Nymphie gerettet

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  • Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und weiß nicht, ob mein Beitrag hier korrekt ist. Falls nicht, bitte ich um Entschuldigung.


    Ich habe heute Mittag einen Nymphi aus schlechter Haltung (Einzelhaltung bei einer Privatpersn) "gerettet".

    Diesen habe ich, wie bereits erwähnt, erst seit heute, er schreit aber ununterbrochen. Aktuell steht er auf meinem Balkon, zum Glück passen die Temperaturen..

    Ich weiß, dass der Käfig größer sein müsste und auch, dass ich noch einen 2. Nymphi dazuholen sollte.

    Denkt ihr, dann hört auch das Schreien auf?? Ist das evtl. schon eine Verhaltensstörung, die nicht mehr weggeht?

    Er ist angeblich männlich und 1 Jahr alt und war nie bei einem Arzt. Fressen tut er.

    Ich denke, lange machen meine Nachbarn das nicht mit.. will (ihn) aber auch nicht aufgeben. Danke, Danke, Danke!!

    Liebe Grüße
    Ayleen

  • Hallo Ayleen und :herz:lich :welcome: hier bei uns.

    Off Topic:

    Habe das mal hierher verschoben. Da können wir besser darauf eingehen.

    Schön das Du den Nymphie gerettet hast. :blumen:

    Wenn er auf dem Balkon steht, könnten ihn Wildvögel animieren oder auch verängstigen. Kannst ihn nicht mit rein nehmen?

    Wie wurde er denn bisher gehalten?

    Kennst Du schon unseren Wegweiser ? Da findest Du viele Tipps, auch hinsichtlich Käfig/Voliere.

    Liebe Grüße von Oliver & Sabine mit den Haubenschlumpf-Ganoven :fly: Grisu & :fly: Leni und :fly: Anton ... und Hugo (März 1996-30.07.2007), Coco (2006-15.11.2012), Samson (?-10.03.2014) Luna (März 2007-14.01.2016), Karlsson (?-01.03.2016) Pünktchen (?-03.07.2016) und Lenchen (?-09.10.2020) auf ewig in unseren :herz::herz:

  • Hallo

    war der vögel denn an seinen Halter gewöhnt? Ist er zahm? Ich vermute dass das schreien von der Umstellung her kommen könnte... Man nuss halt ein paar Tage warten bia er sich besser eingelebt hat, erst dann kann man das schreien besser beurteilen... Ich würde ihn auch mit rein nehmen und nicht draußen lassen

    Wenn du einen 2. Vogel holen willst musst du erst deine wohnsituation beurteilen ob die Nachbarn das mitmachen usw

  • Danke für die schnellen Rückmeldungen!

    Er war nicht zahm und hatte das gleiche "Schreien" drauf wie jetzt, welches mich quasi schon begrüßte, noch bevor ich ihn sah.

    Sein Halter sagte mir, er war überfordert und hatte für ihn keine Zeit.
    Gehalten wurde er in einer Art Gästezimmer, es lag nur Zeutingspapier im Käfig, die Käfigabmessungen sind unter 100cm, der Käfig ist vielleicht mal gerade einen Meter hoch.. Das Zeitungspapier wurde natürlich von mir direkt mit Vogelsand ersetzt.
    Ich kann ihn auch reinholen klar. Geschlafen wird dann aber mit Ohrstöpsel, das ist tatsächlich so intentsiv, dass meine Ohren schon fiepsen..

    2 meiner Nachbarn sagten bereits, dass das kein Problem ist, dass er so laut ist, habe mich nämlich schon entschuldigt..


    Also sollte ich sein Alleinverhalen noch eine Woche beobachten?

    Und dann? Tierarzt oder direkt eine größere Voliere oder lieber vorher einen 2. Nymphie dazu?

    Vielen Dank nochmal für eure Tipps & dass ich nicht verurteilt werde!

    Ich möchte ja, dass es ihm besser geht als vorher..

    Liebe Grüße
    Ayleen

  • Also ich würde ihn auf jeden Fall in der Wohnung halten, wenn er das so gewohnt ist. :yes:

    Draußen bräuchte man schon eine entsprechende, auch gegen Mäuse, Ratten, Greifvögel etc. geschützte Voliere.

    Guck doch mal, ob er jetzt abends nicht ruhiger wird.

