Meinungen zur Einzelhaltung in anderen Ländern

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  • Hi zusammen,

    Ich bin noch nicht lange hier, also entschuldigt bitte wenn das schon mal diskutiert wurde.

    Mir ist aufgefallen, wie unterschiedlich die Tips zur Haltung ausfallen. Google ich die Frage ob ich einen Nymphensittich allein halten kann auf deutsch ist die Antwort ganz klar NEIN! gebe ich die Frage dagegen auf englisch ein komme ich als erstes zu einem forum, wo alle schreiben "klar, warum nicht? Meinem geht's super.." Usw


    In einem Kommentar, den ich auf reddit gepostet habe zu einem Beitrag, bei dem jemand beschrieb, dass sein Vogel schreit sobald er den Raum verlässt, schrieb ich, dass wahrscheinlich der allein gehaltene Vogel Angst hat, seinen "Ersatzpartner" zu verlieren und völlig allein zu sein. (Englisch sprachig)


    Und WOW waren die Leute böse auf mich.

    Ich solle aufhören Misinformationen zu verbreiten und so weiter.


    Was sagt ihr dazu, dass es soo anders gesehen wird? Weiß jmd woher diese krassen Unterschiede kommen?


    Habe sogar einmal auf einer englischen Seite gelesen, am besten stutzt man die Flügel zum zähmen.. Ziemlich schockierend.

  • Hallo und herzlich willkommen hier :blumen: .


    Na ja, man braucht eigentlich nur in die Natur zu sehen und schauen, wie die Vögel dort leben. Dann weiß man was sie in Gefangenschaft auch benötigen.


    Wir Menschen halten Tiere zu unserem Vergnügen und so wünschen sich eben viele, dass sie nicht nur ein Tier beobachten können, sondern vor allem auch, dass es zahm ist.


    In Amerika sind die meisten Vögel gestutzt, weil es zu gefährlich ist, wenn sie fliegen. Man kommt dort von der Haustür oft direkt ins Wohnzimmer und die Küchen sind auch meist offen. Da ist die Unfallgefahr natürlich riesig und auch die des Entfliegens.


    Damit sie zahm sind, gibt es dort fast nur Handaufzuchten. Da ist eben auch die Frage, was der Markt abnimmt.


    Und wenn mehrere Vögel gehalten werden, sitzen sie häufig einzeln.


    Außerdem ist man dort ein Tierquäler, wenn man Körner füttert ;) .


    Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich denke, hier probieren es einfach mehre Leute anders aus und man sieht, dass die Vögel das mögen. Wäre es hier nicht durch die Möglichkeiten des Internets und das Engagement von Privatleuten zu einem anderen Denken gekommen, wäre wir vielleicht auch noch bei Einzelhaltung :nixw: . Es ist ja nicht so als hätte es das hier in D nicht gegeben und es gibt es ja auch immer noch viel zu häufig.


    Und Fragen, ob Windeln nicht eine tolle Sache wären, damit die Vögel nicht die Wohnung voll kacken, hatten wir hier auch schon. So ist es nicht.

    Liebe Grüße :winke:
    Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Coco & Justus, Emma & Luke, Luzie & Dienstag, Lili, Luna und Luise
    Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 * Sunshine - 23.09.2018 * Chilli - 18.11.2019 :herz:


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  • Einzelhaltung ist abzulehnen... Ich vermute die Amerikaner sind lockerer, dadurch wird es aber nicht besser und auch in Deutschland ist diese einsicht erst vor einigen Jahren gereift kann mich an Bücher erinnern wo man für einzeltiere mindestens 3,4 std am Tag benötigt... Versteh gar nicht worum auch heute die einzelhaltung immer noch sehr weit verbreitet ist auch in Deutschland... Ist tot langweilig diese tierhaltung und für die Tiere nicht gut


    Hallo Schnipsel wuael


    War das ein spezielles vogelforum? Ist ja grauenhaft.. Die Leute fühlen sich schnell angegriffen da die heraushören ihr vogel brauchte noch was anderes ubd sie reichen nicht.. Versteh das auch nicht


    Hallo Susi


    Woher weißt das alles-wärst du in amerika schon? Glückwunsch


    Korner Futter ist da ein no go??


    Ja die sind ansera drauf ich glaube diese bekloppten fluggeschirre kommen auch von dort

    2 Mal editiert, zuletzt von HolgerB () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von HolgerB mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • In den USA ist die Tierhaltung Jahrzehnte hinter uns. Und der Fokus ist viel mehr auf die Interessen des Menschen gerichtet als auf das Wohlbefinden des Tiers. Das ist nicht nur bei Vögeln so. Ich spare mir mittlerweile jegliche Diskussion, das ist nur verschwendete Energie.

