Plötzlich nicht fliegen können (Diagnose: Handgelenk zersplittert)

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  • Hallo,


    leider muss ich mich mit einem schlechten Thema zurück melden.


    Heute morgen schien alles ok. Eben kam ich ins Zimmer, die Nymphen mal wieder in einer Ecke auf dem Boden, Lola flog auf die Voliere, Flips kam nur ein Stück vor...ich entschied mich, ihn zu lassen und verlies das Zimmer. Dann ging mein Freund rein und ihm fiel dann auf, das Flips nicht mehr wegfliegen KANN. Flips ging in Richtung Voliere und wollte rein. Während ich noch nach einer kleinen Leiter suchte, schaffte er es doch noch den halben Meter zur Käfigtür zu fliegen. Als er drin war, fing ich ihn schnell, konnte aber nichts feststellen. Keine Schmerzlaut von ihm, wenn ich die Flügel auseinander zog.

    Jetzt sitzt er etwas erschöpft in der Voli und lässt den linken Flügel hängen.


    Mein Freund sagt, vorhin kam Flips vom Bett nur mit Mühe auf die Voliere geflogen und vor 3 Tagen etwa hatte ich auch den Eindruck, Flips würde einen Flügel hängen lassen, aber welche Seite es war, weiß ich nicht und sonst sah die Tage alles normal aus beim Fliegen.

    Ansonsten ist meinem Freund vor ein paar Tagen mal aufgefallen, dass Flips etwas anders geatmet hat, so wie wenn sie Wasser aus der Nase pusten nach dem Baden, aber auch das konnte ich nicht bemerken und ist auch nicht mehr aufgetreten.

  • Es kann viele Ursachen haben.... am besten aber ist du lässt dieses durch einen VK TA abklären.

    Ich würde auch nicht zu lange damit warten.

    Vielleicht hat er sich unglücklich gestoßen :nixw:

    Da er anscheinend doch schon etwas länger damit Probleme zu haben scheint.... kann dir nur ein TA Besuch Gewissheit darüber geben was

    die Ursache ist.

    Gleiches Recht für alle!
    6 Kaputte Bandscheiben.... schmerzen in meinen Knochen... schmerzen hier u. da.... mein Facharzt hilft mir!
    Ich weiß was Schmerz heißt... und andere bestimmt auch!
    Und weil ich zu 101% weiß, das wenn einer meiner Vögel eine Verletzung, Krankheit o. Schmerzen hat, er genauso fühlt u. leidet wie ich.... bekommt auch dieser "ohne wenn und aber" eine sofortige Fachärtzliche Behandlung von einem VK TA!
    Küsschen von Elli und den 6 Rotbäckchen :herz:

  • Oh je, das klingt nicht gut. Ich würde auch umgehend den TA aufsuchen. Wenn etwas gebrochen sein sollte, wachsen die Knochen so schnell zusammen, dass da wirklich Eile geboten ist.


    Alles Gute für den Kleinen :daumen: :GBes: !

  • Ja, wir fahren morgen auch zum TA, außer es wäre morgen weg. Ich dachte, ich könnte jetzt noch was für ihn tun. Ich lasse sie jetzt jedenfalls in der Voliere. Habe rote Hirsekörner in die Futterschalen gegeben, aber da ist er nicht dran. Er streckt auch beide Flügel, ohne Schmerzgeräusche. :nixw:

  • Ja, ich denke, Käfigruhe ist gut :yes: . Sonst kann man da erstmal nicht viel machen. Und Schmerzgeräusche geben Vögel nur äußerst selten ab. Fliegen können sie teilweise auch wenn etwas gebrochen ist.

