Fettleber behandeln - Flugunfähigkeit mit Training verbinden?

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  • Hallo ihr Lieben,


    ich bin neu im Forum, habe aber gleich ein paar Fragen auf einmal. Ich selbst bin absolut nicht vogelkundig und hatte bisher auch nie das Bedürfnis, mir Vögel anschaffen zu wollen. Nun ist vor einigen Monaten meine Katze gestorben, was dazu führte, dass ich die Vögel meiner Eltern übernommen habe - einfach, weil sie dort seit 17 Jahren im Käfig saßen, nicht mehr fliegen konnten und, weil der Fokus meiner Eltern auf den Hunden lag, auch nicht wirklich beschäftigt wurden. Ich hatte einfach ganz furchtbar Mitleid mit den zwei Nymphis. Mit dieser Entscheidung bin ich auch mehr als glücklich. Ca. einen Monat vor der geplanten Abholung ist meiner Mutter aufgefallen, dass eines der Tiere (das Männchen) an den Flügeln einige Geschwüre hat, vermutlich schon ziemlich lange (wie gesagt, darauf hat nicht wirklich jemand geachtet...). Auf mein Drängen hin ist meine Mutter dann in die Tierklinik zu einem vogelkundigen Tierarzt gefahren. (Zur Info: Ich wohne 600 km weit weg und konnte mich dem Ganzen nicht selbst annehmen). Dabei kam raus, dass einer der beiden einen schweren Leberschaden hat. Der Schnabel wächst in einem rasanten Tempo, bisher haben meine Eltern sich dabei aber nichts gedacht und den einfach mit einer gewöhnlichen Krallenschere gekürzt. Ultraschall oder Röntgen (ich weiß es gerade nicht) wurde gemacht, darauf war alles unauffällig, nur eine leicht vergrößerte Leber sichtbar. Ein Blutbild sollte 2x gemacht werden, war jedoch wegen zu starker Verfettung des Blutes beide Male nicht möglich. An den freien Tagen zwischen den Jahren habe ich die zwei Vögel nun zu mir geholt, die doch sehr weite Fahrt verlief auch absolut stressfrei in einem speziellen Transportkäfig.


    Grundlegende Dinge habe ich mir bereits angelesen, Diätkost für beide, Mariendistel übers Futter, ein Aminosäuren-Pulver fürs Trinkwasser und noch ein homöopathisches Mittel, was meine Mutter von der Tierärztin bekommen hat - eine klare Flüssigkeit, ebenfalls fürs Wasser. All diese Dinge hab ich natürlich hier, ebenso wie spezielles Leber-Diätfutter von einer Körner-Seite. Außerdem gibt es jeden Tag frisches Gemüse (vor allem Brokkoli und Blumenkohl wird geschätzt) und gelegentlich einen Happen Obst, allerdings bin ich da eher sparsam, wegen des Zuckers. Leider ist mein Fettleber-Vogel ein absoluter Vielfraß, der gern auch die Portion seiner Freundin mitfrisst - Gemüse ignoriert er meistens, das Körnerfutter findet er deutlich schmackhafter.


