Unzutrauliche Nymphies?

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  • Hallo liebe Nymphenfreunde!

    Nach längerem melde ich mich mal wieder!


    Im Dezember bin ich in meine erste eigene Wohnung umgezogen und meine vier Nymphies gleich mit.

    Mir ist jedoch aufgefallen das sie seiddem super Angsthasen geworden sind.

    Sie waren auch vorher nicht wirklich zahm aber mit ner Hirse kamen Coco und Mochi durchaus gerne zu mir. Und sie haben auch alle Landeplätze und co im Zimmer frei verwendet.

    Seid dem Umzug ist es jedoch so, das sie nur noch auf der Voliere oben drauf sitzen, die Tapete annagen und fast nie fliegen.. Dabei ist die Voli 24/7 offen. Zum fressen gehen die rein. Sonst sitzen sie nur oben drauf. Da es nun meine Wohnung war und nicht bloß mein Kinderzimmer konnte ich ihnen natürlich deutlich mehr bieten. Aber sie nutzen es nicht. Genauer gesagt nie.

    Und auch wenn ich das Wohnzimmer betrete oder auch nur im Schlafzimmer aufstehe um zur Toilette zu gehen höre ich sie im Wohnzimmer panisch aufflattern.

    Sie tun nichts und haben vor allem Angst.. Es ist leider mehr Deko als Haustier... Nur das man Geld für die Versorgung reinsteckt.

    Ich habe überlegt sie abzugeben, da es mich sehr frustriert. Aber vorher will ich natürlich nichts unversucht lassen. Gibt es irgendwas was ich tun kann um ihnen die Angst zu nehmen?

    Ich versuche immer wieder mit einer Hirse frieden zu schaffen aber selbst nach 10 Minuten kommt nicht einer auf mich zu...

    Während der Quarantäne lag ich dauernd im Wohnzimmer auf dem Sofa und habe mit meiner Switch gespielt, also müssten sie mich im Blick gehabt haben dauernd.

    Es hilft aber irgendwie alles nicht..

    Hat jemand tipps und tricks was ich noch versuchen könnte? Ich finde die kriegen so auch zu wenig bewegung. Wenn sie panisch umherflattern wirkt es schon immer so wackelig, als würden sie das Fliegen verlernen.. Hilfe Hilfe Hilfe!! :weinen::weinen::weinen:

  • Während der Quarantäne lag ich dauernd im Wohnzimmer auf dem Sofa und habe mit meiner Switch gespielt, also müssten sie mich im Blick gehabt haben dauernd.

    Nicht den Mut verlieren!


    Als ich Neunymphenhalterin war und mir hier alles so durchgelesen hatte dachte ich mir auch, dass ich die Vögel auf mich zukommen lassen werde und mich nicht aufdränge. So wie das halt empfohlen wird. Allerdings ist es nicht dasselbe sich nicht aufzudrängen und nur zu koexistieren.

    Ich dachte auch, dass das funktionieren würde, war aber falsch.

    Tatsächlich darst du dich nicht aufdrängen wie z.B. einfangen und zwangsstreicheln, mit Hirse verfolgen oder sonst etwas, dass sie in die Flucht treibt.

    Du musst jedoch ein bisschen auf sie zugehen und zwar in dem Sinn, dass du dich mit ihnen beschäftigst und Interesse zeigst. Einfach nur da sein ist für den Anfang okay, bringt dich aber nicht weiter. Z..B. könntest du in einiger Entfernung stehen bleiben und ihnen freundlich etwas erzählen. Wenn dir die Worte fehlen, kannst du auch etwas vorlesen. Über die Tage kannst du immer etwas näher kommen.

    Wenn sie nicht mehr ganz so scheu sind, kannst du sie auch mit einem Hirsekolben locken. Wichtig ist dabei, dass du die Position behältst und abwartest. Und wenn es zehn Minuten sind und am nächsten Tag nochmal und nochmal dann ist es eben so. Nymphensittiche sind Fluchttiere. Sie müssen bei dir nicht hungern und sie sind versorgt. Darüber hinaus brauchen sie zum Überleben erst mal nichts. Du musst ihnen zeigen, dass es einen Mehrwert für sie hat, sich mir dir abzugeben, nämlich Unterhaltung, Spiel, Spaß, Zuwendung...aber das dauert natürlich.


