Was tun wenn es mal brennen sollte?

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  • Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Ich hoffe, dass sowas niemals bei mir oder irgendwem von euch eintreten wird.


    Aber was tun, wenn man sie nicht eingefangen bekommt, keinen Kescher zur Hand hat, bzw. sogar ungeübt ist und die Vögel Freiflug haben?

    Mir kam auch schon der Gedanke, dass wenn es bereits schlimm brennen würde, ich vermutlich einfach nur noch das Fenster öffnen würde, damit die Vögel wenigstens noch eine Chance haben zu Überleben.

    Ich hoffe dieses Thema löst bei niemandem schlechte Gefühle aus, und falls doch, entschuldige ich mich vorab... ;(

    Liebe Grüße von Tati :kaffee:


    Wellis: Luna & Leto

    Nymphies: Sona & Enzo


    Fly free, Damon :herz: 06.2018 - 08.2019

  • Ich habe mir diese Frage auch schon gestellt und bin zu demselben Schluss gekommen. Wenn es mir nicht gelingen würde, sie einzufangen oder wenn hier echt Gefahr im Verzug wäre, würde ich die Balkontür öffnen.

    Besser weg als tot.


    Es kann aber auch der Fall eintreten, dass du nicht zu Hause bist, wenn es brennt. Oder du verunfallst und kannst niemandem Bescheid geben, dass du Tiere zu vesorgen hast. Dann gibt es auch sowas: Notfallset

    Das dient dazu, Ersthelfer zu informieren, dass Tiere in der Wohnung sind.

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Lotte (*2016), Pearl (2012) und Jack (2012) :winke:
    Für immer bei uns: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: und Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz:

  • Ich glaube, das ist eine sehr hypothetische Frage, die jeder für sich auch nur wirklich beantworten kann, wenn er selber in der Situation steckt. Ich denke, man kann sich zwar viel vornehmen, aber wie man wirklich reagiert, wenn einem Lebensgefahr droht, kann sicher niemand vorhersagen.


    Ich denke, man kann nur dafür sorgen, dass ein mögliches Feuer früh erkannt wird (Rauchmelder) und man es löschen kann (Feuerlöscher, Wasser weiß ich was noch) und natürlich, dass man nichts riskantes macht und z.B. keine echten Weihnachtskerzen nutzt. Aber auch die Geräte richtig vom Strom zu trennen, wenn sie nicht benötigt werden kann eine Maßnahme sein.

  • Du sprichst mir aus der Seele. Denn diese Frage hab ich mir tatsächlich auch schon oft gestellt. Ich hoffe natürlich auch, dass der Fall niemals eintreten wird.


    Ich bin ja sehr vorsichtig was das angeht. Ich guck lieber 3x ob alles aus ist, bevor ich schlafen geh oder außer Haus bin. Aber es kann ja auch bei Nachbarn brennen, was meine größere Sorge wäre als bei uns selbst.


    Die Vögel einfach fliegen zu lassen wäre eine Option, auf die ich jetzt selber garnicht gekommen wäre... Aber klar, lieber weg als tot.


    Ich hab mir schon immer ausgemalt, FALLS es dazu kommt, sofort die Transportbox zu holen und die dort reinzulocken. Aber nun ja, das ist bei zwei nichtzahmen Vögeln schwierig.


    Dieser Gedanke macht mich fertig, wenn ich weiß, dass es brennt und ich kann meinen Vögeln wahrscheinlich nicht helfen. Ich würde innerlich sterben. :(

  • Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. In so einer Situation ist natürlich schnelles Handeln erforderlich und ich würde sie in so einem Ausnahmezustand ehrlich gesagt dann mit den Händen schnell greifen und in die Transportbox setzen. Denke groß Zeit nachzudenken, wie man sie jetzt am besten reinbekommt, hat man in so einer Situation nicht. Wie ich und auch die Vögel aber letztenendes in so einer Ausnahmesituation reagieren würden, kann ich nicht zu 100% sagen. In normalem Zustand, vertrauen sie mir da genug, dass ich mit der Hand mal schnell zugreifen könnte, aber wahrscheinlich haben sie dann selbst total die Panik, wenn sie mitbekommen es brennt... dann hilft vielleicht ein Kopfkissenbezug o.ä. wenn man keinen Kescher hat.

    Liebe Grüße von Nadine :fuettern:

    und den Frechmäusen Speedy :fly:und Magoo :fly:.