  • Holger, in USA werden überwiegend Pellets gefüttet. Körnerfütterung ist dort eher unüblich und untypisch.


    Es gibt ja auch hier Befürworter beider Fütterungsarten. Vielleicht haben sich dort eben einfach andere Strömungen durchgesetzt.

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Lotte (*2016), Pearl (2012) und Jack (2012) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: und Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz:

  • Na ja, hinter uns, weiß ich nicht. Hier gibt es ja auch immer mehr Tendenzen zu handaufgezogenen Vögeln. Ich denke eher, wir sind mit der "Entwicklung hinterher", also rein zeitlich gesehen. Als es mit den Foren los ging, gab es hier niemanden der Pellets gefüttert hätte oder gut fand. Inzwischen gehören Pellets in der Vogelhaltung dazu und sie sind nur deshalb inzwischen so gut, weil die Amis (und andere Länder) das eben schon lange so machen und die Rezepte verbessern und forschen.


    Das gleiche gilt für Handaufzuchtbrei. Der kommt auch aus den USA und wurde dort entwickelt, weil dort eben quasi alle Papageien so aufgezogen werden und damit genug Geld für die Forschung an sowas da ist. und jetzt verdienen sie sich auch hier ne goldene Nase damit ;) . Es stirbt ja auch kaum noch ein handaufgezogener Vogel. Nicht so gesund, na ja, egal ... (Achtung, Ironie!).


    Und die Tendenzen gehen doch auch hier eindeutig in die Richtung, die in den USA schon bestehen. Noch gibt es genug Menschen, die das auch anders sehen, aber eben auch genug andere. Früher gab es einfach genug nicht informierte Halter. Die wussten es einfach nicht besser. Heute finden viele Leute die Youtube Videos aus den USA ganz toll und wollen genau solche Vögel, ohne zu sehen und zu fragen, wie das überhaupt sein kann. Selbst, wenn man es erklärt verstehen viele nicht, warum das schlecht sein soll. Ist doch so niedlich (Achtung, Ironie!).


    Und dieses "ist doch so niedlich" gibt es ja auch hier. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute ihren Vögeln ungesundes Zeug füttern, obwohl sie ganz genau wissen, dass das schlecht für sie ist. Das fängt beim Brötchen an und hört bei Kräckern sich nicht auf.


    Was wir hier auch feststellen, ist eine steigende Tendenz zu Verhaltensstörungen. Das liegt zum einen sicherlich an der steigenden Anzahl handaufgezogener Tiere, aber auch am Umgang mit dem Tier und an der fehlenden Normalität Tiere zu halten. Wie viele Kinder dürfen heute noch mit Tieren aufwachsen?


    Also, ich glaube, entweder können die immensen Anstrengungen der letzten Jahre fortgesetzt werden oder das endet hier genauso in ein oder zwei Jahrzehnten. Es haben ja schon viele aufgegeben, weil es auch immer schwieriger wird Plattformen zu betreiben. Wenn die Urheberrechtsreform erst durch ist, werden wieder zahlreiche Seiten aufgeben. Und dann tauscht man sich nur noch über die großen Plattformen aus. Angebote, die man bezahlen muss, nimmt keiner freiwillig in Anspruch. Da bräuchten wir schon ein Gesetz. Ohne das werden wir hier früher oder später genauso enden. So gesehen denke ich, wir sind eher "hinterher" nicht die Amis. Die zeigen uns was auch hierher kommt.


    Off Topic:

    Wenn ich so an meine Zeit im und nach dem Studium denke, dann haben wir es genau jetzt ungefähr so, wie es in den USA damals schon war. Die Mode war anders, aber Malls gab es hier noch nicht, die langen Öffnungszeiten, Autokinos, Dogibags im Restaurant und takeaway an jeder Ecke. Haufenweise Gutscheine und Coupons, Rabattkarten, Ketten von Cafes, Bistros usw. bei Starbuck war ich Anfang der 90er zum ersten mal. Aber auch, so viele Bettler und Menschen am Rande des Existenzminimums, Polizisten, die keiner Ernst nahm. Und wenn wir diese Entwicklung in der Tierhaltung nicht wollen, dann braucht es mehr als das Engagement von ein paar wenigen Leuten.

    Liebe Grüße :winke:
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  • Holger, in USA werden überwiegend Pellets gefüttet. Körnerfütterung ist dort eher unüblich und untypisch.