    Nun die eigentliche Frage: Laut VK-Tierärztin in der Tierklinik wird der Herr nie wieder fliegen können, eben wegen dieser Geschwüre. Gleichzeitig soll er sich aber trotzdem möglichst viel bewegen. Ich habe nun auf meinen Käfig eine Art Klettergerüst aus verschiedenen Ästen gebastelt, in der Hoffnung, dass er das wild erklimmt während seine Partnerin den Freiflug genießt. Das hat natürlich nicht so gut geklappt - kaum ist Madame losgeflogen, hat der Herr versucht hinterherzukommen. Da ich auf Nummer sicher gehen wollte, habe ich den Boden vorher mit Fleecedecken und Kissen ausgelegt, er ist also weich gelandet. Dennoch habe ich den Eindruck, dass es ihm große Freude bereitet hat, er fordert das Ganze auch aktiv ein und wartet am Türchen, dass es geöffnet wird. Ich habe jetzt natürlich etwas Angst, dass er sich dabei ernsthafte Verletzungen zuzieht. Grundsätzlich kann er ganz gut fliegen, lediglich die Höhe halten fällt ihm nach einigen Augenblicken schwer, was dann natürlich zu leichten Bruchlandungen führt. Vom Boden starten schafft er nicht, wenn er meinen Arm oder einen Ast als "Flugrampe" benutzt, kommt er jedoch einige Meter weit und kann auch sicher auf Ästen oder zum Beispiel am Käfig landen. Jetzt die entscheidende Frage: Ist das Verletzungsrisiko zu groß oder sollte ich ihn diese einigen Meter fliegen lassen? Aufgrund mangelnder Erfahrung kann ich die Bruchgefahr bei Vogelknochen etc. leider garnicht einschätzen und da der Schnabel erst kurz vor dem Umzug zu mir gekürzt wurde, muss ich frühstens in 2-3 Wochen das erste mal zum VK-Tierarzt hier in Berlin, um diese Fragen zu stellen. Diese Zeit über würde ich insbesondere den gesunden Vogel ungern eingesperrt lassen, beide auseinanderhalten ist aber kaum möglich, weil der jeweils andere immer sofort hinterher möchte. Der Käfig selbst bietet zwar einiges an Spielraum zum Klettern und ist ca. doppelt so groß wie das vorherige Modell, aber immer noch nicht groß genug zum Fliegen. Da ich jedoch den ganzen Tag Zuhause bin und auch von hier arbeite, können die Zwei theoretisch auch den ganzen Tag raus. Und da ich nur eine 1-Zimmer-Wohnung habe, kriegen wir auch gegenseitig alles voneinander mit.


    Ich bin als Vogelmutti noch absolut neu auf dem Gebiet und sehr unsicher - verzeiht das bitte, ich möchte nämlich absolut nichts falsch machen. Wenn ihr also praktische Tipps kennt, wie ich für etwas Training sorgen kann, bin ich sehr dankbar! Und auch über allgemeine Tipps bei Leberschäden freue ich mich sehr. :)


    Liebe Grüße


    Melanie

  • Hallo Melanie,

    Dir und Deinen Lieben ein herzliches :welcome: im Forum!


    Ich finde es großartig, dass Du die zwei Süßen aufgenommen hast und so um ihr Wohlergehen bemüht bist! :top::herz::]


    Zum Thema "Leber" wirst Du hier fündig:

    Leberunterstützung


    Bezüglich der Polsterung des Bodens, habe ich persönlich gute Erfahrung mit Bettdecken und Kissen und diese bedeckt mit Betttüchern bzw. Haushaltstüchern (wie sie bei amazon heißen) gemacht. Die Betttücher lassen sie gut ausschütteln, bei 90 Grad waschen und sind schnell im Trockner getrocknet.


    Ich habe ein Kotgitter als Leiter umfunktioniert, so dass man vom Boden auch alleine wieder hochklettern kann.


    Ggf. kann es auch sinnvoll sein, Kanten im Zimmer abzupolstern (soweit möglich) und auf jeden Fall das Zimmer so Vogel- und Behindertengerecht wie möglich zu machen- wobei einiges schnell und unkompliziert geht, anderes ein bisschen Zeit braucht.

    Ich empfehle Dir, den Wegweiser durchzugehen und auch im Forum in den entsprechenden Themen "zu blättern" sowie Fragen die dann kommen einfach zu stellen!:yes:


    Eine weitere gute Stelle für Informationen ist auch:

    http://www.birds-online.de/beh/einrichtungstipps.htm


    Bezüglich Training: Da gibt es das Clickern, wo Du auch Informationen im Forum finden wirst!


    Vielleicht magst Du die beiden ja mal vorstellen: Vorstellung, Bilder & Geschichten :dafuer::herz:


    Nun habe ich aber erstmal genug geschrieben! Ich hoffe, es ist etwas Hilfreiches dabei!

