Mein Nymphensittich hat PBVD

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  • Hallo


    Mein Nymphensittich Bärli hat (PBVC) den Circovirus.

    Er ist ein Jahr alt und ist ziemlich dünn mit seinen 75 g.

    War beim Tierarzt der es festgestellt hat, ich gebe ihm wie verordnet Korrvimin, Immunoflash und Laktobazillen und Vitamin B ins Trinken.

    Seit ein paar Tagen wirkt er sehr antriebslos und schläft viel.


    Hat jemand von euch auch Nymphis mit PBVC und kann mir ein paar Tipps geben?

    Wie alt sind eure?

    Wie alt können sie damit werden?

    Sind eure auch ab und zu antriebslos?

    Was kann ich für ihn tun?


    Vielen lieben Dank:daumen:


    Liebe Grüße

  • ohje, das tut mir leid.

    (ich geh davon aus , Du meinst PBFD, wenn Du Circovirus schreibst, psittacine beak and feather disease)

    Wie wurde getestet? Blut und Feder? Auch Antikörper? (Ist grad schwer, an letztgenannten Test zu kommen),

    Ich frage, weil besonders die reinen Federtests oft eine hohe Fehlerquote haben - antworte jetzt aber mal davon ausgehend, dass er tatsächlich PBFD-infiziert und -erkrankt ist.


    Zum Glück hab ich selber (noch ) keinen PBFD-Fall hier - da die reinen Federtests , die ich mal hab machen lassen, aber eine hohe Fehlerquote haben, kann ichs auch nicht ausschließen, dass ich hier infizierte habe, bei denen es noch ausbrechen kann. Zur Durchseuchungsquote mag niemand was Genaues sagen, aber ganz niedrig ist sie bei Nymphen wohl nicht.

    Wobei meine schon älter sind als deiner, bei Erwachsenen ist der Verlauf oft viel viel milder, falls es überhaupt ausbricht. Sie haben ja wenigstens schonmal ein ausgebildetes Immunsystem , im Unterschied zu denen, bei denen es schon im Kükenalter ausbricht, wenn das Immnsystem noch nicht fertig ausgebildet ist. ..........


    Hat er von Anfang an Beschwerden gehabt, wie z.B. gehäufte Darminfekte oder eben Befiederungsstörungen?


    Erst einmal ist das , was dein Doc tut, alles was möglich ist, wichtig ist jeder Versuch, das Immunsystem zu unterstützen.

    Manche schwören bei den Immunstimulantien aufs Immun-o -Flash, andere aufs Gladiator plus, eigene Erfahrungen hab ich mit beiden nicht.


    Und dann ist natürlich immer wichtig, auf den kleinsten Infekt zu achten.


    Denn in der Hauptsache ist das Ganze eine Immunschwächeerkrankung , ähnlich wie beim Menschen Aids. Die namensgebenden Befiederungsstörungen kommen in unterschiedlichem Umfang dazu.


    Gerade wenn es bei noch sehr jungen Vögeln ausbricht, ist diese verringerte Immunabwehr die größte Gefahr: So wird bei ihnen oft von sehr häufigen Darminfekten (deshalb auch die Laktobazillen) mit den verschiedensten Erregern hintereinander berichtet.



    Zu dem Schlappsein fallen mir zwei Dinge ein: Dass er grad wieder einen (Sekundär-)Infekt hat, was bei dem Gewicht ganzganz dringlich behandelt werden muss. Es sind wie bei Aids beim Menschen ja letztlich die Infekte, durch die geschwächte Immunabwehr, die potentiell tödlich sind.


    Wenn er gewichtsmäßig so herunter ist, kann aber auch das allein schon für die große Erschöpfung sorgen.

    Ich hatte hier ein Mobbingopfer ohne Infekt, der bis zum schließlichen Trennen schon sehr nah an dies Gewicht herankam (man kann es natürlich nicht über einen Kamm scheren, es gibt große und kleine Nymphen mit ganz unterschiedlichen Gewichten, aber Mumm ist eher etwas kleiner als der Durchschnittsnymph ), und ja , er war komplett erschöpft, teilweise zu müde zum Fressen,stattdessen fielen ihm die Augen zu, man konnte jeden Knochen spüren*. .


    Du solltest das aber dringend abklären lassen, ob es "nur" Erschöpfung ist, oder ein grad durch die Erkrankung aufgetretener Infekt.

