichem Erreger auch vom Befall abhängig ist. Ich hatte das damals nicht selber überlegt, sondern den Kleinen (wie fast immer bei meinen kranken Vögeln) medial begleiten lassen. Und die Empfehlung kam von dort. Bei Interesse gebe ich dir gerne den Kontakt weiter.

    Liebe Grüße :winke:
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  • Du hast ja sicher schon AB gegeben oder?

    Ja, ich habe gestern gleich angefangen. Ich denke, dass der Tupfer von gestern auch schon entsorgt wurde. Ich hoffe also, dass bei der Nachkontrolle dann alles okay ist oder ich dann da an das Antibiogramm denke.

    Den Kontakt darfst du mir gerne per PN weitergeben.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Ich freue mich so. Gerade kam das Ergebnis vom Psittakosetest: negativ. Dann müssen wir jetzt nur das mit den Spirochäten hinbekommen.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Ja, das ist schonmal eine Erleichterung, wenn du deshalb wirklich Sorge hattest :applaus: !

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  • Ach, blöd :( Aber die Spirochäten bekommt ihr sicher in den Griff und dann steht der Zusammenführung nichts mehr in Weg :yes: Zum Glück war der Psittakosetest negativ :top:

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz: und Lotte (*2016 - 17.08.2023) :herz:

  • Heute war die Nachkontrolle. Die Spirochäten sind weg und es steht einer Zusammenführung nichts mehr im Wege. Das wird auch Zeit. Chico hat im Behandlungszimmer einige Runden gedreht, weil er dachte, hier kann er seine Flügel wenigstens einmal ordentlich bewegen. Hübi will schon seit Längerem aus der Voli wieder raus und Janosch will auch schon die ganze Zeit zu den anderen. Das Willkommensgeschrei bei der Rückkehr war ohrenbetäubend - und zwar von beiden Seiten - von den Zuhausegebliebenen als auch von Tweety und Chico.

    Jetzt sitzen Chico und Tweety wieder in Hübis Voli und knirschen mit dem Schnabel. Gott sei Dank sind sie unkomplizierte Automitfahrer.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Ach, das ist ja toll :applaus: , wie schön :tanz: . Da werden sich ja alle Beteiligten so richtig gefreut haben :jump: . Sehr schön!

    Liebe Grüße :winke:
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  • Super!

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz: und Lotte (*2016 - 17.08.2023) :herz:

  • Ich krame das Thema noch einmal hervor. Heute war ich mit Tweety und Chico noch einmal beim TA, weil mir Tweety seit ein paar Wochen nicht so richtig gefallen hat.

    Sie hatte heute hochgradig Spirochäten im Kropf und außerdem Milben. Da ich Milben schon vermutet hatte, hatte ich Chico gleich mitgenommen. Janosch blieb aus bekannten Gründen zuhause. Tweety und Chico bekamen einen Spot-on. Janosch leider nicht, weil ihn ja immer noch niemand anfassen oder zu nahe kommen kann. Das ist echt blöd. Da kann ich jetzt nur hoffen, dass er sich mit den Milben nicht angesteckt hat. Ich hatte heute extra die TÄ gefragt, ob und wie ich Janosch trotzdem behandeln kann. Ergebnis: Gar nicht. Die Gefahr für ihn ist zu groß.

    Chico hatte mich beim Einfangen auch richtig schön gebissen. Das hat ganz schön geblutet, was mich jetzt auch ganz kirre macht. Wenn ich mich in das Thema einlese, ist die Übertragung auf ganz verschiedenen Wegen möglich - je nach Art. Ob er auch Spirochäten hat und wenn ja, in welchem Maß, wurde heute nicht untersucht, da ja eh alle behandelt werden müssen. Wegen Janosch gibt es das AB übers Trinkwasser. Ein Antibiogramm wurde nicht gemacht, weil das einzige AB, das dagegen hilft, mir mitgegeben wurde. Wobei ich mich frage, wie das denn dann weitergehen soll. Letztes Mal waren die Spirochäten weg und ich dachte, sie wären damit dauerhaft weg. Wenn die jetzt immer wieder kommen, kann ich doch nicht dauernd ein AB geben. Also das war ziemlich ernüchternd heute. Nächste Woche ist der Kontrolltermin.