    Nicht unbedingt. Es gibt in den USA schon auch bekannte Gesichter wie Toni Silva oder Dr. Jason Crean, die sich für Körnerfütterung mit entsprechender Frischkost aussprechen. Ich habe schon Webinare mit beiden mit gemacht und da ging es auch darum. Toni Silvia ist einer der bekanntesten Papageien- und Sittichzüchter der Welt, das Webinar mit Jason hatte das Thema "Rohkost und vollwertige Ernährung" und dort wurden keine Pellets empfohlen. Sicherlich war die Pellettfütterung in der USA deutlich ehr bekannt, als hier bei uns, aber es gibt dort auch noch genügend Körnerfütterer. Ich habe auch mehrere Bücher aus den USA, wo Körnerfütterung empfohlen wird und auch in einer Veröffentlichung der American Cockatiel Society, die mir vorliegt, wird die Körnerfütterung vor der mit Pellets genannt.

    In den USA ist die Tierhaltung Jahrzehnte hinter uns. Und der Fokus ist viel mehr auf die Interessen des Menschen gerichtet als auf das Wohlbefinden des Tiers.

    Auch wenn die typische Heimtierhaltung in den USA bei Vögeln bei weitem nicht so gut ist wie bei uns in Bezug auf Einzelhaltung und stutzen (was natürlich ein absolutes No go, gibt es aber leider genauso oft in anderen europäischen Ländern wie den Niederlanden z. b.), so kann man nicht insgesamt sagen, daß die USA hinter her hinken, denn auf anderen Gebieten wie der Veterinärmedizin oder auch der Verhaltensbiologie sind sie uns in einigem deutlich voraus. Forschung wird dort deutlich mehr betrieben, als bei uns.


    Über Enrichment was in Deutschland leider noch sehr oft vernachlässigt wird und kaum wirklich Erwähnung findet, findet man in den USA viel, viel mehr und die Halter betrieben das da auch mehr als der durchschnittliche deutsche Halter. Ich habe letztes Jahr z.b. ein Webinar mit der Amerikanerin Robin Shewokis mitgemacht, wo es um Enrichment speziell für gehandicapte Vögel ging. Oder Webinare mit Jen Cunha über aktive Kommunikation mit Vögel. Clickertraining wurde damals in den 60er Jahren von der Amerikanerin Karen Pryor entwickelt noch lange bevor es nach Deutschland schwappte.


    Man kann auch einige wirklich gute Sachen aus den USA übernehmen für unsere Vögel.

    Sabine mit Willow&Penny :herz: Murphy&Bailey :herz: Mad Max&Lucky :herz: Jazzy&Igor :herz: Lukas&Lexi :herz:
    Rotbauchsittiche Chili&Tequila:herz: Spicy&Jalapeño:herz:
    Miritiba Blausteißsittiche Mango & Skittles :herz:
    und dem Bodenpersonal: Abby & Mila :verliebt:

  • Forschung und Entwicklung ist für mich allerdings etwas anderes als die Haltung in Privathand. Das Durchschnitts-Heimtier hat wenig davon, wenn einzelne Vorreiter wirklich bahnbrechende Arbeit leisten. Und so etwas wie gesetzliche Mindestanforderungen gehen in den USA meist nicht über „Futter & Wasser“ hinaus, und selbst das gilt nur für wenige Tierarten.


    Man sieht in den meisten Ländern eine Entwicklung, was die Haltungsstandards angeht. Und da ordne ich Deutschland als deutlich progressiver ein als die USA, auch wenn ich mir wünschen würde, wir hätten Gesetze wie etwa in der Schweiz.


    Dass wir auch viel lernen können aus den USA ist natürlich unbestritten!

  • Ach ja ab Pellets hab ich nicht gedacht die gibt es ja... Kann Susi größtenteils zustimmen... Schade ist das einzelhaltung und handaufzucht kombinierz werd3b... Vogel die Wurst und Käse fressen kenn ich auch selbst meine Frau schüttelt bei sowas den kopf

  • Pauschal kann man das nicht beurteilen denke ich. WIr lernen aus erfahrung. Wir sehen, wie sich ein Tier, in unserem Fall ein Vogel, alleine in Gefangenschaft verhält, und wie sich sein Verhalten ändert, wenn er nicht mehr alleine in Gefangenschaft ist, eine größere Voliere hat etc.

    Ich denke eher, wir sind mit der "Entwicklung hinterher"

    Sicher in vielem. Aber Entwicklulng halte ich nur für sinnvoll, wenn sie das Wohl aller Lebewesen berücksichtigt. Nur um das Interesse des Menschen zu befriedigen (Zahmer Pflegeleichter Vogel), halte ich das nciht für gut.

    Über Enrichment was in Deutschland leider noch sehr oft vernachlässigt wird und kaum wirklich Erwähnung findet, findet man in den USA viel, viel mehr und die Halter betrieben das da auch mehr als der durchschnittliche deutsche Halter.