    Liebe Grüße von Rika und den Kleinen vom Mittelrhein

    <3Tweety, Kiki, Marli, Freli, Olavi und Kiano <3

  • Hallo Melanie und herzlich willkommen bei uns.


    Toll, dass die die beiden Schnuffels zu dir genommen hast. :yes::top:


    Es kann durchaus sein, dass erst mehrere Wochen/Monate eine Lebergeneration (umfangreiche Leberkur über Futter und Wasser) gemacht werden muss, bevor man eine Blutuntersuchung machen kann.

    Aber wenn du eine/m vogelkundige/n Tierarzt/Tierärztin hast, wird an dich da sicher beraten.


    Achte bitte unbedingt auf die Füße, dass sich da nichts entzündet.
    Hier kann man mit Lebertransalbe schmieren.

    Man kann natürlich auch einzelne Sitzstangen weich abpolstern ….. aber meist nehmen die Vögel das erst mal nicht so gerne an.

    Gruß aus Düsseldorf :winke: - Petra

  • Hallo Melanie und willkommen hier!


    Peppie und Rika haben Dir schon viele nützliche Tipps gegeben. Ich muss mal überlegen, ob mir noch etwas ergänzendes einfällt.

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
    :herz: Elmo - 08.09.2010 :herz: Wendy - 08.01.2017 :herz: Bino - 09.04.2017 :herz:

  • Noch was: Mariendistel und Pulver aus Mariendistel würde ich nicht geben, da Mariendistel sehr fett ist.

    Alternativ wäre es besser Legaphyton oder Sylimarin forte (167 mg) zu nehmen.

    Gruß aus Düsseldorf :winke: - Petra

  • Hallo!

    Vielen Dank für die guten Tipps!


    Einen Clicker habe ich mir sofort bestellt. Da Kalli sehr verfressen ist (die Fettleber kommt ja nicht von irgendwo :tongue:) hat er sehr viel Freude beim Training mit Kolbenhirse. Allerdings bin ich damit aktuell noch recht sparsam, weil ich nicht sicher bin, ob sich das negativ auf die Leber auswirkt. Mit der Hand füttern durch die Gitterstäbe klappt schon ganz gut, meine Hand an sich finden beide aber noch relativ gruselig. Da sie jahrelang keinen aktiven Kontakt zu Menschen hatten, ist das aber wahrscheinlich normal. Ich gehe das Ganze behutsam an und versuche keinen zu überfordern. Aktuell "pflücke" ich von den Kolbehirse-Stangen ca. 4-5 einzelne Köpfe ab und trainiere damit. Ist das okay oder schon zu viel?


    Aktuell habe ich Mariendistel-Trockenextrakt Kapseln aus der Apotheke, die ich aufmache und über das Futter streue. Das ist zwar nicht das originale Sylimarin Forte, aber ich glaube, ein ähnliches Produkt, soweit ich das erkennen kann. Im Spezialfutter für Lebererkrankungen der Körnerwebseite sind allerdings noch ein paar Mariendistelsamen. Sollte ich dann lieber auf anderes Futter umsteigen?

    Weitere Ernährungstipps hatte ich mir aus dem Lebererkrankungs-Thread schon vor der Ankunft der Vögel rausgesucht, daher gibt es auch viele frische Kräuter aus der Liste jeden Tag zum snacken. Leider findet Karla, die gesunde Dame, das Ganze deutlich interessanter als Kalli. :hmm: Keimfutter mit nichtöligen Samen ist auch in der Herstellung, das dauert aber ja immer ein paar Tage.


    Die Idee des Kotgitters als Leiter ist super, das werde ich auf jeden Fall umsetzen. Auch sonst habe ich mit Ästen schon einige Stufen und Leitern gebaut, damit Kalli gut überall rankommt, wenn er raus darf. Auf die hohen Sitzplätze auf Schränken etc. wo Karla beim Freiflug sitzt, kommt er damit allerdings nicht. Für derart große Konstruktionen fehlt mir leider auch der Platz, aber da überlegen wir uns auch noch was. Langfristig bin ich mir sicher, dass ich beide an das "Stöckchentaxi" (den Begriff konnte ich hier schon erlesen :tongue:) gewöhnen kann, dann helfe ich einfach nach.