    Das kann nur der Fachtierarzt für Vögel untersuchen und sagen, nicht wir hier. Wäre es ein Infekt, müsste er ganz dringend behandelt werden.


    Von so etwas hängt dann auch die Lebenserwartung ab ,das lässt sich nicht pauschal sagen.

    Je jünger der erkrankte Vogel bei Erkrankung, umso kritischer ist es.

    Gelingt es, auftretende Infekte rechtzeitig zu behandeln und sein Immunsystem nachhaltig zu stärken, wachsen seine Chancen, ein einigermaßen normales Leben zu führen.


    Unter Deinem Profil steht ein Vogel, es gibt keinen Partnervogel?

    Falls nicht, so kippelig, wie sich das grad anhört, kann es sein, dass er noch etwas Stabilisierung braucht.

    Auch das muss der Fachtierarzt entscheiden.

    Ansonsten ist ein Partner grad im Leben eines kranken Vogels ja etwas extrem Wichtiges und Stabilisierendes, wie bei jeder Erkrankung darf man die Psyche nicht aussen vor lassen. .

    Eine besonders gute Chance auf einen PBFD-positiven Partner gäbe es gerade jetzt (auch wenn immer wieder positiv getestete ein Zuhause suchen) : In einem süddeutschen Tierheim , ich meine, es war Reutlingen, befindet sich grad eine Guppe an PBFD-positiven Nymphensittichen, für die Halter mit ebenfalls positiven Vögeln gesucht werden.


    *=

    Off Topic:

    Ich hätte da viel eher trennen müssen, bekam aber zunächst von allen "Experten" zu hören, bloß nicht eingreifen, das ist unter Heranwachsenden normal. Erst die klare Ansage des VKTA , "sofort trennen", hat Mumm buchstäblich vorm Verhungern gerettet.

    Die Chaos-Truppe Merlin :herz: , Momo :herz: , Mumm :herz: , Motte :herz: , Maya :herz: und die Federlose :fuettern:
    Unvergessen: Murmel& Tweety, wo immer Ihr seid - immer im Herzen: die wundervolle :herz: Merline (2005-2013) :herz::herz::herz:
    Und in fassungsloser Trauer um Minim :weinen:
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    Saint-Exupéry, 1900-1944

    5 Mal editiert, zuletzt von karine ()

  • Ja genau ich meine PBVD.


    Seine Federn und Blut wurden getestet.

    Er hatte von Anfang an keine Schwungfedern, was mich verwundert hat, aber beim Dehner wurde mir versichert das er gesund ist.

    Ich hatte von Anfang an ein komisches Gefühl, hab ihn aber doch zu mir genommen da ich ihn so ins Herz geschlossen habe.

    War bestimmt 4 mal beim Dehner und habe ihn immer wieder angesehen wie er fröhlich gesungen und geklopft hat.

    Er hat mich so sehr an meinen Jako erinnert von seiner Art.

    Mein Jako ist im alter von 24 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen.


    Ich wollte mir diesmal von Anfang an zwei Nymphis zulegen, aber Bärli war der einzige im Käfig mit einem anderen Papagei.


    Als ich ihn dann von Dr Britsch untersuchen lassen habe, stellte sich leider heraus das er wirklich nicht gesund ist.


    Als sich heraustellte das er PBVD hat, konnte ich ja keinen anderen gesunden Nymphi dazu holen.

    Wusste nicht wo ich den einen PBVD erkrankten Nymphensittich herolen kann und wenn möglich weiblich ist.


    Ich muss zugeben das ich auch Verlust Ängste habe, da ich Angst hatte das Bärli wegen dem Virus vieleicht nicht lange leben kann und wenn ich mir einen zweiten suche der auch nicht lange bei mir ist das war mir einfach zu viel.


    Ich hab erst mein Jako verlohren und danach ist auch noch mein Partner mit dem ich 12 Jahre zusammen war verstorben.:weinen:

    Eigentlich wollte ich nur wieder irgendwie Glücklich sein und mir erstmal wieder zwei Nymphensittiche in mein zuhause holen.

    Stimmt gut das du es erwähnst, Gladiator plus habe ich auch schon meinem Jako gegeben als er mal krank war, das habe ich mir heute bestellt, denke es müsste auch für Bärli gut sein.


