Verkalkung im Legedarm

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    • Hallo Susi,

      Ich nehme dir gar nichts übel :)
      Wie könnte ich auch, denn auch deine Gedanken und am meisten noch deine Erfahrungen, helfen mir gute und auch schlechte Seiten zu sehen. So muss es auch sein finde ich. Denn wie du so schön sagst, ich hab die Wahl zwischen Pest und Cholera und egal wie hart es klingt in dem Moment, sind alle Infos wichtig!!!!!

      Gibt es also Hennen bei dir,die selbst Not-Ops überlebt haben?

      Auch wenn das jetzt ziemlich blöd klingt,ich hatte vor Muffin eine Hahnen-WG und musste mich darum nie kümmern,deshalb ist alles was mit Legedarm verbunden ist, bis vor kurzem immer mit Not-Op und Tod verbunden gewesen :redface:

      Was bedeutet denn,dass sie sich schlank machen?? Habe sie dann Schmerzen?

      Danke, dass du mich für so aufmerksam hälst :herz: Doch gestehe Ich auch,dass ich jedes Mal es nicht mitbekommen habe, wenn sie ein Ei gelegt hat. Es war auf einmal da :schock: Ihr Verhalten ist ganz oft echt nicht eindeutig!! Zum Beispiel nimmt ihre Brutigkeit ab und alles ist tutti und 4 Tage später ist ein Ei da ohne Vorwarnung!! Davor habe ich Riesen Angst. Ich kann noch froh sein,dass einer meiner Tierärzte eine Notfallnummer hat :top:

      Ich Frage mich auch ganz oft, ob vielleicht tatsächlich ein generelles Legedarmproblem bei ihr besteht, denn wie kann man immer calciummangel haben und doch alles bekommen und das mache ich nicht im Alleingang,sondern mit Arzt...

      Oder die Frage, wieso ist jetzt schon wieder was am Legedarm? Seit Januar 2017, ist immer etwas daran und nie etwas anderes :rolleyes: :rolleyes: das macht mich auch ein bisschen stutzig...

      Ich rotiere echt momentan von morgens bis Abends :weinen:

      Ich will keine Op aber hab auch noch keine Ahnung was das beste wäre

      Mein Plan ist es erstmal alles beim Arzt am Donnerstag anzusprechen und dann das zu überlegen und auch genau zu fragen, wieso op und nicht anders?

      @ Nymphenherz: Das wäre eine tolle Sache, wenn dies möglich wäre!!!! Ich Google das nachher mal...
    • nymphenherz schrieb:

      Ohne das da OP Narben übrig blieben .
      Das wird glaube ich kaum möglich sein, aber ob es nicht möglich ist nur die Verkalkung zu entfernen wäre auf jeden Fall
      eine berechtigte Frage. Aber der Legendarm ist eben auch sehr dünn und so würde es mich nicht wundern, wenn das nicht klappen würde. Allerdings ist bei meiner Chilli der Legedarm ja auch nicht raus, obwohl ein Teil wohl verletzt war durch die Schalen, die da drin steckten. Das ist zusammen gewachsen, aber die Ärzte sagen, dass auch sie nicht legen soll, weil die Vernarbungen eben dazu führen könnten, dass das Ei nicht richtig raus kommt.


      Muffin88 schrieb:

      Gibt es also Hennen bei dir,die selbst Not-Ops überlebt haben?
      Ja, im Prinzip haben es alle 3 erst einmal überlebt. Bei Paula war ich sehr spät dran. Sie hat die OP überlebt, aber einige Tage später gab es Probleme beim Kotabsatz, so dass sie sie nochmal operieren mussten. Da hat sie die Narkose nicht mehr gepackt :( .

      Maxi wurde der Legedarm entfernt und sie hat danach auch eine Weile gut gelebt. Ich sage mal den Umständen entsprechend. Aber mir war nicht so klar, dass sie nicht mehr brutig werden darf. Man geht eigentlich davon aus, dass das durch das Fehlen des Legedarms nicht mehr passiert. Aber sie wurde wieder brutig und bei ihr ist es dann eben passiert, dass das Ei in die Bauchhöhle fiel. So im Nachhinein betrachtet weiß ich auch gar nicht, warum ich da nicht geschaltet habe, dass sie von der Brutigkeit schnell runter muss. Aber so ist das halt manchmal :( .

