Jeannie hat Megabakterien

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  • Heute hat uns die Tierärztin telefonisch die Laborergebnisse mitgeteilt.

    Jeannie hat Megabakterien :hmm:

    Nun wird uns Medizin geschickt und später sollen wir den Kot von Kuki und Jeannie untersuchen lassen.

    Die Option Jeannie in einen Schwarm mit Megas zu vermitteln was auch schwierig wäre wurde auch besprochen.

    Verkraftet Kuki einen erneuten Partnerverlust?

    Würde er sich mit einer neuen Henne verpaaren?

    Was wird bei einer neuen Eingangsuntersuchung festgestellt?

    Abgesehen von dem Befund macht Jeannie einen guten Eindruck.

    Gruß von Jimmy :winke:

    Nymphies Jeannie & Kuki / Jenny & Elvis :verliebt:

    Patennymphies Cuddles & Zadie :herz:

    Unsere Sternennymphies für immer im Herzen :engel:


    Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Molière

  • Hat sie denn Krankheitssymptome? Meine Wellis sind scheinbar auch Megaträger. Da sie aber keine Symptome haben, brauchen sie auch nicht behandelt zu werden.

    Manche Vögel tragen die Megas nur in sich, ohne dass es ausbricht. Sie können es dann zwar weitergeben, kommen aber ansonsten gut damit klar. Manche haben regelmäßig Schübe, die dann während einem Schub auch behandelt werden sollten.

    Ich weiß jetzt nicht, wie viel Vögel du hast. Aber wenn sie mit den anderen schon zusammen war, macht eine Trennung im Nachhinein keinen Sinn.


    Was bei einer Eingangsuntersuchung festgestellt wird, ist immer auch das, was der Halter untersucht haben will. Manche lassen das ganze Programm machen, andere nur einige Dinge, die sie auf jeden Fall vor einer Vergesellschaftung ausgeschlossen haben wollen.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Hat sie denn Krankheitssymptome?

    Nein Jeannie hat keine Symptome.

    Wir haben zwei Paare die getrennt in zwei Volieren leben.

    Gruß von Jimmy :winke:

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  • Nein Jeannie hat keine Symptome.

    Ist die Frage, ob eine Behandlung dann wirklich nötig ist. Manche sagen, man soll nur bei einem Schub behandeln. Andere TÄ behandeln schon, wenn nur das Ergebnis positiv ist. Manche TÄ sagen, dass Megabakterien durch eine bestimmte Behandlungsdauer heilbar wären (dann müsste der ganze Schwarm mitbehandelt werden), andere sagen, wer einmal Träger ist, bleibt Träger und es muss nur der Vogel behandelt werden, der aktuell einen Schub hat. Da gibt es also ganz unterschiedliche Aussagen und Einstellungen dazu.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Das wären auch meine Fragen. Der Befall muss ja stark sein, wenn sie behandelt werden soll :gruebel: .


    Sie zu vermitteln macht in meinen Augen jetzt keinen Sinn mehr, weil sie ja schon zusammen waren. Du müsstest also immer damit rechnen, dass er sich schon gesteckt hat, auch, wenn jetzt nichts nachgewiesen werden kann :nixw: .


    Ich habe ja auch Megas im Bestand. Ausgebrochen ist es bisher nur bei Chilli gewesen. Ich hoffe, das bleibt auch so.

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Coco & Justus, Emma & Luke, Luzie & Dienstag, Lili, Luna und Luise
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 :herz:


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    Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. - Mahatma Gandhi († 30.01.1948)

  • Jeannie und Kuki zu trennen macht in meinen Augen keinen Sinn, denn eine Übertragung könnte eventuell schon stattgefunden haben.


    Ich habe gute Erfahrungen mit einer Amphotericin B-Kur.

    Dies wird 4 Wochen übers Trinkwasser verabreicht.

    Danach sollte, zur Kontrolle, eine PCR gemacht werden.

    Eventuell muss man noch mal 4 Wochen behandeln.

    Ein Versucht ist es vielleicht wert.

    Gruß aus Düsseldorf :winke: - Petra

  • Das ist ja was. Die Megas scheinen offenbar doch recht verbreitet zu sein und auch ohne Symptome da zu sein? Ich würde sie nicht abgeben, wo die 2 sich so lieb haben.

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
    :herz: Elmo - 08.09.2010 :herz: Wendy - 08.01.2017 :herz: Bino - 09.04.2017 :herz:

  • Wir haben ja auch Megas, bei 3 ist es ausgebrochen. Zudem sind sie doch gut behandelbar, wenn man es frühzeitig erkennt (so wie es hier der Fall ist, also richtig gut, dass du die Diagnose schon ohne einen Ausbruch auf dem Schirm hast :D). Die Ampho-Behandlung haben wir auch nur bei dem Schub von allen drei gemacht, seitdem war nichts mehr *auf Holz klopf*

  • Jeannie hatte bei dem vorherigen Besitzer die letzten 6 Wochen mit einem Wellensittich zusammen gelebt, vielleicht hat sie sich dort angesteckt.

    Eine Medigabe 2 x Täglich Oral über mehrere Wochen ist auch körperlicher und psychischer Stress.

    Eine Ampho-Behandlung über das Trinkwasser wäre eine bessere Lösung.

    Werde noch einmal mit der Tierärztin telefonieren und fragen ob die Behandlung auch für Kuki vorsorglich bedenkenlos ist.


