Spritziger Durchfall

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  • Gibst Du jeden Tag Frischkost? Lass die mal ein paar Tage weg. Ich würde ihm BirdBeneBac oder PT12 geben für die Darmflora, auch Prime von Hagen hat welche enthalten, das ist ein Vitamin und Aminosäuren-Produkt.

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
    :herz: Elmo - 08.09.2010 :herz: Wendy - 08.01.2017 :herz: Bino - 09.04.2017 :herz:

  • Ich würde Gwennys Vorschlag unterstützen :yes: .


    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob der Kot nicht leicht gelblich ist :gruebel: . Manchmal täuscht das auf Küchentuch und Fotos. Vergleiche die Farbe doch mal mit dem Kot der anderen. Ist seiner gelber?


    Schade, dass du die Tropfen nicht kaufen durftest, aber wahrscheinlich glaubt deine Mutter nicht, das Bachblüten helfen können :schade01: . Oder sie meint einfach, dass es ihm wieder gut geht. Frag sie doch nach dem Grund. Es ist immer gut, wenn man sowas zu Hause hat und Globuli halten sich auch ewig. Die kann man auch noch nehmen, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

  • Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob der Kot nicht leicht gelblich ist :gruebel: . Manchmal täuscht das auf Küchentuch und Fotos. Vergleiche die Farbe doch mal mit dem Kot der anderen. Ist seiner gelber?

    Wenn es um die Flüssigkeit geht sind die Farben bei allen gleich, wie ich finde. Man könnte schon sagen, dass es ein bisschen gelblich aussieht, aber ich tendiere da doch zu einem hellen grün :gruebel:

    Hier nochmal ein Foto, aber mit Blitz fotografiert. Die Farben auf dem Foto kommen der Realität schon ziemlich nahe


    Frag sie doch nach dem Grund.

    An die Wirkung glaubt sie, die waren hier schon öfter im Einsatz, jedoch noch nie für die Vögel. Sie meinte nur, dass es Damon ja jetzt eh wieder besser geht und er das dann nicht mehr bräuchte? Gleich bin ich aber kurz unterwegs mit ihr, da kommen wir auch an einer Apotheke vorbei, vielleicht kann ich sie doch noch überzeugen.


    An sich haben die Nymphen ja nicht so viel Stress, der Alltag ist eigentlich immer ganz entspannt, denn sie können ja jeden Tag für viele Stunden raus. Nur manchmal sind die Wellis eben quirlig und meckern viel. Das laute Meckern hat nicht immer was zu bedeuten, aber die Nymphen setzt das oftmals total in Alarmbereitschaft. Und auch so, dass die Wellis (besonders die Dame) gern an Haube und Schwanzfedern ziehen stelle ich mir stressig vor... Wären diese Bachblüten dann sogar noch ein Grund mehr sie zu geben, wenn sie beruhigen?


    Bei Gwennys genannten Mitteln muss ich mal gucken, das Geld ist etwas schwierig aufzubringen... Ich hab ihnen gelegentlich viel Gurke angeboten, letztendlich glaube ich auch zu viel. :redface: Das wird dann jetzt weniger, vielleicht so 1x pro Woche? Oder noch weniger? Und dann gucken ob sich der Kot dann schon bessert.

    :kaffee:


    ✿ Lᴜɴᴀ, Lᴇᴛᴏ, Eɴᴢᴏ & Dᴀᴍᴏɴ ✿

  • Sie meinte nur, dass es Damon ja jetzt eh wieder besser geht und er das dann nicht mehr bräuchte?

    Ja, da hat sie schon auch recht. Notfalltropfen muss man eigentlich sofort geben, damit es sofort leichter wird. Und sie sind eben für richtig traumatische Erlebnisse gedacht, wie TA-Besuche, Einfangen, Unfälle, irgendwo hinter fallen oder hängen bleiben. Daher ist es immer gut sie da zu haben. Ob sie jetzt noch etwas bringen, kann man nicht so sagen.