    Schon verrückt das es auch unter Vögeln Mobbingopfer gibt, dachte die sind da etwas friedlicher als wir Menschen:huh2:



    War heute beim Tierarzt in meiner Nähe und der hat festgestellt das Bärli viele Hefe Bakterien im Kot hat.

    Morgen früh darf ich die Medikamente abholen.

    Mal sehen was er mir gibt, hoffe nich das es PT-12 ist das bekommt er schon fast täglich.

    Ich liebe mein Bärli so sehr, hoffentlich darf er lange leben und wird bald wieder gesund

    Einmal hab ich sogar geträumt das er fliegen konnte:fly:


    Danke für deine Hilfe:applaus:

  • Ich weiß nur, dass PBFD heute viele Vögel haben, ansonsten kann ich leider nichts dazu beitragen. Aber gerade deswegen findest Du vielleicht einen anderen Vogel, der den Virus auch trägt und kannst die beiden vergesellschaften.


    Auf jeden Fall wünsche ich Dur noch eine lange und schöne Zeit mit der Maus. :daumen::daumen::daumen:

  • Hallo und herzlich willkkommen hier :blumen: ,


    tja, so viel machen kann man bei PBFD leider nicht.

    https://www.nymphensittich-weg…_and_feather_disease.html


    Wir hatten hier auch bisher niemanden bei dessen Vogel es ausgebrochen ist, schon aber Halter mit positiven Tieren. Solange es nicht ausbricht, ist es an sich halb so wild, denn Nymphensittiche sind da recht robust. Wie hier schon geschrieben wurde, ist das Virus mittlerweile recht verbreitet. Mehr als das, was dir nun schon empfohlen wurde, kannst du da wohl nicht tun. Wenn du da aufgeschlossen bist, könntest du ihn auch homöopathisch unterstützen oder insgesamt Alternativ.


    Die Hefen hat er hoffentlich schnell überstanden :daumen: . Ich denke mal, er wird Nystatin als erstes bekommen.


    Off Topic:

    Frag doch mal, ob diese Maus noch da ist:


    Tierheim Berlin: DRINGEND! wildfarben geperlte Nymphensittich Henne mit PBFD


    und das Tierheim Reutlingen hat PBFD im Bestand und vermittelt auch in solche Bestände. Derzeit sitzt dort 1 Nymphensittich, allerdings ein Männchen.


    TH Reutlingen: 1 Nymphensittich (männlich) mit PBFD


    Ich hoffe, du findest einen oder gar mehrere Partner für deinen Süßen.

  • Danke euch für eure Hilfe :]


    Bärli hat Bakterien+++ undHefen+ und keine Einzeller

    Ich war bei einer Tierärztin in meiner Nähe die mir jetzt Baytril 0,1 ml ein mal täglich verschrieben hat.

    Dann noch ProPre-Bac das ist so ähnlich wie PT-12 für den Aufbau der Darmflora.



    Leider konnte ich nicht zu Dr Britsch da ich kein Auto und niemand habe im Momnet der mich hinfahren kann.

    Ein Hausbesuch ist bestimmt nicht möglich so schnell.

    Oft muss man leider bis zu 2 Wochen warten da sie sehr beliebt sind und daher viel zu tun haben


    Wenn es Bärli wieder besser geht werde ich mich nach einem Partner umsehen.


    Ich bin aufgeschlossen für homöopatische Medikamente oder auch Alternativ.

    Hab gehört das Propolis oder Kurkuma auch gut ist um das Immunsystem zu stärken

    Beim Kurkuma ist es das Kurkumin was so heilend wirkt.

    Mariendistel könnte auch gut sein.


    Berlin ist voll weit weg, voll schade.

  • Oh je, der Arme, wenn er sich gleich beides eingefangen hat :( . Aber da es die Medis in den Schnabel gibt, klingt ja erst einmal alles soweit in Ordnung bei dem TA :) . Bestimmt geht es ihm bald besser :GBes: !


    Off Topic:

    Vielleicht klappe es ja mit Reutlingen, wobei es bei der Maus aus Berlin wirklich dringend zu sein scheint :( . Vielleicht klappt es über unsere Transportkette etwas zu organisieren. Du kannst dich ja mit mit dem Tierheim Berlin in Verbindung setzen und fragen, ob du sie zwingend selber abholen müsstest. Wenn ja, dann hilft auch die Transportkette nicht, aber ansonsten ließe sich vielleicht ein Transport organisieren. Am besten machst du in dem Fall ein eigenes Thema in den Sonstigen Hilfen auf.