    Einmal editiert, zuletzt von Enziolove ()

  • Ich habe in meinem gr. Kleiderschrank meine ganzen Transportkisten stehen, die griff und einsatzbereit sind.


    Meinen Beitrag von damals finde ich aber nicht mehr.

    Wir hatten vor einige Jahren - als die Rauchmelder nach und nach eingebaut wurden - solch einen Feueralarm.

    Wir hatten damals die ganzen Rolläden runtergemacht und ein nach dem anderen Vogel in die Transportkisten gesetzt.


    Die Feuerwehr war damals im und um das Haus verteilt und wir warteten oben.... auf "Verlasst das Haus" oder " Entwarnung" und

    waren startklar :yes:

    Aber später gab es dann Entwarnung und wir konnten beruhigt die Vögel wieder aus den Transportboxen lassen.


    Wichtig ist immer das man ruhig bleibt, dann klappt das mit dem einfangen noch recht gut.

    Ich habe für jedes Parr ihre Transportbox.... würde aber im Notfall auch die ganzen in nur 2 Boxen stecken.

    Es kommt halt immer darauf an ist man alleine oder zu zweit.


    Es war ganz gut das dies damals so passierte... denn es war für uns überraschend ein Probelauf der mit allem in Echt ablief und wir

    sehr gut so dieses meistern konnten.

    Ich wusste von diesem Moment an, das es genau so - mit griffbereiten Boxen, einfangen im dunkeln und ruhig aber zügig vorran gehen -

    bei uns am besten/schnellsten geht.

    Gleiches Recht für alle!
    6 Kaputte Bandscheiben.... schmerzen in meinen Knochen... schmerzen hier u. da.... mein Facharzt hilft mir!
    Ich weiß was Schmerz heißt... und andere bestimmt auch!
    Und weil ich zu 101% weiß, das wenn einer meiner Vögel eine Verletzung, Krankheit o. Schmerzen hat, er genauso fühlt u. leidet wie ich.... bekommt auch dieser "ohne wenn und aber" eine sofortige Fachärtzliche Behandlung von einem VK TA!
    Küsschen von Elli und den 6 Rotbäckchen :herz:

  • Habt Ihr jemals ein Brandseminar bei der Feuerwehr besucht ? Ihr habt alles, nur keine Zeit.


    Ich habe lange drüber nachgedacht. Die Jungs lassen sich so schnell nicht fangen. Ich weiß, dass ich sie nie im Stich lassen würde, aber in einer lebensbedrohlichen Situation entscheidet man wahrscheinlich spontan und nur nach dem in uns angelegten Überlebenswillen.


    In der neuen Wohnung schlafe ich im Zimmer nebenan. Die Jungs stehen gleich am Hinterausgang. Da hätte ich evt. die Chance gleich die ganze Voliere da raus zu rollen.


    Aber wie gesagt, ein Feuer breitet sich sehr schnell aus und es entsteht eine immense Hitze. Die Zeit Vögel zu fangen hat man u. U. nicht.


    Am besten immer Vorsicht walten lassen, vor allem mit offenem Feuer wie Kerzen.

    Inge und die Jungs: :blumen:
    Mein kleiner Junge Joshi,mein Superflieger Willow,mein Jurkelchen Kasperle (Hausmeister, wieder bei Barbara)


    und außerdem Pünktchen bei Peppie mit Ehemann Pacy :verliebt: :fly:
    Meine Patenkinder Piku, Peaches und Pacy:fuettern:


    Meine Sternenkinder: Charly,Nicky,Merlin,Roberto,Maya,Coco,Felix,Theo,Manjolo,Fussel,Tweety,Butschi,Jonathan,Sudakan,Annika,Gonzo,Elisabeth,Rainbow,FelixSC und Xaver :weinen:


    Gib einem Tier ein Zuhause und es bezahlt mit Liebe :herz:

  • Habt Ihr jemals ein Brandseminar bei der Feuerwehr besucht ? Ihr habt alles, nur keine Zeit.

    Jeep :yes: wir müssen jedes Jahr solche Schulungen mitmachen... die eine ist so eine normale wie man sich im allgemeinen etc... verhält

    und ist (für mich nicht mehr) gut um etwas zu lernen. In diese Schulung geh ich kaum :rolleyes:

    Die zweite kleine Gruppe ist interessant und da werden andere Tips gegeben und auf persönliche Fragen "ganz unkompliziert" gesprochen

    und darauf eingegangen.

