Verkalkung im Legedarm

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    • Verkalkung im Legedarm

      Hallo Ihr Lieben,

      Mir schwirrt gerade so der Kopf,dass ich einfach jetzt alles aufschreibe und ich dringend eure Meinungen einholen möchte!!

      Ich hab mir heute frei genommen und die Chance ergriffen,mit Muffin zum Tierarzt zu fahren,Hmm alles kontrollieren zu lassen...

      Befund:
      Ein kleines Gebilde im Legedarm. Es ist kein Ei,aber es wollte evtl mal eins werden. Der Legedarm ist natürlich wieder voll aktiv.
      Ein wenig Calciummangel ist vorhanden,das ist aber ok so. Die Gefäße vorm Herzen sind erweitert,aber das ist ok so.

      Muffin soll jetzt erstmal Vitmain D und Calcium ins Wasser bekommen...

      So Muffin drauf ist,sieht sie keine Notwendigkeit sie zu operieren,ich soll nur bei der Brutigkeit besonders auf sie aufpassen und bei komischen Anzeichen sofort vorbei kommen. Ansonsten soll ich sie sobald sie zu doll brutig wird,zur Kontrolle vorbei kommen!!!

      Ich gebe zu,dass ich gerade erstmal geheult habe,weil ich schiss vor einer eventuellen Operation und natürlich auch deren folgen habe. Das bereitet mir jetzt ziemlich kummer,sorry falls ich da so empfindlich reagiere :(

      Frau Doktor sagte ich solle mir einfach nur mal Gedanken über das alles machen,wenn es zur op kommt,ansonsten hätte sie aich Hennen,die werden damit 10 Jahre und älter und sterben an anderen Dingen!!

      Gut fand sie,dass Muffin,durch das Zewa offenbar nicht sehr zum eierlegen angeregt wird,doch bleibt alles trotzdem ein Risiko.

      Ich Schussel hab vorhin das Vitamin d in der Taubenklinik vergessen.Bevor ich da jetzt Anrufe,kennt ihr ein gutes Mittel??

      Das zweite was ich gerade im Kopf habe,ist nicht nur,ab jetzt das tägliche Wechseln der Käfigeinrichtung,sondern auch ob zum Test evtl mal eine Hormonspritze von Vorteil wäre??

      Was habt ihr noch für Dinge im Kopf die mir helfen könnten ???

      Danke für eure Hilfe :herz:
    • Hallo Vanessa,

      hmm, also ich denke mal, das ist ein sogenanntes Schichtei, was sie da entdeckt hat? Da weiß ich nur, dass das einfach vorkommen kann, ohne dass man die Ursache dafür kennt. Wenn das gemeint ist, dann können die Hennen tatsächlich wohl viele Jahre ohne weitere Probleme damit leben.

      Muffin88 schrieb:

      Ich Schussel hab vorhin das Vitamin d in der Taubenklinik vergessen.Bevor ich da jetzt Anrufe,kennt ihr ein gutes Mittel??
      Das würde ich nochmal holen fahren oder es zuschicken lassen. Ich kenne jetzt kein reines Vitamin D und die Dosierung wird wohl auch speziell für sie sein.

      Muffin88 schrieb:

      sondern auch ob zum Test evtl mal eine Hormonspritze von Vorteil wäre??
      Ich habe mit Spritzen sehr schlechte Erfahrungen bei meiner Maxi gemacht, aber das ist sehr unterschiedlich. Im Allgemeinen werden Implantate gut vertragen. Meine Chilli hatte eins nach ihrer Legedarm OP. Mir hat sie nicht so gut gefallen zu der Zeit, wo sie es frisch hatte, aber da waren vielleicht auch die Nachwehen ihrer OP. Das weiß ich nicht.

      Wenn es ansonsten darum gehen soll, sie vom Bruttrip runter zu kriegen, wäre dafür ein extra Thema in der ungewollten Brut besser :yes: .
      Liebe Grüße :winke:
      Susi und das vereinte Staubwedel Fluggeschwader Coco & Justus, Luna & Sunshine, Emma & Luke, Dienstag, Lili, Chilli und Luise
      Für immer im Herzen :herz: Paula - 02.03.2010 * Pepe - 09.03.2010 * Maxi - 19.07.2012 * Ella - 14.09.2016 :herz:

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    • Meine Biene (ist allerdings ein Welli, wobei das im Bezug auf Eier sicher keinen Unterschied macht) hat auch schon seit längerer Zeit so ein Gebilde im Legedarm. Meine TÄ sagte, dass es wichtig sei, dass sie kein neues Ei ausbildet, da die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, dass es tödlich für sie endet. Daher gibt es bei uns schon seit längerer Zeit sehr mageres Futter, kein Grünzeug, sondern wirklich nur trockenes Körnerfutter, keine Röhren und bisher funktionierte das auch ganz gut. Zumindest gabs keine Eier.