  • Stimmt gut das du es erwähnst, Gladiator plus habe ich auch schon meinem Jako gegeben als er mal krank war, das habe ich mir heute bestellt, denke es müsste auch für Bärli gut sein.

    Das Gladiator Plus gibt es bei uns auch... aber regelmäßig und das schon seid über 2Jahren :yes:

    Dr. Britsch hatte es mir damals empfohlen bei Crisu und alle anderen meinte er tut es auch gut.

    Bei meinen älteren merkte ich als erstes die positive Wirkung.

    Barny ist mein ältester Nymph und er hatte immer Wunden unter den Flügel und Haut die mit Laser, Salben etc... lange behandelt wurden.

    Erst nachdem ich das Gladiator Plus hatte wurde dieses (ohne anderen Behandlungen) wieder gut und die Wunden schlossen sich.


    Mein Wellensittich Toto kam 2007 mit 5 Jahren zu mir und wird dieses Jahr stolze 18 Jahre alt :]:verliebt:

    Er fliegt noch immer, quasselt wie ein Weltmeister und ist sehr aktiv :] .

    Sein Partner mit dem er kam ist Anfang 2012 an Megas verstorben... Toto hatte nie anzeichen und war auch nie ernsthaft krank.


    Gladitor Plus kann ich nur empfehlen... ich bin von diesem überzeugt.

    Gleiches Recht für alle!
    6 Kaputte Bandscheiben.... schmerzen in meinen Knochen... schmerzen hier u. da.... mein Facharzt hilft mir!
    Ich weiß was Schmerz heißt... und andere bestimmt auch!
    Und weil ich zu 101% weiß, das wenn einer meiner Vögel eine Verletzung, Krankheit o. Schmerzen hat, er genauso fühlt u. leidet wie ich.... bekommt auch dieser "ohne wenn und aber" eine sofortige Fachärtzliche Behandlung von einem VK TA!
    Küsschen von Elli und den 6 Rotbäckchen :herz:

  • Leider konnte ich nicht zu Dr Britsch da ich kein Auto und niemand habe im Momnet der mich hinfahren kann


    Vielleicht gibt es aber die Möglichkeit, dass sich Deine Tierärztin direkt mit ihm abspricht, was die Behandlung angeht.

    Oder Du ihn zumindest telefonisch noch kontaktest.

    Wenn ein Untersuchungsergebnis da ist wie jetzt, dann kann er dazu einfach telefonisch noch seine zusätzliche Meinung abgeben, ohne dass Du mit dem Vogel dorthin musst. .


    Denn das hier betrifft nicht nur das Forum hier, sondern auch andre Tierärzte:

    Wir hatten hier auch bisher niemanden bei dessen Vogel es ausgebrochen ist,

    .......mal abgesehen davon, dass wirs in viele Fällen vielleicht gar nicht wissen, weil der Vogel nie drauf getestet wurde, oder bei einem Labor mit schlechten Einstellungen (es gibt da sehr große qualitative Unterschiede)......

    ähm doch, trotzdem, aber das war ein sehr alter Vogel, der schon erkrankt aufgenommen wurde und dann noch in der Quarantäne gestorben ist. Er war zuvor auch gar nicht gut versorgt worden, seine Erkrankung bis zur Aufnahme nicht diagnostiziert worden .Da lässt sich wenig dran vergleichen. Zumeist verläuft es bei Nymphen, die älter sind, wenn sie erkranken, oft sehr viel weniger heftig.


    Während es Küken noch im Nest wegen des noch nicht richtig ausgebildeten Immunsystems schnell tötet, besonders die einer zweiten und dritten Jahresbrut, wenn die Mutter selber weniger Antikörper ins Ei und damit an den wachsenden Embryo abzugeben hat.

    Dein Kleiner hat das überlebt, aber so richtig über den Berg ist er damit noch nicht.

    (Ich hab bei Nymphen wirklich grad erst einmal von einem in dem Alter wie deinem gelesen, da war vieles sehr ähnlich, auch die Behandlung.