      Nach ein paar Tagen habe ich mich dann doch zur OP entschlossen, um die Flüssigkeit zu entfernen. Es war aber wohl schon zu spät, denn die meiste Flüssigkeit hatte der Körper schon resorbiert. Sie ist beim zunähen nach der OP aber schon verstorben.

      Muffin88 schrieb:

      Auch wenn das jetzt ziemlich blöd klingt,ich hatte vor Muffin eine Hahnen-WG und musste mich darum nie kümmern,deshalb ist alles was mit Legedarm verbunden ist, bis vor kurzem immer mit Not-Op und Tod verbunden gewesen
      Nee, so schlimm ist es nun auch nicht. Chillis OP ist jetzt ein gutes Jahr her und sie hat schon so einige Baustellen, die aber wohl eher an Borna liegen.

      Muffin88 schrieb:

      Was bedeutet denn,dass sie sich schlank machen?? Habe sie dann Schmerzen?
      Sie legt das Gefieder ganz eng an, vor allem unter dem Bauch und so Stelzenbeine. Richtige Schmerzen wird sie wohl nicht haben, denke ich, denn danach sieht es mir nicht aus, aber vielleicht ist es eine Art Missgefühl :nixw: .

      Muffin88 schrieb:

      Ich Frage mich auch ganz oft, ob vielleicht tatsächlich ein generelles Legedarmproblem bei ihr besteht, denn wie kann man immer calciummangel haben und doch alles bekommen und das mache ich nicht im Alleingang,sondern mit Arzt...
      Doch, das gibt es, dass der Stoffwechsel gestört ist und sie einfach kein Kalzium aufnimmt, trotz des Angebots von Kalzium und auch Vitamin D. Es gibt Einschleuserpflanzen für eigentlich fast alle Mineralstoffe. Du kannst ja mal eine für Calcium geben.

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      Weißdornsaft bekommt man auch jetzt als Muttersaft im Reformhaus oder Bioladen, z.B. von Schoenenberger. So sieht die Packung aus. das dritte Bild ist die aktuelle Packung. Die wurde gerade geändert. Je nach dem, wo man kauf findet man also das alte oder das neue Design.

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      Liebe Grüße :winke:
      Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Coco & Justus, Luna & Sunshine, Emma & Luke, Dienstag, Lili, Chilli und Luise
      Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 :herz:

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    • Ich habe mir gerade mal alles durchgelesen, aber irgendwie komme ich nicht ganz klar mit dem was da steht ( liegt aber an mir) .
      Darum frage ich nun einfach auch mal :)

      Es geht doch auch darum das sie nicht mehr brutig werden soll und auf keinen Fall Eier legen darf - oder?!
      Wenn ja..... ich hatte auch ein paar leidvolle Erfahrungen mit diesem Thema und vieles ausprobiert.
      Von den TestoteronTropfen die man in den Nacken täufelt, über HormonSpritzen bis hin zum Hormonimplantat :yes:

      Wirklich geholfen hat bei uns nur das Hormonimplantat!
      Sie bekam erst eine Hormonspritze und dann zeitgleich das Hormonimplantat gesetzt.... die Spritze wirkte gleich und wurde deshalb gegeben, weil das Implantat erst nach ein paar Tagen wirkt - aber der Schutz musste sofort sein, deshalb die Spritze.

      Es hat glaube ich ein paar Monate gehalten, dann bekam sie das zweite Implantat gesetzt ( das erste wurde wieder entfernt) und wir haben nun schon ein paar Jahre ruhe mit der Brutigkeit ( Mona-Lisa war Dauerbrutig und ne Dauerlegerin und hatte auch eine schwere Legenot) .

      Wenn ich wieder so nen Fall hätte.... würde ich immer wieder ein Hormonimplantat setzen lassen.
      Zwar weiß man die Langzeitwirkung bei Hormonimplantaten nicht.... aber man weiß was passiert wenn Hennen immer und immer wieder legen :yes: . Und die ganze Legerei hat - ausser den Folgen mit Legenot/Legedarmentzündung etc.... - ist auch mit sehr viel Stress für den Vogel wie auch für den Halter verbunden.

