Flügel angeknabbert

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  • Liebe Vogelfreunde,


    meine Nymphensittichdame namens Robin ist 18 Jahre alt und war nie krank. Jetzt hab ich vor ein paar Tagen gesehen, dass sie an den Flügeln an den Rändern kleine blutige Stellen hat, an denen sie anscheinend auch geknabbert hat (denn sie hatte etwas Blut am Schnabel). Ich war daraufhin bei einer vogelkundigen Tierärztin. Diese sagte mir, dass Robin seit kurzem an ihren Flügeln knabbert (sie schloss aus dem Zustand der Wunden und, weil sie sonst ein sehr gutes Gefieder hat, darauf, dass es noch nicht sehr lange der Fall sein kann). Nun bin ich vor ca. zwei Monaten mit Robin umgezogen und wir vermuten, dass es daran liegen könnte und ihr der Umzug wahrscheinlich zu viel Stress gemacht hat. Die Tierärztin meinte, es sei nicht dramatisch und es werde Zeit brauchen, aber dann würde sich Robin sicher eingewöhnen. Sie wirkt auf mich wie immer, fröhlich und munter, schnattert und singt sehr viel und futtert wie gewohnt. Wenn ich zu Hause bin, scheint sie auch nicht an den Flügeln zu knabbern, ich vermute sie macht es entweder wenn ich nicht da bin oder nachts. Die Tierärztin gab mir ein Vitaminpulver, welches gleichzeitig die Mauser unterstützt und Bachblütenglobuli, vorsorglich hat sie auch was gegen Parasiten bekommen. Das Pulver nimmt sie sehr gut mit dem Futter mit auf, nur die Globuli spuckt sie immer wieder aus. Ich habe sie schon zu Pulver zermahlen und über Obst und Gemüse gestreut, doch sobald sie das Pulver schmeckt, spuckt sie es aus und mag nichts mehr davon essen. Ich frage mich, ob es beruhigende Kräuter gibt, die ich ihr füttern könnte? Baldrian oder Lavendel sollen ja beruhigend wirken. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das auch ungiftig ist? Kräuter und Grünzeug frisst sie eher als die Globuli. Hat jemand von euch einen Tipp, wie ich ihr entweder die Bachblütenglobuli erfolgreich füttern kann oder welche Kräuter vielleicht alternativ eine enspannende Wirkung hätten, die ungiftig für sie sind?


    Zu Robin: Ich habe sie bekommen, als ich 10 Jahre alt war und leider hatte die Vogelzüchterin uns nicht empfohlen, einen zweiten Nymphie anzuschaffen. Robin wurde also voll in die Menschenfamilie integriert, auch weil sie per Hand aufgezogen wurde. Sie hatte eigentlich permanent Ausgang und hat quasi in der ganzen Wohnung gelebt. Das Ganze hatte nie ein Problem dargestellt und sie fühlte sich, soweit man das von außen als Nichtvogel beurteilen kann, auch sehr wohl. Mittlerweile wissen wir, dass die Piepsis besser mindestens zu zweit gehalten werden sollten. Als ich mit 18 auszog, habe ich Robin mitgenommen und aber gemerkt, dass ihr das neue Umfeld Stress verursacht hat. Deswegen habe ich sie schweren Herzens wieder zu meinen Eltern in ihre gewohnte Umgebung gebracht und fortan immer besucht. Vor anderthalb Jahren wurde bei meiner Mutter die sogenannte Vogelzüchterlunge diagnostiziert und Robin war der Auslöser. Da Robin nun nicht mehr bei meinen Eltern wohnen konnte, habe ich sie zu mir genommen. Damals stand ich auch kurz vor einem Umzug. Robin musste nun also nach so langer Zeit entwurzelt werden und gleich mehrmals umziehen. Daraufhin ist sie superanhänglich geworden (verständlicherweise) und hat immer gerufen, wenn ich nicht da war. Also habe ich mich entschlossen ihr einen Freund zu verschaffen. Der Gute war ungefähr ihr Alter und ein stattlicher Nymphensittichhahn. Leider ging das mächtig in die Hose. Drei Monate haben wir versucht, dass die beiden sich irgendwie näher kommen. Anfangs waren sie in getrennten Käfigen, welche nebeneinander standen, um sich langsam beschnuppern zu können. Doch alle Versuche misslangen und ich musste mehrmals dazwischen gehen, sonst hätte der Hahn Robin tot gebissen. Ich hatte ganz schön tiefe Wunden. Mir wurde klar, dass ich die beiden eher traumatisiere anstatt ihnen einen Gefallen zu tun und der Nymphensittichhahn zog zu seiner Vorbesitzerin, einer alten Dame, die den bissigen Burschen schon vermisst hatte, zurück. Also blieb ich Robins Hauptbezugspartner. Da ich noch studiere, konnte ich auch mehr Zeit mit Robin verbringen, als jemand, der arbeiten geht. Mit der Zeit wurde Robin dann auch wieder gelassener und schrie nicht mehr, wenn ich nicht da war. Vor ca zwei Monaten war dann der letzte Umzug und seitdem muss sie begonnen haben sich an den Flügelrändern zu knabbern (siehe oben). Ich habe es auch schon so geregelt, dass mein Vater oder mein Freund vorbeikommen und sich mit Robin beschäftigen, wenn ich mal den ganzen Tag nicht da bin. Sie hat auch jede Menge Zeug zum Beknabbern und Naschen im Käfig, welcher auch echt groß ist für einen Nymphie alleine. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll.