  • So, wir sind zurück vom TA. Flips wurde direkt erstmal geröngt. Das Handgelenk ist komplett kaputt, zersplittert. Evtl. ist auch eine Entzündung drin, deswegen gibt es 10 Tage AB. Es könnte aber auch ein Tumor drin sein. Jedenfalls ein Bluterguss, gegen die Schmerzen bekommt er 10 Tage Celebrex. Der Flügel wurde in die richtige Position gebracht und getapet. In 10 Tagen muss ich nochmal zum Verbandswechsel hin, der insg. 20 Tage drauf bleibt, wenn er ihn abzupft schon eher. Soll natürlich im Käfig bleiben. Prognose ist, dass er vermutlich nie wieder fliegen können wird, aber warten wir mal ab.


    Nachdem wir wieder zu Hause waren und er eine Weile ruhig auf dem Korkbrett saß, fing er schon an am Tape zu zupfen. Halskrause soll ich keine dran machen, denn ohne Flügel und mit eingeschränktem Kopf ist es zu gefährlich, falls er das Gleichgewicht verliert.

    Jetzt habe ich Tisch und Laptop neben die Volie gestellt und muss ihn ständig antippen, dass er vom Verband ablässt. Sonst durfte man mit der Hand nie in seine Nähe kommen, jetzt kann man ihn anfassen, bis er endlich reagiert. Habt ihr noch Ideen? Ich kann ja nicht pausenlos neben ihm sitzen. Die Volitür konnte ich auch direkt offen lassen, damit ich an ihn ran komme, da ist Lola natürlich rausgeklettert und er wollte auch schon hinterher.

  • Oh je, der arme Kerl ;( . Das ist ja Mist. Ich drücke ganz dolle die :daumen: , dass alles wieder richtig und gut zusammen wächst :hoff1: , so dass er doch wieder fliegen kann.


    Am besten wird es wohl sein, dass er wirklich ganz brav sitzen bleibt. MaZi hatte mal bei ihrem Welli an den Seitenwänden Folie davor gemacht, damit er nicht einmal klettern kann. Sonst hätte ich aber nun auch keine Idee :sorry: .

  • Danke. Ich glaube das Klettern ist ok. Es geht mir hauptsächlich darum, dass er das Tape nicht abmacht. Er springt schon recht viel rum in der Voliere, er kann ziemlich hoch hüpfen, aber ohne die Balance des 2. Flügels sehe ich das nicht gerne. Ich habe noch eine etwas kleinere Voliere und einen kleinen Käfig, aber ich denke dann hat er keine Ablenkung mehr und wird erst recht rumzupfen.


    Außerdem beißt er jetzt auch wieder an seinem Zeh rum. Lola macht ihr eigenes Ding, sitzt auf mir, war eben mal auf dem Schrank..da würde Flips am liebsten auch, wenigestens lässt er dann von seinem Verband ab und ruft Lola hinterher.

  • :schock: Habe ich die Tür auf gehabt, weil ich dachte, Lola geht endlich wieder rein (die Versuche sie reinzusetzen waren gescheitert). An der Tür angekommen, entscheidet sie sich um und hüpft auf den Boden zu den Ästen. In dem Moment fliegt Flips aus der Voli :schock:. Landet direkt neben mir/vor der Tür auf dem Boden und rennt weg. Hab ihn dann mit bloßen Händen gefangen, er hat mich gebissen aber netter Weise nicht so fest. Scheint zum Glück nichts weiter passiert zu sein.....dummer Vogel, fliegen wollen wenn man nur einen Flügel benutzen kann :tztz:

  • Kannst du ihn nicht einzeln setzen? Oder sie müssen halt zusammen drin bleiben. Nicht, dass sich das gerichtete noch wieder verschiebt, wenn er sich nun zu viel bewegt und du ihn nehmen musst :hmm: .

  • Bin gerade dabei mich ein bisschen zu belesen, was anderen mit ihren verletzten Nymphen gemacht haben. Da wurden teilweise beide Flügel getapet oder eine Socke übergezogen, dass der Vogel nicht in Versuchung kommt, zu fliegen. Das Tape sollte schon dran bleiben und auch für die Heilung wird das gezupfe nicht förderlich sein. Habe noch 2 schöne Halskrausen hier, die kann man extra übereinander ziehen, um den Radius weiter einzuschränken. Damit er nicht fällt habe ich ihn in die Transportbox (ist wie ein Minikäfig) gesetzt. Gab großen Protest, Lola hat nur kurz geschaut, interessiert sie schon nicht mehr. Futter und Hirsekörner sowie ein Stück Kork rein und auf das Kotgitter der Voli gestellt.