    Man kann sie auch selber nehmen. Mir helfen sie auch immer gut.


    Wären diese Bachblüten dann sogar noch ein Grund mehr sie zu geben, wenn sie beruhigen?

    Bei Dauerstress hilft eigentlich nur, die Ursache zu beseitigen. Das können Bachblüten nicht leisten. Wenn es nur zeitweise ist, kann man das aber schon mal versuchen.

  • Ah ok. Die Apotheke hatte übrigens schon zu, nicht dran gedacht :tock:

    :kaffee:


    ✿ Lᴜɴᴀ, Lᴇᴛᴏ, Eɴᴢᴏ & Dᴀᴍᴏɴ ✿

  • Die kleinen Kotbällchen sind von den Wellis.... also die was man auf dem Bild im oberen Bereich sieht.

    Die größeren von den Nymphen, so sieht es bei mir in dem bereich aus wo die Wellis mit den beiden Nymphen die Plätze teilen :D


    Was ich jedoch finde ist.... das der Kot schon etwas flüssig ist :yes:

    Der Kot im schwarzen Kreis sieht also aus wie der von den Wellis.... die im roten Kreis sind fast "nur" Farbe, das "ich" als das deute das es

    bei Kotabsetzen etwas Flüssiger Kot/Urinanteil (?) dort hin spritzt.




    Was aber auch bei meinen mal vorkommt wenn der Kot nicht so fest ist z.B. wenn meine viel Salatgurken etc... essen.

    Auch die Farbe - also das gelbliche - finde "ich" nun nicht als unnormal :nixw: aber ich gehe nun von mir aus und will hier nichts falsches

    schreiben - ich gehe nun im Vergleich bei meinen aus.


    Ich würde auch einfach mal Salatgurken, Salat und alles was eben viel Wasser enthält einfach mal weglassen.

    Normalerweise müsste sich das ganze dann bis spätesdens morgen wieder ganz normalisiert haben.... wenn nicht würde "ich" eben

    doch eineTA aufsuchen und einfach mal dort nachfragen etc...

    Gleiches Recht für alle!
    6 Kaputte Bandscheiben.... schmerzen in meinen Knochen... schmerzen hier u. da.... mein Facharzt hilft mir!
    Ich weiß was Schmerz heißt... und andere bestimmt auch!
    Und weil ich zu 101% weiß, das wenn einer meiner Vögel eine Verletzung, Krankheit o. Schmerzen hat, er genauso fühlt u. leidet wie ich.... bekommt auch dieser "ohne wenn und aber" eine sofortige Fachärtzliche Behandlung von einem VK TA!
    Küsschen von Elli und den 6 Rotbäckchen :herz:

  • Nun, ich finde Damons Kot hat sich schon gebessert.:yes:Das ist jetzt schon der 3. Tag ohne Gurke.. Jetzt sieht man auch endlich mal etwas von diesem weißen Anteil. Daneben liegt auch wieder der Kot von Enzo, die Wellis saßen diese Nacht ganz woanders :bubu: Der Kot an sich ist auf dem Boden aber immer noch zu flüssig. Wenn es diesbzgl. nicht besser wird fahren wir wirklich zur Taubenklinik. Aber erstmal nicht, zumal es ja jetzt schon ein wenig Besserung gibt und sich das vielleicht auch so legt :gruebel:



    Kann es übrigens sein, dass dieser spritzige Durchfall wie im Hauptpost beschrieben nur einmalig war? Weil ich ihn gestern "ganz normal" koten gesehen habe, bzw. war es kein spritziges Herausquetschen :gruebel:

    :kaffee:


    ✿ Lᴜɴᴀ, Lᴇᴛᴏ, Eɴᴢᴏ & Dᴀᴍᴏɴ ✿

    Einmal editiert, zuletzt von lyabirbs ()

  • Ja klar kann das einmalig gewesen sein. Wenn meine z. B. warmes Badewasser getrunken haben, ist es manchmal auch so, da kommen Pfützchen raus. Aber generell sieht sein Kot schon anders aus, die Häufchen sind nicht komplett fest. Vielleicht trinkt er ja auch sehr viel mehr als die anderen? Durchchecken lassen würde ich ihn auf jeden Fall. Wie ist er denn so drauf? Wieder aktiver oder noch schlapp?