    Da werden Tips gegeben auf was man achten soll wenn man z.B. Möbel etc... für seine Wohnung kauft.

    Stoffe, ob nun Gardinen oder Teppichböden etc.. und Möbel die nicht so schnell entflammbar sind, wo sein Schlüsselkasten hängen soll,

    oder das seine Gardarobe (Mantel, Jacke etc...) an einem Platz steht wo man sie beim verlassen der Wohnung leicht entnehmen

    kann aber nicht den Fluchtweg durch brennende Kleidung versperrt etc...


    Das finde ich super und da gehe ich auch gerne hin, weil ich da wirklich etwas lerne was hilft.

    In solchen Gruppen die persönlich auf einem zugeschnitten sind, lernt man sehr viel und kann sein Zuhause für solche Situationen

    sicherer machen.


    Klar.... es ist ein Unterschied wo das Feuer ausbricht, aber man behält doch etwas besser den Kopf klar.

    Solche Schulungen gibt es leider nicht sehr viel, aber man kann auch bei der Feuerwehr selbst sich erkundigen nach solchen Tips.


    Man muss halt auch immer selbst bereit sein auf manches zu verzichten was einem sehr gut gefällt.... wie z.B. gewisse Möbelstücke

    kurz vor/direkt neben der Einganstür oder ein Gardarobenregal direkt über der Eingangstür zu befestigen, das durch einen Brand dann

    der Fluchtweg versperrt.


    Es ist interessant und wirklich empfehlenswert :yes:

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  • Es macht auf jeden Fall Sinn, das "wie" im vorhinein zu überlegen.

    Ich hab das Ganze zweimal erlebt, noch nicht mit Vögeln, aber einmal mit Katze, beim zweiten Mal mit Katze und Hund.

    Das erste Mal war ich komplett unvorbereitet, panisch, natürlich war der Kater sofort unter irgendeinem Möbel verschwunden, ich wusste nicht, unter welchem, und wielang das Treppenhaus noch passierbar wäre,..... schließlich hab ich das Haus ohne Kater verlassen. Die Feuerwehr hat ihn auch nicht gefunden.

    Das Feuer selbst war auf dem andren Hausflügel, aber der Rauch war überall.

    Der Kater hat es überstanden, bei Vögeln wär ich mir da nicht sichergewesen.


    Als es dort nochmal gebrannt hat, war ich durch die vorangegangene Erfahrung schon etwas klarer im Handeln und konnte so ohne Eile mit beiden Tieren das Haus verlassen.


    Ich denke, die Sache mit dem schnell genug einfangen ist natürlich die erste, wenn sie auf Freiflug sind.

    (Ich hatte das bei einer einer heftig blutenden Verletzung von einem Vogel, den icheinerseits bekomen musste, um ihn zum Doc zu bringen, die andren nch Möglichkeit auch eingeperrt: bei mir ist dieAntwort: Alle erst in die Unterküfte und von dort in die Boxen. Mumm muss als erstes eingesperrt sein, damit der Rest nachzieht. Wenn die Zeit drängt, bekomm ich nur die drei einigermaßen zahmen gesichert, und muss den andren beiden das Fenster öffnen. Keschern ist bei 3,50 Raumhöhe einfach utopisch)

    Wer in welche Transportboxen kommt, sollte auch vorher klar sein.

    Dann die Frage nach Fluchtweg - zumindest im Mehrfamilienhaus. Ist das Treppenhaus passierbar? Wieviel Rauchentwicklung ist dort?

    Schaff ich das so mit den Boxen runter?

    Muss ich jeweils ein nasses Tuch drüberpacken (hilft das?) damit weniger Rauch hineingelangt. ?

    Wäre eine Alternative das Abseilen der Boxen aus dem Fenster? (ich gebs zu, ich habs immer noch nicht ausgemessen).

    kann ich von dem Feuerwehrmann auf der Drehleiter vor meinem Fenster verlangen, dass er mir erst die Boxen mit den Vögeln abnimmt? Oder ist er nicht dazu verpflichtet, erst Menschen zu retten? (auch wenns die Vögel weniger lang im Rauch aushalten)

    Gerade im Winter dann die Frage, wohin so schnell mit den Vögeln, zu lang dürfen sie nicht in der Kälte sein. Zumal man selber evt. noch vor Ort gebraucht wird,..........

