Ernie und Chantal müssen zum TA

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  • Es geht ihm absolut unverändert. Ernie bekommt inzwischen seit dem 24.03. 2x täglich 0,1 ml V-Fend und inhaliert 2x täglich, aber er hat nach wie vor Atemnot, atmet bei geöffnetem Schnabel und knackt immer wieder relativ laut. Aus Gießen gibt es immer noch keine Info.


    Mittlerweile drehen sich meine Gedanken immer häufiger darum, ob ich ihn erlösen lassen muss. Auch wenn er zumindest minimal frisst und nach dem inhalieren auch mal für wenige Sekunden schreddert, aber dauerhaft unter Atemnot zu leiden?! Es ist wirklich sehr, sehr schwierig für mich, hier die richtige Entscheidung zu treffen. :weinen::weinen::weinen::weinen:

  • Oh je, das tut mir sehr Leid ;( :sorry: . Hoffentlich kommt doch bald der Durchbruch :daumen: .

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Coco & Justus, Emma & Luke, Luzie & Dienstag, Lili, Luna und Luise
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 :herz:


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    Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. - Mahatma Gandhi († 30.01.1948)

  • Das tut mir sehr leid für ihn/euch :weinen:


    Wann gehst du denn nochmal zum TA?


    Mit granulomen auf den Röntgenbildern waren bestimmt pilzgranulome gemeint oder? Vllt sind die ja einfach hartnäckig :(


    Hast du mal geschaut bzgl Sauerstoffzufuhr?

    Liebe Grüße von den Zerstör-Tieren :schleuder:Molly und Korny und der Federlosen :putzen::D

  • Wir sind alle 8-10 Tage beim TA, weil das V-Fend gar nicht länger reicht. Die TA hat beim letzten Termin bereits angedeutet, dass es bisher keinerlei Fortschritte gibt und er ja schon alt ist mit seinen 20 Jahren.


    Bzgl. Sauerstoff bin ich noch nicht weitergekommen.


    Pilzgranulome sind deutlich sichtbar an mehreren Stellen vorhanden und dazu die beiden kugelförmigen Zubildungen im Oberkörper.

    Einmal editiert, zuletzt von Dunja () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Dunja mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hmm, würdest du denn nach Waldbreitbach kommen? Dann könntest du fragen, ob man die Granulome eventuell auch endoskopisch entfernen kann. Dr. Müller kann das auch bei den Kleinen. Klar, das wäre schon eine weite Fahrt, aber es wäre vielleicht einen Versuch wert bevor du ihn einschläferst. Und wenn der dann während der Untersuchung geht, dann hast du es wenigstens versucht :seufz: .

    Liebe Grüße :winke:
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  • Lt Google-Maps sind das etwa 230km bis nach Waldbreitbach.


    Lt meiner TA würde Ernie aktuell eine Narkose gar nicht überstehen, weil es ihm dafür zu schlecht geht - es stand während eines Termins bereits die Überlegung im Raum, ihn nach Gießen zu bringen, weil dort auch Endoskopien an Nymphensittichen gemacht werden.

  • Hat sich sein Zustand gebessert? :daumen:

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  • Leider nein, sein Zustand ist absolut unverändert.


    Meine TA hat herausgefunden, dass Dr. Bürkle am WE in unserer Nähe ist und hat mit dem Besitzer des Papageienhofs, wo Dr. Bürkle hinkommt, bereits besprochen, dass ich Ernie für eine Endoskopie anmelden kann (da sich Gießen nicht äußert).


    Sie hat die Entscheidung komplett in meine Hände gegeben, da sie aufgrund Ernie's schlechtem Zustand absolut keinen Rat geben kann. Die Wahrscheinlichkeit, daß er es nicht überlebt, ist sehr sehr hoch.


    Mein Mann und ich haben seit Montagabend intensiv darüber gesprochen, nachgedacht und auch hin- und her gerechnet, aber wir können diese einmalige Chance nicht nutzen. :(

  • :weinen: kann man da nicht mit dem Doc eventuell reden bzgl. Ratenzahlung oder so?


    Es tut mir so leid mit dem kleinen Ernie :weinen:

    Liebe Grüße von den Zerstör-Tieren :schleuder:Molly und Korny und der Federlosen :putzen::D

  • Ach Mensch ;( . Mir tut es auch total leid.

    Liebe Grüße :winke:
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  • :weinen: mir auch :troest::knuddel:

    Pippa+Elvis, Amy+Rodney, Homer, Sarri
    und ihre zwei Federlosen :baeh:
    Für immer im Herzen Hannibal, Charly, Speedy, Engelchen Bammel, Drachentöter Moritz, Zuckerschnute Lady Gaga und Zaubermaus Schnuffel :herz::herz::herz::herz::herz::herz::herz:

  • Oh nein, mir tut es auch sehr leid :weinen:.