      Muffin88 schrieb:

      kurze Frage an alle:

      Kann man eierstöcke von Vögeln mit entfernen??

      Ich hatte damals die selbe Frage meinem TA gestellt.... ich dachte das wäre wohl die beste Lösung für alle Probleme ( keine Eier, keine Brutigkeit etc..) :rolleyes:

      Das Risiko ist sehr, sehr groß (riesengroß) weil die Gefäße viel zu dünn sind.
      Würde während der OP ein Gefäß verletzt werden, würden die sofort verbluten...... die könnten dann auch nicht mehr viel machen und den Vogel aus der Narkose nicht mehr erwachen lassen.
      :gruebel: Wenn ich mich nicht irre.... hatte man mir gesagt das es "wenn überhaupt" junge Hennen dann auch die besten Chancen haben.

      Das war damals 2013 als ich mich danach erkundigte..... es kann sein das die heute vielleicht weiter sind in diesem Bereich :nixw: ich weiß es nicht ganz genau.
      Gleiches Recht für alle!
      6 Kaputte Bandscheiben.... schmerzen in meinen Knochen... schmerzen hier u. da.... mein Facharzt hilft mir!
      Ich weiß was Schmerz heißt... und andere bestimmt auch!
      Und weil ich zu 101% weiß, das wenn einer meiner Vögel eine Verletzung, Krankheit o. Schmerzen hat, er genauso fühlt u. leidet wie ich.... bekommt auch dieser "ohne wenn und aber" eine sofortige Fachärtzliche Behandlung von einem VK TA!
      Küsschen von Elli und den 6 Rotbäckchen :herz:
    • Hallo zusammen,

      @Susi: Danke für die Erklärungen :), die links und ich werde das auf jeden Fall auch den Tierarzt fragen.

      Könnten es bei ihr evtl auch eisprünge sein??

      @Rotbäckchen: Ich kann dich da gut verstehen, ich denke auch manchmal, ist das alles kompliziert. Bei mir liegt es aber daran,dass ich versuche alle Infos zu behalten.

      Du hast aber den Nagel auf den Kopf getroffen. Eier legen darf sie NIE mehr und daraus schließe ich, dass die Brutigkeit so gering wie möglich gehalten werden muss!!!
      Da Muffin auch eine kleine Ziege ist,die fast immer brutig ist, hab ich Angst, dass das eben auch ein Dauerzustand wird und doch mal auf die Idee kommt, es wäre toll Eier zu legen.

      Was ich total blöd finde an der ganzen Situation, warum sagt der eine Arzt es ist nicht zielführend und der andere lehnt ihn direkt ab???

      Kann das damit zu tun haben,dass sie damit seit letztem Jahr Probleme hat??

      Das muss ich auf jeden Fall vorher in Erfahrung bringen.

      Das mit den Eierstöcke, steht mittlerweile nicht mehr im Raum :yes:
    • Susi schrieb:

      Allerdings ist bei meiner Chilli der Legedarm ja auch nicht raus, obwohl ein Teil wohl verletzt war durch die Schalen, die da drin steckten. Das ist zusammen gewachsen, aber die Ärzte sagen, dass auch sie nicht legen soll, weil die Vernarbungen eben dazu führen könnten, dass das Ei nicht richtig raus kommt.
      Schade das keine Alternative ist .
      Man hört ja immer wieder neue OP vorgehensweisen , das man die Teile dann mit Strahlen, oder so ,zertrümmern kann und dann die Sachen die da nicht hingehören da dann raus holen könnte .
      Villeicht hat die Kalkablagerung ja noch nichts von dem Legedarm verletzt und man könnte es ohne Verletzungen raus bekommen . :nixw:

      Man kann es sozusagen drehen und wenden wie man will , Sie darf gar nicht mehr brutig werden . :(
      Mit oder ohne OP .


