Flips kann sich nur schwer auf den Beinen halten

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  • Hallo,

    ich hatte die letzten Wochen schon von verschiedenen Symptomen berichtet, die ich bei Flips beobachtet hatte. Die letzten Tage hatte ich den Eindruck, er könnte schlechter Laufen. Freitag mittag war ich mir sicher, dass ich mir das nicht einbilde und bin zum TA gefahren.

    Dort wurde eine erhöhte Anzahl an Bakterien im Kropf festgestellt, ansonsten schien alles ok. Auf ein Röntgenbild wurde vorerst verzichtet, um ihn nicht unnötig zu stresssen.

    Heute scheint er weiterhin munter, aber er kann nur schwer laufen und klettern, gut fliegen kann er seit dem Flügelbruch vor einigen Jahren auch nicht.

    Ich weiß gerade nicht, was ich mit ihm machen soll, habe Angst, dass er runter fällt und sich verletzt.

    Wenn er auf einer geraden Fläche steht, scheint es zu gehen, Korkbrett, seine Sitzkissen oder auch das Gitter vom Volierendach sind ganz ok.

    Auf der Stange bewegt er sich meistens und muss ständig mit Flügeln und Schnabel ausgleichen.

    Klettern fällt ihm auch schwer. Wir haben horizontale und vertikale Streben in der Voli und er sucht sich teilweise die schwierigeren vertikalen aus.

    Ich habe ein kleines Kotgitter als Leiter an der Voli befestigt, damit er leichter auf den Fußboden kommt, nachdem er sich nur mit großem Zögern traut, runter zu fliegen und eben eine Schnabellandung hingelegt hat. Ich vermute, die Beine können die Landung nicht abfedern.

    Auf dem Boden sieht man besonders, wie schlecht er läuft, er ist da manchmal kurz vorm Hinfallen.

    Ich habe das Gefühl, in der Voli lassen bringt auch nicht viel, weil sie dann nur unruhig werden und er dort ebenso abstürzen kann. Wenn ich Decken in die Voli lege, erschrecken sie sich vermutlich.

    Ich könnte noch die kleine Voli aufbauen, die hatte ich beim Flügelbruch sogar quer gelegt, damit er auf dem Boden bleiben könnte, aber auch hier weiß ich nicht, ob sie sich da nur noch unwohler und gestresster fühlen.

    Zu den Ursachen: Der TA sagte, es könnte eine vorrübergehnde Sache sein, dass er jetzt geschwächt ist wegen der Bakterie im Kropf und der Mauser und weil er eh schon Arthrose hat.

    Ich hatte später noch überlegt, ob es evtl auch Gleichgewichtsstörungen sein könnten.

    Soweit ich weiß verläuft Arthrose in Schüben und kann wieder besser werden, aber ich glaube das bezieht sich auf die Schmerzen und da vermute ich, dass er keine hat. Er beißt sich momentan auch nicht in die Füße.

    Damals vor ca 5 Jahren bei der Diagnose meinte der andere TA, dass durch die Arthrose irgendwann sozusagen die Beine unter ihm wegbrechen würden und man dann nichts mehr machen könnte. Ich weiß aber nicht, was da genau im Körper passiert. Eigentlich verschleißt das Gelenk, wird vielleicht schnerzhaft und steif aber wegbrechen im eigentlichen Sinne dürfte da nichts.

  • Es tut mir sehr leid, dass es Flips nicht gut geht und ich fühle mit dir und drücke ganz fest die Daumen für Flips mit besten Wünschen!

    Um Arthrose diagnostizieren zu können, muss er geröntgt werden (meine Kiki hatte auch Arthrose). Ebenso auch um andere innere Veränderungen oder Erkrankungen, wie z. B. Arteriosklerose, erkennen zu können. Auch wenn es ihn stresst, wäre dies wichtig. Vielleicht würde auch noch ein Bluttest Sinn machen, um möglichst ein umfangreiches Untersuchungsbild zu bekommen.
    Ich persönlich würde mit ihm zeitnah erneut zum vk TA fahren (- mit Partnerschatz).