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
    :herz: Elmo - 08.09.2010 :herz: Wendy - 08.01.2017 :herz: Bino - 09.04.2017 :herz:

  • Ich finde ja, dass die Häufchen von jedem Vogel irgendwie anders aussehen. Luise macht z.B. immer ganz kleine und recht feste Häufchen, genauso wie Luzie. Justus macht meist recht große Haufen und die sind auch nicht ganz so fest und nicht ganz so geformt. Luke hat oft Polyurie, aber nicht in der nacht. Sein Nachtkot sieht gut aus. Er hat das auch schon seit ich ihn habe so und der Eingangscheck war bei ihm damals o.k.. Deshalb habe ich ihn auch nie nochmal checken lassen. Er wirkt auch fit und munter, ist nur immer wieder schnell brutig.


    Was das Bild oben angeht würde mich jetzt nichts beunruhigen, außer eben die möglicherweise gelbe Farbe. Aber das kann man auf Bildern eben schlecht beurteilen. Wenn der Weißanteil wirklich gelb ist, dann würde ich ihn auch vom TA ansehen lassen. Ansonsten nur, wenn es mich nicht in Ruhe lassen würde, also mehr für mich als für den Vogel. Man sollte ja nun auch nicht jeden Haufen ansehen und sich ständig um sein Tier sorgen. Da muss man dann um seiner selbst Willen man eine Fahrt zum TA machen, um Klarheit zu gewinnen und dann hoffentlich auch wieder Ruhe und Spaß mit den Tieren.

  • Ja Susi, das kann ich auch bestätigen, der Kot ist auch bei meinen in Farbe, Form und Konsistenz immer mal unterschiedlich, aber das Weiße ist bei meinen normalerweise immer fest, es sei denn, es wurde viel getrunken oder nasses gefuttert und ich verstehe es hier so, dass es vorher ja nie so war, aber vielleicht ist es vorher auch nie groß aufgefallen und der Zustand ist der Normalzustand. Wurde denn überhaupt ein Eingangscheck gemacht? Also wenn der nicht gemacht wurde und der Vogel anders als vorher wirkt, dann würde ich ihn anschauen lassen.


    Während der Brutigkeit kann sich auch bei den Hähnen der Kot immer mal verändern. So einen Hahn hatte ich hier auch schonmal, das hat mich dann in dem Fall auch nicht besorgt.

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
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  • ich verstehe es hier so, dass es vorher ja nie so war,

    Ist das so? Dann würde ich dem auch nachgehen. Selbst wenn der Vogel eine Schock hatte, weil er hinter den Käfig gefallen war, sollte er den ja nun überwunden haben. Aber durch den Schock kann nun etwas ausgebrochen sein, was das Immunsystem vorher gut im Griff hatte.

  • Also brutig ist Damon jetzt nicht. Einen Eingangscheck gab es hier leider nicht, bei keinem der Vögel, den Grund kann man sich vermutlich schon denken... Begründet wird mit "die kommen alle aus der Zoohandlung, die verkaufen keine kranken Tiere", keine Ahnung ob das stimmt. Damon ist überhaupt nicht mehr schlapp, eigentlich sogar ziemlich aktiv, schläft aber ein paar Runden mehr als Enzo. Das kann aber vielleicht auch nur am Wetter liegen, hier ist es schon seit paar Tagen ganz grau und regnerisch.

    Wenn der Weißanteil wirklich gelb ist, dann würde ich ihn auch vom TA ansehen lassen.

