Fehlprägung auf Menschen und die 'Heilung'

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  • Hallo! (ich weiß nicht wohin damit, denke es passt hier am besten rein)


    Ich habe mich hier angemeldet, weil ich über etwas berichten wollte. Aber zuerst stelle ich kurz die beiden vor, um die es geht.


    Oskar - > ein schöner wildfarbender Hahn, stolz und sehr scheu. Wurde so misshandelt, das er nicht mehr fliegen kann. Rechts wurden alle Schwungfedern ausgerissen und diese wachsen nicht mehr nach.


    Happy - > ein kleiner Engel, ich denke Zimt weißkopf geperlt. Ihre Flügel sind steif. Früher hat man diese auch gestutzt, da anscheinend gedacht wurde das sie dann besser damit klar kommt. Dadurch ist sie aber nur gefallen und konnte kaum klettern = extreme Abhängigkeit von Menschen = extreme Fehlprägung. Als sie zu mir gekommen ist, hat sie nur nach Menschen geschriehen und konnte nicht alleine sein. Artgenossen waren nicht interessant. Ich habe die Federn wachsen lassen, so kann sie jetzt alleine laufen und klettern. Nach ca 7 oder 8 Monaten hat sie sich mit Oskar verpaart. War ein langer Weg von langsamen Menschen Entzug und erlernen der Sprache der Nymphen für Happy. Aber auch dann war ich immer noch wichtiger als Oskar und so wirklich ist sie immer noch nicht mit ihrer eigenen Art klar gekommen.


    Und nun zur Brut.


    Eine Brut kann fehlgeprägten helfen, normal zu werden. Doch ist es ein hohes Riseko. 1. Es ist die erste Brut und 2. Die Henne hat die Fehlprägung.


    Das brüten lief ohne Probleme, bis das erste Küken geschlüpft ist. Happy kümmert sich gar nicht. Kein füttern, kein wärmen. Oskar hat in den ersten Tagen alles übernommen. Nach ca. 1 Tag hat Happy gefüttert und zwar mit Luft. Ich durfte mich so gut wie gar nicht einmischen, und so habe ich immer nur geschaut ob das Küken noch Kraft hat, ob es das überlebt oder ob ich eingreifen muss.
    Oskar hat aber wirklich tolle Arbeit geleistet und die Küken sehr gut umsorgt. Das 2 Küken kam und langsam begann Happy zu verstehen. Ab dem ca. 5 Tag wärmt sie und füttert, aber keine Luft.


    Ihr Verhalten hat sich auch schon geändert. Wichtig bin ich nicht mehr, es macht nur noch Spaß an meinem Finger zu knabbern. Früher hat sie gebissen, das ist nun auch nicht mehr. Sie scheint nicht mehr wenn ich komme oder gehe, sie will nicht immer zu mir wenn ich da bin.


    Früher hat sie Gegenstände und das gitter von Käfig angefaucht und bekämpft. Ob das jetzt zur Fehlprägung gehört weiß ich nicht, aber das hat auch abgenommen.


    Bald bekommen die Küken ihre Federn. Ich bin gespannt wie Happy nach der Brut sein wird. Ob sie ohne Probleme mit Oskar zusammen leben kann (früher habe ich sehe deutlich gemerkt, das er unzufrieden war weil sie anders war. Sie hat ihn früher nie gekrault, hat sich komisch verhalten und wollte ja immer zu mir usw.)


    Ich habe mich vorher mit der Brut befasst, meine Tierärztin befragt und sie steht mir auch jetzt zur Seite. Notfallplan habe ich auch, sowie richtiges Aufzuchtfutter für alle Fälle. Die Küken bleiben bis an ihr lebensende bei mir.

  • Hallo und willkommen!


    Danke für den Erfahrungsbericht. Nun, ich denke dass es nicht ungewöhnlich ist, dass auch fehlgeprägte Vögel brüten, doch leider sieht man auch, dass sie damit nicht gut klarkommt. Wer übernimmt denn die Nacht- und wer die Tagschicht im Kasten? Klappt das gut? Und warum hast Du die Brut zugelassen? War das eine Idee des Tierarztes? Es wäre schön, die Bewegtgründe zu erfahren, denn die Risiken sind nicht immer jedem so bewusst.