    Könnte da noch was anderes dahinter stecken, weil die Behandlung so gar nicht anschlagen will?

    Liebe Grüße
    Christiane :blumen: mit den 3 Schnuckis: Nicki, Spike und Joe :verliebt:


    für immer im Herzen meine 5 Mädels :herz: Sunny 30.12.2002 :herz: Shila 01.05.2013 :herz: Coco 30.04.2014 :herz: Rocco 22.09.2019 :herz: Sunny 22.02.2021 :herz:

  • Ich habe im Moment schlaflose Nächste und weiß einfach nicht, was ich machen soll. Gestern habe ich noch ein unglaublich tolles, liebes und großzügiges Angebot erhalten - vielen lieben Dank nochmal dafür!!! :knuddel:


    Die TA kann und will mir keine Ratschlag geben, weil keiner beurteilen bzw. einschätzen kann, was das Richtige für Ernie ist. Sie überlässt die Entscheidung vollständig mir. Entweder die Endoskopie machen, oder ihn weiter behandeln wie bisher. Ich werde nachher in der Praxis von Dr. Bürkle (darf ich den Namen nennen?) und auch auf dem Papageienhof anrufen und fragen, fragen, fragen. Wahrscheinlich können sie mir die meisten Fragen sowieso nicht beantworten, da sie Ernie und seine Krankheitsgeschichte ja gar nicht kennen.


    Das letzte Röntgenbild spricht schon deutlich für Granulome, weil die Verschattungen quasi nicht mehr vorhanden sind, aber weiße Ablagerungen an den 'Rändern' der Luftsäcke zu sehen sind.


    Ich habe inzwischen den Venta LW 15 angeschafft und halte damit die Luftfeuchte konstant auf 50 - 55%. Tagsüber ist das Fenster komplett geöffnet - nur bei dem Sturm bin ich wieder auf stündliches lüften umgestiegen, weil ich Zugluft vermeiden wollte. Die Raumtemperatur beträgt 17 Grad.


    Den Futterhändler habe ich gewechselt, weil ich bei dem vorherigen Lieferanten das Gefühl hatte, dass das Futter bei den letzten Lieferungen etwas muffig gerochen hat. Bei dem neuen Lieferanten riecht es frisch und sieht auch frischer aus. Möhre bekommen sie, wegen dem Provitamin A, mittlerweile 3x wöchentlich statt nur 1x wöchentlich(ansonsten natürlich täglich wechselndes Gemüse). Korvimin gibt es vorsichtshalber 2x die Woche über das Futter. Die Einstreu (Buchenholzgranulat) ist komplett entsorgt, stattdessen habe ich Küchenpapier als Unterlage im Käfig, das ich mindestens 1x täglich wechsele. Sitzäste/Spielzeuge sind ausgetauscht und grundgereinigt bzw. entsorgt worden.


    Ernie bekommt seit dem 24.03. 2x täglich 0,1 ml V-Fend und inhaliert 2x täglich für je 15 Minuten mit einer Lösung aus NaCl/F10. Ich halte ihm mehrmals täglich das Futter und Wasser direkt unter den Schnabel, um zu kontrollieren, dass er wirklich frisst und trinkt.


    Es geht ihm ja schon etwas besser - anfangs hat er auf seiner Brust auf einem schmalen Sitzbrettchen gelegen und die Flügel seitlich zum halten herunterhängen lassen. Mittlerweile ruft er sogar gelegentlich mal und kann wieder normal auf einem Ast sitzen. Trotzdem atmet er mit geöffnetem Schnabel, hat laute Atemgeräusche, knackt beim atmen und immer mal wieder niest bzw. würgt er trocken.


    Seine Partnerin Lotte ist ja kaum noch flugfähig und ohne Ernie aufgeschmissen. Egal wie schlecht es Ernie geht, wenn seine Lotte ruft oder irgendetwas mit ihr ist, ist er sofort zur Stelle und steht ihr bei. Wenn er auch nur eine Sekunde länger als die 15 Minuten inhaliert, schreit sie wie verrückt und wird total unruhig.


    Natürlich haben ich riesige Angst vor dem Eingriff. Er ist 20 Jahre alt und schwach und seine Lotte kann nicht ohne ihn. Zudem für diesen Termin die Anfahrt etwas über eine Stunde beträgt, also nochmal zusätzlich Stress ist. (Lotte würde ich ebenfalls mitnehmen, anders geht es nicht). Ich bin im Moment völlig überfordert mit der Entscheidungsfindung Endoskopie ja oder nein.