    Was die Sturzgefahr angeht: bitte polstere so schnell wie möglich, ggf. auch erstmal nur provisorisch den Volierenboden wie auch ggf. den Zimmerboden (Bettdecken, Decken, darüber Bettlacken, ggf. Küchentuch darüber, wegen leichterem sauber machen) - denn Stürze sind schmerzhaft und können zu Verletzungen führen. Wenn du die Fallhöhe reduzieren kannst, wäre es auch von Vorteil, aber die Polsterung halte ich persönlich für wichtiger.

    Damals vor ca 5 Jahren bei der Diagnose meinte der andere TA, dass durch die Arthrose

    Irgendwie habe ich dies überlesen... wenn er die Diagnose schon hat, wäre ein aktuelles Röntgenbild sinnvoll und es dann auch die Grundlage für die Arthrose-Therapie bilden (Schmerzmittel, Nahrungsergänzung).

    Liebe Grüße

    von Rika mit <3 Juppi-Peterli & Josie-Apollonia <3

    2 Mal editiert, zuletzt von Rika (3. August 2025 um 17:22)

  • Danke, ja er wurde damals geröngt, aber soweit ich mich erinnere waren die Füße nicht mit drauf. Man konnte wohl Arthrose in den Kniegelenken sehen, damals noch im Anfangsstadium. Er bekommt seit dem, mittlerweile 2x täglich, Celbrex, gehen Schmerzen und um den Fortschritt der Arthrose zu verlangsamen.

    Der andere TA jetzt meinte, das Röntgen sei sehr stressig, gerade jetzt im angeschlagenen Zustand. Und bei einem Bild vom Körper wären die Beine evtl nicht mit drauf. Ich denke es wäre dann um organische Erkrankungen auszuschließen.

    Blutentnahme machen sie nicht, wenn der Vogel in der Mauser oder anderweitig geschwächt ist.


    Gerade hat er sich wieder etwas gefangen, ist besser gelaufen und nimmt auch brav den weg über die Leiter.

    Den Fußboden kann ich gleich polstern, wenn sie drinnen sind, aber bei Voliere wird es sehr wahrscheinlich Panik auslösen. Ich denke da ist die Verletzungsgefahr aktuell größer als durch einen eventuellen Sturz.

  • Vielen Dank für deine Rückmeldung. Okay, dann bekommt er ja schon die volle Arthrose-Behandlung. Armer Schatz. :(
    Ich weiß nicht, ob bei Celebrex ein Gewöhnung eintreten kann, aber vielleicht wäre ein Wechsel zu Metacam sinnvoll?

    Den Fußboden kann ich gleich polstern, wenn sie drinnen sind, aber bei Voliere wird es sehr wahrscheinlich Panik auslösen.

    Reagieren sie auch mit Panik, wenn du unten frisch machst? Falls du Einstreu verwendest, könntest du ihn auch auf das Polster bzw. Küchenrolle streuen... Auf einen Metallboden zu stürzen, ist schon sehr hart. Auch wenn Kiki nicht mehr lebt und Juppi etwas gleiten kann - möchte ich persönlich für ihn nicht auf die Polster innen und außen verzichten (Kiki ist schon wie ein Stein runtergefallen).

    Was gibst du als Nahrungsergänzungsmittel seitens der Arthrose? Ich habe gute Erfahrungen mit Litozin Hagebuttenpulver gemacht.

    Liebe Grüße

    von Rika mit <3 Juppi-Peterli & Josie-Apollonia <3

  • Das weiß ich auch nicht, wegen dem Celbrex. Der TA sprach davon, dass man ggf noch ein weiteres Schmerzmittel geben könnte, aber ich denke wie gesagt nicht, dass er schmerzen hat oder sie sind boch so leicht, dass er es gut überspielen kann. Wer singt und aus eigenem Antrieb auf Höhlensuche geht, dem kann es doch nicht so schlecht gehen?


    Hier wurden zur Unterstützung allgemein und insbesondere bei Arthrose verschiedene Mittel empfohlen, mein TA damals sagte, Hagebuttenpulver könnte man geben, habe ich unregelmäßig gemacht, habe nicht das aus Dänemark, was laut einer Studie gegen Arthrose helfen soll. Jetzt weiß ich nicht, ob ich es gleichzeitig mit dem AB geben darf. Auch nach anderen Möglichkeiten könnte ich morgen telefonisch fragen, mein alter TA kannte die anderen Sachen teils nicht.