    Habe diese Info zum Macrorhabdus ornithogaster (Megabakterien) durchgelesen.


    https://www.vogel-tierarzt.de/…hoice=86&name=203&lang=de

    Gruß von Jimmy :winke:

    Nymphies Jeannie & Kuki / Jenny & Elvis :verliebt:

    Patennymphies Cuddles & Zadie :herz:

    Unsere Sternennymphies für immer im Herzen :engel:


    Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Molière

  • Übers Trinkwasser bin ich nicht so begeistert, vor allem wenn es um Ampho geht... Die kleinen Kotbomber trinken ja eh nicht so viel, als dass sie da die ganze Dosis aufnehmen würden. Außerdem soll es echt nicht gut schmecken. Die Medigabe direkt in den Schnabel ist da schon sehr wichtig, finde ich!


    Ja, 2x tägliche Gabe für ca. 28 Tage ist schon stressig, aber irgendwann ist es Routine - auch für die Vögelchen.


    Aber musst du denn nun echt schon Ampho geben, obwohl sie gar keinen Schub hat?

  • Lt. meinem Tierarzt bringt die Trink-Kur bessere Ergebnisse als eine orale Behandlung mit Ampho-moronal.

    Das Wasser mit der Lösung muss speziell aufbereitet werden .... es wird also nicht das pinke Ampho verwendet.

    Das Medikament muss man - mit Rezept - in der Apotheke bestellen.

    Meine hatten seinerzeit keine Probleme dieses "Wässerchen" zu trinken.

    Allerdings darf/sollte man in der Zeit kein Obst (ist je eh bei Megas nicht angesagt) und Gemüse, Kräuter etc. anbieten und auch keine Bademöglichkeit anbieten.


    Ich persönlich würde Kuki das Wasser mit verabreichen, falls er doch etwas von den Megas aufgenommen haben sollte.

    Und ich halte auch eine Behandlung für sinnvoll und würde nicht erst warten, bis es ausbricht.


    Aber Jimmy-1963 ist ja bei einer guten, vogelkundigen Tierärztin, mit der er das noch mal ausführlich besprechen kann.

    Gruß aus Düsseldorf :winke: - Petra

  • Diese Gabe über das Trinkwasser ist ja auch etwas ganz anderes. Es wird ja nicht einfach das orange Ampho ins Trinkwasser gemischt. Es ist ein ganz anderes Medikament. Dieses Medikament gibt meines Wissens bisher nur Dr. Straub, daher hast du wahrscheinlich vorher noch nie von gehört lyabirbs . Es ist ja kein Antibiotikum. Zwar muss man auch bei Pilzmitteln auf die Dosis achten, es ist aber dennoch etwas ganz anderes und nicht ganz so kritisch.


    Wegen Stress würde ich mich nicht sorgen. Die meisten Nymphies verpacken das gut, wenn ihre Halter dabei locker bleiben.


    Persönlich habe ich damals nicht danach gefragt, weil Chilli ja auch noch andere Baustellen hatte und ich Sorge hatte, dass das zu viel wird. Ich denke, bei ihr waren die Megas ohnehin das kleinere Problem. Die Erfahrungen von Peppie und Barbara sind soweit gut und hatte Inge das nicht auch schon? Zwar kann man auch bei negativem PCR Test nicht 100 % sicher sein, dass sie keine Megas mehr gaben, aber es ist natürlich besser als wenn man mit PCR Test noch welche findet, keine Frage. Da ist die Wahrscheinlichkeit klein, dass sie für den Vogel belastend sind, selbst, wenn noch welche da wären. Mehr kann man nicht tun.


    Mich würde sehr interessieren was Fr. Dr. dazu meint :yes: .

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Coco & Justus, Emma & Luke, Luzie & Dienstag, Lili, Luna und Luise
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 :herz:


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  • Ja, Inge hatte das auch schon verwendet. :yes:

    Gruß aus Düsseldorf :winke: - Petra

  • Lt. meinem Tierarzt bringt die Trink-Kur bessere Ergebnisse als eine orale Behandlung mit Ampho-moronal.

    Das Wasser mit der Lösung muss speziell aufbereitet werden .... es wird also nicht das pinke Ampho verwendet.

    Meine Wellis bekamen es damals 6 Wochen übers Trinkwasser. Allerdings war es doch das pinke Ampho, das ich in Trinkröhrchen (damit es sich nicht so sehr auf den Boden absetzen kann) geben sollte.

    Wenn der Nymph mit einem Welli zusammen war, kann es durchaus sein, dass die Megas vom Welli stammen. Die Durchseuchung bei Wellis ist sehr hoch.

    Ich würde aber trotzdem nur behandeln, wenn es zu Krankheitsanzeichen kommt - oder alternativ alle über die 6 Wochen (sonst hast du wahrscheinlich den Ping-Pong-Effekt).

    Wichtig fand ich zu wissen, dass meine Wellis Träger sind / waren (die letzten Untersuchungen und auch eine Obduktion waren negativ), um ggf. schnell handeln zu können.

    Viele Grüße von Polluxs Federbällchen und natürlich von mir

  • Nein, das Amphotericin-B ist ein Pulver und wird mit abgekochtem, erkaltetem Wasser in einem "ausgekochten", verschließbaren Glas zubereitet.

    Gruß aus Düsseldorf :winke: - Petra

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