      Hallo Muffin88 : am besten Fragst du deinen TA ,ob das ginge , nicht im Internett suchen .
      Michell Kind vom Racker und verstorbenen Luna , , Lilli will noch erobert werden
      Racker :herz: Lisa (Maja :herz: Melo und Küken Mandy )

      Und immer in gedenken an: Liebchen ,Bruder von Schmusebaer +Jackoline die Oma und Schmusebärs Weibchen ;Luna und Kito , kucki und andere wie z.b. Jackolines erster Partner, der Gelbe Kucki .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nymphenherz ()

    • @Nymphenherz: Ja es ist total bescheuert, dass muss ich einfach mal loswerden!!!
      Man kann es drehen und wenden...
      Pest oder Cholera :hmm:

      Ja du hast recht, googlen ist wahrscheinlich die schlechteste Idee :yes:
      Hab es aber schon auf meinen Fragezettel gepackt und angestrichen :top:
    • Ich schreibe nochmal auf, was hier das Problem ist, was von den Docs vorgeschlagen wurde und wie ich vorgehen würde, bzw. bei Biene tatsächlich vorgegangen bin:
      Die Henne hat einen Eirest im Legedarm und darf auf keinen Fall mehr ein Ei ausbilden. Der Idealfall wäre, wenn die Brutigkeit ausbliebe.

      Möglichkeit 1: Entfernung des Legedarmes (+ Implantat?)
      Da sie auch nach der OP noch ein Ei ausbilden könnte und dieses in den Bauchraum fallen würde, wäre das Endergebnis nichts anderes als VOR der OP: es kann tödlich enden.
      Man könnte dieses Problem aber mit einem Hormonimplantat mindern, was wohl von manchen TÄ auch so gehandhabt wird. Laut den hier genannten Ärzten, sind aber die Hormongaben nicht wirksam.

      Möglichkeit 2: Implantat
      hier würde die Brutigkeit vielleicht zurück gehen und könnte dauerhaft zumindest auf einem relativ niedrigen Niveau gehalten werden, der Legedarm bliebe erhalten.
      Im Besten Fall wirkt es und alle Probleme wären gelöst. Mag sein, dass Implantate nicht so gesund sind. Aber es ist nach meinem Empfinden und meiner Erfahrung immer einer Legadarm-OP vorzuziehen, solange man noch die Wahl hat. Bevor man es nicht ausprobiert hat, kann man auch nicht sagen, es würde nicht wirken.

      Verstehe nicht, wie manche Ärzte behaupten können, es würde nicht wirken. So eine Doc hatte ich vor ein paar Jahren auch und wie ich neulich gehört habe, gibt sie mittlerweile wohl doch auch Hormone. Sie hat also alles, was sie noch vor ein paar Jahren darüber gedacht hat, über Bord geworfen - aber das nur am Rande, was ein Arzt heute denkt und dass es morgen schon wieder ganz anders sein könnte. Ist doch auch jeder Vogel anders und mit Biene habe ich den Beweis, dass die Brutigkeit mit dem Chip sehr WOHL zurück geht, obwohl auch bei ihr die hauptsächliche Aktivität wahrscheinlich vom Legedarm ausgeht (das wussten wir aber erst durch ihr erstes Implantat!). Das Implantat half trotzdem, sie auf ein normales Level zu bringen. Und bei ihr war das nicht nur nötig, weil sie kein Ei mehr ausbilden sollte, sondern auch der Umstand, dass sie sich trotz schlimmer Arthrose in den Kniegelenken schier kaputt geschafft hatte. Sie schien wie von einer fremdem Macht getrieben. Das musste dringend aufhören, um diesen ewigen Kreislauf zu unterbrechen und ihr Ruhe zu geben. Vor ein paar Tagen bekam sie nun ihr 2. Implantat und sie ist schon bedeutend ruhiger geworden.

      Möglichkeit 3: Abwarten und hoffen
      Die Wahrscheinlichkeit, dass in Muffins Lage etwas schief gehen kann, ist nach den Schilderungen über Muffin zu urteilen doch relativ hoch, es sei denn man setzt sie dauerhaft auf ein extrem karges Leben. Das bringt aber letztlich andere Probleme mit sich.