    Ich gebe das primus vital mehrmals pro Woche und jetzt soll noch das ac-i-prim kommen.

    Weil meine so viel brutig sind, gerade bei Papier und im Käfigboden allgemein, haben wir ein Kotgitter, dadurch ist die Fallhöhe insgesamt etwas kürzer. Ich habe eben alles frisch gemacht und mich vorsichtig drangetastet, erst Spielzeug, dann vorsichtig das Tuch, das ich sonst zum Abdecken nehme und das sie schon gründlich untersucht haben, wenn es hier beim Freiflug lag. Das klappte sehr gut. Darunter habe ich dann andere Handtücher und Zeitungen zum Polstern gelegt.

    Vielleicht sollte ich den Vogelbaum erstmal wegnehmen und auch das Dach nicht aufklappen? Dann ist die Fallhöhe etwas niedriger, er sitzt da recht unsicher auf dem dünnen Rand. Und beim Baum klettert er auf die obersten und teils sehr dünnen Zweige. Oder ich bau ihn wieder um, mehr in die Breite und mit Plattformen.

  • Ich wünsche deinem kleinen :herz:Schatz auch alles gute .
    Mona-Lisa hat auch Arthrose und sie bekommt das Metacam, zwei mal tägl. 0,05 ml... also alle 12 Std.
    Sie hat dazu noch eine verschobene Hüfte ( die linke Seite hat sich Richtung oberer Rücken verschoben) , aber das Metacam hilft ihr sehr gut.. vor allem wenn es eine Zeitlang dann auch regelmäßig verabreicht wurde.
    >>> Die Dosis hat bei ihr unser TA festgelegt und das müsste wohl auch dein TA bei Flips machen <<<

    Was bei meinen Arthrosen Vögel "alle" sehr gut geholfen hat, war das Gladiator Plus.. selbst Paulchen läuft und klettert sehr viel besser und Teddy rennt seid er bei mir ist wie ein Wiesel :yes:.
    Es dauerte je nach schwere der Arthrose etc... so ca 1 bis 2 Wochen bei meinen Vögeln.

    Und ich würde auch auf alle Fälle ein Röntgenbild machen lassen, Mona-Lisa hatte nach dem Röntgen gleich ein Schmerzmittel vom TA danach bekommen.

    Ich habe bei mir am Anfang solche Schaumstoffmatten ( vom Baumarkt ) mir geholt und zurecht geschnitten.. mit den Krallen ist keiner hängen geblieben.
    Solche Matten verwende ich heute noch auf dem Boden.. die wasche ich in der WM bei 30 Grad und stopfe sie danach in den Trockner - alles perfekt.


    Küsschen von Elli und den 6 Rotbäckchen :herz:

  • Ich finde es super, dass du direkt schaust wegen Fallhöhe und Polsterung! :top:

    Ja, ich würde es auch mit den Schmerzmitteln abklären. Vögel können Schmerzen bis zu einem gewissen Grad "überspielen und verstecken", inwieweit es der Kleine jetzt macht ist fraglich.

    Beim Litozin Hagebuttenpulver ist es so, dass es längere Zeit ohne Unterbrechung gegeben werden sollte, wenn es eine Wirkung haben soll. Laut meinen Informationen kann es mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln (Silymarin, Prime, Primus Vital, Ac-i-prim, Avi-Chol...) problemlos kombiniert werden (was ich auch schon wie lange mache) und auch mit Schmerzmitteln oder einer AB-Therapie.
    Beim Litozin lohnt sich eine Bestellung in einer Online-Apotheke - und auch dort ein Preisvergleich (über 10 Euro Unterschied zum Kauf in Apotheke Vorort) - nur falls du diesbezüglich am überlegen bist.

    Liebe Grüße

    von Rika mit <3 Juppi-Peterli & Josie-Apollonia <3

  • Ich frage morgen beim TA, auch speziell nach diesen Mitteln.

    Das Gladiator gibt man ins Trinkwasser, ich hatte schonmal was fürs Wasser, das wurde nicht gut angenommen. Ich könnte es versuchen und sonst vielleicht ebenfalls je einen in Wasser vedünnten Tropfen morgens und abends mittels Spritze in den Schnabel geben, das werde ich auch fragen. Vielleicht ist das auch was viel.