    Entzündungen an den Füßen hat er bisher absolut keine, die sehen ganz normal aus, abgesehen von den etwas längeren Krallen im Vergleich zum gesunden Vogel. Diverse Korkbretter und Mineralsteine helfen da aber beim Abrieb ganz gut, sodass eigentlich nur der Schnabel regelmäßig geschnitten/angeschliffen werden muss. Ende der Woche habe ich auch den ersten Termin bei meiner vogelkundigen Tierärztin, da erhalte ich vielleicht auch noch ein paar Anregungen. Ich habe eine VK-Tierärztin gewählt, die dafür zu uns nach Hause kommt, damit die Vögel nach der langen Fahrt (waren immerhin 600 km) erstmal ankommen können und nicht so einen Stress haben. Falls mal wieder diagnostische Untersuchungen anfallen, steht aber auch eine Praxis zur Verfügung.


    Danke auch für den Tipp mit dem Vorstellungsthread, das mache ich später nach der Arbeit direkt. Und nochmal vielen Dank für eure Tipps!

  • Hallo Melanie,


    auch von mir ein herzliches willkommen hier bei uns :blumen: . Hier wurde ja schon viel geschrieben. Nur noch ein paar Anmerkungen von mir.


    Leider ist mein Fettleber-Vogel ein absoluter Vielfraß, der gern auch die Portion seiner Freundin mitfrisst

    Hmm, vielleicht hat sie kein Sättigungsgefühl mehr. Das hatte ich mal bei meiner Maxi nach einer Hormonspritze, die wegen einer vorausgegangenen Legedarm OP nötig war. Da hat ein homöopathisches Mittel sehr geholfen und sie nahm ganz von alleine wieder ab. Die Leber musste ich dennoch unterstützen, weil die sich innerhalb kürzester zeit zur Fettleber entwickelt hatte :( .


    Grundsätzlich kann er ganz gut fliegen, lediglich die Höhe halten fällt ihm nach einigen Augenblicken schwer, was dann natürlich zu leichten Bruchlandungen führt. Vom Boden starten schafft er nicht, wenn er meinen Arm oder einen Ast als "Flugrampe" benutzt, kommt er jedoch einige Meter weit und kann auch sicher auf Ästen oder zum Beispiel am Käfig landen.

    Dann kann er doch fliegen. Das ist gut, ich würde ihn machen lassen und lieber den Boden postern. Fliegen verbraucht die meiste Energie.


    Im Spezialfutter für Lebererkrankungen der Körnerwebseite sind allerdings noch ein paar Mariendistelsamen. Sollte ich dann lieber auf anderes Futter umsteigen?

    Welches Futter ist es denn genau? Bitte stelle mal den Link ein. Nicht jedes Diätfutter ist auch für jede Vogelart ein Diätfutter. Und manchmal haben auch die Shops Mischungen als Diätfutter betitelt, aber das ist es für Nymphies dennoch nicht. Die Samen haben schon ganz gut Fett, aber da kommt es dann auf die Menge an.


    Ich würde dir die Wegweiser-Mischung empfehlen. Die ist bei Leberproblemen in jedem Fall gut :) .


    https://www.nymphensittich-weg…hensittich_wegweiser.html

    https://www.nymphensittich-weg…h_wegweiser_mischung.html

  • Ich wusste nicht, ob man hier Shopnamen oder Links unterbringen darf, die außerhalb des Forums führen, daher war ich unsicher. Meiner Mutter wurde von der Tierklinik die Körnerbude empfohlen. Hier habe ich diese Leberkur für Wellensittiche kaufen sollen, aber da es sich dabei nur um ein temporär zu fütterndes Futter handelt, noch zusätzlich das Pampa Nymphensittichfutter und das Prärie Nymphensittichfutter. Das waren die drei Produkte, die ursprünglich meiner Mutter von der VK-Tierärztin empfohlen wurden und ich bin dem Ganzen gefolgt. Wenn daran etwas nicht so gut ist, stelle ich natürlich um. Zusätzlich haben wir von dort noch einen Kräuter-Mix. Wenn das vorübergehend in Ordnung ist, würde ich sonst einfach bei der nächsten Bestellung die Wegweiser-Mischung bestellen - ist ja auch von dort, wie ich eben gesehen habe.