    Aber wegen Janosch bin ich echt ratlos.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Oh je, wie blöd. Das tut mir sehr leid, dass ihr sie noch nicht los seid :( .

    Wegen Janosch gibt es das AB übers Trinkwasser. Ein Antibiogramm wurde nicht gemacht, weil das einzige AB, das dagegen hilft, mir mitgegeben wurde.

    Welches AB ist es denn?

    Dass es nur ein AB geben soll, was dagegen hilft wäre mir neu. Ich bekam für Sunshine damals Metronidazol, karine für ihren Vogel Tetracyclin und wir hatten hier schon User, die mit Baytril behandeln mussten, wenn ich mich recht entsinne.

    Puh, das ist jetzt irgendwie alles richtig blöd. Wenn das AB Metronidazol ist, ist das wohl in Ordnung im Trinkwasser, aber ansonsten würde ich es den anderen beiden Oral geben. Zumindest Tweety, wenn sie starken Befall hat. Das wäre mir sonst nichts.

    Wenn die jetzt immer wieder kommen, kann ich doch nicht dauernd ein AB geben. Also das war ziemlich ernüchternd heute. Nächste Woche ist der Kontrolltermin.

    Da würde ich mich mal noch nicht so sehr sorgen, eins nach dem anderen. Wie gesagt gibt es durchaus verschiedene ABs die helfen können, aber vielleicht gibt es aktuell besonders viele Resistenzen. Das weiß ich natürlich nicht, aber es ist ja nicht gesagt, dass das bei denen dann auch so ist. Ich hätte daher wohl auf ein Antibiogramm bestanden. Aber ich bin ja auch ein gebranntes Kind und hinterher ist mal ja leider immer schlauer :seufz: .

    Es gibt auch alternative Wege, mit denen mal ans Ziel kommt, aber dafür muss der Befall erst einmal gering sein. Das AB ist also ohne Frage wichtig und ich drücke ganz dolle die :daumen: , dass es wirkt!

    Da auch Spirochäten zu den Einzellern gehören, ist als Prophylaxe die Wasserhygiene sehr wichtig. Das bedeutet:

    • alle Wassergefäße (auch Badewannen) mechanisch reinigen (z.B. Bürste) - Alternativ Spülmaschine so heiß wie möglich und immer mindestens 24 h durchtrocknen lassen
    • Sprühflaschen regelmäßig desinfizieren (die kann man nicht trocknen lassen)
    • nasse Lappen nicht bei den Vögeln im Raum trocknen lassen
    • Putz- und Wischlappen nach jedem feuchtwerden wechseln bzw. mindestens 24 h durchtrocknen lassen
    • Putz- und Wischlappen bei mind. 60 °C waschen

    Ich denke, das weißt du alles schon, aber ich zähle es einfach nochmal auf, weil das wirklich wichtig ist, um solche Einzeller zu bekämpfen und solche Themen ja auch immer wieder mal hochgeholt werden.

    Bei den Milben kann man dann nur hoffen, dass Janosch sich wirklich nicht angesteckt hat, denn sonst geht es ja für alle wieder los. Aber da Ansteckung vor allem bei Körperkontakt und Fütterung passieren, ist das hoffentlich gar kein Ding. Oder kuschelt er mit einem der anderen?

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  • Welches AB ist es denn?

    Dass es nur ein AB geben soll, was dagegen hilft wäre mir neu.

    Es ist wieder Doxy. Die TÄ meinte, das wäre das einzige, was hilft. Das bei ihr anzuzweifeln, hätte mich also auch nicht weiter gebracht.

    Ich hätte daher wohl auf ein Antibiogramm bestanden.

    Nach obiger Aussage war die Frage für die TÄ hinfällig. Ich hatte das sogar angesprochen. Was hätte ich also anderes machen sollen? Ich war dieses Mal bei einer anderen TÄ als das letzte Mal - auch in einer anderen Praxis. Da sind meine Möglichkeiten also aktuell recht begrenzt. So viel Auswahlmöglichkeit habe ich leider nicht. Ich bin schon froh, dass sie es überhaupt festgestellt hat.