    Vielleicht kann mir jemand von euch einen Rat geben! Entschuldigt diesen langen Text, ich wollte nur, dass ihr voll informiert seit zu Robin, um euch ein Bild von der Situation machen zu können.


    Liebe Grüße,


    Ronja

  • Hallo Ronja,


    herzlich willkommen hier bei uns :blumen: .


    Das ist eine schöne und traurige Geschichte zugleich. Schön, weil ich es toll finde, wenn ein Tier einen Menschen so lange Zeit und auch über solche wichtige Jahre hinweg wie das Erwachsenwerden begleitet :herz: und traurig, weil sie nun möglicherweise doch eine Verhaltensstörung entwickelt. Gut, dass du gleich zum vogelkundigen TA gefahren bist :top: .


    Ich hoffe mal, die Tierärztin hat das auch nicht missgedeutet und es ist nicht nur ein Blutkiel, denn das wäre ganz harmlos.


    Was hat sie dir mitgegeben? Korvimin ZVT oder was für ein Pulver ist das? Das wäre auf jeden Fall gut. Es könnte einfach durch einen Nährstoffmangel ausgelöst sein, da die Senioren ja die Nährstoffe mit zunehmendem Alter nicht mehr so gut aufnehmen können. Das kannst du ruhig regelmäßig geben.


    Welche Bachblüten bekommt sie denn genau? Wenn sie Globuli nicht mag, gibt es sie noch in Tropfenform. Da ist an sich Alkohol drin, aber wenn man die Mischung herstellen lässt (oder selber herstellt), dann sind das auf 30 ml nur wenige Tropfen und von dieser Mischung kommen wiederum nur ein paar Tropfen in den Trinknapf. Also, das ist wirklich sehr verdünnt. Ich würde Globuli immer bevorzugen, aber vielleicht ist das sonst noch eine Möglichkeit. Ansonsten könntest du die Globuli auch auflösen und ihr ins Gefieder streichen. Das ginge auch. Bei einem zahmen Vogel sollte das ganz gut gehen.


    Wenn ich Bachblüten gebe, löse ich sie vorher immer in wenigen tropfen Wasser auf und mische das dann mit Körnern, die sie gerne fressen. Hier ist das meist Weizen oder Nackthafter oder sowas. Hier auf der Seite zur Homöopathie kannst du das sehen:
    https://www.nymphensittich-weg…moeopathie_anwendung.html
    Vielleicht klappt es ja auch so :daumen: .


    Sollte es doch in Richtung Verhaltensstörung gehen, dann kannst du das Kapitel dazu mal im Wegweiser lesen:
    https://www.nymphensittich-weg…verhaltensstoerungen.html


    Die generellen Ursachen sind dort gut beschrieben. Ansonsten geht Federfressen in Richtung Rupfen. Manchmal ist das aber auch einfach nur ein Mangel an Aminosäuren.



    Bei Handaufzucht und Einzelhaltung sind Verhaltensstörungen ja nicht so unwahrscheinlich. Und der Zeitpunkt würde dafür schon passen, weil es eben viele Veränderungen gab.


    Wenn du sagst, dass es mit dem Hahn so schlimm war, dann könntest du überlegen, ob du vielleicht ein festes Paar dazu gesellst. Ansonsten wäre ein zweiter Vogel eben erst einmal allein, weil sie nichts von ihm wissen will. Ein Paar würde sie sicherlich auch erst einmal in Ruhe lassen, die haben dann ja sich, aber wenn es gut läuft schließt sie sich ihnen zum fressen an und sie wäre dann eben nie mehr allein. Ich weiß nicht, ob du den Platz, das geld und die Möglichkeiten dafür hättest, aber das wäre nun so mein Gedanke.


    Eine Abgabe wird ja sicherlich nicht in Frage kommen, aber an sich, wäre es gut, wenn so ein Vogel in einem kleinen Schwarm mit Menschkontakt leben würde. Was man da auch bei Handaufzuchten und langer Einzelhaltung manchmal doch noch erlebt ist schon sehr erstaunlich. Ein Paar würde eben in die richtige Richtung gehen. Du kannst ja mal darüber nachdenken.

  • Liebe Susi,


    vielen Dank für deine ausführliche Antwort!!!
    :danke:
    Das mit dem Blutkiel hatte ich erst vermutet, aber das konnte die Tierärztin ausschließen.
    Das Pulver heißt AviConcept nach Dr. Steinmetz und die Globuli sind von SupraCell da steht Nr. 3 Aggression drauf.


    In ihrem Alter braucht sie wahrscheinlich wirklich noch zusätzlich etwas zur Unterstützung, v.a. wenn sie sich mausert. Wenn sie, wie du sagst, die Nährstoffe aus dem Futter nicht mehr so gut selbst aufnehmen kann. Obwohl sie immer für ihr Gefieder gelobt wird, aber es kann ja mittlerweile trotzdem sehr anstrengend für sie geworden sein, sich rundzuerneuern.


    Das mit dem Globuli auflösen und ins Gefieder streichen halte ich für eine sehr gute Idee. Sie lässt eigentlich alles mit sich machen. Sie legt sich oft richtig hin und reckt einem immer das Körperteil entgegen, das aktuell gegrault werden soll. Das ist glaube ich, nicht so vogeltypisch, aber wenn es ihr gefällt und sehr niedlich ist es auch. :herz: Vielen Dank für diese super Idee!!! Wenn sie was nicht fressen mag, dann macht sie es nämlich auch nicht. Und ich hätte Angst, dass sie das Trinkwasser dann verschmäht, wenn ich es da rein mische. :-/ Obwohl sie der Durst vielleicht schon irgendwann dazu bringen würde, aber ich möchte sie auch nicht ärgern.


