Hallo,
ich hatte die letzten Wochen schon von verschiedenen Symptomen berichtet, die ich bei Flips beobachtet hatte. Die letzten Tage hatte ich den Eindruck, er könnte schlechter Laufen. Freitag mittag war ich mir sicher, dass ich mir das nicht einbilde und bin zum TA gefahren.
Dort wurde eine erhöhte Anzahl an Bakterien im Kropf festgestellt, ansonsten schien alles ok. Auf ein Röntgenbild wurde vorerst verzichtet, um ihn nicht unnötig zu stresssen.
Heute scheint er weiterhin munter, aber er kann nur schwer laufen und klettern, gut fliegen kann er seit dem Flügelbruch vor einigen Jahren auch nicht.
Ich weiß gerade nicht, was ich mit ihm machen soll, habe Angst, dass er runter fällt und sich verletzt.
Wenn er auf einer geraden Fläche steht, scheint es zu gehen, Korkbrett, seine Sitzkissen oder auch das Gitter vom Volierendach sind ganz ok.
Auf der Stange bewegt er sich meistens und muss ständig mit Flügeln und Schnabel ausgleichen.
Klettern fällt ihm auch schwer. Wir haben horizontale und vertikale Streben in der Voli und er sucht sich teilweise die schwierigeren vertikalen aus.
Ich habe ein kleines Kotgitter als Leiter an der Voli befestigt, damit er leichter auf den Fußboden kommt, nachdem er sich nur mit großem Zögern traut, runter zu fliegen und eben eine Schnabellandung hingelegt hat. Ich vermute, die Beine können die Landung nicht abfedern.
Auf dem Boden sieht man besonders, wie schlecht er läuft, er ist da manchmal kurz vorm Hinfallen.
Ich habe das Gefühl, in der Voli lassen bringt auch nicht viel, weil sie dann nur unruhig werden und er dort ebenso abstürzen kann. Wenn ich Decken in die Voli lege, erschrecken sie sich vermutlich.
Ich könnte noch die kleine Voli aufbauen, die hatte ich beim Flügelbruch sogar quer gelegt, damit er auf dem Boden bleiben könnte, aber auch hier weiß ich nicht, ob sie sich da nur noch unwohler und gestresster fühlen.
Zu den Ursachen: Der TA sagte, es könnte eine vorrübergehnde Sache sein, dass er jetzt geschwächt ist wegen der Bakterie im Kropf und der Mauser und weil er eh schon Arthrose hat.
Ich hatte später noch überlegt, ob es evtl auch Gleichgewichtsstörungen sein könnten.
Soweit ich weiß verläuft Arthrose in Schüben und kann wieder besser werden, aber ich glaube das bezieht sich auf die Schmerzen und da vermute ich, dass er keine hat. Er beißt sich momentan auch nicht in die Füße.
Damals vor ca 5 Jahren bei der Diagnose meinte der andere TA, dass durch die Arthrose irgendwann sozusagen die Beine unter ihm wegbrechen würden und man dann nichts mehr machen könnte. Ich weiß aber nicht, was da genau im Körper passiert. Eigentlich verschleißt das Gelenk, wird vielleicht schnerzhaft und steif aber wegbrechen im eigentlichen Sinne dürfte da nichts.