    Was den Tierarzt betrifft, so würde ich ihn schon mal durchchecken lassen. Aber bitte nur von einem vogelkundigen Tierarzt. Wenn Du verrätst wo Du herkommst, können wir Dir vielleicht einen nennen.

    Ich würde Dir auch empfehlen, ihm heute Nacht ein Nachtlicht aufzustellen.

    Liebe Grüße von Oliver & Sabine mit den Haubenschlumpf-Ganoven :fly: Grisu & :fly: Leni und :fly: Anton ... und Hugo (März 1996-30.07.2007), Coco (2006-15.11.2012), Samson (?-10.03.2014) Luna (März 2007-14.01.2016), Karlsson (?-01.03.2016) Pünktchen (?-03.07.2016) und Lenchen (?-09.10.2020) auf ewig in unseren :herz::herz:

  • Ich habe ihn reingeholt, beim Reintragen gab's kein "Geschrei", ich vermute, er ist ziemlich erschöpft, weil er nun schon 10 Minuten still ist und mich nur beobachtet.. Das ist der Rekord des Tages übrigens .. Er aß auch schon Hirse aus meinen Fingern, vorausgesetzt ich gebe es ihm durch das Gitter. Öffne ich das Gatter, dreht er durch.

    Ein kleines Licht hab ich bereits an gemacht. :)

    Ich komme aus 28197 Bremen, danke vorab!

    Liebe Grüße
    Ayleen

  • Na das klingt doch schon mal gut. :knuddel:

    Wg. dem Tierarzt gucken wir morgen mal. :yes:

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  • Hallo

    ich hoffe der vögel ist abends ruhig kann mir das schwer vorstellen das er nachts noch krach macht

    Vielleicht kannst du am Tage leise Radio im Zimmer des Vogels laufen lassen vielleicht dämpft das seinen Schrei trieb... Vielleicht auch was zur Beschäftigung in den Käfig... Ein Lederband mit Stücken vom eierkarton aufgehangt zum Spielen und auseinander reisen vielleicht oder ein ast vom Apfelbaum das er die rinde benagen kann

    Lg Holger


    Wichtig ist meiner Auffassung nach heraus zu finden woran das schreien liegt... Lass dich nicht von Aussagen fehk leiten die sagen es lege am fehlenden Partner da es einzelhaltung sei... Natürlich braucht der vögel fruher oder später einen Artgenossen aber der Grund des schreiens kann vielfältig sein... Nachdem der Tierarzt körperliche Ursachen ausgeschlissen hat kann es auch sein das dem Vogel langweilig ist oder er sich eingeengt fühlt also frei fliegen will... Vielleicht hat auch der Tierarzt noch Tipps... Berichte bitte wie es die Tage weiter geht

    2 Mal editiert, zuletzt von HolgerB (27. Juni 2020 um 23:05) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von HolgerB mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hallo Ayleen und herzlich willkommen im Forum :welcome:

    Sorry, aber wie Holger das formuliert klingt es so, als sei die Einzelhaltung ein nachrangiges Problem. Ist sie aber nicht. Wenn der Vogel sein ganzes Leben lang allein war ist es nicht abwegig, dass er nach Artgenossen ruft, denn von seiner Art her ist er ganz klar ein Schwarmtier. Der Schwarm bietet einem Vogel Sicherheit und Schutz. Z.B. schlafen nie alle Vögel gleichzeittig oder essen oder trinken. Es gibt immer welche, die "Wache halten" und den Schwarm warnen, wenn Gefahr droht. Ein Vogel, der sich permanent um alles alleine kümmern muss ist automatisch unter permanentem Stress.

    Daneben wird im Schwarm auch das Sozialverhalten gepfegt. Das ist ein wichtiges Thema, denn mit Menschen kann der Vogel niemals so interagieren wie mit Artgenossen. Mit einer Vergesellschaftung nur aus diesem Grund kannst du sicher noch ein paar Tage warten, bis du beim Tierarzt warst, trotzdem ist sie unabdingbar.

    Möglich wäre auch, dass der Vogel nach seinem ehemaligen Halter ruft. Auch wenn er nicht zahm ist, war er doch die einzige Bezugsperson und Möglichkeit die er hatte, sich von seiner Einsamkeit abzulenken.

    So oder so solltest du den Vogel durchsehen lassen. Der vogelkundige Tierarzt kann dir auch etwas zum Allgemeinzustand sagen und ob bzw was du zufüttern solltest, wenn er vielleicht Mangelerscheinungen hat.