    Auf alles hab ich auch noch keine Antworten, (und es ist ja immer situationsabhängig, wenns unter mir brennt, brauch ich keine Antworten mehr, da sind nur Dielen dazwischen...) aber dafür ist vielleicht das Thema hier gut - also, der Idealfall:

    1:. alle Vögel eingefangen, Treppenhaus mäßig verraucht. Wie schütze ich sie vor dem Rauch auf dem Fluchtweg?

    2.:ich hab meine nackte Haut in Sicherheit gebracht und die Vögel in den Boxen, da können sie nicht ewig bleiben, grad bei Frost, was dann....... ? Futter, Unterkünfte, alles was ich besitze ausser ihnen , auch und grad für sie, ist in der Wohnung.......

    Die Chaos-Truppe Merlin :herz: , Momo :herz: , Mumm :herz: , Motte :herz: Maya :herz: und die Federlose :engel:
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    Saint-Exupéry, 1900-1944

  • Mir kam dieser Gedanke ja nun schon öfter und ich habe wirklich, wirklich Angst davor. Hier in meinem Block haben in der letzten Zeit vermehrt Häuser gebrannt, ein Mann kam sogar ums Leben, Verdacht Brandstiftung ... Ich will einfach vorbereitet sein. Aber ich glaube, so richtig vorbereitet kann man ja nie sein... :weinen:


    Mir kamen sogar Gedanken wie:
    - wenn ich sie wirklich durchs Fenster raus lasse, was machen dann Leute, die ein fest montiertes Fenstergitter haben? Und falls ich einen gefangen hätte, lasse ich den nicht-einfangbaren-Vogel ohne Partner fliegen oder mit Partner zusammen?
    - Kann ich durch den Hausflur?
    - Ich habe noch andere Tiere, die ich auch rausbringen muss
    - Wie wichtig bin ich, in solch einem Fall? Klar muss man da realistisch abwägen, aber ob man das dann kann...

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  • Und falls ich einen gefangen hätte, lasse ich den nicht-einfangbaren-Vogel ohne Partner fliegen oder mit Partner zusammen?

    Nein, wenn Du den Partner schon gesichert hast, lass ihn auf keinen Fall fliegen.

    Es ist bei Entflogenen nicht so überaus häufig, dass sie zusammenbleiben.

    (Und selbst in den wenigen Fällen, wo das so war, konnte oft dann nur einer noch gesichert werden.)

    Dann hast Du erstmal einen gerettet.

    Würde Dir einer auf andre Art entfliegen, würdest Du den Partner ja auch nicht hinterherschicken.

    Und Du hast ihn unter Umständen sogar noch als Lockvogel, wenn der andre wo gesichtet wird.


    Was man auch noch bedenken muss: Es kann passieren, dass die Hauptstromsicherung rausfliegt, irgendwo im Keller

    Man muss also im Notfall auch alles im Dunkeln machen. Eine Taschenlampe habe ich hier griffbereit, aber einfacher wirds dadurch auch nicht........


    Je genauer man es im vorhinein überlegt, um so eher wird man in der Situation "funktionieren"" und nicht nur kopflos sein, das ist meine Erfahrung aus dem Unterschied von Brand 1 zu Brand 2. Beim zweiten hats mit 2 Tieren besser funktoniert als beim ersten mit nur einem.


    Mhm,Fenstergitter, da wärs sicher sinnvoll wenn nicht alle Fenster vergittert sind. Zumindest im Dunkeln wäre ich mir aber auch so nicht sicher, OB die scheueren Vögel sicher hinausfliegen. Man kann ihnen nur das Fenster auflassen.


    Ja, Hausflur/Treppenhaus ist eben das total schwer einschätzbare.

    Schon für uns Menschen.

    Aber welche Zeitspanne hält ein Vogel bei welcher Rauchbelastung durch?. Man kann die Transportboxen so schnell ja nicht noch rauchfest abdichten, was für die kurze Strecke sicher das Sinnvollste wäre sonst.

    Hat wer eine Vorstellung ob nasse Tücher da was helfen? So die Zeit dafür da ist?

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  • Hier sind die Stimmen recht eindeutig für das Fliegen lassen. Wenn ich aber überlege, wie es meinen Vögeln, vor allem Flips, draußen ergehen würde, dass er womöglich nicht mehr gefangen werden und irgendwo qualvoll zu Grunde gehen könnte, wäre dann ein schneller, schmerzloser Tod durch Rauchvergiftung nicht besser (oder würde sich eine Rauchvergiftung anders auswirken)?