    Aber kann ich, wenn ich dabei bin, ihn nicht einfach auch auf den Fußboden lassen? Er kommt dann nirgendwo hoch....oder ob er dann versuchen wird, die Flügel zu nutzen?

  • Oje der arme kleine Kerl :(


    Meine Polly hatte einen Schnabelrabenbeibruch - man konnte diesen aber nicht schienen/verbinden - und durfte auch nicht mehr so viel

    sich bewegen.... ich habe eine etwas gr. Transportkäfig in den ich sie dann reinsetzte.

    Damit sie nicht hochklettern konnte, hatte ich die Gitter von innen mit Plexiglas verkleitet... ihren Partner Moritz war draussen.

    Er saß oft bei ihr und manchmal ließ ich ihn dann auch rein zu ihr bis er wieder raus wollte.


    Klettern sollen sie eigentlich auch nicht.... auch wenn es verbunden ist kann es vorkommen das die beim klettern runterfallen und

    wenn die dann auf die kaputte Stelle fallen kann es sich trotz Verband wieder verschieben oder die können durch das fallen auch

    Blutergüsse bekommen.


    Wenn man die gesunden Vögel mal beobachtet wie die am Gitter hochklettern, sieht man of wie deren Flügel sich etwas bewegen bzw.

    auf/zu gehen.... sie halten auch beim klettern damit die Balance.


    Es ist zwar schon eine lange Zeit und oft auch Stressig für einen weil die quängeln etc... aber wenn der Bruch gut verheilen kann sind danach

    keine Einzelhaft mehr notwendig und somit so gut wie alles überstanden.


    Bei meiner Polly war es auch unwahrscheinlich das sie wieder fliegen konnte.... sie kann wieder sehr gut mehrere Runden fliegen.

    Mal weniger.... aber dann auch mal wieder sehr viel und ausdauernd.


    Hätte ich nochmals den Fall.... ich würde es nochmal so machen, auch wenn es denen da stinkelangweilig etc... wäre.


    Das er an dem Verband rummacht kann ich mir gut vorstellen, meine Wellidame Lucy hatte damals schon auf dem Rückweg vom TA ihren Verband

    abgemacht :rolleyes: aber bei ihr war es nur eine Verstauchung und nicht so tragisch.


    Alles gute dem kleinen :herz: Mann das er schnell und voll wieder gesund und seine Flugfähigkeit beibehält :daumen::hoff1::GBes:

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  • Danke für deinen Bericht. Ich hab in den letzten Beitrag Fotos angehängt. Wäre diese Box ok? Ich habe auch noch 2 größere Käfig, einen nehme ich immer zum Transport für beide zusammen und ein etwas größerer ist noch bei meinen Eltern auf dem Dachbdoden. Beide mit Plastikschale unten. Da müsste dann auch was dran, damit er nicht hochklettern kann....Beim größeren sind aber die Seiten gebogen.


    Edit: Die Box ist noch zu groß, er hängt sich an die Decke, fällt dann fast auf den Rücken..auch nicht flügelschonend.

    Einmal editiert, zuletzt von Erdbeere ()

  • Hmm, die Box finde ich schon arg klein :hmm: . Und die Krause hast du ihm jetzt um gemacht? Wie kommt er denn damit klar? Viele nymphies drehen da ja erstmal total durch :hmm: . Ich weiß nicht, ob das nicht alles etwas viel ist. Ich würde ihn in einen kleinen Käfig setzen und dann schauen, dass er sich da möglichst wenig bewegt.