      Fragen und Gedanken:
      was ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen 1 und 2? Bei 1 fehlt der Legedarm, Implantat wäre bei beiden Möglichkeiten angesagt. Ist das denn wirklich nötig und was soll das tatsächlich bringen? Was hat man in diesem Fall zu verlieren, wenn man es erstmal nur mit dem Implantat versucht? Möglichkeit 3 habe ich selbst nun auch länger durch, sehe aber ganz klar: wenn die Brutigkeit trotzdem nicht verschwindet, dann ist ein Implantat fällig oder irgendwann eine Not-OP. Diese dritte Möglichkeit nimmt einem letztlich halt die Entscheidung ab, ob man operieren sollte oder nicht. Im Notfall würde dann so oder so operiert, während man dem Implantat erst gar keine Chance gegeben hat, obwohl sie durchaus von manchen Haltern als wirksam erfahren wurde.

      Ärzte, die nur die 1. und 3. Möglichkeit sehen, würde ich fragen warum sie meinen, ein Implantat helfe nicht und warum man es nicht einfach ausprobieren kann, bevor man den unwiderruflichen Schritt (OP) geht. Dazu würde ich noch wissen wollen, was sie dagegen unternehmen wollen, damit sich nach der OP ganz sicher kein Ei bilden kann. Auf diese Antworten wäre ich mal ECHT gespannt!
    • Bei meiner Henne war es so, dass sich ein Rest Eierschale im Legedarm richtiggehend eingekapselt hatte und dieser Fremdkörper den Legedarm unentwegt “stimuliert“ hat. Der Körper bereitete sich sozusagen ohne Pause auf die Eiproduktion/ablage vor, ohne dass da tatsächlich ein Ei kam. (Der TA hat mir das Ding gezeigt - sah aus wie eine kleine Kugel.) Nach der Op (war bei ihr eine Not-OP, weil es ihr sehr schlecht ging) wurde auch ein Implantat gesetzt und in relativ kurzer Zeit danach noch ein zweites, um ihren Hormonhaushalt wieder in den Griff zu kriegen.

      Ich könnte mir vorstellen, dass Deine TA auch davon ausgeht, dass dieser Schalenrest auf Dauer weitere Probleme macht und deshalb zur Op rät und nicht nur ein Implantat setzen möchte. Ist aber nur eine Vermutung, daher auf jeden Fall mit Fragen löchern :)
      Viele Grüße von mir, :jump: der furchtlosen Frau Holle und :balzen: dem Herrn Tim
      :herz: Kalle :herz: Caruso :herz: Josephine :herz:
    • @Haarmonster: Danke für deinen Beitrag.
      Wie oft bekommt Bine das Implantat eingesetzt und in welchen Zeitabständen??

      Ja das hab ich schon alles notiert :yes:
      Eine Überlegung ist ja tatsächlich,ein Implantat zu setzen,um zu sehen was passiert und um auch evtl noch Zeit zu haben,welches die beste Lösung ist...

      Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, so wie Muffin ist und sie ist fast dauerbrutig, ist abwarten und ohne Mittel gegen die Brutigkeit anzugehen einfach zu riskant!!


      @Kalle: Ja sowas ähnliches glaubt Frau Dr Peus auch, konnte da aber auhc nicht zu 100% sicher sein sagte sie
    • Sie hatte nun längere Zeit kein Implantat, da das erste nicht die Wurzel des eigentlichen Übels ziehen konnte. Insofern ist das natürlich auch nicht das Allheilmittel. Aber in Bienes Fall gab es jetzt einfach nix anderes mehr und sie bekam diese Woche nun das zweite Implantat.

      Weil Biene ihr erstes Implantat in der gleichen Zeit erhalten hatte wie der Strolchi, hatte ich es leichter in der Beobachtung: beim Strolch wirkt das ziemlich genau 6 Monate, bei Biene war es mit der starken "Ruhephase" schon nach 4 Monaten rum, das Implantat aber noch klar zu ertasten und ihre Knochen waren (typisch für ihre Krankheit) noch genauso hell leuchtend auf dem RöBi. Solange sie aber nicht zu doll brutig würde, wollten wir erstmal abwarten und eben auch über eine OP nachdenken. Das ist jetzt ca. ein gutes Jahr mindestens her und ich war damals quasi vor der genau gleichen Entscheidung gestanden wie du jetzt.

      Strolchi hat jetzt sein 4. Implantat und ich sehe bisher keinerlei besorgniserregende gesundheitliche Veränderungen und würde das auch jederzeit wieder genau SO machen.
    • Haarmonster schrieb:

      Möglichkeit 1: Entfernung des Legedarmes (+ Implantat?)
      Da sie auch nach der OP noch ein Ei ausbilden könnte und dieses in den Bauchraum fallen würde, wäre das Endergebnis nichts anderes als VOR der OP: es kann tödlich enden.
      Das wäre meiner Meinung nach eine weitere Frage an die Ärzte: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Eisprung nach Legedarmentfernung eine Bauchhöhlenschwangerschaft nach sich zieht?

      Habe ich da mit Merline einfach nur unglaubliches Glück gehabt?
      Ist der Normalfall, dass sie in den Bauchraum gesprungene Eier resorbieren oder der, dass sie es nicht tun?
      Merline hatte vor und auch die erste Zeit nach der Legedarmentfernung sehr schmerzhafte Eisprünge und hat keine Bauchhöhlenschwangerschaft entwickelt.
      Hormongaben, geschweige denn ein Implantat, hat Merline nach der Legedarmentfernung nicht bekommen. (das Ganze war vor 10 Jahren, als die Implantate noch nicht so verbreitet waren)
      Und da sich ihr Legedarm zum Zeitpunkt der Entfernung stärker zusammengezogen hatte als geplant, also Frau Dr. Kothe ihn auch weniger vollständig herausnehmen konnte als geplant, hat es auch eine ganze Weile gedauert, bis die vom Legedarm ausgehende Hormonproduktion soweit heruntergefahren war, dass ich mit den mir damals bekannten Möglichkeiten weiteren Brutigkeiten entgegenwirken konnte.

      Und, noch eine Frage für die Ärzte, wenn man sich dauerhaft gegen eine Legedarmentfernung und für Implantate entscheidet - noch ist Muffin ja jung - wie hoch ist das Narkoserisiko fürs Implantat dann beim immer älter werdenden Vogel? Es hieße ja, da sie auch mit 20 und mehr Jahren noch legen können, zweimal im Jahr die kleine Narkose, die für das Setzen des Implantats nötig ist. (wenn man davon ausgeht, dass sich Legedarmentfernungen und dauerhaftes Implantatsetzen nicht zwangsläufig bedingen. Wenn sie es tun, hat man dieses Problem tatsächlich sowieso)
      Die Chaos-Truppe Merlin :herz: , Momo :herz: , Mumm :herz: , Motte :herz: Maya :herz: und die Federlose :engel:
      Unvergessen: Murmel& Tweety, wo immer Ihr seid - immer im Herzen: die wundervolle :herz: Merline (2005-2013) :herz:
      Und in höchster Sorge um den entflogenen Minim, der ums Überleben kämpft ;(
      ___________________________________________________
      Du bist zeitlebens verantwortlich für das, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Saint-Exupéry, 1900-1944

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von karine ()

    • karine schrieb:

      Habe ich da mit Merline einfach nur unglaubliches Glück gehabt?
      Die Vogelklinik Leipzig hatte mir direkt nach der OP gesagt, dass das möglich wäre, aber nur selten vor kommt und nicht der Regelfall wäre. Man geht eigentlich davon aus, dass der fehlende Legedarm eine Verbindung kappt, die eigentlich für die Eianbildung nötig ist. Aber es passiert eben doch immer wieder mal, so dass man nicht einfach davon ausgehen kann, dass es nicht passiert.

      Es ist keine 100 % Lösung zur Vermeidung von Eiern, wie ich selber mal dachte. Zu der Zeit fand ich bei Hennen, die nicht aufhörten zu legen, eine Legendarmentfernung schon sinnvoll. Mit diesem Erlebnis hat sich das geändert, denn wenn der Legedarm noch da ist, dann kann es zwar auch zu Problemen kommen, aber die Chancen, dass der Vogel das überlebt, halte doch für wahrscheinlicher. Zumindest, wenn er ansonsten in Ordnung ist, was hier ja aber noch dazu kommt.