    Ich hoffe sehr, dass es bei ihr keine Verhaltensstörung ist!!! Ich möchte natürlich, dass es ihr gut geht! Würde aber erstmal noch abwarten, wie es sich jetzt bei ihr entwickelt, bevor ich ihr zwei Freunde dazu hole. Ich möchte auch nicht, dass das dann eventuell wieder nicht so gut klappt und sie davon dann auch gestresst wird. Ich hatte gelesen, dass es bei mehreren Vögeln auch vorkommen kann, dass einer ausgeschlossen wird. Garantieren kann man vorher ja leider nie, dass es klappt mit der Vergesellschaftung. Sie weggeben kommt für mich nicht in Frage. Das würde ihr vielleicht auch nicht so gut gefallen, sie ist ja auch sehr an mich gewöhnt und ich an sie. ;-) Und da wäre ja auch nicht garantiert, dass sie dann in dem neuen Zuhause mit den Vögeln gut klar kommt.


    Ich bin dir auf jeden Fall sehr dankbar für deine kompetenten Ratschläge!!! :)


    Liebe Grüße,
    Ronja + Robin
    :nlove2:

  • Hallo nochmal,


    Sie legt sich oft richtig hin und reckt einem immer das Körperteil entgegen, das aktuell gegrault werden soll. Das ist glaube ich, nicht so vogeltypisch, aber wenn es ihr gefällt und sehr niedlich ist es auch.

    Das ist in der tat sehr untypisch für einen Nymphensittich, klingt eher nach einer Katze :D . Ja, niedlich ist es sicher, sollte man aber eigntlich nicht so machen, um sie nicht auf den Menschen zu prägen. Aber gerade jetzt einfach damit aufhören, wäre sicherlich auch nicht ratsam, aber vielleicht kannst du es mit der Zeit reduzieren.


    Ich hatte gelesen, dass es bei mehreren Vögeln auch vorkommen kann, dass einer ausgeschlossen wird.

    Ja, das ist bei "normalen" Vögel sicherlich fast immer so. Auch wir raten von einer Dreierkonstellation sonst ab. Aber um herauszufinden, ob sie überhaupt andere Nymphensittiche erst einmal dulden kann und dann auch ihre Gesellschaft als solche wahrnimmt, damit wäre schon viel gewonnen. Wenn sie soweit ist, dass sie sich gemeinsam putzen und gemeinsam fressen, dann ist sie nie mehr allein und damit ist schon sehr viel gewonnen. Wenn es ein festes Paar ist, dann kann sie die erst einmal aus sicherer Entfernung begutachen und schauen, was sie machen. Und das Paar wird auch erstmal keinen großen Kontakt zu ihr suchen, es sei denn der Hahn möchte sich beide Hennen krallen :D . Aber die Hoffnung wäre, dass sie sie nicht bedrängen und sie einfach dabei sein lassen.


    Das würde ihr vielleicht auch nicht so gut gefallen, sie ist ja auch sehr an mich gewöhnt und ich an sie.

    Ja, das denke ich auch. Nach so vielen Jahren, wäre das auch irgendwie komisch, wenn man sie dann abgeben wollte.


    Das Pulver heißt AviConcept nach Dr. Steinmetz

    Das ist extra fürs Gefieder und ein gutes Produkt, aber das gibt man nicht ständig, sondern eher Kurweise. Wie lange sollst du es geben?


    die Globuli sind von SupraCell da steht Nr. 3 Aggression

    In der Mischung sind diese Blüten:
    Aggressionen: Holly, Beech, Impatience und Vine
    Du kannst hier mal nachsehen, ob du denkst, dass sie passen:
    https://www.nymphensittich-wegweiser.net/bachblueten_38.html


    Ich hätte eher an andere Blüten gedacht, nach dem, was du hier geschrieben hast. Aber im Gespräch kann man sowas sicher besser klären. Wenn du nach dem lesen meinst, andere würden viel besser auf sie zutreffen, dann kannst du eine individuelle Mischungen auch in der Apotheke herstellen lassen. Das sind dann aber besagte alkoholische Tropfen und Wasser gelöst. Mehr als 5 Blüten sollte man jedoch nicht in einer Mischung verwenden. Eigentlich kann der Halter sie am besten selber aussuchen, denn er kennt sein Tier am besten.



    In jedem Fall finde ich es gut, dass du gleich diesen Weg auch versuchst. Manchmal schlägt das wirklich sehr gut an, aber damit sich ein Verhalten nicht festigt, muss man eben schnell sein.



    Ich hoffe, du kannst uns bald von positiven Entwicklungen berichten :hoff1: .