    Generell habe ich vor dem Rauch die meiste Angst, wäre ein Vogel schon gestorben, ehe ich ein verrauchtes Treppenhaus passiert hätte? Dann lieber direkt aus dem Fester, aber auch die ganze Umgebung wird evtl verraucht sein?


    Aktuell, selber bei guter Gesundheit, ohne Kinder, hätten die Vögel mit die höchste Priorität. Sie sind nur zu 2. ich habe eine kleine Transportbox, wo im Notfall auch beide reinpassen würden, die steht immer im Schlafzimmer, wie die Vögel auch, Decken liegen ebenfalls bereit. Im Einfangen bin ich recht geübt. Vom Schlafzimmer geht direkt die Balkontür ab, nur blöd, wenn die elektrischen Rollos nicht gehen würden. Angeblich lassen die sich aber leicht eintreten.

    Wir bräuchten eigentlich noch eine Strickleiter, um auf die Dachterasse unter uns zu kommen.


    Karine, wohnst du so abgelegen? Sobald ich aus dem Haus draußen wäre, würde ich die Nachbarn, die nicht direkt ans Haus angrenzen, um Einlass bitten. Wenn der erste Schock vorrüber ist, kann man Futter aus dem Supermarkt holen, eine Nacht ohne geht auch und falls es ein Sonntag wär, würde sich im Ort sicher jemand mit Vogelfutter finden, zb über Facebook-

    Einmal editiert, zuletzt von Erdbeere ()

  • Karine, wohnst du so abgelegen

    nein, im Gegenteil, Großstadt und dadurch recht anonym, ich weiß nicht, ob ich da bei fremden Leuten und womöglich mitten in der Nacht klingeln würde (allerdings sind auf einer Seite Gewerbebetriebe). Eine Bekannte ginge noch, nicht allzuweit fort, aber das ist eine Raucherwohnung.

    Es kommt immer auf die Tageszeit an, ich denke irgendwie immer an nachts, weil meine ersten zwei Brände es waren. Tagsüber wäre es anders, da gibt's eine Tierarztpraxis nur einen Häuserblock weiter, wo ich um Erstasyl für die Geier bitten könnte.



    wäre dann ein schneller, schmerzloser Tod durch Rauchvergiftung nicht besser

    Das lässt sich nicht pauschal beantworten.

    Grad deshalb ist es gut, dass Du es nochmal in Frage stellst mit dem Fliegenlassen.

    Ich denke,es ist immer eine Frage der Bauart des Hauses und wo und in welchem Umfang der Brand ausbricht, was die beste Lösung wäre.

    Und was wie schnell die Geier töten würde oder vielleicht auch nicht.

    Bei total dichtschließenden Türen (und nichtberstenden Fenstern) hätte man bei Nichtfliegenlassen vielleicht sogar Glück, und die nicht Einfangbaren überstehen es in der Wohnung ohne Rauchvergiftung - so wie damals mein Kater. Denn es hängt auch sehr vom Brandherd ab, ob der Brand über oder unter der eignen Wohnung ist, ob auf der gleichen Seite oder der andren, und wie das Haus gebaut ist.

    Wenn der Brand oberhalb der eignen Wohnung ist, kann je nach Dichte der Rauch durchs Treppenhaus eindringen oder nicht, ob er zum Tod führt, und wie schnell, wird man nicht vorhersagen können.

    Die Wohnung wird dann womöglich durch Löschwasser (das durch die Brandrückstände giftig ist) auf lange Zeit unbrauchbar werden - aber wenn keine Einsturzgefahr besteht, gibt es vielleicht sogar dann noch eine Chance, einen zunächst nicht geborgenen Vogel später noch herauszuholen.

    Wenn der Brandherd direkt unter der eignen Wohnung ist, ob eine oder mehrere Etagen, sieht es anders aus.

    Die Flammen können sich durch Dielen oder an einer Wärmedämmung hochfressen, und dann geht's nicht nur um dann massiven Rauch, sondern auch direkt um Feuer und verbrennen.

    Bei Betonböden ists es mehr das Rauchproblem - und , das darf man nicht unterschätzen,die Hitzeentwicklung.