    Ich würde wie folgt vorgehen:

    Einen größeren Käfig bestellen. Empfehlungen gibt es hier: Zimmervolieren

    Einen Termin beim vogelkundigen Tierarzt machen: vogelkundige Tierärzte

    Bis der neue Käfig da ist den Vogel in Ruhe an seine neue Umgeung gewöhnen lassen ohne allzu viel zu verändern. Durch den Umzug hatte er Unruhe genug.

    Den neuen Käfig so einrichten, das er Spielmöglichkeiten und Abwechslung hat, ohne überfordert zu sein, also Sitzstangen aus Zweigen und Ästen (keine gedrechselten Stangen), Korksitzbrettchen...Nach und nach kannst du ihm auch Spielzeug anbieten im Sinn von Weidenbällchen, Balsaholz und ähnlichen Materialien, die er gut Zerstöten kann. Das ist nämlich eine nymphische Lieblingsbeschäftigung :D

    Parallel solltest du dich in den Tierheimen deiner Gegend nach einer Henne für ihn umsehen. Diese sollte erwachsen sein, also kein Küken. Auch das neue Tier sollte zum vogelkundigen Tierarzt, da Tierheime oft nur normale Kleintierärzte an der Hand haben.

    Parallel solltest du deine Wohnung für den Freiflug sicher machen: Gefahrenquellen

    Wenn er seine neue Umgebung kennt und weiß, wo er Futter findet (im Käfig!), kannst du ihn zum Freiflug heraus lassen.

    Du hast viel zu tun :D Aber gut, dass du angefangen hast und dem Kleinen ein besseres Leben ermöglichen willst! :danke:

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz: und Lotte (*2016 - 17.08.2023) :herz:

    Einmal editiert, zuletzt von NeueNymphenNanny (28. Juni 2020 um 12:09)

  • Guten Tag,

    nochmals danke für eure Tipps!

    Von 22-10 Uhr war tatsächlich Ruhe, heute Vormittag schrie er noch einmal auf, was sich noch ein paar Minuten wieder legte..
    Ich habe tatsächlich leise Musik im Hintergrund laufen. Der Vogel muss sich ja auch an die Umgebung inkl. Geräusche gewöhnen.

    Wie zeitnah würdet ihr den Tierarzt besuchen? Ich möchte ihn nicht schon wieder stressen bzw. in eine Transportbox hineinzwingen, zumal das ja keine gute Lösung ist, dem Vogel zu etwas zu zwängen/drängen oder gar einzufangen..?

    Ich hätte jetzt einige Wochen gewartet, bis er sich hier an alles gewöhnt hat und versuche ihn zwischendurch mit Hirse zu locken, sodass er durch das Gitter von meiner Hand etwas annimmt.. und auch erst dann würde ich ihn in eine größere Voliere umziehen lassen.. oder?

    Und im Anschluss würde ich eine Henne dazusetzen..

    Bitte korrigiert mich, habe ich hier die falschen Ansätze.

    Liebe Grüße
    Ayleen

  • Hallo

    das dies ein nachrangig Problem ist hab ich nicht geschrieben sondern lediglich fachlich zu Recht darauf hingewiesen das es mehrere Gründe geben kann und pauschalisieren antworten selten kompetent sind... Ich glaube du hast das falsch interpretiert:winke:

    Das er nach Artgenossen ruft ist möglich aber nicht zwingend der Grund es gibt schließlich auch unzählige Einzelteile die nicht schreien


    2 Mal editiert, zuletzt von HolgerB (28. Juni 2020 um 11:07) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von HolgerB mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • schön dass du den nymphie gerettet hast:daumen:

    Mit dem Umzug in eine größere voliere würde ich nicht warten. Das dürfte für den kleinen kein Problem sein. Wenn er ängstlich ist würde ich zunächst die sitzstangen die er jetzt hat in der größeren voli übernehmen. Mit Spielzeug un neuen sachen würde ich noch warten.

    stattdessen könntest du aber schöne einstreu wie buchenholzgranulat kaufen und zusätzlich in einen napf geben. Da hat er was zu schreddern wenn er sich noch nicht auf den boden traut.

    Grünzeug wie salat oder so könntest du ihm anbieten. Grüne sachen werden meistens eher akzeptiert.

    Für den Tierarztbesuch:'wenn er dir vorerst fit und aktiv vorkommt würde ich persönlich erst in 1-2 wochen einen Termin ausmachen.