  • Liebe Vogelfreunde,


    lange ist es her, dass ich von Robin berichtet habe und lange war es ein regelrechter Kampf. Zuallererst einmal: Robin geht es sehr gut! :-)<3


    Nach diversen Versuchen mit verschiedenen Mitteln (Avi Concept, Vitamintropfen, Kalk und Muschelgrit, Eierschalen, diverse Bachblütenglobuli, Tageslichtlampe für Vögel, Milbentropfen auf den Kopf bzw. Nacken - aktuell aber unter die Flügel, einige Untersuchungen beim Tierarzt) hat sich herausgestellt, dass Robin nicht unter ihren Flügeln knabbert, wenn sie Tropfen gegen Milben bekommt. Wenn sie diese nicht bekommt, fängt sie nach kurzer Zeit wieder damit an. Sehr merkwürdig finde ich allerdings, dass die Tierärztin bei den Untersuchungen nie Milben oder andere Parasiten feststellen konnte ?-( . Gibt es da von euch ähnliche Erfahrungen? Allgemein meinte die Tierärztin immer, dass Robin in sehr gutem Zustand sei und auch die Stellen unter den Flügeln nicht dramatisch ausschauen würden. Das kann natürlich sein, aber ich möchte ja trotzdem wissen, warum sie das macht. Einen Grund hat sowas ja und es soll ihr doch gut gehen! Sie wirkt zwar immer munter und aktiv und frisst fein und singt viel, aber irgendwas scheint sie ja doch zu stören.


    Mangelerscheinungen, in welcher Hinsicht auch immer, hat Robin keine und auch wenn von der Einzelhaltung natürlich dringend abgeraten wird, scheint es auch damit nichts zu tun zu haben. Robin ist ja bereits 18 und das mit dem Vergesellschaften scheint mir zu riskant, nach den letzten schlechten Erfahrungen, die sie da gemacht hat. Ich wünschte mir wirklich, die Vogelzüchterin hätte mir vor 18 Jahren einen Partner für Robin empfohlen. Ich weiß, man soll sich auch selbst informieren, aber ich war gerade erst 10 Jahre alt und hab ihr da vertraut. Mittlerweile bin ich ziemlich empört, dass sie mir sogar eher zur Einzelhaltung geraten hat :cursing: . Na jedenfalls verbringe ich viel Zeit mit ihr und beschäftige sie ständig und wenn ich den Tag über länger nicht da bin, kommt immer jemand vorbei, um mit ihr zu spielen (manchmal ist es als hätte ich ein Kind ;-) , aber ich mach es gerne).


    Noch eine Frage, kennt ihr ein gutes Milbenspray oder sowas in der Art, das ich auf Robins Spielzeug sprühen kann und für Robin nicht schädlich ist? Sie hat z.B. zwei Baumwollschaukelringe, die sie so gerne hat und ich möchte sie ihr nicht wegnehmen müssen. Ich befürchte aber, dass dort vielleicht Milben wohnen könnten. Zu sehen ist nichts, aber bei Robin ja auch nicht. Ansonsten sind ihre Sachen hauptsächlich aus Holz, die Gitter sind aus Metall und die Näpfe aus Edelstahl, da dürften doch keine Milben leben, oder?


    Liebe Grüße von der kleinen Robin und mir :-)

  • Hi, schön,daß du noch mal von Robin berichtest. :top:
    Bitte kaufe auf gar keine Fall Milbenspray und bitte auch keine Milbenmittel mehr so anwenden. Ansonsten wird das Problem mit dem Flügelknabbern das kleinste bzw gar keines mehr sein, da der Vogel langsam vergiftet wird :( . So drastisch muss ich das leider ausdrücken. :sorry:


    Milbenmittel sind Nervengifte, die auch den Vogelorganismus belasten. Die Leber muss das Gift verstoffwechseln und die Leber ist eine der Achillesfersen des Nymphensittichs.
    Dass sie sich unter den Flügeln nicht knabbert, wenn dort Milbenmittel ist, hat weniger damit zu tun, dass es in irgendeiner Form wirkt, als dass es vermutlich eklig schmeckt.
    Um ehrlich zu sein, würde ich einen Tierarzt, der Milbenmittel auf Verdacht gibt, obwohl eindeutig nichts gefunden wurde, sofort wechseln. Für mich klingt das alles andere als vogelkundig :sorry:


    Wenn du möchtest, dass deine kleine Dame noch ein bisschen älter wird, dann lass es wirklich bitte weg. :dafuer:
    Wo kommst du denn her, vielleicht kann man Dir einen guten Vogeltierarzt empfehlen, der wirklich mal vernünftig untersucht und nicht Gifte auf gut Glück verabreicht?


    Und ja, natürlich können auch immer psychische Ursachen Grund zum Rupfen oder zuppeln sein. Meist ist es eine Kombi aus verschiedenen Ursachen.
    Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, ein Pärchen dazuzusetzen, damit sie nicht allein ist, wenn du tagsüber weg bist. Eine dreier Konstellation ist zwar grundsätzlich nicht empfehlenswert, aber wer weiß :nixw: . Spiel ihr doch mal Nymphenstimmen aus youtube vor und schau wie sie reagiert.

    Liebe Grüße von
    Natalie (schnatti) mit den Muppels Scully :star: , Nelly :verliebt: , Neo :baeh: , Zuckerschnecke Maxi :herz: und Püppischnecke Queenie :verliebt: und für immer im Herzen Miss Maple (15.08.2017), Moppelchen :herz: (10. Januar 2012), Mulder :herz: (9. Mai 2011) und Lori :herz: (31.03.2000) :fly:

    Einmal editiert, zuletzt von schnatti ()