    Ich habe gehört, das Gladiator würde dafür sorgen, dass sie allgemein fitter und lebensfroher werden und das sind sie ja, deswegen bin ich nicht ganz sicher, ob das das richtige wäre.

    Die Matten würde ich vermutlich beziehen, kann mir vorstellen, dass sie da sonst rumzupfen. Und ich weiß auch nicht, ob die Schadstoffe enthalten. Gibt da sicher unterschiedliche. Hatte jetzt die gelben im Kof, die meinst du glaube ich. Bei uns im Baumarkt gibt es graue, die sehen etwas grobporiger aus und sind auch ziemlich teuer

  • Gib mal "Schaumstoffmatten" oben im Suchfeld ein - es gibt verschiedene Threads, wo es schon Thema war!

    Liebe Grüße

    von Rika mit <3 Juppi-Peterli & Josie-Apollonia <3

  • Wenn er auf einer geraden Fläche steht, scheint es zu gehen, Korkbrett, seine Sitzkissen oder auch das Gitter vom Volierendach sind ganz ok.

    Auf der Stange bewegt er sich meistens und muss ständig mit Flügeln und Schnabel ausgleichen.

    Das war genau das Verhalten von Mumm bei seinem ersten und heftigstem Arthroseschub, aber das Abstützen war bei ihm auch und besonders auf dem Volidach

    Soweit ich weiß verläuft Arthrose in Schüben und kann wieder besser werden, aber ich glaube das bezieht sich auf die Schmerzen

    Ganz sicher bin ich mir da auch nicht. Die Schübe mit den Schmerzen sind Entzündungsschübe, Mumm bekommt das Celebrex bei einem Schub immer nur etwa 3 Wochenplus Ausschleichen (sofort absetzen soll man es nicht), bis die akute Entzündung und die damit verbundenen Schmerzen dadurch wieder weg sind.
    Zwischen den Schüben bekommt er Hagebuttenpulver, das entzündungshemmend wirkt, und Glucosamin und Chondroitin, die knorpelschützend wirken sollen. Ob sie bereits geschädigten Knorpel auch teilweise wieder regenerien können, weiß ich nicht - bei Mumm wird es wohl nur um ein Verlangsamen des Knorpelabbaus gehen, da die Arthrose einer Fehlstellung entspringt, die natürlich weiter zu ungleicher Abnutzung der Gelenke führt. (Bei ihm sind das Hüft-, Knie- und Zehengelenke, eine Zehe ist bereits versteift).


    Danke, ja er wurde damals geröngt, aber soweit ich mich erinnere waren die Füße nicht mit drauf. Man konnte wohl Arthrose in den Kniegelenken sehen, damals noch im Anfangsstadium.

    Das war bei Mumms Erstdiagnose auch so (ich hatte ja erst einen Tumor befürchtet, der auf die Beinnerven drückt, weil er auch Kotabsatzprobleme hatte)- ich habe dann kurze Zeit später gezielt nochmal die Füße röntgen lassen und die Zehen waren noch massiv stärker betroffen als Knie und Hüfte.

    Er bekommt seit dem, mittlerweile 2x täglich, Celebrex, gehen Schmerzen und um den Fortschritt der Arthrose zu verlangsamen.

    Das Celebrex ist nur ein Entzündungshemmer und Schmerzmittel, auf das Fortschreiten des Abbaus von Gelenkknorpel hat es keinen positiven Einfluss. Zwischen den Schüben könnte das sogar zu mehr Fehlbelastung als ohne führen.
    Ob es einen Gewöhnungseffekt gibt, weiß ich nicht, wenn ja, wäre das natürlich besonders blöd, weil es dann im Schub nicht mehr ausreichend wirken könnte. Aber das sind nur meine Gedanken dazu,, das muss nicht so sein.
    Ist es denn nach einem Schub mal ausgeschlichen worden und er hatte dann gleich wieder Schmerzen?
    (nur das wäre ein Grund für eine Dauergabe)
    Wobei bei Mumm bei Ausschleichen ja schon ein Wirkstoffspiegel des entzündungshemmenden Hagebuttenpulvers da war, mit dessen Gabe ich gleich begonnen hatte.

    Hagebuttenpulver könnte man geben, habe ich unregelmäßig gemacht, habe nicht das aus Dänemark, was laut einer Studie gegen Arthrose helfen soll.