    Bei Brand 1 , den ich miterlebt habe, war das so. Eine Etage auf einer Seite (nicht meiner) war komplett ausgebrannt. , das war die erste Etage. Darüber in der zweiten war auf allem, wirklich allem eine Rußschicht.. Und noch in der dritten haben sich durch die Hitzeentwicklung Metallgegenstände verformt.

    Das ist in etwa so, als wenn Du Dein Tier in einem Backofen sitzen hast.

    In dem Fall ist fliegenlassen wohl das Bessere, es gibt dann zumindest eine Restchance, dass der Vogel noch gesichert werden kann, und das langsame in der Hitze zugrunde gehen ist absolut nicht weniger grausam, als z.B. der schnellere Tod durch einen Sperber. .


    Ich würde es also auch von der Situation abhängig machen, sofern sie überhaupt überschaubar ist. . Brennt es auf der andren Seite und/oder höher , und das Treppenhaus ist noch nicht ganz übel verqualmt., wären die Überlebenschancen in der Wohnung evt. doch noch besser.

    Wobei mir jetzt nicht klar ist, ob die Feuerwehr nicht alle Wohnungstüren aufbricht, um sicherzugehen, dass da niemand mehr drin ist.(Dann würde Rauch eindringen - und die Vögel könnten evt. rausfliegen.Das Haus damals war eine Art Groß-WG ohne einzelne Wohnungen, deshalb weiß ich das nicht) . Mit der müsste man dann natürlich reden.

    Bei einer Bergung nicht übers Treppenhaus, sondern übers Fenster hätte sich bei mir die Frage ohnehin erübrigt, denn das ist hier das Zimmer, in dem die Vögel sind. Wäre das Fenster zur Bergung auf, würden die Nichtgesicherten ja ohnehin wohl früher oder später dort rausfliegen.


    Eins noch: Man muss sich auch bewusst machen, dass bei fliegenlassen eine Vogelsuche,wie man sie sonst bei einem entflogenen Vogel starten würde, nicht realistisch ist m Fall, dass man nicht mehr in die Wohnung zurückkann.

    .

    Im schlimmsten Fall , wenn das Haus, die Wohnung unbewohnbar werden, muss man sich ja um alles kümmern, eine erste provisorische Unterkunft, Lebensmittel, Medikamente, Käfige , Futter, u.U. Medis für die Geretteten, Internet für alles weitere (ich hab kein Smartphone, den Läppie zu retten hätte keine Priorität,) , dann Wohnung, Kleidung, Möbel, - alles einfach, die alleralltäglichsten und notwendigsten Dinge. Je nachdem, was für ein Bankkonto man im Hintergrund hat oder nicht, kann das fast unmöglich bis etwas leichter werden, unendlich Kraft und Zeit wird es dennoch fressen.

    Und genau das tut eine normale Entflogenensuche auch, Tierheime anschreiben, in allen Vermisstgruppen und-Portalen posten , Sichtungen hinterherlaufen, Fakeanrufe entgegennehmen, das kann so unglaublich zermürbend und verzweifelnd sein, dass es schon einige Lebensläufe kaputtgehauen hat.

    Aber beides zusammen, das ist praktisch nicht menschenmöglich.

    Man kann denen, denen man in so einem Moment das Fenster öffnet, eigentlich nur noch sagen, dass sie sich ein gutes neues Zuhause suchen sollen.

    Und wird den Rest des Lebens mit der Ungewißheit verbringen, ob es ihnen gelungen ist oder wie ihr Ende war.




    Danke hier an lyabirbs , dass Du dieses Thema angestoßen hast. Über manches an Ablauf habe ich mir schon Gedanken gemacht für den Fall so einer Situation, aber ich merke jetzt grade beim Antworten auch, worüber bislang noch nicht.

    Und das kann nur sinnvoll sein, über so etwas besser prophylaktisch nachzudenken, als wenn man hinterher vor einer in Panik getroffenen Entscheidung steht und sagt, ach hätte ich da vorher drüber nachgedacht, hätte ichs anders gemacht.

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    Saint-Exupéry, 1900-1944

    5 Mal editiert, zuletzt von karine ()

  • Am besten immer Vorsicht walten lassen, vor allem mit offenem Feuer wie Kerzen.

    Sowas ist bei uns ganz verbannt. Ich hab nur welche alsNot-Licht, wenn mal der Strom länger ausfiele und die Taschenlampen leer sind.
    Tiere oder echte Kerzen. Für uns geht nicht beides. Und inzwischen gibt es auch schöne flackernde Kunstkerzen.

