Auf Wunsch von Gwenny stelle ich Euch hier unsere beiden Nymphen Zorro und Zora vor.
Die ganze Geschichte begann vor ca. 7 Jahren, wir hatten zu dieser Zeit eine Voliere mit 7 Wellensittichen und eigentlich für unsere Verhältnisse genügend Federvieh. Bis uns eines Tages meine Freundin fragte, ob wir nicht Lust hätten noch zwei Nymphensittiche (Zorro und Zora) bei uns aufzunehmen, käme ja bei unseren vielen Vögeln auf zwei mehr auch nicht mehr an. Wir waren von der Idee eigentlich gar nicht so begeistert, liessen und dann aber dazu überreden, die beiden wenigstens mal anzuschauen. Sie wollte sie nicht mehr und hat sie dann einfach ihrer Schwester abgeschoben, welche aber auch genug hatte von den lärmenden Viechern. Also fuhren wir halt zu ihrer Schwester und schauten uns die beiden mal an. Als wir sie da gesehen hatten, konnten wir gar nicht mehr anders, wir mussten die armen beiden einfach aus der Situation erlösen. Die beiden lebten in einem Käfig ca. 50 x 30 x 80 (l x b x h), der Käfig stand auf einem Möbel ca. 40 cm über dem Boden und genau auf der Höhe der 2 Jährigen Tochter der beiden, die andauern mit einem Stock an das Gitter schlug. Am Boden des Käfigs hatten sie eine Korkrinde hingelegt und wunderten sich warum die Henne die ganze Zeit Eier legt.
Wir haben die beiden dann sofort mit nach Hause genommen, was ein ziemliches Abenteuer war, da die beiden Panik hatten bei allem was sich bewegt hat.
Bei uns Zuhause hatten sich die beiden bald eingelebt und teilten sich nach einiger Zeit sogar die Voliere und das Zimmer mit unseren 7 Wellis. Die Jahre vergingen und unser Welli Bestand hat sich mittlerweile auf 2 dezimiert.
Im letzten Oktober fing dann eine Tierarzt-Odiesse mit Zorro an, eines Tages sass er keuchend in der Voliere, so dass wir dachten er erstickt uns. Also sofort ab zum TA. De diagnostizierte irgendeinen Pilz und gab ihm ein Medikament. Half aber alles nichts, also wieder hin. Nun mussten wie 2 x pro Tag inhalieren was aber auch nicht die gewünschte Besserung brachte. Also behielt der TA in einem 3. Anlauf die beiden bei sich. Das erwachen kam dann mit der TA-Rechnung, er verlangte sage und schreibe CHF 980.- (ca. 650.- Euro) für die Behandlung ohne uns vorher auf die hohen Kosten aufmerksam zu machen. Zorro lassen wir also vergolden, hab ihm eingebläut, dass er noch sehr alt werden muss. Unterdessen hatten wir in die Tierklinik in Zürich gewechselt, weil unser TA nach allem immer noch nicht wusste wie er ihm helfen kann, was dann noch mal etwa die Hälfte kostete von der anderen Rechnung. Nun geht es ihm aber wenigstens wieder einigermassen gut, wir mussten die beiden dann in einen grossen Käfig umquartieren, da er im Vogelzimmer immer Atemnot bekommt und haben sie seit dem bei uns im Wohnzimmer.
Anfang Juli haben die beiden dann entschieden, dass sie optimale Brutbedingungen haben. Beide waren plötzlich total aufgestellt, haben die ganze Zeit mit uns geschwatzt und grosses Interesse für die Käfigecken entwickelt. Wir haben Sie noch versucht irgendwie mit verstellen der Ecken davon abzubringen, dass das wohl ein optimales Nest ist, hat sie aber nicht interessiert. So hat Zora dann 4 Tage vor unserer Abreise in die Ferien damit begonnen Eier zu legen. Zwei Tage später noch ein zweites und als wir zurück kamen lagen 4 Stück im Nest. Die sind die beiden nach anfänglichen Startschwierigkeiten ganz fleissig am bebrüten und eines davon sieht sogar so aus als ob es da wirklich ein Kücken geben würde.
Aktuell sind wir nun am Bau einer Holzvoliere, welche wir dann bei uns im Wohnzimmer aufstellen. Während der Zeit in der wir Zuhause sind haben die beiden zusätzlich Freiflug in Zimmer.
Soviel zu unseren beiden Grossen, die wir um keinen Preis mehr hergeben würden.