  • Huhu,


    danke für deine schnelle Antwort!!! Ich wohne in Dresden. Hier sind nicht wirklich vogelkundige Tierärzte. :weinen: Ich war jetzt immer in Coswig bei einer Tierärztin, die hat eine Zusatzausbildung für Vögel gemacht. Das mit dem langsam vergiften hört sich ja schrecklich an! Jetzt mach ich mir große Sorgen! Milbenspray hab ich keines verwendet. Ich hatte erst jede Woche einmal einen Tropfen in den Nacken gegeben. Da hat sie aufgehört zu knabbern. Als ich damit aufgehört habe, fing sie dann nach kurzer Zeit wieder an. Die Tierärztin hat mir dann nochmal was mitgegeben und meinte, ich soll jede Woche unter jeden Flügel einen Tropfen machen. Da hat Robin dann auch sofort wieder mit Knabbern aufgehört. Aber du hast recht, vielleicht findet sie es da jetzt auch nur zu eklig. An anderen Stellen knabbert sie nicht. Ich untersuche sie immer sehr genau. :)
    Ich bin mir sehr unsicher, wie ich weiter verfahre. Ich würde gerne zu einem Tierarzt, bei dem ich mir sicher sein kann, dass er sich auch richtig auskennt.
    Ich überlege auch ständig hin und her, ob eine Vergesellschaftung für Robin nicht doch besser wäre. Das Problem ist, dass sie ja per Hand aufgezogen wurde und so extrem auf Menschen geprägt ist. Da hab ich Angst, dass sie vielleicht nicht so gut klarkommt, aber wissen kann ich das ja auch nicht. Ich wollte eigentlich keinen weiteren Vogel dazu holen, weil es das letzte Mal so schlecht lief und wenn ich Pech habe, hab ich dann zwei Piepsis, die sich nicht verstehen. Vor zwei Wochen stellte sich auch noch heraus, dass ich u.a. auf Federn allergisch bin (muss auch schon Asthmaspray nehmen, erstmal mache ich eine Milbenhyposensibilisierung, vielleicht wird es da besser). Mein Arzt meinte, ich sollte keine Haustiere halten. Das hat mich echt traurig gemacht! Robin deswegen wegzugeben kommt für mich nicht in Frage. Ich hänge auch sehr an ihr. Aber ich möchte, dass es ihr gut geht! In einem Jahr werde ich nicht mehr so viel Zeit haben und ich mache mir Sorgen, wie es dann für sie wird. Ich habe hier im Forum von einigen älteren Nymphies gelesen, die erfolgreich vergesellschaftet wurden, das stimmt mich nachdenklich, ob es für sie besser wäre, sie in einen Schwarm abzugeben. Schon wenn ich das schreibe muss ich weinen. Sie würde mir wahnsinnig fehlen! Ich hab auch Angst, dass ich ihr dann auch fehle und sie traurig ist und es ihr dann erst recht nicht gut geht. Das ist so schwer zu entscheiden. Ich habe mit ihr schon Youtube-Videos von anderen Nymphies geschaut, da reagiert sie nicht wirklich auf das Piepsen oder die Gesänge, zumindest hat sie aber auch keine Angst.


    Liebe Grüße von Robin und mir :)
    :danke:

  • Och Mensch, lass Dich mal drücken :knuddel: .
    Mach dir jetzt bitte keine schlimmen Gedanken oder gar Virwürfe wegen des Milbenmittels :troest: . Man vertraut den TÄ, woher soll man es auch wissen.
    Meine TÄ hätten vermutlich Hautgeschabsel untersucht, dabei auf Parasiten (sieht man nicht zwangsweise mit bloßem Auge), Pilze, Bakterien etc untersucht, Röntgenbild gemacht um zu schauen, wie die Leber aussieht, ggf Blut abgenommen etc.
    Dass sie nach 18 Jahren Einzelhaltung in der Wohnung Milben hat, ist einfach auch sehr unwahrscheinlich, woher sollten die kommen?


    Unsere Susi wohnt auch in DD und fährt immer nach Leipzig in die Vogelklinik der Uni. Das hört sich weit an, aber wir alle nehmen einen weiten Weg hier auf uns, um zu wirklich guten Tierärzten zu fahren. Ich fahre auch 60 km, 1 h, und das ist fast Luxus. Dafür sind meine Docs auch echt top :top:



    Wenn sie natürlich eine HA war, würd es tatsächlich schwierig werden, wenn sie von Anfang an separiert war. Aber auch hier kann man nie sicher sein, dass es nicht dich klappt. Und damit man nicht zwei einsame hat, war die Idee des Pärchens. Aber das ist eben auch nicht einfach, das verstehe ich :hmm: .
    Wenn du jetzt schon weißt, dass du bald weniger Zeit haben wirst, welche Optionen gibt es da noch? Ggf haben deine Eltern Zeit und ein großes Herz (das gehört aber jetzt eigentlich in das Sonstige Forum , hat ja mit Krankheiten eher weniger zu tun), sich um Robin zu kümmern?


    Edit schnatti: die weitere Diskussion zum Thema Vergesellschaftung hab ich hierher verschoben
    Was tun nach 19 Jahren Einzelhaltung?

    Liebe Grüße von
    Natalie (schnatti) mit den Muppels Scully :star: , Nelly :verliebt: , Neo :baeh: , Zuckerschnecke Maxi :herz: und Püppischnecke Queenie :verliebt: und für immer im Herzen Miss Maple (15.08.2017), Moppelchen :herz: (10. Januar 2012), Mulder :herz: (9. Mai 2011) und Lori :herz: (31.03.2000) :fly:

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  • Hallo Robin,

    Ich war jetzt immer in Coswig bei einer Tierärztin, die hat eine Zusatzausbildung für Vögel gemacht.