      Eine Hernie, die bei meiner Maxi durch das unbeschalte Ei entstanden ist, ist sicher auch kein Spaß für das Tier . Ein Platzen der Bauchdecke stelle ich mir ziemlich schrecklich und schmerzhaft vor :hmm: . Aber ohne die Beule hätte ich wahrscheinlich gar nicht bemerkt :hmm: .

      karine schrieb:

      Ist der Normalfall, dass sie in den Bauchraum gesprungene Eier resorbieren oder der, dass sie es nicht tun?
      Nein! Es ist auch eigentlich schlecht, wenn es schon soweit gekommen ist, weil das zu Verklebungen der inneren Organen führt oder führen kann und wenn wenn der Vogel aufgeschnitten wurde natürlich auch noch eine Infektion nach sich ziehen kann, weil Eiweiß dafür ein super Nährboden ist.

      Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, dann sollte man wohl überlegen sich von dem Vogel zu verabschieden, wenn sowas passiert. Ob das Leben danach lebenswert ist, ist schon eine berechtigte Frage, aber ich hätte es zumindest versucht und sicher gesehen, wenn es meiner Maus dauerhaft schlecht gegangen wäre. Aber sie hat mir die Entscheidung abgenommen. Ich war natürlich sehr traurig, aber ich habe mich auch damit getröstet, dass sie vielleicht so nicht weiter leben wollte und sie uns allen damit viel Leid erspart hat.
      Liebe Grüße :winke:
      Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Coco & Justus, Luna & Sunshine, Emma & Luke, Dienstag, Lili, Chilli und Luise
      Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 :herz:

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    • Die Hernie ist quasi die zwangsläufige Folge eines Eis, wenn es keinen Legedarm mehr gibt.

      Ich wollte das eigentlich alles nicht so weit ausführen, weil ich denke, dass deine Panik dann nur größer wird, falls eine OP sein muss oder du dich dafür entscheidest. Und das hilft euch auch nicht! Wie schon geschrieben, ist das eine eher seltene Ausnahme, aber eben möglich.
      Liebe Grüße :winke:
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    • Ich habe auch nicht behauptet, dass eine Hernie ausschließlich auf diese Weise entstehen kann ;) . Die kann natürlich auch durch andere raumfordernde Prozesse entstehen :( .
      Liebe Grüße :winke:
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    • Ach Susi, alles gut!! :)

      Ich wusste auch schon vorher, was es alles gibt, nur nicht in dem Maße...
      Bevor ich damals meinen ersten Nymphie bekam , hab ich mich halt über alles informiert. Ich wusste also vorher etwas grob schon was so passieren kann :(

      Die Panik ist seit dem Moment da, in dem ich dir Nachricht überbracht bekam.
      Das was mich nun am meisten stört ist einfach,dass ich mich damit allein gelassen fühle...

      Wie kann eine Ärztin so unterschiedliche Meinungen treffen und dann nicht mehr erreichbar sein? :motz:

      Naja, aber ich werd mir schon noch Infos zusammen klauen
    • Hallo Muffin,

      ich wollte Dir einfach mal Mut machen :troest: Ich habe vor über 6 Jahren eine Henne übernommen, die eine Legedarmentfernung hinter sich hat. Sie hatte damals zum 2. Mal eine Legenot, und die Tierärztin hat ihr das Leben gerettet und den Legedarm entfernt. Danach bekam sie eine Zeitlang aufgelöstes Perlutex (Medroxyprogesteron, ein Gestagenpräparat) schnabulös. Mehr kann ich medizinisch nichts darüber erzählen, da das alles stattgefunden hat, bevor sie zu uns kam.

      Und seitdem ist sie gesund, ein munterer und lebensfroher Vogel :] :] :] Es kann also auch alles gutgehen
      Es grüßt Euch

      Corinna

      :fly: mit Rico & Chrissi, Sissi & Stany, Kira & Flobee, Dayo und Tessa und dem Kniffelchen :fly:
      und für immer im Herzen unsere Lucymaus und unser Muckelchen