    PS: Stell Deine Nymphies doch auch noch richtig im Vorstellungsforum vor und gerne auch Dich im Bistro, dann wissen wir, wer hier schreibt :)

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
    :herz: Elmo - 08.09.2010 :herz: Wendy - 08.01.2017 :herz: Bino - 09.04.2017 :herz:

  • In den ersten Nächten war Oskar und Happy im Kasten, später als Happy gelernt hatte mit den Küken umzugehen, nur noch sie. Jetzt klappt es recht gut.
    Die Tierärztin hat gesagt das es ihr helfen kann normal zu werden und ich habe mich etwas mehr informiert und auch über andere erfahren, die dadurch wirklich normal geworden sind und dieses zwanghaft auf Menschen fixierte Verhalten abgelegt haben.
    Die Risiken waren mir von Anfang an bewusst und ich war auch bereit im Notfall das aufziehen zu übernehmen, aber ist zum Glück nicht passiert. Noch nicht.


    Vorstellung kommt natürlich noch!

  • Hallo feyfey und herzlich willkommen hier :blumen: .


    Schön, dass du uns von dem Fall berichtest. Ich denke auch, dass eine Brut einen Nymph dabei helfen kann wieder nymphischer zu werden, denn die Brut angenommen wird, doch das weiß man vorher nicht. Das könnte man maximal mit einem Gelege auf Plastik annähernd testen. Das könnte auch schon reichen, ohne dass man gleich ausbrüten lassen muss, wobei es natürlich auch Frust erzeugen kann. Aber eine Fehlprägung produziert auch Frust. So gesehen muss man da abwägen, wie du es ja auch gemacht hast.


    Nach ca. 1 Tag hat Happy gefüttert und zwar mit Luft.

    Die Vögel füttern keine Luft, sondern die Kropfmilch und dass sie nicht gleich sofort füttern ist normal :yes: .


    Notfallplan habe ich auch, sowie richtiges Aufzuchtfutter für alle Fälle. Die Küken bleiben bis an ihr lebensende bei mir.

    Wie hast du dich vorbereitet? Wie sieht dein Notfallplan aus? Und mit "richtiges Aufzuchtfutter" meinst du sicherlich Handaufzuchtfutter?


    Schön, dass die Kleinen bei dir bleiben können. Ich hoffe, das klappt :daumen: . Manchmal gibt es da in den Familien auch unschöne Entwicklungen, die dann dazu führen, dass eben das doch nicht so einfach geht.


    Die Risiken waren mir von Anfang an bewusst und ich war auch bereit im Notfall das aufziehen zu übernehmen, aber ist zum Glück nicht passiert.

    Na ja, in dem Fall produzierst du allerdings den nächsten fehlgeprägten Vogel. Je nach dem, wie lange man füttern muss und je nach Charakter des Vogels kann das schon fast genauso heftig werden, wie bei der Mama.


    Kritisch sehe ich auch, das beide nicht fliegen können, die Kleinen aber schon. Die Eltern zeigen ihnen normalerweise alles und üben mit ihnen auch das Fliegen, sind immer an ihrer Seite. Nicht, dass die Kleinen das nicht auch ohne Eltern lernen, aber man weiß da eben nicht, wie die Eltern darauf reagieren, dass ihnen dieses Defizit dann stärker bewusst wird. Vielleicht mache ich mir da auch zu viel Gedanken, das bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall würde ich alles so gestalten, dass die Eltern den Küken hinterher kommen können, wenn die Kleinen irgendwo hin fliegen. Das geht ganz gut über Seile, wenn die nicht benagt werden oder auch über Rampen und "Laufäste".


    Ich hoffe sehr, dass die Kleinen weiter von den Eltern gut gefüttert und gehudert werden, damit du sie nicht aufziehen musst :hoff1: . Das wäre gerade in diesem Fall nicht gut. Ein Schwarm, wo fehlgeprägte Vögel mit Naturbruten zusammen leben, hat sich aus unserer Sicht als besonders förderlich für solche Fälle erwiesen. Insbesondere dann, wenn der Menschkontakt nicht völlig entzogen wird, ihr Mensch also am besten tagsüber arbeitet, sich aber schon auch mit den Vögeln beschäftigt.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute für die Kleinen und dass du für die Mama das eigentlich Ziel erreichst :daumen: . Ich würde mich freuen, wenn du weiter von ihnen berichtest und uns vielleicht auch ein paar Bilder zeigst :dafuer: .

  • Ich kann am Handy leider nicht wirklich zitieren...