    Diese TÄin kenne ich nicht, habe auch noch nicht viel von ihr gehört und kennen nur eine Halterin, die dort hin geht. ich kann aber nicht beurteilen, ob sie das da gut oder nicht so gut gemacht hat, dafür kenne ich die Halterin und ihre Vögel zu wenig.


    Außer der Vogelklink wäre noch Dr. Kluge in Weinböhla eine Möglichkeit. Aber mit dem Rupfthema würde ich tatsächlich auf jeden Fall auch nach Leipzig fahren, wenn es mein Vogel wäre. Wenn du nachlesen willst, was man alles untersuchen könnte oder ggf. auch sollte, kannst du unser Seite dazu im Wegweiser mal lesen:


    https://www.nymphensittich-wegweiser.net/rupfen.html


    Wahrscheinlich kann man gar nicht alles an einem Tag testen. Ich würde ihn wohl zunächst röntgen lassen und ggf. noch die Organwerte per Blutuntersuchung checken lassen, wenn sie das an einem Tag mit macht. Es wäre auch aufgrund des Alters gut möglich, dass seine Organwerte nicht mehr die besten sind.


    Bist du sicher, dass es eine Henne ist? Sie hat einen ziemlich gelben Kopf. Singen oder balzen tut sie nicht?

  • Hallo Susi,
    zu der Tierärztin geh ich nicht mehr, nachdem was Schnatti wegen den Milbentropfen geschrieben hat. Das ist so unverantwortlich von ihr. :cursing: Mein Vater hat sich zum Glück bereit erklärt mit Robin und mir nach Leipzig zu fahren, wenn sie jetzt wieder anfängt unter den Flügeln zu knabbern oder etwas anderes sein sollte. Ich schau mir das mal in dem Wegweiser an, vielen Dank! :-) Ich verstehe nicht, wie man als Tierärztin einfach so etwas anordnet, wenn man darüber nicht Bescheid weiß. Anscheinend ist es ihr da wichtiger gewesen, dass ich sie bezahle. Wenn ihr etwas an der Gesundheit der Tiere liegt, hätte sie sagen müssen, dass sie da jetzt nicht weiter weiß. Sie hat eine Zusatzausbildung für Vögel gemacht, aber anscheinend reicht das nicht.
    Also Robin hab ich quasi als Baby bekommen und es wurde mir gesagt, sie sei wahrscheinlich ein Männchen. Als ich ihr aber mal einen Partner dazu geholt hatte, musste ich das nochmal von einem Züchter klären lassen (damit die beiden dann auch gegengeschlechtlich sind) und der meinte, es sei ein Weibchen. Sie hat noch nie gebalzt und sie pfeift Töne nach, aber ist nicht so begabt. Ohje zum Glück liest sie nicht mit. :-P Sie singt die Töne gerne mit anderen zusammen, aber es fällt ihr schwer, richtige Melodien zu lernen. Das ist bei den Weibchen doch auch eher so, oder? Bis heute wird jeden Tag mit ihr gesungen.

  • Ach, es ist immer schwierig einzuschätzen, ob der Tierarzt nun unverantwortlich gehandelt hat oder nicht. Tatsächlich ist es aber bei einem seit 18 Jahren einzeln in der Wohnung gehaltenen Vogel mehr als unwahrscheinlich, dass er Milbenbefall hat. :hmm:
    Ich finde es toll, dass ihr das nächste mal nach Leipzig fahrt :top: .

    Liebe Grüße von
    Natalie (schnatti) mit den Muppels Scully :star: , Nelly :verliebt: , Neo :baeh: , Zuckerschnecke Maxi :herz: und Püppischnecke Queenie :verliebt: und für immer im Herzen Miss Maple (15.08.2017), Moppelchen :herz: (10. Januar 2012), Mulder :herz: (9. Mai 2011) und Lori :herz: (31.03.2000) :fly:

  • Es ist auf jeden Fall komisch. Hab der Tierärztin auch Bilder von Robins Käfig und meiner Wohnung gezeigt, weil sie die sehen wollte. Da dachte ich noch, dass sie aber gründlich ist. Zur Zeit bekommt Robin noch Bachblütenglobuli von mir. Die Tierärztin hatte mir Aggression am Anfang mitgegeben und später noch Angst und Lernbereitschaft. Ich mache die immer bisschen klein und streiche das dann auf ein Stück Apfel oder anderes Obst. Das futtert sie gerne. Meint ihr ich sollte das lassen? Sonst bekommt sie nichts an Medizin.


    Liebe Grüße von Robin und Ronja

  • Hm, Homöopathie ist ja in dem Sinne keine Medizin und schaden wird es wohl auch nicht.
    Solange man aber auch nichts untersucht hat und wenigstens irgendeinen Anhaltspunkt, machen Medikamente ja auch wenig Sinn.
    Was ich aber mache würde, wäre Silymarin übers Futter geben. Das hilft, die Leber zu regenerieren, die durch das Verstoffwechseln des Milbenmittels belastet sein dürfte.
    Das bekommt man als Kapseln in der Apotheke, am besten online, das ist wesentlich günstiger, z.B. Silymarin ct forte .

    Liebe Grüße von
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  • Okay, da bin ich zumindest hinsichtlich der Globuli beruhigt.


    Was ist das denn für ein Mittel? Man macht dann sicherlich die Kapseln auf und gibt das Pulver über Futter, oder? Wieviel und wie lange sollte sie das nehmen? Ich weiß nicht, wie belastet ihre Leber jetzt ist. Das sollte ich vielleicht besser in der Vogelklinik klären lassen über einen Bluttest, oder?