    Ja, der ist schon ziemlich gelb. Was ist denn deine Vermutung? Vorgestern und gestern war ja irgendwie gar kein "Weiß"anteil zu sehen, deshalb war ich jetzt schon froh, dass der jetzt da ist :gruebel:

    :kaffee:


    ✿ Lᴜɴᴀ, Lᴇᴛᴏ, Eɴᴢᴏ & Dᴀᴍᴏɴ ✿

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  • Wenn das Weiße Gelb ist, kann es auf eine Störung der Leber hinweisen.

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  • Gelblicher Kot deutet auf eine Leberthematik hin. Wenn er ein Anflugtrauma hatte (stand ja auch im Raum) und nun z.B. größere blaue Flecken (Hämatome), dann muss das über die Leber abgebaut werden. Das könnte sie schon stärker belasten. Zwar kannst du auch einfach so Mittel zur Leberunterstützung geben, aber vielleicht steckt eben auch mehr dahinter. Deshalb würde ich gerade bei einem so jungen Vogel auch lieber ansehen lassen. Allerdings nützt das auch nur dann etwas, wenn es richtige Spezialisten sind. Die TÄin, die du mal verlinkt hattest und bei euch nah bei wohnt sagt mir nichts. Vielleicht findest du hier jemanden in deiner Nähe:


    Adressen von vogelkundigen Tierärzten

  • :weinen:


    Damon und Enzo waren im Käfig, Wellis draußen. Die Nymphen saßen beide ziemlich tief im Käfig, aber ich wollte nochmal Küchenrolle unten auslegen. Nymphen Panikflug im Käfig, Wellis darauf auch Panikflug draußen. Irgendwie hat Damon es dann durch die Käfigtür geschafft (erst Panik im Käfig, auf den Boden gefallen und dort war die offene Tür) und hat danach draußen einen Sturzflug hingelegt. Auch Welli Leto hat Sturzflüge gemacht. :( Damon sitzte fest zwischen Tisch und Steckdosen, konnte sich aber letztendlich "losbinden" und flog auf den Käfig....


    Alle sind richtig aufgewühlt. Das wird die ganze Situation mit Damon sicher nur noch schlimmer gemacht haben :weinen::weinen::weinen:


    Heute Mittag hatte Damon wieder so einen spritzigen Ausschuss, der beim Fallen in meinen Augen wieder bräunlich aussah, aber nur ein wenig die Küchenrolle gestreift hatte. Auf der Küchenrollenkante sah es durchsichtig aus. Ich also gehetzt, dass wir bitte einen Tierarzt aufsuchen. Morgen werden wir ziemlich sicher (...ich hoffe es) die Drießen anrufen und fragen ob sie 100% vogelkundig ist und evtl. eben rum kommt. Sie ist normalerweise so eine, dass falls sie nicht helfen kann, sie einen auch weiterschickt zu jemandem der sich besser auskennt, anstatt Experimente zu machen... Und da sie ja auch wohl Vögel behandeln soll finde ich es vorerst gar nicht schlecht, wenn sie sich ihn aus der Ferne mal anschaut, ohne dass wir ihn direkt einfangen müssen..

    :kaffee:


    ✿ Lᴜɴᴀ, Lᴇᴛᴏ, Eɴᴢᴏ & Dᴀᴍᴏɴ ✿

  • Ohje, aber ich kann nicht nachvollziehen, warum Du nicht gleich zu einem nachgewiesenen vogelkundigen Tierarzt fährst. Ich würde einen aus der Liste heraussuchen, die ist gut recherchiert und das nicht ohne Grund.

    Ich war mal bei einer TÄin, wo stand, dass sie Vögel behandelt und ich dachte super, weil das eine Klinik war. Im Gespräch merkte ich dann, dass sie irgendwie nicht sehr erfahren war und nicht einmal das Geschlecht unseres Nymphies erkennen konnte, das wirklich einfach war. Auch ihre anderen Aussagen verwundertem mich teilweise sehr.


    Sie gab dann ein AB mit, was mein Nymphie dann aber nicht vertragen hat und ihm ging es immer schlechter. Er wäre fast gestorben! Ich kann davon nur abraten, herumzuexperimentieren. Ich dachte auch erst, was kann beim Eingangscheck schon schief gehen und das AB tauschen kann man ja immernoch. Aber die Zeit hat man oft dann gar nicht. Und ich denke Deiner braucht auch etwas mehr als nur ein Mittel für den Darm, sondern gehört auch richtig untersucht mit Abstrichabnahme, Kotuntersuchung (den kannst Du jetzt schonmal sammeln, ist egal, wenn Du ihn nicht zuordnen kannst, dann ist es eben Kot von allen, am besten 3 Tage sammeln) und vielleicht auch Röntgen und Blutabnahme.

    Wir hatten hier auch gerade erst einen Nymphie, dem es sehr schlecht ging und er hatte dann etwas mit der Niere und ist daran gestorben, auch sehr jung. Das Ganze war noch etwas dramatischer, fing aber auch mit Schlappsein und Durchfall an:


    Putin ist krank - Diagnose nach Obduktion: Nierentumor

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
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    2 Mal editiert, zuletzt von Gwenny ()

  • Du bzw deine Mutter musst dir einen Besuch beim vogelkundigen Tierarzt ungefähr vorstellen, wie wenn du als Mensch zu einem Facharzt gehst. Du würdest wegen eines gebrochenen Knochens ja auch zum Orthopäden gehen und nicht zum Hausarzt.

    In normalen Tierarztpraxen werden überwiegend Hunde, Katzen, Hasen und sonstige kleine Säugetiere behandelt und dort sind sie auch gut aufgehoben, weil der Tierarzt das oft macht und dadurch gut kann. Stubenvögel sind zahlenmäßig nur eine verhältnismäßig kleine Gruppe, die im Alltag eines normalen Tierarztes kaum eine Rolle spielt.

    Vögel und Reptilien kommen im Medizinstudium zwar vor, nehmen aber keinen großen Raum ein. Diese Ausbildung kann ein Tierarzt zusätzlich machen, wenn er sich auf Vögel und Reptilien spezialisieren möchte.

    Einem normalen Tierarzt fehlt einfach der routinierte Umgang mit diesen Tieren, die sich in Anatomie, Physiologie, Handhabung, Ausdrucksmöglichkeiten und Gewicht erheblich von Säugetiern unterscheidet.

    Für einen Vogel ist ein Tierarztbesuch sehr anstrengend, daher sollte er so professionell und unkompliziert ablaufen wie möglich.

    allzeit freundliche Grüße von Judith mit Hubert (*2000), Lotte (*2016), Pearl (2012) und Jack (2012) :winke:
    Für immer im Herzen: Dickie (*1991 - 03.12.2016) :herz: und Molly (*2003 - 02.03.2018) :herz:

  • Ich weiß das doch. Aber wie gesagt: sie macht ja keine Experimente, sondern schickt einen weiter, falls sie nicht weiter handeln oder auch nicht weiß. Und da steckt ein wenig der entscheidene Punkt, denn wenn die Tierärztin meiner Mutter erzählt, dass da jemand anderes draufgucken soll, wird meine Mutter das eher annehmen als von mir.

    Erst wird eh gefragt, ob sie offiziell 100% vogelkundig ist und ob sie überhaupt helfen kann. Falls nicht wird meine Mutter sich mit dem Gedanken abfinden müssen, dass wir woanders hin müssen. Sie soll ja wohl auch anscheinend Vögel behandeln, wenn auch nicht so oft, weil Vögel im Haushalt nicht so oft leben wie bspw. Hunde oder Katzen, aber sie macht den Job schon sehr lange und wird dementsprechend auch ihre Erfahrung haben.

    Solche Tierarztkosten sind ja nie so ganz billig, deswegen tendiert sie momentan auch eher zur Drießen, weil wir sie ja schon länger kennen und evtl. dann in Raten zahlen können (jedenfalls gehe ich davon aus). Und meiner Mutter graut es schon, wenn sie daran denkt alles zu finanzieren, wenn man alle durchchecken lässt. Letztendlich ist das ja meine Schuld, weil man daran nicht unbedingt gedacht hat, als man sich die Vögel geholt hat - was man aber tun sollte.


