Hallo meine lieben Mitmenschen und lieberhaber des schönen Federviehs.
Um wen geht es?
Ich stelle mal kurz vor.
Nymphensittich Dame Lou, ungefähr 4 Jahre alt und aus guter privat Haltung heraus gekauft.
Sie, vom Wesen her, ist recht dominant, jedoch eine eher ruhigere und nicht zutraulich.
Insgesamt hat sie eine stabile Figur und machte bisher keine Anzeichen im Verhalten das sie krank wäre oder ähnliches.
Leben tut sie mit ihrem Partner, dem 1 Jahre jüngeren Figo.
Jetzt zum Thema.
Lou hatte immer schon ein leichtes dickere Augenlid. Sodass sie dieses Auge auch nicht immer ganz öffnen konnte.
2 Tierarztbesuche ließen mich aber aufatmen.
In der Tierarztklinik in Düsseldorf wurde uns vom fachkundigen Tierarzt versichert das alles gut sei.
Dies ist mittlerweile 8 Monate her. Und danach hatte ich mir darüber nur noch wenige Gedanken gemacht.
Vor einer Woche dann schaute ich mir das Augen nochmals an und wurde wieder unsicher. Man sieht einfach das die kleine Lou das Auge nicht ganz öffnen kann. ![]()
Also beschloss ich nochmal einen Tierarzt aufzusuchen. Aufgrund eines Umzuges im April musste ich zu einem anderen Tierarzt. Die Praxis wies sich als Kleintierpraxis aus. Ich hatte also keine Bedenken das der Arzt nicht wüsste was er tut.
Dort wirkte der Arzt auch sehr selbstbewusst. Seine Handhabung mit Lou wirkte auch sehr selbstsicher und routiniert.
Schlussendlich bekam die kleine Lou zwei Spritzen. Von Antibiotika war da die Rede. Ziel war es für eine Röntgenaufnahme eine Entzündung im Auge weg zu bekommen.
Eine Entzündung hatte ich nicht gesehen, nur einen ängstlichen Vogel.
Am Ende bekam Lou zwei spritzen gesetzt. Welche Substanzen das genau waren kann ich aktuell nicht sagen. Es war eine dunkle und eine transparente Flüssigkeit.
Zu Hause dann war die kleine aber dann total schwach und apathisch. Sie hatte keine Kraft mehr den Käfig hoch zu Klettern, statt dessen ließ sie ihr Köpfchen hängen und regungslos liegen.
Ich rief den Tierarzt an der dann recht unsicher wirkte und etwas von allergischer Reaktion erzählte.
Schließlich habe ich Lou zur Kontrolle zum Tierarzt gebracht und auch die Nacht über dort gelassen.
Später rief mich der Tierarzt an und fragte mich ob sie schon immer Atemprobleme hätte.
Auch ihr kreischen wechselte seit dem gelegentlich zu einem eher Rasseln. Etwas was ich noch nie gehört habe.
Jetzt 4 Tage später geht es ihr nur ganz wenig besser. Sie sitzt auf dem Käfigboden und bleibt auch dort.
Ich weiß nicht was ich machen soll.
Ich will die kleine ungern stressen, in der Angst das könnte ihr den rest geben.
Hatte schonmal jemand so ein Problem?
Ich bin dankbar über jede Antwort.