    Liebe Grüße von Robin und Ronja

  • Das kannst du dort auch abklären lassen, Silymarin kannst du aber sogar vorbeugend geben. Das schadet nie, das bekommen hier auch alle kurweise übers Futter.


    Genau, ein Pulver in Kapseln. Ich fülle das Pulver immer in einen kleinen Salzstreuer und pudere das Futter leicht ein.

    Liebe Grüße von
    Natalie (schnatti) mit den Muppels Scully :star: , Nelly :verliebt: , Neo :baeh: , Zuckerschnecke Maxi :herz: und Püppischnecke Queenie :verliebt: und für immer im Herzen Miss Maple (15.08.2017), Moppelchen :herz: (10. Januar 2012), Mulder :herz: (9. Mai 2011) und Lori :herz: (31.03.2000) :fly:

  • Zur Zeit bekommt Robin noch Bachblütenglobuli von mir.

    Hm, Homöopathie ist ja in dem Sinne keine Medizin und schaden wird es wohl auch nicht.

    Bachblüten sind keine Homöopathie ;) .


    Der Unterschied ist auch, dass Bachblüten tatsächlich nicht schaden, wenn sie nicht passen, bei Homöopathie kann es dagegen bei einem falschen Mittel zur sogenannten Arzneimittelprüfung kommen. Dann erscheinen die Symptome, gegen die das Mittel eigentlich eingesetzt wird.


    Bachblüten schaden also tatsächlich nicht, aber sie helfen eben auch nicht, wenn das Mittel nicht passt. Es klingt als würdest du die Komplexmittel geben, wo mehrere Blüten in einem Mittel sind. Du kannst hier mal nachlesen, ob die Blüten, die du gegeben hast auf Robin zutreffen könnten:
    https://www.nymphensittich-wegweiser.net/bachblueten_38.html
    Hier siehst du welche Blüten in den Mischungen drin sind, aber es steht auch auf der Packung der Flasche, denke ich.
    https://www.nymphensittich-weg…n_kombinationsmittel.html
    Ganz generell denke ich, dass sie gerade beim Rupfen immer zusätzlich zu den angegangenen Untersuchungen so schnell wie möglich eingesetzt werden sollten. Beim Rupfen muss man schnell handeln und manchmal können Bachblüten da wirklich gut unterstützen. Man muss auch nicht daran glauben, damit sie wirken. Vielleicht war es dafür schon gut, dass du dort warst, denn Bachblüten würde die Uni Leipzig dir nicht empfehlen, weil es keine Schulmedizin ist.

  • Danke für eure Antworten!!! :)


    Ich habe jetzt für Donnerstagnachmittag einen Termin in der Vogelklinik Leipzig bzw. meinte die Sprechstundenhilfe, dass da eh offene Sprechstunde sei. Ich versuche so zeitig wie möglich dort zu sein. Die haben da nur 14 bis 16 Uhr geöffnet. Das ist aber der einzige Termin in der Woche, an dem ich mit ihr nach Leipzig fahren kann.
    Das mit den Bachblüten ist schwer zu sagen bei Robin. Sie ist nicht übermäßig ängstlich, sie ist zwar anfangs bei neuen Dingen skeptisch, traut sich dann aber schon heran, nur nicht sofort. Sie ist nicht aggressiv oder wirkt sonst irgendwie auffällig in ihrem Wesen. Sie hat auch keine anderen körperlichen Symptome. Sie hat gerne Gesellschaft und ich denke, das wird es sein, warum sie unter den Flügeln knabbert. Das macht sie auch immer nur, wenn keiner da ist. Früher hatte sie immer jemanden da und seit sie bei mir wohnt ist sie tagsüber auch ein paar Stunden alleine. Wenn keiner da ist, muss sie auch in den Käfig. Das ist mir sonst zu heikel. Ich möchte nicht, dass ihr etwas passiert. Früher hatte sie 24h Freiflug, wann immer sie wollte. Sie lässt sich super gerne kraulen und das mache ich mehrmals täglich. Wenn ich am lernen bin, sitzt sie die ganze Zeit bei mir und wird gekrault. Ich denke, sie wird einsam sein, wenn keiner da ist. ;-(


    Liebe Grüße Robin und Ronja

  • Das ist sie auf jeden Fall, ja :( .
    Für Donnerstag drücke ich die Daumen :daumen::daumen::daumen: !

    Liebe Grüße von
    Natalie (schnatti) mit den Muppels Scully :star: , Nelly :verliebt: , Neo :baeh: , Zuckerschnecke Maxi :herz: und Püppischnecke Queenie :verliebt: und für immer im Herzen Miss Maple (15.08.2017), Moppelchen :herz: (10. Januar 2012), Mulder :herz: (9. Mai 2011) und Lori :herz: (31.03.2000) :fly:

  • Danke, liebe Schnatti . :winke:


    Ich überlege, ob ich die Einschränkung, dass Robin nur nach Dresden vermittelt werden soll lieber aufhebe. Es wird sonst vielleicht zu schwer ein gutes Zuhause für sie zu finden. Ich könnte sie zwar dann nicht oft besuchen kommen, wenn sie weiter weg wäre, aber es sollte ja in erster Linie um Robin gehen und nicht um mich. Das ist alles so schwer. :(