    Es macht auf jeden Fall Sinn, das "wie" im vorhinein zu überlegen.

    Auf jeden Fall. Ich habe aber keine Idee. Und das ginge ja auch nur, wenn jemand Zuhause wäre. Wenn hier tagsüber das ganze Haus (alle Wohnungen) verlassen sind, haben die Vögel keine Chance :schock:

    Liebe Grüße von


    Denni :blumen: , Andi :schuss: & Darleen (*2009) :verliebt:
    * Eddi (April 1997 - 30.09.2005), Spike (Juni 2000 - 31.01.2012) und Cuckoo (11.05.2004 - 23.12.2019)

  • Ich denke, dass man wirklich nur in einem bestimmten Rahmen eine Vorsorge treffen kann- z. B. fertige Transportkisten samt Decken und Näpfen griffbereit stehen haben, Kescher und eine geeignete Taschenlampe ebenso sowie ein vorbereitetes Glas mit Futter oder Hirse und eine Flasche Wasser (was natürlich stetig wegen Haltbarkeit geprüft werden muss).

    Wichtig wird sein, die Ruhe zu bewahren und im Fall der Fälle so konzentriert wie möglich zu Handeln.

    Liebe Grüße von Rika und den Kleinen vom Mittelrhein

    <3Tweety, Kiki, Marli, Freli, Olavi und Kiano <3

  • seh ich genau so, habe einen transportkäfig, einen Kescher und etwas Futter griffbereit neben dem Käfig stehen. Das hilft aber natürlich niemandem was wenn man den ganzen Tag arbeitet....

    Also so gut wie möglich vorbereitet sein und selbst vorsichtig sein mit möglichen Brandursachen. Alles weitere kann man eh nicht beeinflussen.

    Bezüglich der Überlebenschancen beim fliegen lassen bin ich eher schwarzmalerisch, zumal meine beiden Angsthasen wohl nicht durchs offene Fenster fliegen würden... zudem man bei einem Feuer doch generell die Fenster schließen sollte oder? :gruebel:

    Liebe Grüße

    Julia mit Link und Zelda :fly:

  • Fliegen lassen ist für mich keine Option. Was die draußen alles mitmachen würden, da denke ich leider zwar, dass aber eine Rauchvergiftung zumindest verhindert, dass sie noch etwas merken.


    Es ist auf jeden Fall ein Alptraum, an den man gar nicht erst denken mag. :schock:

    Inge und die Jungs: :blumen:
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    und außerdem Pünktchen bei Peppie mit Ehemann Pacy :verliebt: :fly:
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  • Ich glaube, dass Fliegenlassen für mich auch keine Option ist... aber ich denke, dass dies halt nicht vorher entschieden werden kann- es kommt wirklich auf den tatsächlichen Fall an und die dann bestehenden Optionen und Abschätzungen.

    Liebe Grüße von Rika und den Kleinen vom Mittelrhein

    <3Tweety, Kiki, Marli, Freli, Olavi und Kiano <3

  • Das ist zwar alles unrealistisch, aber man könnte ihnen ja ein GPS Peilsender anbringen, um sie dann wiederzufinden. :idee:Aber bei Minusgraden im Winter denke ich dass ihre Überlebenschancen gleich 0 sind.

    Ich hoffe einfach, dass niemand von uns je in diese Situation kommen wird. :ohnmacht:Aber da gibt es ja auch andere "Katastrophen" wie einen flächendeckenden Stromausfall im Winter oder Naturkatastrophen die eintreffen könnten.

    Liebe Grüße von Nadine :fuettern:

    und den Frechmäusen Speedy :fly:und Magoo :fly:.

  • Meine Herrschaften könnte ich im Notfall recht zackig rauskeschern.Im Schrank steht ein Welliekäfig -ja ich weiss, zu klein aber wenns um Leben und Tod geht absolut ausreichend.Der ist mit Sitzästen,Notfallschälchen für Futter und Wasser sowie eine kleine Packung Vogelsand schon ''notfallfertig zum Verlassen der Wohnung'' ausgestattet.

    Ich hoffe jedoch, wie alle anderen, dass ich ihn nie brauchen werde.

    Liebe Grüsse von Sanny mit Junior-Chill (*2013) :herz: und Lara (*2015) :herz:
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