    Happy hat mit Luft gefüttert. Die "Kropfmilch" (Vormagenmilch) hatte sie noch. Ob sie es nicht gebildet hat oder es nicht wusste, weiß ich nicht. Wenn sie mal alleine mit den Küken war und diese gefüttert hat, hatten diese kein Futter im Kropf sondern Luft. Dies hat sich ja zum Glück geändert.


    Notfallplan ist meine Verwandtschaft oder eine etwas längere Krankschreibung. Und ja, Handaufzuchtfutter. Sollte es nicht klappen später in der Familie, habe ich immer noch genug Platz. In meine Außenvoliere sollten noch 3 Nymphenpaare rein, aber ich warte lieber und sehe wie sich das entwickelt.


    Wenn es wirklich nicht geklappt hätte, wäre es natürlich das schlimmste was passieren könnte. Ich versuche Fehlprägungen zu bekämpfen und keine zu machen, aber für Happy... Ich konnte es mir nicht mehr mit ansehen. Ihr Verhalten war nicht nur für mich anstrengend, auch für Oskar der mehr und mehr frustriert wurde und für sie war es Stress, wenn sie nicht immer zu mir konnte, wenn sie es wollte. Sowas kann ich schlecht beschreiben. Es war schlimmer, hat sich schon verbessert, aber gut war es noch lange nicht.


    Das mit dem Fliegen frag ich mich auch. Da muss ich sehen wie es ist, wenn es so weit ist. Aber ich habe alles gut eingerichtet, so das jeder überall hinkommt, auch ohne fliegen.


    Bei meinen Wellis merke ich das auch mit fehlgeprägt und Naturbrut zusammen. Da ist ein Hahn schon fast normal, ohne sich wirklich verpaart zu haben, was aber hoffentlich bald kommt. Sieht zumindest so aus. Da ich genug Platz habe, kann ich auch normale Nymphen aus dem Tierheim dazu holen, wenn nötig. Wollte ich eh nächstes Jahr machen, je nach dem wie sich das hier entwickelt.


    Bilder kommen wenn ich wieder zuhause bin!

  • Hoffen wir mal., dass der Notfallplan nicht in kraft treten muss :hoff1: :daumen: .


    Das klingt doch nach guten Voraussetzungen :) . Hast du denn mit den Wellis schon Zuchterfahrung oder ist das auch deine erste Brut? Denn du musst ja schon auch vor und während der Aufzucht anders füttern als normal.

  • Mit den Wellis habe ich keine Erfahrungen in der Zucht und da wird auch keine zucht durchgeführt. Der fehlgeprägte hat sich so gut in den Schwarm eingelebt, das es da nicht nötig ist. Er lebt glücklich und ohne Stress oder sonstiges mit den anderen zusammen.


    Ich bin gegen das vermehren von Vögeln, wenn es grundlos ist und man am Ende dann dasteht und die loswerden muss zu Preisen, die ich echt nicht glauben kann. Am Ende landen die kleinen als Futter bei einem Reptil oder in der Hand eines Kindes als Spielzeug.
    Das ist wirklich eine Ausnahme bei Happy und Oskar und ich hoffe das alle anderen fehlgeprägten die ich vielleicht noch bekommen werde auch so wieder fast normal werden und ohne Stress und Probleme mit ihrer eigenen Art zusammen leben können.

  • So, kleines Update:


    Es geht gut voran, die Küken entwickeln sich wirklich gut! Happy scheint fast normal zu sein, ich hoffe das bleibt so auch nach der Brut.



    Sie füttern morgens meist zusammen, dann sind sie immer unterwegs und füttern zwischendurch, meistens macht das Happy.



    Die zwei sind es!
    Ich frage mich schon wie die zwei aussehen werden. Weiß wird keines der beiden, das ist klar, aber der große scheint auch nicht wie Oskar zu werden, sonst wäre dieser kleine Büschel auf dem Kopf doch dunkel, oder? Aber egal wie, Hauptsache gesund! (die kleinen fauchen mich schon an )

  • Schön, daß die Kleinen sich gut entwickeln und kein eingreifen nötig ist :top:

    Das ist wirklich eine Ausnahme bei Happy und Oskar und ich hoffe das alle anderen fehlgeprägten die ich vielleicht noch bekommen werde auch so wieder fast normal werden und ohne Stress und Probleme mit ihrer eigenen Art zusammen leben können.

    Das hoffe ich weniger, denn leider ist es mit einem großen Risiko behaftet, das nächste fehlgeprägte Küken zu produzieren. Und eigentlich hatte Happy die Fehlprägung in dem Moment überwunden, wo sie sich verpaart hat ;)


    Happy scheint fast normal zu sein, ich hoffe das bleibt so auch nach der Brut.