    Wie kann ich denn feststellen, ob Kalli noch ein Sättigungsgefühl hat? Habe ja leider keine Vergleichswerte zu früher, da ich schon seit vielen Jahren nicht mehr Zuhause wohne und die Vögel immer nur bei kurzzeitigen Besuchen erlebt habe (und leider nicht mitnehmen konnte, weil ich selbst eine 28jährige Katze hatte). Weißt du noch, welches homöopathische Mittel das war? Dann könnte ich meine VK-Tierärztin beim Termin darauf ansprechen.


    Liebe Grüße!

  • Pampa und Prärie gehören eigentlich zu einem Baukasten und sind für Nymphensittiche sonst zu mager. Es sind nur sehr wenig Ölsaaten und Proteine enthalten, aber Proteine sind für die Leber auch sehr wichtig. Wenn du die als Zusatz ins Wasser gibst, kannst du die Mischungen zu Ende füttern und dann mal die Wegweisermischung ausprobieren.


    Die Mischung Leberkur für Wellensittiche enthält gar keine Öl- oder Protienhaltigen Saaten. Das ist für Wellensittiche vielleicht ok, nicht aber für Nymphensittiche. Ich denke, die werden dann auch gar nicht satt und fressen viel zu viel. Gut sind die Kräuterzusätze, wenn sie denn von den Vögeln gefressen werden. Darauf müsstest du mal achten, viele nehmen die gar nicht. Dann könntest du stattdessen besser das Mittel nehmen was Gwenny auch ihrer Poldi gibt. Das muss zwar in den Schnabel, aber vielleicht kannst du es über ein Leckerchen geben. Dann kommen die Kräuter eben auch an. Wenn sie den getrockneten Kräuter fressen, kannst du es auch erstmal weiter so geben.

  • Ohje, das klingt ja nicht gut. Die Kräuter werden ganz gut gefressen, allerdings auch nicht alle, daher bin ich unsicher. Habe jetzt leider jeweils 1 kg von allen drei Futtersorten und erst wenig verbraucht, das hält also noch eine Weile. Kann ich (außer den Kräutern) etwas zufüttern, was das Ganze unterstützt? Vielleicht Naturjoghurt oder Magerquark (natürlich bio) in kleinen Mengen? Den mögen sie wohl gern, meine Mutter hat das früher mal getestet.


    Das Mittel von Gwenny wurde, glaube ich, noch nicht erwähnt. Worum handelt es sich da? Etwas in den Schnabel eingeben ist aktuell noch ziemlich schwer, weil sie eben noch Angst vor meinen Händen haben, aber wenn man es auf Kolbenhirse tropfen kann, geht alles rein. :D

  • Du hattest ja geschrieben:

    ein Aminosäuren-Pulver fürs Trinkwasser

    Solange sie das bekommen, bekommen sie ja Proteine. Aber das wirst du ja nicht ewig machen. Und dann brauchen sie spätestens anderes Futter. So zusammen passt das dann sicherlich erst einmal.


    Wo Gwenny so gute Erfahrungen mit gemacht hatte, war RodiCare Hepato.

    https://nymphensittichforen.de…&postID=213090#post213090

    https://www.alfavet.de/fileadm…talog/RodiCare_Hepato.pdf
    Ich vergesse den Namen nur immer wieder.

  • Okay, alles klar, das beruhigt mich.