    Mumm bekommt neben dem Chondroitin und Glucosamin auch Hagebuttenpulver, und auch meines ist ein anderes als das aus der Studie (Dr. Groß ->

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    ) , die ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht kannte. (im Unterschied zu einigen andren Hagebuttenpulvern ist es aus der ganzen Hagebutte und nicht nur aus Fruchtfleich und Schale)
    Es muss aber regelmäßig gegeben werden, da es seine entzündungshemmende Wirkung erst nach mehreren Wochen aufgebaut hat. Ich habe damit (plus Glucosamin und Chondroitin plus etwas Traumeel) schon mit der Celebrex-Gabe angefangen, damit nach Ende der Celebrex-Gabe schon ein Wirkspiegel aufgebaut war.
    Es hat dadurch auch sehr lang gedauert, bis er einen nächsten Schub bekam, der die Gabe von Celebrex erneut nötig gemacht hat - und alle Schübe waren weniger heftig als der erste, bei denen er diese Ergänzungen noch nicht bekommen hat.
    Eine Kontraindikation zu Antibiotika kenne ich nur von Milchprodukten, Zitrusfrüchten (besonders: Grapefruit) und teilweise wohl auch Mineralstoffen.

    Die Chaos-Truppe Momo :herz: + Mumm :herz: , Motte :herz: , Maya :herz: + Merlin :herz: + und die Federlose :fuettern:
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    Saint-Exupéry, 1900-1944

    Einmal editiert, zuletzt von karine (3. August 2025 um 23:22)

  • Ich halte zur Diagnose von Arthrose eine aktuelle Röntgenaufnahme doch für sinnvoll. Wenn das Arthrose ist, dann ist sie schon weiter fortgeschritten. Ich weiß jetzt nicht, wie alt Dein Vogel ist, aber bei Arthrose ist eine Schmerzbehandlung entlastend für den Patienten. Es geht hier auch um Lebensqualität. Bei fortgeschrittener Arthrose und starken Schmerzen und Einschränkunge helfen Mittel wie Glukosaminol oder Traumeel gar nicht. Meine Aussagen hier basieren auf der Erfahrung mit meinem schwer an Arthrose erkrankten 20jährigen Willow unter Behandlung eines sehr guten VkTA.

    Er hatte auch Schmerzen und war erheblich in seiner Bewegung eingeschränkt .

    Zuerst habe ich in Absprache mit dem VkTA 4 Wochen Kuren mit morgens und abends Metacam gemacht. Die Abstände der Schübe wurden aber immer kürzer, so dass wir dann entschieden haben, ihn dauerhaft mit Metacam zu behandeln .

    Er lag ohne Schmerzmittel flach auf dem Brettchen mit nach hinten gestreckten Beinen, konnte nicht mehr fliegen und nicht mehr klettern.

    All das war problemlos möglich für ihn mit den Schmerzmitteln. Er hat wieder aktiv am Leben teilgenommen und hatte keinerlei Einschränkungen.

    Sicher ist das auf Dauer auch nicht so gesund, aber wenn der Vogel sich damit so viel besser fühlt, ist das angesagt.

    Du brauchst aber hier eine genaue Diagnose. Zunächst einmal alles liebe für Deinen Schatz.

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    Gib einem Tier ein Zuhause und es bezahlt mit Liebe :herz:

  • Hallo Dana,

    Ohje, das klingt nicht gut ;(, aber ich habe hier nichts hinzuzufügen außer ganz dolle :GBes:zu wünschen. Dazu kennen sich diejenigen, die hier schon geschrieben haben viel besser mit Arthrose aus als ich. Bei meinem Justus bin ich nicht mehr dazu gekommen die natürlichen Arthrosemittel alle auszuprobieren und Dienstsg hatte gar keine grossartigen Schübe mit Schmerzen. Am Ende hat er aus anderen Gründen ja auch durchgehend Schmerzmedis bekommen. Am Verhalten hat das bei ihm nicht viel geändert. Ich hätte es aber such so versucht eie Rika und karine es hier beschrieben haben und Schmerzmittel gegeben, wenn es nötig geworden wäre. So etwas lässt sich aus der Ferne aber nicht wirklich beurteilen.