    Entschuldigung, wenn das alles etwas wirr geschrieben ist.


    UPDATE:


    Ich habe die Praxis von Dr. Bürkle gerade erreicht. Die Entfernung von Granulomen machen sie auf Hausbesuchen sehr ungerne, weil das sehr viel intensive Vorbereitung benötigt (Verabreichung von Schmerzmittel vor dem Eingriff, Pilzmedikament vor dem Eingriff, Sedierung). Eine einfache Endoskopie ist machbar, aber mit Entfernung von Granulom ist schwierig, da auf dem Papageienhof natürlich keine steriler OP-Raum vorhanden ist. Sollte ich mich dafür entscheiden, muss ich in der Praxis nochmal Bescheid geben, damit sie dort die entsprechenden Medikamente einpacken können. ABER, je nach Schwere des Befalls sind uU mehrere Endoskopien notwendig, da bei einer Endoskopie immer nur ein Granulom entfernt und Pilzmittel örtlich auf die Stelle gegeben werden kann.


    Das macht mir die Entscheidung grad nicht einfacher. :weinen:

    Einmal editiert, zuletzt von Dunja () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Dunja mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Deine süßen Mäuse können sich wirklich sehr glücklich mit dir schätzen :nlove2:

    Du gibst alles für sie und das finde ich einfach super :daumen:



    Haben denn die Ärzte sich geäußert ob mit der aktuellen Medikation die Granulome bekämpft werden können oder ist das einfach zu ,,viel,, ?


    Du sagst ja, dass es ihm schon etwas besser geht. Die Entscheidung wie es weiter geht ist natürlich trotzdem schwierig :(

    Wenn du denkst, dass sein Zustand in absehbarer Zeit sich mehr stabilisiert würde ich mit der Endoskopie etwas abwarten. Aber wie ich wirklich handeln würde wenn mein Vogel betroffen ist kann ich nicht genau sagen :(

    Wie viel wiegt er denn zurzeit?

    Liebe Grüße von den Zerstör-Tieren :schleuder:Molly und Korny und der Federlosen :putzen::D

  • Hallo, eine schwere Entscheidung. Wenn die Graunolome raus müssen, weil er sonst leidet oder gar erstickt, würde ich die OP wohl machen lassen, wenn sie auch gefährlich ist. Aber Atemnot ist wirklich schlimm, die soll kein Tier länger erleiden müssen.

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
    :herz: Elmo - 08.09.2010 :herz: Wendy - 08.01.2017 :herz: Bino - 09.04.2017 :herz:

  • Ich finde das auch schwierig, aber die Entscheidung kannst du eben auch nur selber treffen :knuddel: . Es klingt irgendwie so als würdest du das von deiner TÄin erwarten, aber sie wird da auch einfach gar keine Erfahrung mit haben. Endoskopien machen ja nur sehr wenige TÄe bei so kleinen Nymphies.


    Die Fahrt würde mich nicht abhalten. 1 Stunde ist an doch kein Problem, ich muss immer länger fahren. Die Granulome werden sich von alleine wohl nicht auflösen, also denke ich, die einzige Chance wird die Endoskopie sein. Ob du nun aber lieber noch auf den nächsten Besuch von Dr. Bürkle wartest und solange weiter behandelst oder es jetzt machen lässt, kannst du nur selber entscheiden. Aber wenn er noch immer Atemnot hat, ist die Frage, ob die durch die Medis allein überhaupt verschwindet. Wenn das dann mehrmals gemacht werden müsste, wäre aber jedes Granulom weniger sicherlich schon eine Verbesserung für ihn. Die werden die Atmung wohl am meisten stören, denke ich. Aber es bleibt eine schwere Entscheidung :knuddel: . Frage dich, womit du besser leben könntest. Wenn er bei dem Endoskopieversuch sterben würde oder ohne Endoskopie zu Hause. Denn beides könnte ja passieren :( .

    Liebe Grüße :winke:
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  • Alea iacta est - Die Würfel sind gefallen


    Ich habe mit dem Papageienhof gesprochen und soll mich morgen um 19 Uhr nochmal melden, dann bekomme ich eine genaue Uhrzeit für den Termin am Sonntag.


    Jetzt rufe ich gleich in der Praxis Dr. Bürkle an, dass die alles Notwendige einpacken. Zusätzlich muss ich noch fragen, ob Ernie morgens trotzdem noch inhalieren und das V-Fend bekommen soll, oder nicht -also am OP-Morgen natürlich.


    Ich habe Angst :weinen:

  • :daumen: für Ernie .... lass dich mal feste :knuddel:

    Gruß aus Düsseldorf :winke: - Petra

  • Hier sind auch alle :daumen: gedrückt :knuddel: .

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