    Das RodiCare Hepato habe ich mir direkt bestellt. Da es Tropfen sind, werde ich das einfach für Kalli auf eines seiner liebsten Leckerlis tropfen. Die Dosierung (im Hinblick auf die anderen Medikamente) bespreche ich dann einfach beim Tierarzttermin, das sind ja nur noch ein paar Tage.


    Vielen, vielen Dank euch allen! Das Forum ist wirklich eine große Stütze. :)

  • Hallo schön das du dich entschieden hast dich um die beiden zu kümmern .

    Ich hatte auch eine Henne die mit der Leber Probleme hatte ich hab immer mal ins Futter mariendiestel sammen rein .Sonst kann man wenn man es sich traut die per Hand zu füttern aus Rodman die mariendiestel Kapseln zu kaufen die man aufschneidet und diese Öl per Spritze aufzieht und jeden Tag einen Tropfen davon gibt.

    Das hilft sehr gut .Vom Futter her weiß ich jetzt nicht was genau als Diät mit drin ist was du hast wird wohl gut sein .

    Sonst sieht man es auch am kot wenn es sich mit der Leber besser der hat dann nicht mehr diese Schwefel gelbe Farbe .

    Beim Freiflug würde ich ihm es immer weiter anbieten wie jetzt auch damit er seine Muskulatur richtig aufbauen kann .

    Ich hatte auch bei solchen vögeln die Leine wirklich gute Muskulatur hatten dösig in der Hand und beim halten mit den Flügeln flattern lassen klingt komisch ist aber klein Anfang bevor der Vogel noch wenig Muskulatur hat .

    Was gut wäre zu schauen ob die keine Fußsohlen Geschwüre bekommen .Immer frische sitzstangen Haselnuss Holz oder sowas .Baumwoll Stangen mit Vorsicht wegen den Fäden am besten korkäste in der terrariszik kaufen die sind die besten um Fußsohlen Geschwüre entgegen zu wirken .

    Da wenn der Vogel zu dick ist geht das Gewicht auf die Füße und dann kommen schlimme Wunden .Nur ein Tipp von mir 😊

    Vom Futter bekommen meine zum Teil die avifood pellets die haben alles was die Vögel brauchen und auch da kann man das passenden aussuchen was für eine Diät benötigt ohne das die Vögel auf was verzichten müssen .Meine bekommen sowohl Körner als auch pellets und anders leckeres .

    Mehr fällt mir nicht ein 😊

    Hab ja auch schon einiges mit den Nymphen durchmachen müssen 😊

    Einmal editiert, zuletzt von Kathi:) ()

  • Ich hatte auch eine Henne die mit der Leber Probleme hatte ich hab immer mal ins Futter mariendiestel sammen rein .Sonst kann man wenn man es sich traut die per Hand zu füttern aus Rodman die mariendiestel Kapseln zu kaufen die man aufschneidet und diese Öl per Spritze aufzieht und jeden Tag einen Tropfen davon gibt.

    Kathi, ich bezweifle, dass das wirklich gut ist, einem Vogel mit Leberproblemen und Übergewicht Öltropfen zu geben. Mariendistelsamen enthalten auch längst nicht so viel Silymarin, wie das Pulver aus der Apotheke, dafür aber ca. 20 % Fett. Die kann man zur normalen Fütterung im Futter haben, wenn man vorbeugen will, aber bei einem akuten Fall bringt das nicht viel und wenn man zu viel davon gibt, ist es zu viel Fett und kontraproduktiv.


    Alle Zusätze, die man ansonsten frei kaufen kann, haben meist keine Deklaration bezüglich des Gehalts an wirksamem Silymarin, weil sie eben gar keine Heilmittel sind. Schaut man sich die Preise an, dann kann davon nicht viel drin sein. Deshalb empfehlen wir Kapseln aus der Apotheke holen, wenn es ums Silymarin geht. So machen es auch die meisten vogelkundigen Tierärzte.

  • Meine tierärztinhatte damals wegen den Kapseln die ich gegeben hatte ein ok gegeben seien auch gut gewesen .

    Aber gut bin kein Arzt .