    Er wurde zusätzlich ernährungsmäßig wohl auf Pellets umgestellt, um ihn bei den ständigen Darminfekten mit den unterschiedlichsten Erregern etwas besser zu unterstützen. Anbieten könntest Du dem Kleinen welche, eventuell sogar die der etwas gehaltvolleren Stufe. Aber eine Zwangsumstellung kannst Du bei diesem Gewicht nicht machen. )


    Hier unter circovirus findet man den Download, was Dr. Britsch dazu schreibt.

    Er ist wirklich schon lange mit dem Thema beschäftigt.

    Ich würde ihn um Rat fragen, ob es hier im Fall eines geringgradigen (Hefe-)Pilzbefalls und des hochgradigen Bakterienbefalls (dafür steht die unterschiedliche Kreuzchenanzahl) bei einem PBFD-Vogel tatsächlich ohne Pilzmittel ausreicht.


    Was Du so oder so machen könntest, ist, ihm zur Zeit von Darminfekten zusätzlich zu notwendigen Medikamenten und zusätzlich zum Trinkwasser Thymiantee anzubieten. Der wirkt auch antibakeriell und gegen Hefen und insgesamt positiv auf die Verdauung.

    Auf jeden Fall , solang das mit der Verdauung so heikel ist, solltest Du nichts stärker Zuckerhaltiges verfüttern. Kein Obst (oder gar Knabberstangen), kein stark zuckerhaltiges Gemüse wie Möhren oder rote Beete.

    Denn damit fütterst Du die Hefepilze dann mit.


    Vielleicht klappt es über unsere Transportkette etwas zu organisieren. Du kannst dich ja mit mit dem Tierheim Berlin in Verbindung setzen und fragen, ob du sie zwingend selber abholen müsstest. Wenn ja, dann hilft auch die Transportkette nicht, aber ansonsten ließe sich vielleicht ein Transport organisieren

    ich meine, für die Strecke könnte ich auch bei uns im grünen Forum noch wen fragen. Dafür hat dort schon jemand von der Transportkette hier profitiert.....

    Die Sache ist, dass sie in Berlin jetzt offenbar zwei positive Mädchen sitzen haben. Es klingt ein bißchen heraus, als würden die zwei nur zusammen abgegeben, damit dann keine dort allein bleibt.

    Da müsste man nochmal nachfragen, wie da der aktuelle Stand ist.

    Und ob sie auf solche Entfernungen abgeben (unser Tierheim hier tut das bei deutlich geringeren wie schon dem Nachbarbundesland nicht, aber Berlin scheint mir in vielem kooperativer)

    Ich bin aufgeschlossen für homöopatische Medikamente oder auch Alternativ.

    Puh, homöopathische Medikamente bei PBFD, da bin ich jetzt überfragt.

    Das müsste ein/e Tierheilpraktiker/in auf deinen konkreten Vogel bezogen schauen , denke ich.

    Es gibt auch auf Vögel spezialisierte, (da musst Du nicht mit dem Vogel hinfahren, eine gründliche homöopathische Anamnese braucht das nicht zwingend. Die beiden, von denen ich das weiß, sind

    Thomas Bienbeck https://panaheco.de/ und Marion Wagner https://thp-marion-wagner.de/ ).


    Bist Du auf Facebook ?

    Hier in der Gruppe Papageienvermittlung- und Beratung gibt es deutlich mehr, die mit PBFD-Vögeln zu tun haben (Unterschiedlichste Papageien und Sittiche) , und dadurch auch nochmal ein andres Wissen dazu haben.

    Gerade die eine Gruppenadmin hatte selbst mit einem kritischen Jungvogel mit PBFD zu tun (mittlerweile geht es ihm gut) und sie hat dadurch auch Wissen in der naturheilkundlichen Unterstützung gesammelt.

    (es gibt auch noch speziell eine Gruppe für Papageien und Sittiche mit PBFD auf Facebook, auf der sich sicher noch viel durch Erfahrungsaustausch lernen lässt - die kenne ich allerdings nicht selber)

    Hab gehört das Propolis oder Kurkuma auch gut ist um das Immunsystem zu stärken

    Beim Kurkuma ist es das Kurkumin was so heilend wirkt.

    Mariendistel könnte auch gut sein

    Zu Propolis kann ich wenig sagen. Es ist aber mit im Gladiator plus enthalten. (Propolis, Ginseng, Mariendistel, Kieselsäure, Rote Bete und Artischocke)

    Auch bei Kurkuma weiß ich nicht , ob es auch immunstimulierend wirken kann, oder mehr dann, wenn ein Infekt da ist, antiinfektiös.