    Den Boden hatte ich aber auch gepolstert wann immer es nötig war und in den Volieren liegen bei mir ohnehin immer die bezogenen Schaumstoffpolster :yes:. Die haben sich über die Jahre bewährt und bezahlt gemacht.

    Liebe Grüße :winke:
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    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 * Luna - 25.08.2021 * Coco - 07.04.2023 * Emma - 17.04.2023 * Dienstag - 29.11.2023 * Justus - 04.02.2025 :herz:

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  • Danke, ich warte jetzt auf den Rückruf vom TA.

    Zu Arthrose habe ich folgendes gefunden: "Durch Abbau des Gleitgewebes wird die Arthrose mit jeder Entzündungsepisode beschleunigt. Man versucht daher, entzündliche Episoden mit Hilfe von entzündungshemmenden Medikamenten möglichst abzukürzen."

    So wie ich das verstehe, bekommt er das Celebrex dauerhaft, um die Entzündungsprozesse einzudämmen und somit das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen. Ich soll 0.15 ml morgens geben und kann bis auf 0.2 ml hochgehen, was ich aktuell mache.

    Er hatte vorher nie Anzeichen, man hat es nur auf dem Röntgenbild gesehen. Und er hat oft mit den Füßen gezuckt und reingebissen, da dachte man, es käme evtl von der Arthrose, aber das trat unabhängig vom Schmerzmittel auf.

    Hüfte war bei ihm 2023 auch schon leicht betroffen.

    Er müsste jetzt 18 sein, ich habe ihn schon seit 13 Jahren.

    Ihr macht mir Hoffnung, dass es nur ein Schub ist und es ihm bald wieder gut geht :yes:

  • "Durch Abbau des Gleitgewebes wird die Arthrose mit jeder Entzündungsepisode beschleunigt. Man versucht daher, entzündliche Episoden mit Hilfe von entzündungshemmenden Medikamenten möglichst abzukürzen."

    O.k., das war mir neu, dass die Entzündungsphase selber die Arthrose auch zusätzlich noch verschlechtert. - Heißt aber auch nur dann Celebrex, wenn entweder Schmerzen oder Entzündung bzw. beides da sind.
    (Und das Hagebuttenbuttenulver hilft, Entzündungen hinauszuzögern, Glucosamin und Chondroitin eben jene Gleitfähigkeit zu erhalten)
    Bei Mumm ist es halt die Fehlstellung inkl. verbogener Knochen von Beginn an ( Von der Kükenrachitis über die Fuß-und Beinfehlstellung zur viel zu frühen Arthrose ) , die allein schon durch die Fehlabnutzung zur Arthrose geführt hat, schon vor dem ersten Entzündungsschub - und es auch weiter tun wird, auch wenn sich die Schübe gut hinauszögern lassen.
    Ich denke, die wichtigste Frage ist, ob die Dauergabe von Celebrex zur Gewöhnung führen kann und dann in einem akut entzündlichem Schub nicht mehr hilft oder ob er ohne vor Schmerzen gar nicht mehr kann.


    Aber selbst wäre mein Mumm auf dauerhaft Celebrex angewiesen, würde ich Hagebuttenpulver, Glucosamin und Chondroitin weiter geben, damit dem Knorpelabbau entgegengewirkt wirkt, und das Hagebuttenpulver als zusätzlich entzündungshemmend wirkt .

    Gerade deshalb , damit nicht irgendwann selbst die Celebrex-Gabe nicht mehr reicht.

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  • Ich denke, die wichtigste Frage ist, ob die Dauergabe von Celebrex zur Gewöhnung führen kann und dann in einem akut entzündlichem Schub nicht mehr hilft oder ob er ohne vor Schmerzen gar nicht mehr kann.

    Ja, das denke ich auch.

    Weitere Mittel zur Unterstützung werde ich auch geben, wenn ich darf.

    Dass man AB nicht mit Zitrusfrüchten geben darf, wäre mir neu. Grapefruit verträgt sich mit einigen Medikamenten nicht. Aber das liegt nicht am Vitamin C, das ist auch viel Hagebuttenpulver enthalten.

    Zum Röntgen, was wäre der Vorteil, wenn man genau sieht, wo und wieviel Arthrose er hat? Ich würde es als Diagnostik sehen, um andere Erkrankung auszuschließen. Man sieht doch, dass er jetzt gravierende Probleme hat und kann weder OP noch Physiotherapie machen, welche Teile betriffen sind,sollte also für die Behandlung egal sein?