    Davon abgesehen kann es natürlich aber auch sein, dass ihnen an ihrem neuen Standort etwas nicht gefällt und sie deshalb so nervös sind. Wie steht der Käfig denn in der neuen Wohnung im Vergeich zum alten Standort?

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Lotte (*2016), Pearl (2012) und Jack (2012) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: und Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz:

  • Wie gesagt, da kommt leider keiner auf mich zu. Ich erhoffe mir irgendeinen Schritt den man vorher machen kann. So das sie sich erstmal an mich gewöhnen/keine Angst vor mir haben bevor ich dann mit der Hand weiter mach..

  • Wahrscheinlih bist du ihnen dann schon zu nah. Nähere dich erst über deine Stimme an und ohne die Hände zu benutzen. Schenke ihnen Aufmerksamkeit und Zeit.

    Versuch dich locker zu machen und atme ein paar mal tief durch, bevor du dich mit ihnen beschäftigst.. Deine Ansappnung und Frustration überträgst du auch auf die Vögel.

    Und wähle den Zeitpunkt geschickt. Wenn sie gerade auf dösen eingestellt sind, brauchst du es nicht zu versuchen. Mach das in wachen, aktiven phasen.

    Und versuche, Routine hineinzubringen. Mach die Dinge immer gleich. Veränderungen sind für Beutetere potentielle Gefahrenquellen.

    Ich finde die kriegen so auch zu wenig bewegung

    Haben sie in der neuen Wohnung denn auch gute Landemöglichkeiten, d.h. Plätze über Augenhöhe, wo sie sich sicher fühlen können?

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Lotte (*2016), Pearl (2012) und Jack (2012) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: und Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz:

    Einmal editiert, zuletzt von NeueNymphenNanny ()

  • Vielen Dank für die Lieben Worte! Ich denke das mit dem Vorlesen werde ich dann vorerst probieren, ehe ich wieder mit der Hirse ankomme.

    Ich habe den Käfig so ziemlich genau wie in meinem Alten Zimmer Platziert: In die Ecke und neben einem Fenster. An sich habe ich auch die Nymphies nicht mit Kescher eingefangen zum Umzug etc. Das einzige woran es liegen könnte wäre die Tatsache das ich sie ja erst rübernehmen konnte nach paar Wochen der Renovierungen und sie eben allein in meinem Kinderzimmer bleiben mussten und von meiner Mutter versorgt worden sind in der Zeit. Aber ich war regelmäßig da und da waren sie auch noch normal..


    Ich finde die kriegen so auch zu wenig bewegung

    Haben sie in der neuen Wohnung denn auch gute Landemöglichkeiten, d.h. Plätze über Augenhöhe, wo sie sich sicher fühlen können?

    Ja, ich habe alle ihre alten Landeplätze in der neuen Wohnung angebracht und es gibt noch Zusätzliche Landeplätze durch Regale und Co..

    Aber irgendwie interessieren sie diese garnicht mehr. Und mehr Platz als in meinem Kinderzimmer haben die auf jeden Fall!

    Einmal editiert, zuletzt von Lossa () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Lossa mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Da kann man eigentlich nur mit Futter nachhelfen. Also nur in der Voli richtig füttern, draußen an den Landeplätzen mit Hirse locken. So kann man versuchen, den Mut herauszulocken.


    Tapete anknabbern ist natürlich für sie eine spaßige Beschäftigung, die es zu beseitigen gilt. Hier nutzen viele Plexiglasscheiben an angeknabberten Stellen. Vielleicht hilft dir das.


    Irgendwann wird es denen auch langweilig :yes:

    Federloser Raphael :fuettern:  

    grüßt im Namen der Federgang Maio + Rica + Flocke + Sparky + Luna:fly:

  • Da kann man eigentlich nur mit Futter nachhelfen. Also nur in der Voli richtig füttern, draußen an den Landeplätzen mit Hirse locken. So kann man versuchen, den Mut herauszulocken.


    Tapete anknabbern ist natürlich für sie eine spaßige Beschäftigung, die es zu beseitigen gilt. Hier nutzen viele Plexiglasscheiben an angeknabberten Stellen. Vielleicht hilft dir das.


    Irgendwann wird es denen auch langweilig :yes:

    Danke für den Tipp mit der Plexiglasscheibe. Ich denke nachdem ich das Tapetenstück erneuert abe werde ich das dann tun

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