    Soviel ich weiß, kann man Kurkumawurzel wie Ingwerwurzel aber als Gemüse auch direkt und frisch an Papageien und Sittiche verfüttern.


    Mariendistel ist ein gutes Lebertherapeutikum, um weitere Wirkungen weiß ich nicht. Im Gladiator-Plus, wenn Du dran überlegst, ist aber ohnehin schon Mariendistelsamenextrakt enthalten.

    Was noch immununterstützend auch bei Vögeln ist , ist Purpursonnenhutextrakt (Echinacea), allerdings kenne ich da keine Dosierungen für Vögel oder mögliche Kontraindikationen.


    Mit solchen Mitten musst Du natürlich auch schauen, dass Du nicht alles auf einmal gibst.

    Mehr hilft eben nicht mehr, es könnte den Vogel auch überfordern.

    Ich meine, bei Virenerkrankungen hätten einige mit dem Immun-o-Flash ziemlich gute Erfahrungen gemacht - soviel ich weiß, sollte man das aber nur kurmäßig geben, nicht ganz auf Dauer .

    Der Bestandteil Seealgenmehl könnte einen zu hohen Jodgehalt für eine Dauergabe haben.

    Es gibt auch Leute, die mit beiden Mitteln Kuren machen, aber zeitversetzt.

    Auch dazu vielleicht besser auch nochmal Dr. Britsch befragen?

    Falls er das Immun-o-Flash verordnet hat, würde ich erstmal dabei bleiben.

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    5 Mal editiert, zuletzt von karine ()

  • Ich denke, für vieles ist es jetzt zu früh. Man kann homöopathisch was geben, da würde ich keine Wechselwirkungen erwarten, aber mit Phythotherapie wäre ich vorsichtig, solange schulmedizinische Behandlung noch erfolgt. Auch Tee würde ich jetzt nicht geben, aber das muss letztendlich jeder für sich entscheiden. Gerade Thymiantee ist ja schon sehr ... wie soll ich das sagen? Ätzend (sicher der falsche Begriff)? Also, ich weiß nicht, wer von euch den mal getrunken hat, der hat es schon in sich. Das wäre mir irgendwie nichts, wenn es nicht gerade besondere Gründe gibt, ihn zu geben - z.B. weil ein Vogel verschleit ist oder die Medis nicht den gewünschten Erfolg bingen.


    Homöopathische Mittel sollte auch meiner Ansicht nach jemand verordnen, der sich damit auskennt. Sonst kann man da auch was falsch machen.


    Bei Bachblüten kannst du selber mal schauen, was da passend wäre.

    https://www.nymphensittich-wegweiser.net/bachblueten_38.html

    Die stören die Schulmediziun auch nicht.


    Die Ausscheidungsorgane zu unterstützen würde ich jetzt nicht als erstes sehen. Es ist ja noch ein ganz junges Tier. Aber das Gladiator ist auch weniger zur leberunterstützung, als zur allgemeinen Stärkung. Grundsätzlich kann das also schon gut sein.

  • Was mir grad aufällt

    wenn Bärli Bakterien +++und Hefen + hat dann ist es doch nicht so gut Bene bac zu geben wie es die Tierärztin sagte, weil in Bene Bac ist viel Zucker drin.

    Dann wäre es wohl besser PT-12 zu geben

    Mit Zucker füttert man ja die Hefen

  • Ja, wenn Du noch PT12 hast, wäre das auf jeden Fall besser.

    Zwar ist der Zucker im Benebac immerhin Traubenzucker, der schneller aufgenommen wird, aber gar kein Zucker ist auf jeden Fall besser.

    Und Pt 12 ist auf Basis von Stärke, ganz ohne Zucker.


    Susi , das mit dem Thymian hatte ich deshalb gemeint, weil jetzt offenbar kein Pilzmittel verordnet worden war. Für noch zumindest etwas antimykotische Wirkung bei gleichzeitiger Antibiose. . Vielleicht fällt Dir da noch was Besseres ein. Das mit den Darminfekten ist grad in dem Alter wohl ein sehr großes Thema.

    Wobei ich für den Punkt wirklich an erster Stelle raten würde, Dr. Britsch nochmal zu fragen, ob er das mit der Medikation auch so halten würde.