    Das liegt einzig und alleine an Dir, ob Du Dich dann im Umgang mit ihr zurücknimmst und sie eben nicht mehr kraulst oder so. Bei einem flugunfähigen Vogel ist das ja im Gegensatz zu einem flugfähigen, der einem permanent hinterher fliegt einfach.

    Ich versuche Fehlprägungen zu bekämpfen und keine zu machen, aber für Happy... Ich konnte es mir nicht mehr mit ansehen. Ihr Verhalten war nicht nur für mich anstrengend, auch für Oskar der mehr und mehr frustriert wurde und für sie war es Stress, wenn sie nicht immer zu mir konnte, wenn sie es wollte.

    Sicherlich ist es enorm anstrengend mit einem fehlgeprägtem Vogel. Aber ich kann Dir sagen, wenn man sich als Mensch die Mühe macht einen Vogel zu resozialisieren, dann klappt das auch ohne Brut. Ich habe im Laufe der Jahre schon einige Vögel resozialisiert und teilweise Härtefälle, die einen bissen, wenn man aufhörte zu kraulen und schrien ohne Ende, wenn man sie wegsetzte. Es gab nur den Vogel kraulen oder Geschrei anzuhören. Eine solchen Vogel zu resozialisieren erfordert natürlich Nerven und Ausdauer, aber es lohnt sich.


    Zu dem ist in Deinem Fall auch leider keine wirklich normale Aufzucht für die Jungen gegeben, weil beide Eltern flugunfähig sind und sie so einen großen Teil Entwicklung im Jungvogelalter leider nicht mit ihren Eltern gemeinsam erleben können. Ihnen wird die Sicherheit fehlen mit den Eltern gemeinsam alles mögliche zu entdecken, da diese nicht fliegen können.

    Sabine mit Willow&Penny :herz: Murphy&Bailey :herz: Mad Max&Lucky :herz: Jazzy&Igor :herz: Lukas&Lexi :herz:
    Rotbauchsittiche Chili&Jalapeño :herz: Tequila und Spicy
    Miritiba Blausteißsittiche Mango & Skittles :herz:
    und dem Bodenpersonal: Abby & Mila :verliebt:

  • Also mit dem "auch so wieder fast normal werden" meine ich auch so, ohne Brut usw. Nicht auch so, wie Happy. Hab mich da wohl falsch ausgedrückt.


    Und das sie so bleibt meine ich so: normal zahme verteidigen ihre Küken auch, werden dann nach der Brut aber wieder so wie vorher. So wurde es mir gesagt, deswegen meine Angst.


    Mir wurde die Brut empfohlen von Personen die selbst die Erfahrung damit gemacht haben und von meiner Tierärztin, das mit dem fliegen stimmt, aber alle meine Vögel kommen auch zu Fuß überall hin.


    Ich weiß das es nicht das beste ist, aber ich habe es lange überlegt. Aus meiner Sicht ist es das beste für Happy und ich konnte sie ja lange genug beobachten und es einschätzen.

  • Ja, so machen unterschiedliche Menschen unterschiedliche Erfahrungen und empfehlen unterschiedliches. Bei einem Rat vom Tierarzt ist jeder schnell geneingt ihm direkt alles abzunehmen und zu vertraut ihm. Das ist in gesundheitlichen Fragen natürlich auch richtig und ganz wichtig. Geht es um das Verhalten der unterschiedlichen Arten, würde ich mich nicht direkt und ausschließlich auf ihn verlassen, es sei denn er hat selber umfangreiche Erfahrung mit eben dieser Vogelart, die ich halte. Die wenigstens vogelkundigen Tierärzte haben eigene Erfahrung mit der Haltung von jeder Art die sie behandeln. So gesehen kann das alles o.k. und richtig sein, muss es aber nicht. Selbst bei den Verhaltenstrainern ist das so eine Sache. Die meisten von denen haben Erfahrungen mit Großpapageien und das kann man nicht immer einfach übertragen, wenn zumindest auch zum Teil.


    Aber wie auch immer. Hier ist die Entscheidung ja nun schon so getroffen worden. Da schauen wir doch nun lieber nach den Kleinen :) .


    Bietest du den Eltern Badewasser an? Mir sehen die Kleinen etwas "trocken" aus. Wenn du die Bilder geschärft hast, könnte das auch daran liegen, ansonsten denke ich, das die Luftfeuchtigkeit etwas höher sein könnte.