    Ich hätte ihm am Freitag am liebsten direkt Röntgen lasse, aber der TA hatte abgeraten, weil das so belastend ist. Deswegen würde ich, sollte er nichts anderes raten, jetzt ggf. erst die Therapie versuchen und nur Röntgen, falls es nicht besser wird.

  • Zum Röntgen, was wäre der Vorteil, wenn man genau sieht, wo und wieviel Arthrose er hat?

    Die Frage ist klug - könnte von meinem Vogeldoc sein. Der kommt bei Fragen nach Untersuchungen auch oft mit der Gegenfrage : Was nutzt es, was würden wir oder Sie anders machen dadurch? Und ist das was, was man nicht ohnehin machen kann?
    Eigentlich müsstest Du auch ohne Röntgen sehen, wie gut oder schlecht er greifen kann. Dann erübrigt sich das Röntgen vermutlich tatsächlich.


    Mitunter brauche ichs nicht für den Vogel, sondern für mich selbst. Die Bestätigung von Mumms heftigster Arthrose in den Zehen und dem verbogenen Knochen darüber.
    Oder nachdem Motte, neben anderem nierenenkrank einen vierfach über Grenzwert liegenden Harnsäurewert hatte, die Kontroll-Blutabnahme nach einiger Zeit (sie haut sich bei jedem Fangen die Flügel an......und hier gibts für Blutabnahmen Narkosen. Nach der einzigen ohne bei Merline vor Ewigkeiten weiß ich auch , weshalb, bei einem fast weißen Vogel sieht man das gut, obwohl sie ihr damals das meiste herausgezappelte Blut schon abgewaschen hatten. ....... ) . Aber es hat mich so erleichtert, dass der Wert dann wieder ziemlich genau am Grenzwert war, also enorm besser. Aber ich finds klasse, dass mein Doc diese Fragen stellt.

    (Allerdings ist Mumm auchselber so einer, bei dem ich immer Panik hatte , dass er schon nur in der Tierarzthand kollabiert, (weil er dann zu hyperventilieren beginnt) - beim Röntgen erst recht.
    Seitdem ich seinen Partner nicht nur mithabe, sondern er bei wirklich jeder Untersuchung für Mumm sichtbar ist (Die Boxen haben oben Gitter), auch beim Röntgen, ist es besser geworden.

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  • Habe leider noch nichts vom TA gehört, rufe da nachher wieder an.

    Greifreflex war am Freitag ok, muss ich heute abend testen, ich denke es liegt mehr an den Knien.

    Beim Röntgen durfte ich nie dabei sein und ich glaube Lola auch nicht, werde ich ansprechen, falls es dazu kommen sollte, auch wenn ich nicht weiß, ob er dann Sichtkontakt haben kann und ob es etwas bringt.

  • Nein beim Röntgen darf keiner dabei sein.

    Weiter gute Besserung

    Inge und die Jungs und Mädels:

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    Gib einem Tier ein Zuhause und es bezahlt mit Liebe :herz:

  • ich glaube Lola auch nicht, werde ich ansprechen, falls es dazu kommen sollte,

    Ich musste bei Mumm auch dafür kämpfen

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  • Halter und Partner dürfen wegen der Strahlung nicht mit rein. Das muss man also gut abwägen, ob das wirklich notwendig ist. Bei der Strahlung ist die einzelne Dosis nicht das Problem, es summiert sich eben über die Jahre und das kann dann irgendwann zu irgendwas führen, was man auch nicht toll findet. Es ist somit also schon ok, wenn man darum kämpfen muss oder es auch ganz verweigert wird. Aber Tierärzte und Helfer setzen sich dem leider auch fortwährend aus. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das nicht machen wollen würde. Wobei ich denke, die haben in ihrem Job kaum eine andere Wahl und zum Glück gibt es immer bessere Geräte, die weniger strahlen als früher.

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Luzie & Luke, Luise und Lili
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 * Luna - 25.08.2021 * Coco - 07.04.2023 * Emma - 17.04.2023 * Dienstag - 29.11.2023 * Justus - 04.02.2025 :herz:

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