    Ich selber habe für meine beiden nymphies einen kleinen käfig (ca. 50x40x40cm) für tierarztbesuche. Ich musste leider schon sehr oft zum Tierarzt und habe sie entweder mit kolbenhirse in den kleinen käfig gelockt oder das gitterteil über die beiden drübergestülpt. Das war nahezu stressfrei für die beiden und auch während der Fahrt waren die sehr entspannt. Haben sich geputzt und sogar entspannt mit den schnäbeln geknirscht.

    Nachteil: der Tierarzt musste dann halt den zu untersuchenden nymphie aus dem käfig fischen (klar viel geflatter und stress, aber ein guter vkta wie bei mir schnappt die innerhalb weniger sekunden)

    Vorteil: insgesamt viel weniger Stress für die beiden.

    Ich habe nun auch zwei kleine Transportboxen um die pieper getrennt mitzunehmen, das habe ich bisjer einmal gemacht und obwohl beide den anderen gesehen haben waren die viel mehr gestresst als in dem käfig(und auch das fangen meinerseits für in die Box kommt als stressfaktor dazu.

    Bzgl stress für die pieper bevorzuge ich den käfig. Im winter würde ich eher auf die handlicheren boxen zurückgreifen.

    Erst nach dem ta besuch würde ich dann eine henne dazu nehmen, diese dann aber auch durchchecken lassen. Und sie erst nach negativen Ergebnissen mit dem anderen in kontakt kommen lassen.

    Für diese ,,Wartezeit,, bietet sich ja der aktuelle käfig deines jetzigen nymphies an. Den solltest du dann aber bevor du die henne reinsetzt desinfizieren.

    Durchchecken im sinne von tupferproben um bakterien/pilze nachzuweisen. Je nach dem wie es finanziell steht könntest du auf gefährliche Krankheiten testen lassen wie chlamydien/megabakterien(,pilze), borna viren.. aber dazu findest du viele infos im wegweiser.:winke:

    Liebe Grüße von den Zerstör-Tieren :schleuder:Molly und Korny und der Federlosen :putzen::D

    Einmal editiert, zuletzt von Federfreund96 (28. Juni 2020 um 11:39)

  • Je eher du einen Termin ausmachst, desto besser. Ein Tieraztbesuch ist für einen Vogel immer stressig, egal ob das sofort passiert oder in ein paar Tagen oder Wochen. Ohne ihn zu drängen oder zu zwingen wirst du ihn nicht zum Tierarzt bekommen, es sei denn du hast ein paar Monate oder Jahre Clickertraining mit Schwerpunkt medizinische Behandlungen gemacht. Das wäre dann aber definitiv ein zu später Termin ;)

    Ich persönlich würde es also so schnell wie möglich machen damit danach entgültig Ruhe und Normalität einkehren kann.

    Bei wichtigen Anlässen wie einem Tierarztbesuch lässt es sich oft nicht vermeiden, den Vogel einzufangen. Auch hier haben wir ein paar Tipps: einfangen

    Du solltest das jedoch nicht tun, um ihn z.B. zurück in den Käfig zu befördern oder weil dir gerade danach ist, den Vogel zu streicheln oder so was.

    Wenn deinem Vogel Musik im Hintergrund guttut ist das prima.

    Ein Muss ist es nicht. Nymphensittiche haben immer wieder Phasen, in denen sie ganz ruhig sind und auch nicht unbedingt Beschallung brauchen. Bei Wellensittichen ist das z.B. anders. Dort ist niemals Ruhe und ein "Hintergrundrauschen" im Schwarm ist die Normalität.

    Eine größere Voliere würde ich sofort besorgen. Für deinen Vogel ist es auf alle Fälle besser. Ob er zahmer wird und sich dir zuwendet hängt von seinem Charaker ab. Manche Vögel bleiben scheu, andere sind sehr interssiert an menschlicher Gesellschaft. Dich mit ihm zu beschäftigen, sanft zu reden, ihn mit Hirse zu verwöhnen und zu locken sind aber sicher gute Ansätze, nur kannst du die genau so ausüben, wenn der Vogel mehr Platz hat.

    Auf die Suche nach einer Henne würde ich mich sofort begeben. Diese muss ja auch noch zum Tierarzt und du könntest sie im jetzigen Käfig in Quarantäne halten, bis die beiden zusammen dürfen. Den kleineren Käfig kannst du als Krankenkäfig aufbewahren.