    Als Einstreu im Kasten empfehlen viele für Nymphensittiche eher Kleintierstreu als Buchenholzgranulat. Vielleicht kannst du das beim nächsten Säubern mal ändern. Viele sagen, dass die darin besser hocken als im härteren BHG. Auch soll BHG mehr zu Schimmel neigen, den man natürlich nicht sieht.

  • Also mein Handy schärft meistens automatisch nach, Luftfeuchtigkeit lag heute abend bei 66%
    Streu würde ich ja gerne ändern, aber, warum auch immer, nimmt Happy das andere nicht an. Hatte auch mal einen Spielplatz damit, da ist sie nie drauf gegangen und hat es angefaucht. Nach Wechsel zu stand mit dem Granulat, war es wieder okay. Weiß Gott warum das so ist. Ich hab immer noch genug da, könnte wechseln, hab aber Angst das für sie dann etwas nicht stimmt und sie aufhört. Oder soll ich erst mal versuchen, etwas mit dazu zu machen?

  • Hmm, nee, ich denke, das Risiko würde ich dann lieber nicht eingehen. Wenn sie die Küken nicht füttert, weil sie nicht rein geht, ist niemandem geholfen. Hach, das ist aber doof.


    Wo hast du die Luftfeuchtigkeit gemessen? Im Kasten? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie hoch die da sein muss. Es klingt eigentlich schon nicht schlecht mit 66 %. Komisch, dass die dann so schuppig sind :gruebel: .


    Was genau bietest du jetzt alles als Futter für die Eltern an?

  • Mit nem kleinem Ding Messe ich das und die Temperatur, selten, aber manchmal. Lege ich kurz in den Kasten, fertig. Immer wenn Happy und Oskar draußen, dann mache ich auch meistens sauber. Will die ja nicht stören.


    Futter bekommen sie alles was sie brauchen, aber nutzen tun sie es nicht wirklich. Gutes Eifutter oder selbstgemacht mögen sie nicht, leider nur das billige. Sonst normales Futter und viel Abwechslung in der frischkost. Alles an mineralien ist ja klar, wobei sie das gerne schreddern, obwohl Kork da ist.


    Achja, Baden können Sie immer, hab ich vergessen zu schreiben...

  • Klingt ja erstmal so, das sie alles haben, annehmen müssen sie es von selber. Zuchtvögel werden an solches Futter ja meist schon lange vorher gewöhnt, aber manchmal steckt man nicht drin.


    Feuchtest du das Eifutter an oder ist das trocken? Vielleicht bietest du auch mal Kochfutter an, damit sie auch feuchtes Futter füttern können damit die Kleinen auch mit Flüssigkeit versorgt werden. Wenn es dafür bei euch kühl genug ist, könnte auch Keimfutter etwas sein.

  • Manchmal schmeckt es nicht, nicht jeder bei mir mag zb. Gurke, andere fahren voll drauf ab.


    Natürlich ist das Futter feucht, aber Kochfutter kann ich mal probieren, danke!
    Keimfutter mach ich nicht. Hab es ne Weile probiert, immer was es schimmlig oder hat gestunken und wenn es mal okay war, hatte ich Angst das sich doch schon was gebildet hat... Ist ja immer ein riseko

  • So mal ein Update. Die Küken haben sich super entwickelt und fliegen mittlerweile voller Elan umher. Happy und Oskar klettern fleißig oder rufen Sie zu sich. Es klappt sehr gut.


    Happy scheint jetzt zwei Gesichter zu haben... Mal weicht sie sofort zurück, beim Futter Wechsel zb. Und mal versucht sie auf mich zu klettern (beim umbauen des großen Käfigs war das so)


    Aggressiv wurde sie nicht mehr, streitet sich nur ab und zu mit Oskar. Kein plötzliches fallen, kein anschreien des Gitters oder sonstigen Sachen. Sie lässt sich von Oskar nicht mehr runter schubsen. Es ist schon eine Weile her seit dem sie mal runter gefallen ist.

  • Ja super klingt das :) Zeig die Kleinen doch auch mal richtig in der Vorstellung.

    Viele Grüße von Gwenny mit Poldi, Coco, Mimi & Kiko
    :herz: Elmo - 08.09.2010 :herz: Wendy - 08.01.2017 :herz: Bino - 09.04.2017 :herz: