Oldtimeralarm - das Leben hat uns bald wieder

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  • Hallo
    Ich soll ganz Liebe :herz: Grüße von Frau B.......... bestellen,
    Sie hat Heute die fortsezung gelesen und war ganz gerührt wie gut die beiden es nun haben,
    ich soll nomal danke für alles sagen,
    und einen schönen Gruß an Pitri und Motte :)


    Liebe Grüße
    hermine

    Hermine

  • Hallo Kiara, hallo an alle,
    das hoffe ich doch, dass es euch Spass macht die Geschichte zu lesen. Es macht mir auch große Freude sie zu schreiben, weil es eben auch eine große Freude ist, die beiden hier zu haben.


    Und an Hermine:
    Ganz liebe Grüße an Frau B..... . Ich drücke ihr die Daumen und hoffe das es ihr halbwegs gut geht. Ihre Nymphen sind hier gut aufgehoben und bald gibt es auch Bilder dazu.


    So, da ich schon an der Fortsetzung arbeite, mach ich hier jetzt Schluss. Morgen geht es weiter.

    Liebe Grüße senden die Gauner mit :herz: , ein Stern und Ich


    „Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation.”
    Lee Iacocca (*1924), amerik. Topmanager

  • :hibbel::hibbel:


    Oh man jetzt wo ich das weiss kann ich bestimmt nicht einschlafen :ohnmacht:

    Die VIP Rotzlöffelchefin Antje mit Kenai, Mina, Ruby, Smartie, Kiona, Sally, Peppino, Tweety, Leslie, Coco und Dino sagen :herz: Willkommen im Blauen Forum :D
    :herz: Einen dicken Gruß an meine geliebten Rotzlöffel-Engel:herz:

  • Zitat

    Original von thatslife
    ...und bald gibt es auch Bilder dazu.


    Da freue ich mich heute schon drauf :applaus::applaus::applaus::hibbel: !

    Liebe Grüße von
    Monika mit Zorro :top: und Sonny :cool2:

  • Fortsetzung...


    Die Tage vergingen in friedlicher Eintracht. Motte und Pitri verstanden sie so gut, wie in ihren jungen Tagen. Manchmal allerdings htte Pitri noch den kleinen Schalk im Nacken und konnte es nicht lassen, seinen Kumpel ein wenig zu frotzeln. Doch Motte kümmerte es wenig. Wurde es ihm zu viel, dann kniff oder fauchte er zurück und schon kehrte wieder Ruhe ein. Außerdemwar es auch nicht mehr dasselbe Streiten wie zuvor. Vielmehr waren es kleine Nekcereien, wie sie unter guten Freunden üblich waren und verziehen werden konnten.


    Auch im Oberhaus, wie die Menschen es nannten, herrschte eitel Sonnenschein. Alle warteten freudig erregt auf die Nachrichten, die es in Sachen Brautschau gab. Ja Brautschau. Es war nämlich beschlossene Sache, dass Pitri und Motte auf ihre alten Tage noch weibliche Verstärkung bekommen sollten. Aber das ist ja schon bekannt, glaube ich. Über das weite Web erstreckte sich die Suche nach zwei späten Prinzessinen für zwei späte Prinzen.


    Anfänglich gestaltete sich die Suche als sehr schwierig, aber nach und nach trudelten Ergebnisse ein. Fleißige Herolde hatten die Geschichte der beiden einsamen Herren über das ganze Land getragen. Sogar bis nach Berlin war die Kunde nach der Suche gelangt. Jetzt hatte man die Qual der Wahl. Wie sollte man sich entscheiden. Schließlich hing eine ganze Menge davon ab, das Glück der Prinzen und auch das der Bräute.


    Dann kam der Tag, an dem die erste Wahl getroffen wurde. Sie fiel auf eine 10 jährige Henne aus dem Kreis Overath. Diese Dame, bereits einmal verwitwet wartete in einem Meerschweinchenkäfig auf ihre Erlösung. Denn leider hatte sich die Meersau nicht in den Traumprinzen verwandelt und leider hatte es auch die Trauer der Witwe nicht lindern können. So saß sie über ein halbes Jahr einsam gemeinsam mit der armen Sau und es wurde kein paar aus ihnen. Irgendwann legte die Henne zwei Eierchen, in der Hoffnung Nachwuchs könnte ihr ein wenig Freude in das einsame Dasein bringen. Aber die Eierchen blieben kalt und leer. Kein Piepen, kein Fiepen erklang daraus. So sehr sie sich auch bemühte, zwei Monate lang ihre Eier bewachte, es wollte kein Küken schlüpfen.


    Dann eines Tages, sie träumte gerade auf ihren Eiern, wovon eines schon zerbrochen war, von vergangenen Tagen mit ihrem Liebsten, da wurde ihre plastene Bruthöle erschüttert. Eine Augenblick später hob sich der papierne Vorhang und sie blickte in ein Nest aus duftendem Heu. Sie konnte nicht verstehen was vor sich ging, aber instinktiv machte sie erst einen, dann noch einen und schließlich einen mutigen Schritt in dieses neue Behältnis. Es war ein kleiner Weg für sie, doch ein großer für die Zukunft. Denn nun saß sie in einer Transportbox und sollte sich auf den Weg in ein neues Leben machen.


    Menschen sahen während des Transportes regelmäßig nach ihr. Sie saß geduldig da und wartete auf das was ihr das Schicksal bringen würde.
    "Meinst du es geht ihr gut?"
    "Ja, ich denke schon."
    "Das hättest du sehen müssen."
    "Ich glaube dir."
    "Traurig."
    "Jetzt wird es besser."
    "Bin gespannt, wie sie sich Einleben wird und ob ihr einer unserer Herren gefallen wird?"
    "Bestimmt."


    Dann war es auch so weit. Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt erreichte die Henne ihr Ziel. Vorsichtig wurde sie aus der Transportbox in ihr neues Zuhause entlassen. Ebenso brav wie sie hineingegangen war, wechselte sie nun in den neuen großen Käfig. Zwar vorsichtig, aber durchaus neugierig. Die Menschen standen dabei und beobachteten ihre ersten Schritte in ein neues Leben.


    "Ist die aber süß."
    "Nee, die ist grau."
    "Quatsch, das nennt man zimt."
    "Wieso, zimt ist für den Milchreis", fachsimpelten die kleineren Menschen und die großen beobachteten schweigsam, aber durchaus zufrieden ihren Nachwuchs und den weiblichen Familienzuwachs. Die beiden Herren, Pitri und Motte, machten große Augen, wie die Henne.
    "Artgenossen - es gibt Artgenosse", staunte sie etwas ungläubig. Und Pitri begriff sofort, dass hier gerade eine Witwe, eine entzückende Witwe eingezogen war. Er sah sie und sein Herz begann um einiges schneller zu schlagen. "Bumm, bumm - bumm, bumm."
    Er war ebenso überrascht wie Motte, der den fremden Vogel aber lieber erst einmal aus sicherer Distanz in Augenschein nahm. Pitri war nicht so zurückhaltend, sein Herz schlug bumm, bumm - bumm, bumm.
    Er startete einen ersten Versuch Bekanntschaft zu machen. Das ging der Dame aber nun zu schnell, sie war doch kein Mädchen für den ersten Augenblick. Und überhaupt, sie hatte ja gerade erst eine Reise hinter sich, da konnte man schon erwarten, dass man ihr erst mal ein Päuschen gönnen würde. Das machte sie dann dem stürmischen Galan freundlich, aber bestimmt klar. Dann machte die kleine zimtfarbene Weißkopfhenne die Äuglein für ein kurzes Nickerchen zu.


    Die Menschen schalteten ein rotes, wärmendes Licht ein und scheuchten die Zuschauer erst mal hinaus. Im Gemach der Braut sollte erst einmal Ruhe einkehren. Alles weitere würde sich finden. Pitri beobachtete das weibliche Wesen vor ihm. Sie hatte ein paar winzige, entzückende weiße Flecken am Hinterkopf.
    Und Pitris Herz schlug bumm, bumm - bumm, bumm.


    Fortsetzung folgt....





    Liebe Grüße senden die Gauner mit :herz: , ein Stern und Ich


    „Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation.”
    Lee Iacocca (*1924), amerik. Topmanager

  • Hach, ist das aufregend :hibbel: . Da bin ich mal gespannt, wie Pitri die Kleine rumbekommen will :whistle: ...

    Liebe Grüße von
    Monika mit Zorro :top: und Sonny :cool2:

  • Hach immer dieses:

    Zitat

    Original von thatslifeFortsetzung folgt....

    wenns am schönsten ist


    heute ist mir doch beim lesen fast das Fleisch angebrannt :LOL:


    Hurra die erste Henne ist da :applaus::applaus:

    Liebe Grüße von Uta


    Hermann und Blondi unvergessen im :herz:

  • das ist ja sooo........ schön - bin schon auf die Fortsetzung gespannt!


    Und erst auf die Bilder!

    Gruß Claudia mit Polly, Jonny, Dooley, Lumpinchen, Charly, Nilá, Nifi, Bonnie, Theo, Coco, Lola, Schnuppi , Guffine und Holger

  • wie süüüß :verliebt: eine Herzdame für die beiden :verliebt:
    Freue mich schon auf die Fortsetzung und Bilder
    Bin auch gespannt,wer sich die süße schnappt :balzen:

    Annette
    die 9 nymphies simba,josie,merlin,minkie,jackie,mexx,loona,püppi,lumpi
    und für immer in unseren :herz::fly: Gino :herz: gipsy :herz: cooper :herz: balu :herz: willy:herz:krümel:herz:sheila:herz:lisha:herz:diva

  • :verliebt: einfach :verliebt: nur :verliebt: schön :verliebt:
    was haben die beiden Opis doch für ein Glück:herz:
    ich sach nur, mach vorran mit der Fortsetzung :blumen::hibbel::hibbel::hibbel:

    Liebe Grüße von Gabi :winke:

    mit Betty 🐾 und Barney 🐾

    Für immer im Herzen Nicki <3 Paula <3 und Molly <3

    und Nellymaus <3 bei schnatti :blumen:  

    Einmal editiert, zuletzt von Lioba ()

  • Oh, ist das schöööön :applaus::applaus: Das erste Mädchen ist da :applaus::applaus:

    Liebe Grüße
    Marion und die Flauschies
    :fly: Bobby-Purzel-Krümel-Sunny-Finn-Aluka-Merlin-Nikki-Giny-Pinu :fly:


    :herz: geliebtes Murkelchen ;( (02.01.2008) :herz: Bärchen :herz: Sammy :herz: Sissi :herz: Rico :herz: Lilli :herz: Bubuhs :herz: Feline :herz: Zorro :herz: Strolchi :herz:

  • Uiii ... die Mausi ist da :hurra: ... und Pitri scheint schon sehr angetan zu sein :verliebt::hibbel::hibbel:


    Ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung :anbet:

    Liebe Grüße
    Christiane :blumen: mit Joe :verliebt: und dem Friesenjungen Fiete :verliebt:


    für immer im Herzen meine 5 Mädels :herz: Sunny 30.12.2002 :herz: Shila 01.05.2013 :herz: Coco 30.04.2014 :herz: Rocco 22.09.2019 :herz: Sunny 22.02.2021 :herz:

    und meine süßen Buben :herz: Spike 20.01.2022 :herz: Nicki 20.06.2023 :herz:

  • Es ist kaum zu glauben, aber dieses von Claudia beschriebene "Pitri-bumm..bumm..." hat letztendlich auch mich hartgesottenen DPA-Journalist inzwischen emotional berührt.
    In Folge bin ich sehr gespannt und warte auf weitere Berichte dieser Art.

    LG :tschuessi: ... aus Knuselhausen

  • Fortsetzung...


    Die Nacht verlief ruhig und entspannend. Am nächsten Morgen erblickte Pitri seine Angebetete und beobachtete sie bei der Morgentoilette. Ihre Bewegungen waren grazil und wie sie ihre Flügel puzte, das konnte einen gestandenen Nymphenmann schon mächtig reizen. Und jetzt pflegte sie ausgiebig ihre Schwanzfedern. Das hübsche Muster leuchtete verführerisch auf und Pitri hielt es kaum noch aus. Er musste dieses schöne Wesen erobern, sonst würde sein kleines Herz irgendwann explodieren.
    Also nahm er sich ein Herz und rückte ein Stück näher.


    Doch Madame schien ihn überhaupt nicht zu bemerken. Im Gegenteil nun streckte sie sich ausgiebig und spreizte dabei ihren hübschen Schwanz.
    "Was für ein Frauenzimmer", dachte der Hahn und sein Herz legte noch mal heftig zu. Die kleine Henne indessen, begab sich nun zum Frühstück.
    "Eine gute Gelegenheit auf Tuchfühlung zu gehen", entschloss sich Pitri und näherte sich vorsichtig dem Napf. Die Lady ignorierte ihn weiter, so dass er sich ermutigt fühlte seinen Kopf neben dem ihren ebenfalls in den Napf zu stecken. Er spürte ihre Nähe und sein Blut geriet weiter in Wallung. Motte, der in einiger Entfernung das Spiel beobachtete, "Der macht sich ja zum Affen. So ein Aufstand nur wegen einem Weib!" Er verspürte eine gewisse Eifersucht. Auch wenn Pitri ihm die Federn ausgerissen und auf die Nerven gegangen war, so war er doch sein Freund. Der alte Motte dachte an die vielen Jahre, die sie beide gemeinsam durch dick und dünn gegangen waren.
    Sollte das denn gar nichts mehr bedeuten? Sein Kumpel hatte nur noch Augen für diese Frau. Zugegeben, sie war ja ganz niedlich, ein wenig zu zimtig für seinen Geschmack und es fehlten ihr die zart gefärbten roten Wangen, aber eben ganz niedlich.


    Die kleine Henne, die von den Menschen bisher Löhrchen genannt worden war, bemerkte natürlich die Aufmerksamkeit beider Hähne. Der große Schecke war ein stattlicher Hahn. Er wirkte etwas unbeholfen. Seine einfache, herbe Art hatte aber auch Charme. Das war ihr nicht entgangen. Wohingegen der mürrisch wirkende Motte ihr ein wenig unheimlich war. Sie war nicht böse darüber, dass er ihr aus dem Weg ging. Scheinbar empfand er ebenso wie sie.


    Die kleine Henne beobachtete heimlich den großen Scheckhahn und allmählich begann sich etwas in ihr zu regen. Längst vergessene, unter der Trauer um ihren Gefährten begrabene Gefühle bahnten sich einen Weg in ihr Bewusstsein. Sie wusste genau, dass Pitri sie von seinem Ast aus beobachtete. Seine Blicke, sein Begehren prickelte in ihrem Nacken und ganz plötzlich begann ihr kleines Herz bei diesen Gedanken schneller zu schlagen. Es machte Bumm, bumm - bumm, bumm.


    Sie konnte es erst gar nicht fassen, doch dann wurde ihr klar, dass sie auf dem beste Weg war sich Hals über Kopf in den ungehobelten Hahn zu verlieben. Auch Pitri spürte das sich etwas geändert hatte. Erregung erfasste ihn. Sein Puls stieg ins unermessliche. Er konnte sich vor Aufregung nicht mehr still verhalten. Unablässig lief er auf seinem Ast hin- und her und konnte seine Augen dabei nicht mehr von diesem wunderbaren Wesen lassen.
    Auch Löhrchens Erregung wuchs und sie wünschte sich, dass der wunderschöne und stattliche Pitri sie zärtlich am Köpfchen kraulen würde. Zaghaft machte sie einige Schritte auf ihn zu.


    "Sie kommt. Sie kommt zu mir. Oh, was mach ich jetzt. Was soll ich tun? Ja bitte komm. Oder nein, doch lieber nicht. Ich will ja, aber ich - ich weiß nicht, Motte hilf mir."
    "Was soll ich dir helfen", fragte Motte seinen Kumpel. "Da musst du alleine durch. Das hast du angezettelt."
    "Oh bitte Motte, ich weiß nicht was ich tun soll!? Sie ist so schön."
    "Sie ist so schön", äffte ihn Motte nach."Ich kann es nicht mehr hören. Geh zu ihr hin und mach ihr einen Antrag."
    "Einen Antrag? Meinst du das im Ernst? Ich kann das überhaupt nicht mehr", erwiederte Pitri verzweifelt.
    "So was verlernt man nicht. Du bist vielleicht aus der Übung. Aber sie ist ja auch nicht mehr taufrisch, da sollte es ihr nichts ausmachen."
    "Sprich nicht so respektlos von dieser wunderschönen Frau. Sie lässt mein Herz höher, schneller und wieder stärker schlagen."
    "Mein Gott, du gehst mir allmählich auf die Nerven", missmutig, tief verletzt zog sich Motte fauchend zurück. Jetzt war es für ihn klar, dass nichts mehr so sein würde wie früher. "Weiber, bringen alles durcheinander."


    Pitri näherte sich unterdessen seiner Angebeteten und versuchte sich ins rechte Licht zu setzen. Dazu spreizte er die Flügel und stimmte seinen schönsten Balzgesang an. Es klang ganz schön eingerostet, aber mit jedem Ton, der ihm aus der Kehle drang, wurde er mutiger. Die kleine Henne war überwältigt. Niemals hatte jemand so schön für sie gesungen. In ihren Ohren klang es wie Engelsgesang. Was machte es schon, dass Pitri dabei fast vom Ast fiel und nur jeden dritten Ton traf. Die beiden hatten sich verliebt.


    Löhrchen wusste dass sie nicht mehr ganz jung war. Und da sie schon eine in Liebesdingen erfahrene Henne war, wollte sie sich nicht auf eine lange Werbung einlassen. "Jetzt oder nie", dachte sie sich. Bevor noch ein fremder Vogel auftaucht, der ihr diese Chance vielleicht nahm. In den letzten zwei Tagen war ihr Leben gänzlich auf den Kopf gestellt worden, da konnte man nicht wissen was noch so alles passieren würde.
    "Ich will ihn, also warum soll ich ihn noch lange zappeln lassen. Das konnte ich mir als Teenager leisten, aber nicht als ausgewachsene Henne in den besten Jahren", beschloss sie und beugte sich langsam vor.
    Sie versuchte eine besonders verführerische Pose einzunehmen und zirpte dabei leise.


    Pitri verschlug es den Atem. Er vergaß völlig was er gerade noch gemacht hatte.Bumm, bumm - bumm, bumm.
    Sein Herzchen drohte zu explodieren. Es raste und sein Blut geriet derart in Wallung, dass er all seine Schüchternheit überwand und sich neben das geliebte Wesen begab. Ihre lockenden Rufe drangen ihm bis in den ältesten Knochen. Seine Hormone spielten verrückt und er gab seinem innersten Drang nach. Doch, im entscheidenden Moment versagten ihm vor Aufregung die Nerven. Er versuchte es noch einmal und noch einmal. Aber die magische Stimmung war dahin.


    Löhrchen tröstete ihn. "Schatz, das kann doch mal passieren. Wir haben ja Zeit." Er war tief betrübt, aber auch irgendwie glücklich. Seine Gefühle standen Kopf und er schmiegte sich an sie und flüsterte ihr zu:" Darf ich dir ein paar Federn ausreißen? Ich bin auch ganz vorsichtig."
    "Wenn du darauf stehst?! Aber du darfst mir nicht weh tun."
    "Nein, ich bin ganz vorsichtig und wenn nicht, dann darfst du gerne schimpfen. Ich liebe Frauen mit Temperament."


    Motte, der das ganze beobachtet hatte, war traurig. Früher hatte Pitri ihm die Federn ausgerissen. Auch wenn er es nicht sonderlich gemocht hatte, war es doch für ihn ein Beweis der freundschaftlichen Zuneigung seines Kumpels gewesen. In Zukunft würde sich einiges ändern, da war er sich jetzt ganz sicher.


    Die Menschen dachten ähnlich. Allerdings waren sie im Gegensatz zu ihm mit der Entwicklung der bisherigen Geschehnisse sehr zufrieden. Was ihnen Sorge bereitete war, dass er so wenig von seinem wahren Wesen preisgab. Denn auch für ihn sollte sich ja zukünftig einiges ändern. Man beabsichtigte auch ihn einem späten Glück zuzuführen. Es gab drei Kandidatinnen, die nun für ihn in die engere Wahl rückten. Die Entscheidung war nicht einfach, doch musste sie bald gefällt werden.


    Würde sein Herz sich für eine jüngere lebenslustige Maxi entflammen lassen. Oder würde die stille und bescheidene Narzisse besser zu ihm passen. Auch Kandidatin Nummer drei war noch immer im Gespräch.
    Der alte Motte mit den spärlichen Federn und dem seltsamen Tick, würde ihn überhaupt eine der Hennen haben wollen?


    Pitri und Löhrchen saßen derweil gemeinsam auf einem Ast. Ihre Herzen schlugen trotz des missglückten Hochzeitsaktes bumm, bumm - bumm, bumm, für einander. Wie die Turteltäubchen blieben sie beisammen und neckten sich. Löhrchens Trauerzeit war endgültig vorüber und ihre Leidenschaft für ihren neuen Partner wuchs. Sie war sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, wann ihr gemeinsamer Bund nach dem im Nymphenkodex gültigen Akt besiegelt würde.


    Pitri machte sich ebenfalls Gedanken über eine gemeinsame Zukunft. Er fühlte sich so jung und frisch wie schon lange nicht mehr. Auch um seine Potenz machte er sich keine Sorgen. Was ihn beunruhigte war seine mangelnde Übung sich in luftiger Höhe auf einem schwankenden Weibchen halten zu können. Er benötigte mehr Training. Die ruhigen und gemächlichen Zeiten waren nun vorbei. Es hatte Vorteile eine Frau zu haben, aber es war ohne Zweifel auch anstrengender als er sich gedacht hatte und verfluchte dabei seine alten Knochen. Mitten in seine Gedanken hinein drang das leise Zirpen seiner Geliebten und er rief: "Schatz, ich komme...", und sein Herzchen schlug aufgeregt wie in jungen Tagen und augenblicklich waren alle trüben Gedanken vergessen.



    Wird Pitri es schaffen und sein Löhrchen beglücken? Kann Löhrchen so lange warten? Werden Mottes Bedenken war und endet hier eine lange Männerfreundschaft? Welche Braut wird Motte bald erhalten?


    Fortsetzung folgt....






    .

    Liebe Grüße senden die Gauner mit :herz: , ein Stern und Ich


    „Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation.”
    Lee Iacocca (*1924), amerik. Topmanager

  • Er hat für sie gesungen, er hat für sie gesungen :hurra::hurra::hurra: !


    Das wäre ja echt super, wenn die zwei sich so schnell verlieben würden :herz::herz::herz: !


    Hoffentlich kommt bald die nächste Fortsetzung, das hält man ja kaum aus :hibbel: ...

    Liebe Grüße von
    Monika mit Zorro :top: und Sonny :cool2:

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