  • Die Box auf der rechten Seite ist zu klein.....

    ich setze dir mal den Link von meinem rein Polly hat viel Blut gespuckt! Rabenschnabelbeinbruch und Lungenverletzung


    In so einem kleinen Käfig wird er dann unweigerlich an allem rumzuppeln und auch durchdrehen.... es muss sich auf dem Boden bewegen, laufen und drehen können.

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  • Mit den Halskrausen ist ok, er kennt das ja von Luna und hatte die selber auch schonmal an, wegen dem Fuß, aber nur kurz, da er an diesen trotzdem kam.


    Ich habe das mit dem Boden jetzt getestet, er hat sich in eine Ecke verzogen und gedöst. Futter, Wasser und Korkbrett habe ich ihm hingestellt, hat kurz einen Schluck getrunken und ein Körnchen genommen. 2 Mal direkt hatte er versucht zu fliegen, ging aber nur ein Hüpfer, er kommt nicht aufs Bett. Dann kam mein Freund nach Hause, wir waren vielleicht 2 Minuten aus dem Raum, da ist er zur Voli gelaufen, wollte hoch zu Lola, da diese sich nicht zu ihm hinunter begibt und nicht sonderlich interessiert ist.

    Mein Freund hat dann auf ihn aufgepasst, er hat noch einmal versucht hochzufliegen und hat fast einen Purzelbaum gemacht....jetzt brauchen wir schnell eine Lösung. Der Transportkäfig ist auch nicht viel größer, vielleicht doppelt-3fache Fläche der gelben Box. Ich wurde ja einfach die Voliere (oder die kleine Voliere) nehmen und statt Plexiglas (bekomme ich um die Uhrzeit nicht mehr) Pappe nehmen fürs erste.



    Edit: Habe es jetzt erstmal so gemacht. Voliere, auf die Seite gelegt, Kotgitter ist jetzt vorne, habe ich mit Kabelbindern befestigt. Unten Pappe und Zeitungen. Jetzt muss ich nur zusehen, wie ich ihn da wieder raus bekommen, zur Medigabe. Lola ist immer kurz rein, hat gefressen, schnell wieder raus. Er ist am Anfang einmal kurz geklettert, muss ich die nächsten Tage beobachten.


    Wollte heute oder morgen eh neues Futter bestellen und überlege, was ich ihm noch gutes tun kann. Hatte weil Lola letztens so viele Eier gelegt hat, immer Calcium übers Futter gegeben. Ihm werde ich jetzt noch Korvimin dazu geben. Eine Sepiaschale kann ich noch reinlegen. Für die knapp 3 Wochen braucht er sicher auch noch Grit, Jodpickstein usw, die ich aktuell nur einmal da habe, in der großen Voli. Fällt euch sonst noch was ein? Das Pulver für nach der Antibiotikagabe (ich glaube PT12?) habe ich noch im Tiefkühl.

  • Hast Du noch ein paar Pappkartons oder so, dass Du die Konstruktion etwas höher stellen kannst. Meistens fühlen die sich am Boden ja nicht so wohl.


    Ansonsten :top:

  • Wie soll ich das mit Pappkartons machen? Das Ding ist richtig schwer, das wäre mir zu gefährlich. Normalerweise habe ich die Voli, wenn sie hochkant steht, auf einem Holztisch, da passt sie genau drauf. Aber im liegen geht das nicht, da die Tischplatte umrahmt ist und die Beine etwas höher sind als die Platte selber, da würde sie nur auf den 4 Punkten aufliegen.

  • Ja, super Idee :top: . Etwas höher wäre noch besser, aber wenns nicht geht, würde ich es auch so lassen. Hauptsache er klettert nicht.


    edit:

    Ich nutze gerne ein Brett auf einem Stuhl.

    Das vereinte Staubwedel Fluggeschwader

  • Auch dafür wäre die Voliere zu groß und zu schwer. Wir haben noch einen kleinen Klapptisch und einen größeren Glastisch, ist uns aber ebenfalls zu unsicher wegen dem Gewicht.