Nachdem mein Ernie seinen letzten Flug angetreten war ![]()
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, hatte ich aus verschiedenen Gründen, die bereits an anderer Stelle genannt sind, auf die Haltung von nur noch 2 Nymphies (Mairie und Olaf) reduziert. Die beiden haben sich aber zu zweit bei mir überhaupt nicht mehr wohl gefühlt und wurden jeden Tag inaktiver.
Deshalb hatte ich Kontakt mit der Dame aufgenommen, die bereits Mairies Schwester Lenja mit ihrem Fips bei sich aufgenommen hat (riesiger, heller Scheunendachboden mit angeschlossener AV) und nach dem Eingangscheck durften auch Mairie und Olaf bei ihr einziehen. Sie sind dort nun wieder voll in ihrem Element und zufrieden.
Damit sollte meine Nymphenhaltung endgültig enden und ich habe begonnen, alles zu spenden/verschenken/verkaufen, was ich noch an Zubehör etc da hatte.
Dann kam ein Hilferuf für 1 Pärchen handaufgezogene, einjährige Nymphies, die dringend 'weg' mussten, weil der Sohn eine Ausbildung begonnen hat. Also sind Molly und Lenny vorübergehend zur Weitervermittlung bei mir eingezogen.
Weiter geht's:
Die beiden haben in einem Papageienkäfig mit einer Seilspirale und gedrechselten Rundholzstangen gelebt. Für den gelegentlich Freiflug gab es einen an Ketten montierten Ast. Sie wurden mit handelsüblichen Futtermischungen mit SBK und mit Kräckern gefüttert. Es wurde 1x erfolglos versucht, Salat zu füttern. Innerhalb des Hauses sind sie immer mal wieder vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer und wieder zurück umgezogen. Die Vorbesitzer hatten die beiden wirklich sehr gerne und waren bemüht, kannten sich aber überhaupt nicht aus.
In den ersten Tagen in meinem Vogelzimmer waren die beiden völlig überfordert. Sie hatten vor allen Freisitzen und Spielzeugen Angst und haben nur gefressen und getrunken, wenn ich ihnen die Schalen hingehalten habe. Halbreife Hirse und Keimfutter sowie Mineralien, Grit, Kalk- und Mineralsteine kannten sie nicht und hatten ebenfalls Angst davor.
Das hat mir wirklich Sorgen bereitet, da ich die beiden nur übergangsweise bis zur Weitervermittlung bei mir aufgenommen hatte.