    Meine einzige Sorge ist nun, dass falls sie rumkommt Damon ja eher normal erscheint und man vielleicht dann sagt, dass es ihm ok geht und letztendlich gar nichts unternommen wird.


    Das ist alles ziemlich schwierig. Ich danke euch trotzdem und halte euch ggbf. auf dem laufenden.

    :kaffee:


    ✿ Lᴜɴᴀ, Lᴇᴛᴏ, Eɴᴢᴏ & Dᴀᴍᴏɴ ✿

  • Vögel und Reptilien kommen im Medizinstudium zwar vor, nehmen aber keinen großen Raum ein.

    Wenn man sich mal den Studienablauf ansieht, hier z.B. in Leipzig,

    http://dekanat.vetmed.uni-leip…udium%20nach%20TAppV.html

    dann sieht man sehr gut wie wenig dort zum Thema Vögel gelehrt wird, es sei denn man hat dort besonderes Interesse. In der Uni Leipzig sind bei den Behandlung oft auch Studenten anwesend, aber die lernen und hören vor allem zu. Wer dort Tiere behandelt ist schon durchs Studium durch und hat sich in diese Richtung spezialisiert. Wer aber im praktischen Teil nicht gerade irgendwo arbeitet, wo er Vögel behandeln muss, der bekommt davon auch nicht viel mit.


    Aus unserer Erfahrung hier richten Kleintierärzte und die, die "ein bisschen Vögel machen" häufig mehr Schaden an als das sie den Tieren helfen könnten. Sie verordnen Medikamente, die eher bei Kleintieren als bei Vögeln zum Einsatz kommen oder untersuchen erst gar nichts, erkennen die Ursachen von Erkrankungen nicht oder glauben etwas zu erkennen, was sich später als falsch erweist. Sie untersuchen auch meist nichts.


    Ganz typisch: Die Aufbauspritze, die Gabe von AB ohne vorherigen Resistenztest/Abstriche, AB soll übers Trinkwasser gegeben werden


    Es ist natürlich schwierig, wenn du dabei auf deine Eltern angewiesen bist, aber in Essen ist ja die Taubenklinik und das dürfte doch erreichbar für euch sein. Die Behandlung ist dort auch vergleichsweise günstig. Die verordnen zwar auch oft AB übers Trinkwasser (Tauben trinken viel mehr als Nymphies), aber man kann auch dort sagen, dass man es in den Schnabel geben möchte, falls ein AB erforderlich ist.


    Vielleicht findest du sonst auch einen Weg ohne deine Mutter dort hin zu kommen, wenn sich der Zustand deines Kleinen nicht bessert.


    Damon sitzte fest zwischen Tisch und Steckdosen, konnte sich aber letztendlich "losbinden" und flog auf den Käfig....

    Bitte schaue im ganzen Zimmer nochmal, ob es irgend welche Schlitze gibt, wo sie stecken bleiben können. Das ist wirklich wichtig. Panikflüge gibt es immer mal, die kann man auch nicht immer verhindern, aber der Raum muss eben so beschaffen sein, dass sie nirgends hinter fallen oder feststecken können. Die Ritzen hinter Schränken müssen verschlossen werden und auch solche Ritze am Tisch beseitigt. Den Tisch kann man ja einfach etwas abrücken oder ganz an die Wand stellen.


    Oft findet man die Stellen erst nach und nach, weil die Vögel es einem "zeigen", wie jetzt bei dir und oft kann man gar nicht so dumm denken, wie es dann kommt. Man kann auch nicht jede Gefahr ausschließen, aber alles was man vorher entdeckt kann schonmal keinen Schaden mehr anrichten :) . Lass dich nicht unter kriegen :knuddel: .