    Liebe Grüße von Robin und Ronja

  • Hallo,


    heute nachmittag war ich nun mit Robin in der Vogelklinik und sie ist jetzt stationär zur Behandlung dort. Gestern meinte mein Vater, als er auf sie aufgepasst hatte, sie wäre etwas zurückhaltender als sonst gewesen. Als ich abends wieder da war, ist sie aber mopsfidel gewesen. Hat sich gefreut, gesungen, gekuschelt und gefuttert. Heute morgen ist sie von ihrem Lieblingsschlafplatz nicht aufgestanden. Sonst ist sie immer die erste, die aufsteht und ist ganz aufgedreht. Ich habe sie gleich zu mir genommen und da hat sie zwar kurz gesungen, sich aber gleich wieder zu mir gekuschelt und ist unter Kraulen eingeschlafen. Sie hat heute weder was gegessen noch getrunken und ist immer wieder zu ihrem Lieblingsschlafplatz zurück. Ihr linkes Nasenloch war etwas verstopft und auf der Seite hat sie auch, als sie munter war, immer wieder das Auge geschlossen. Geschwollen ist jedoch nichts. Gestern abend hatte sie mich mal kräftig angeniest. Da habe ich mich schon gewundert.


    Die Tierärztin in der Vogelklinik konnte leider noch nicht genau sagen, was Robin fehlt. Sie hat mehrere Abstriche gemacht und legt Kulturen an, um zu schauen, ob dort Bakterien, Pilze oder ähnliches vorhanden sind. Morgen wird sie auch geröntgt. Heute hat sie etwas Brei eingeflößt bekommen. Was und wie noch untersucht wird, bespricht sie morgen in der Visite und macht das von den Ergebnissen abhängig. An Robins Auge hat sie nichts feststellen können, aber das Nasenloch ist tatsächlich etwas verstopft. Vielleicht ein Infekt?! Sie hat es erstmal frei gemacht und eine Probe genommen.


    Sie hat sich Robins Flügel angesehen und meinte, dass die Haut gut aussieht und es wurde nicht so viel geknabbert, aber man sieht das Robin da dran war. Die Tierärztin fand es sehr gut, dass Robin vergesellschaftet werden soll. Vielleicht ist ja daher das Knabbern, kann man aber jetzt noch nicht genau sagen. Es wird auch geschaut, ob Robin Mangelerscheinungen hat, denn sie meinte ihr Schnabel wirkt brüchig bzw. die Hornhaut. Heute hatte Robin wieder ein unverdautes Körnchen im Kot. Das hatte ich bei der vorherigen Tierärztin untersuchen lassen. Da war die Kotprobe in Ordnung gewesen. Es hatte sich dann auch wieder gegeben. War nur hin und wieder mal ein Körnchen gewesen und dann ganz weg. Seit gestern aber auch wieder. Heute hat die Tierärztin sich gleich eine Kotprobe von Robin angesehen, konnte aber erstmal noch nichts auffälliges feststellen.


    Der Tierärztin ist aufgefallen, dass Robin schwer bzw. schnell atmet, nachdem sie sie gehalten hatte. Das macht sie auch, wenn sie mehrere Runden beim Fliegen dreht. Ich dachte eigentlich, es sei normal für ihr Alter nicht mehr so viel Ausdauer zu haben und sonst atmet sie nie so schnell. Kann das heute nur Robins Aufregung gewesen sein? Wird auch mit untersucht. Allgemein würde Robin zwar gut aussehen und war beim Tierarzt auch nicht abgeschlagen oder so. Das kann aber auch die Aufregung gewesen sein. Sie meinte auch, dass die Vögel lange so tun, als ginge es ihnen gut.


    Wegen den Milbentropfen habe ich noch den Namen in Erfahrung gebracht und ihr gesagt (Ivomec). Sie meinte, es sei keine direkte Vergiftung, kann aber auf Robins Leber gegangen sein. Das werden die Untersuchungen zeigen. Es würde eventuell auch erklären, warum sie manchmal ganz leicht zittert, obwohl es nicht kalt ist. Das macht sie nicht oft. Sie ist in den Momenten auch nicht sonderlich angespannt. Zumindest nachdem, was ich von außen beurteilen kann.


    In der Tierklinik waren alle sehr freundlich und ich hatte das Gefühl, die sind richtig erfahren und kompetent. Das war völlig anders, als bei der vorherigen Tierärztin. Ich durfte auch bei Robins Untersuchungen dabei sein. Bei der anderen Tierärztin sollte ich immer raus. Ich fühl mich schrecklich, dass ich der anderen Tierärztin so vertraut habe. Ich hoffe, dass es Robin gut geht und sie sich nicht einsam fühlt oder Angst hat!!! Sie fehlt mir ganz schrecklich. Ich hoffe, die Tierärzte finden schnell, was ihr fehlt und ich kann sie schnell wieder abholen!!! Morgen soll ich halb zwei anrufen. Da wird gesagt, wie es weitergeht. Die Ärztin meinte, Robin muss sicher übers Wochenende dort bleiben. Dann hat sie auch noch gesagt, dass Robin ja schon älter sei und ihr Immunsystem eventuell nicht mehr so gut arbeitet und es sein könnte, dass sie das nicht übersteht. Da bin ich gleich in Tränen ausgebrochen. Warum sagt sie denn sowas? Erst klang alles so zuversichtlich und dann das. Müssen die das aus rechtlichen Gründen sagen? Ich bin noch ganz aufgelöst und denke die ganze Zeit an Robin.


    Liebe Grüße