    Auch das Enrichment kann meiner Meinung nach nur als Ergänzung zu generell "artgerechter" Haltung dienen, nicht diese ersetzen. Wenn man weiß, dass ein Lebewesen zum Wohlfühlen Artgenossen benötigt, kann kein Enrichment das ersetzen. Grundlage muss immer das Grundbedürfnis sein. Ein Lebewesen, dass sich in Freiheit nur im Schwarm aufhält, sollte auch in Gefangenschaft mindestens ein bis zwei Artgenossen um sich haben dürfen. Egal in welchem Land. Es muss Grundsatz jeglicher Haustierhaltung sein, dass ich sehe was ein Tier an Artgenossen benötigt, bzw. wie ein Tier mit dem Menschen kommunizieren und was es mit ihm unternehmen kann.


    Ich füttere meinen gesunden Nymphies Pellets etc. zu, um sie daran zu gewöhnen, damilt sie im Krankheitsfall, wenn sie körner nicht mehr verdauen können, etwas anderes kennen und annehmen. Das habe ich aus meiner Geschichte mit Kira gelernt. So lernen wir alle immer weiter. Wir machen Fehler, die manchmal, wenn sie schlimm enden, wirklich heftig sind, aber wir lernen in der Regel daraus.Und das ist das allerwichtigste. Ich habe bestimmte Mindestanforderungen, die auf das Tier ausgerichtet sind. Wenn ich die nicht erfülle, oder einmal nicht mehr erfüllen kann, ist die Tierhaltung für mich nicht (mehr) möglich. Das sollte doch ein Grundsatz für die Tierhaltung sein, meiner Meinung nach.

    Viele Grüße von Lucy (* 2007), Rokko (* 2011), Herr Schnatterschnabel (* 2017) und Cora (*2018) ...

    und von mir :winke: (* ... :D)


    :tschuessi:und für immer <3 : Takki (+2007) :engel:, Rico (+24.07.2011) :engel:, Rocky (+18.05.2017) :engel: und meine Kiramaus (+15.02.2019) :fly::fly::herz:

  • Und so etwas wie gesetzliche Mindestanforderungen gehen in den USA meist nicht über „Futter & Wasser“ hinaus, und selbst das gilt nur für wenige Tierarten.


    Man sieht in den meisten Ländern eine Entwicklung, was die Haltungsstandards angeht. Und da ordne ich Deutschland als deutlich progressiver ein als die USA, auch wenn ich mir wünschen würde, wir hätten Gesetze wie etwa in der Schweiz.

    Gesetzliche Mindestanforderungen für Nymphensittiche gibt es aber auch hier in Deutschland (noch) nicht. Eine Haltung einzeln und im Minikäfig, wie der arme Fratz, den Du übernommen hast ist leider auch in Deutschland legitim. Und die Käfiggröße ist in der Schweiz nun auch nicht wirklich überragend. Die Mindestanforderung für 2 - 4 Nymphensittiche ist dort 0,5 m²: 2m² ist dort auch nur Empfehlung. https://www.bundespublikatione…41EE782C3FEB02248E2BF.pdf


    Auch das Enrichment kann meiner Meinung nach nur als Ergänzung zu generell "artgerechter" Haltung dienen, nicht diese ersetzen. Wenn man weiß, dass ein Lebewesen zum Wohlfühlen Artgenossen benötigt, kann kein Enrichment das ersetzen. Grundlage muss immer das Grundbedürfnis sein. Ein Lebewesen, dass sich in Freiheit nur im Schwarm aufhält, sollte auch in Gefangenschaft mindestens ein bis zwei Artgenossen um sich haben dürfen. Egal in welchem Land. Es muss Grundsatz jeglicher Haustierhaltung sein, dass ich sehe was ein Tier an Artgenossen benötigt, bzw. wie ein Tier mit dem Menschen kommunizieren und was es mit ihm unternehmen kann.

    Natürlich kann Enrichment keinen Artgenossen ersetzen. Das steht für mich ganz ausser Frage. Ich würde auch für Nymphensittiche nicht nur Paarhaltung sondern Schwarmhaltung propagieren. Trotzdem ist es ein generelles Bedürfnis der Tiere, welches hier zu Lande leider noch viel zu wenig Beachtung findet und wo wir eine Menge von den Amis lernen können.

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    und dem Bodenpersonal: Abby & Mila :verliebt:

    Einmal editiert, zuletzt von SabineAC69 ()

  • Mit Entwicklung hinterher war von Susi ja ironisch gemeint


    Bei ebay kleinanzeigen gibt es leider unzählige einzelvogel die Welt zu ändern wer schafft das schon

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