    Es gibt leider nach wie vor viele Halter und Züchter, die Vögel einzeln anschaffen und nicht vergesellschaften oder erst zeitlich verzögert, um damit ihre Zahmheit bzw Fehlprägung zu fördern. Das ist aber Unfug. Ein Vogel, der sich dir aus Langeweile und Einsamkeit zuwendet ist nicht wirklich zahm sondern eben gelangweilt, einsam oder fehlgeprägt. Wr sind hier nicht der Meinung, dass das der richtige Weg ist.

    Dir das Vetrauen eines Vogels zu erarbeiten kann dich Monate und Jahre kosten. Es ist trotzdem lohnenswert, denn es belohnt dich durch das verdiente Vertrauen deines Vogels wie auch den Vogel, der trotz eines Lebens beim Menschen seine natürlichen Anlagen ausleben und Vogel sein kann.

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz: und Lotte (*2016 - 17.08.2023) :herz:

    Einmal editiert, zuletzt von NeueNymphenNanny (28. Juni 2020 um 12:12)

  • Ich kann mich da nur anschließen. Kurzfristig einen TA-Termin machen, ne schöne Voliere besorgen und dann dem kleinen Kerl eine Partnerin suchen.

    Zwecks Partnersuche kannst Du auch gerne hier in der Suche einen Thread eröffnen. :yes:

    Schön das die Schreierei aufgehört hat und er gut geschlafen hat. :knuddel:

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  • Hallo nochmal,

    also die meiste Zeit sitzt er dort oben, Bild angehangen, und beobachtet mich.

    Seine Haube ist durchgehend aufgestellt, es sei denn, er isst. :D
    Wenn ich an ihm vorbei gehe oder Hirse durch das Gitter halte, kommt er noch nicht und starrt mich nur an. Meistens zittert er dann auch minimal. Zwischendurch hat er wieder seine "schreienden Minuten", dann stehe ich auf, gehe wieder hin und spreche mit ihm und verusuche wieder, ihn abzulenken mit der Hirse..

  • Uih, was ein süßes Kerlchen. :herz:

    Du könntest diese Standardsitzstangen noch gegen Äste tauschen, dann hat er auch gleich eine Beschäftigung. Nymphies knabbern nämlich gerne die Rinde davon ab. :yes:

    Im Wegweiser - Sitzstangen gibt es u. a. eine Auflistung geeigneter Baumarten bzw. auch Alternativen wie z. B. Mineralsitzstangen.

    Bei Naturästen bitte unbedingt darauf achten, das sie unbehandelt sind.

    Liebe Grüße von Oliver & Sabine mit den Haubenschlumpf-Ganoven :fly: Grisu & :fly: Leni und :fly: Anton ... und Hugo (März 1996-30.07.2007), Coco (2006-15.11.2012), Samson (?-10.03.2014) Luna (März 2007-14.01.2016), Karlsson (?-01.03.2016) Pünktchen (?-03.07.2016) und Lenchen (?-09.10.2020) auf ewig in unseren :herz::herz:

  • süßer Knopf :verliebt:

    :welcome:

    Katla + Elvis, Rodney + Luna, Homer, Fidel, Linus und Bella
    und ihre zwei Federlosen :baeh:
    Für immer im Herzen Hannibal, Charly, Speedy, Engelchen Bammel, Drachentöter Moritz, Zuckerschnute Lady Gaga, Zaubermaus Schnuffel, wilde Maus Pippa, Karacho-Maus Amy, Herzensbrecher Alfons und Plüschmaus Sarri :herz::herz::herz::herz::herz::herz::herz::herz::herz::herz::herz:

  • Stopp!!! Falscher Ansatz!!!

    Bitte nicht hingehen und ihm Hirse geben, wenn er schreit. Damit belohnst du ja ein Fehlverhalten. Das ist ein typisch menschliches Verhalten. Man denkt, dem Kleinen geht's schlecht und will ihn trösten. Verständlich und normal. Beim Vogel kommt aber an: Wenn ich schreie werde ich belohnt.

    Du musst ihn mit Hirse locken und belohnen, wenn er entspannt und ruhig ist :yes:

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz: und Lotte (*2016 - 17.08.2023) :herz:

  • Wie ist es hier denn weitergegangen?

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Pearl (*2012), Jack (*2012) und Glöckchen (*2023?) :winke:
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