    Ich hatte auch gefragt, ob das für mich relevant sein könnte (immerhin hat Chico mich ja gebissen). Aber das konnte sie mir nicht sagen. Scheinbar ist das (zumindest laut ihrer Aussage) alles noch recht unerforscht. Da hoffe ich jetzt also auch für mich, dass die Übertragung auf dem Weg nicht geht. Im Internet liest man da nämlich ganz verschiedenes - von völlig harmlosen Spirochäten, die keine Probleme machen, bis hin zu welchen, die pathogen sind (das hatte Dr. Ries damals auch gesagt - aber er meinte damals, glaube ich, dass eine Übertragung auf mich nicht zu befürchten wäre.

    Ich denke, das weißt du alles schon, aber ich zähle es einfach nochmal auf, weil das wirklich wichtig ist, um solche Einzeller zu bekämpfen und solche Themen ja auch immer wieder mal hochgeholt werden.

    Ja, das weiß ich und das hatte ich auch so gehandhabt. Deshalb wundert mich das ja auch so, dass sie jetzt wieder da sind.

    Bei den Milben kann man dann nur hoffen, dass Janosch sich wirklich nicht angesteckt hat, denn sonst geht es ja für alle wieder los. Aber da Ansteckung vor allem bei Körperkontakt und Fütterung passieren, ist das hoffentlich gar kein Ding. Oder kuschelt er mit einem der anderen?

    Nein, er kuschelt nicht mit den anderen. Hin und wieder gibt es kleinere Streitigkeiten mit Schnabelkontakt oder -einsatz. Aber das hauptsächlich mit Chico. Aber er sitzt natürlich auch immer wieder bei ihr oder auf ihrem Schlafbrettchen etc. Die TÄ meinte auch, dass es Grabmilben wären. Ich dachte eher an Gefiedermilben, weil Tweetys Gefieder so struppelig und ausgefranst aussieht und sie unter einem Flügel auch zwei Blutkiele hat und sie sich ständig kratzt (sie mausert zur Zeit auch sehr). Aber die Flügel hat sie sich - im Gegensatz zu dem TA vom letzten Mal - leider gar nicht angeschaut. Sie kannte Gefiedermilben auch gar nicht, was ich seltsam fand. Für Tweety ist es egal. Sie ist ja behandelt. Aber für Janosch wäre es schon interessant gewesen. Grabmilben sind wohl nicht so leicht zu übertragen. Da wäre ich entspannt. Aber ich weiß es halt nicht. Immerhin - und das ist echt verwunderlich - sieht Tweetys Augenlid wesentlich besser aus. Vielleicht war das also doch nicht einfach nur eine Augenlidverletzung, sondern schon damals Milben.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Es ist wieder Doxy. Die TÄ meinte, das wäre das einzige, was hilft.

    Wenn sie gleich das stärkste Geschoss raus holt, was es überhaupt noch gibt, ist die Wahrscheinlichkeit nicht klein, dass ihr sie damit wirklich los werdet. Keine Ahnung, es wird ihre Erfahrung sein, aber so oft wie Doxy inzwischen Vögeln gegeben wird, wird das nicht mehr lange so gehen, genauso wie es sich bei anderen ABs mit der Zeit immer geändert hat.

    Als Halter der zahlt kann man natürlich auf Untersuchungen bestehen. Ich habe da keinen Stress mit. In der Uni Leipzig wird sowas ohnehin nicht für überflüssig gehalten, da überlegt man höchstens wie schnell welche Untersuchungen hintereinander dem Tier zumutbar sind. Aber wenn man irgendwo neu ist, will man das womöglich nicht. Das verstehe ich auch. Ich brauche das aber auch für meine eigene Beruhigung. Wenn ich nicht weiß, ob ein AB wirkt oder nicht, dann bin ich ja weiter in Habachtstellung.

    Ich denke, du kannst jetzt nichts anderes machen als abwarten :knuddel: . Höchstens halt alternativ versuchen zu unterstützen.

    Liebe Grüße :winke:
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  • Ja.

    Falls jemand eine Idee hat, wie ich Janosch den Spot-on geben kann, ohne ihn zu berühren, wäre ich dankbar. Da fehlen mir nämlich gerade echt die Ideen. Es wäre für ihn und alle anderen sinnvoll, ihn auch zu spoten. Ich weiß aber nicht wie. Ich mache dazu einmal ein neues Thema auf.

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