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  • Wobei ich für den Punkt wirklich an erster Stelle raten würde, Dr. Britsch nochmal zu fragen, ob er das mit der Medikation auch so halten würde.

    Da würde ich mich anschließen :) . Oder du fragst eben den TA, der ihn jetzt behandelt, aber mehr Erfahrung hat wahrscheinlich Dr. Britsch.

  • Off Topic:

    Der Mist ist halt, dass man rein schulmedizinisch nur etwas gegen die Sekundärinfektionen tun kann, die in diesem Alter sehr massiv sein können. Eine schulmedizinische Unterstützung des Immunsystems, um diesen Sekundärinfekten im Vorhinein entgegenzuwirken, gibt es zur Zeit nicht. Auch das verordnete Immun-o-Flash oder das Gladiator plus sind ja letztlich Nahrungsergänzungsmittel mit Substanzen aus der Pflanzenheilkunde, ,über deren pharmazeutische Wirksamkeit Vertreter der "reinen" Schulmedizin streiten.

    Die sich offensichtlich aber bewährt haben.

    Es gab mal eine Versuchsreihe mit einem Impfstoff, den es sonst nur in den USA gibt. Auch bereits infizierte/erkrankte Vögel haben davon noch profitieren können, in dem Fall, wo ich es gehört habe, war es auch noch ein Jungvogel. Aber das ist leider nichts, was derzeit zur Verfügung steht.

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    Einmal editiert, zuletzt von karine ()

  • Ich weiß nicht, wie es sich in der Kombination mit PBFD verhält: bei einem Neuzugang hatte ich gerade erst einen ganz ähnlichen Befund (jedoch ohne PBFD).

    Also massiver Befall mit Stäbchenbakterien nachgewiesen in den Abstrichen von Kropf und Kloake und zahllose Hefen in der Sammelkotprobe.

    Die Bakterien wurden über Doxycyklin im Depot (2 malige Injektion im Abstand von 1Woche) behandelt, die Hefen über die Gabe von reichlich PT12 dezimiert - und waren im Kontrollabstrich dann nicht mehr nachweisbar. Der TA wollte zunächst versuchen, ob der Körper das Problem selbst in den Griff bekommt und hier hat es gut funktioniert. Der Vogel hat aber auch keine klinischen Symptome gezeigt, über den ganzen Zeitraum gut gefressen und hatte keinen auffälligen Kot. Ansonsten hätten die Hefen auch noch medikamentös behandelt werden müssen.

    Vielleicht wurde daher hier auch zunächst auf das Pilzmittel verzichtet. Nochmal mit Dr. Britsch zu sprechen ist bestimmt nicht verkehrt :yes: gute Besserung für den Kleinen!

    Viele Grüße von mir, :jump:Frau Holle & :balzen: Heinrich (endlich raus aus dem Separée =))
    :herz: Kalle :herz: Caruso :herz: Josephine :herz: der Tim :herz:

    Einmal editiert, zuletzt von Kalle* ()

  • Gut, dass Du das Beispiel bringst, ich denke auch, dass der Ansatz in der Medikation hier ein ähnlicher ist - erstmal ohne noch ein zusätzliches belastendes Mittel auszukommen .

    Und auch schön zu hören, dass das PT12 genau diese Aufgabe auch erfüllt hat.

    Nur fehlt mir da auch das Wissen, wieweit sich das auf einen durch PBFD immungeschwächten Vogel übertragen lässt.

    Deshalb einfach der Rat , da eine Zweitmeinung von Dr. Britsch einzuholen, der den Vogel ja ohnehin schon auf PBFD diagnostiziert hat.

    Für ihn mit seiner Erfahrung mit der Erkrankung wird es viel leichter sein, zu entscheiden, ob man da vergleichbar vorgeht oder ob man da gleich etwas gegen den ja deutlich schwächeren Hefepilzbefall tun muss.

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  • Hab bei DR Britsch in der Praxis angerufen und für Morgen einen Termin bekommen.

    Ist besser er sieht ihn sich genau an.

    Mein armers Bärli schläft fast die ganze Zeit und ab und zu sitzt er unten im Sand.

    Er ißt kaum was, mach mir so Sorgen.

    Hoffentlich gehts im bald besser.

    Heute ist der zweite Tag wo er Baytril bekommt, denke das dauert auch bis es ihm hilft.