      Im Prinzip bliebe noch die Legedarm-OP, was ich aber in Bienes Zustand nicht mehr machen möchte, da sie schon sehr krank ist. Wenn eine Henne aber noch sehr gut drauf ist, würde ich da wirklich drüber nachdenken. Eine Garantie hat man aber leider selbst dann nicht, dass es die beste Lösung ist.

      Mit Hormonen (am Besten ein Implantat) wäre es auf jeden Fall ein Versuch wert und würde ich immer vor einer OP noch versuchen.

      Vitamin D3:
      ich verwende meist "Drago Vit Calcium / Calcium mit D3". Ist zwar für Reptilien, aber das spielt keine Rolle (genau wie bei Korvimin, das ja sowohl für Vögel als auch für Reptilien gemacht ist).
      Sowas wie Korvimin würde ich im Übrigen erstmal nicht geben, weil das durch die enthaltenen Aminosäuren brutig machen kann.
    • Danke ihr beiden das ihr so schnell geantwortet habt :herz:

      @Susi: Nein von einem Schichtei hat sie nicht gesprochen. Eher von Verkalkung eines Ei's und sie glaubt auch,dass es mit der Legedarmwand verklebt ist.

      Frau Dr. Peus sagte ganz klar,dass Muffin wirklich gut drauf ist und da genaue Beobachtung ausreichen würde.Aber ich mache mir halt Sorgen,denn Muffin wird ja von jetzt auf gleich super brutig!!

      Mir war es wichtig jetzt eure Meinung und auch Erfahrubsgberichte zu hören.
      Hab Frau Dr. auch nochmal eine Mail geschrieben und ansonsten rufe ich da nochmal an.

      Also wäre eher zum Beispiel ein Implantat zu empfehlen? Ich kenne mich da noch nicht so aus. Dies würde aber dann im besten Falle die Brutigkeit unterdrücken?

      @Haarmonster: Frau Dr. sah jetzt nicht wirklich einen Grund darin zu operieren,weil sie eben tatsächlich auch alt werden kann damit. Meine Bekommen Korvimin über das Gemüse und das sparsam also eher 1-2 Mal in der Woche,denn übers Futter gestreut bekommt sie Atemnot.
      Ansonsten hilft Wellifutter bei mir gut. Damit kann ich ihr Gewicht gut beeinflussen.

      Hat dein Welli so ein Implantat?
    • Ich halte nichts davon Nymphies komplett die Frischkost und die Proteine zu streichen :sorry: . Das brauchen die eben auch, um gesund zu bleiben. Es muss aber natürlich kein Korvimin sein. Das geht ja auch anders.

      Bei Wellis ist das schon anders, denke ich, da gibt es ja auch ohne die Brutigkeit hitzige Diskussionen, wie viel Frischkost und fett- und protienhaltige Körner notwendig sind. Manche meinen ja, das sollte dauerhaft sehr mager sein. Da kann ich nichts zu sagen, aber bei den Nymphies halte ich das nicht für gut.

      Eine Legedarm-OP, wo der Legendarm erhalten bleibt, wäre schon eine Überlegung wert, aber keine, wo man ihn entfernt. An der Nahtstelle kann es aber genauso Probleme geben, wenn mal doch wieder ein Ei kommt. Daher kann man da nur nach seinem Bauchgefühl entscheiden, denke ich.

      Dauerhaft Hormone würde ich nicht geben. Das kriegt man bei viele Hennen auch ohne hin. Aber das ist auch immer vom speziellen Tier abhängig und dann muss man eben die Alternative abwägen.
      Liebe Grüße :winke:
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    • @Susi: Leider nehmen meine nichts anderes als Korvimin! Deshalb will ich dies auch interne komplett streichen...

      Ist es unmenschlich,wenn ich versuche komplett um eine Op erstmal herum zu kommen??

      Ich hatte nicht den Eindruck das die Ärztin sie unbedingt operieren wollte,zumal Muffin jetzt 1 ganzes Jahr lang gar nicht brutig war. Da sie aber jetzt wieder doll brutig war,dachte ich wäre es für den Anfang mal eine Idee,um wieder aus diesem Kreislauf rauszubekommen!!

      Da sie meine erste Henne ist,würdet ihr sagen,es ist ne ganz schlimme Sache, oder ist es zwar doof,aber mit viel Anstrengung könnte das alles machbar sein??
    • Zu den Legedarmgeschichten kann ich leider nichts sagen.

      Muffin88 schrieb:

      Ich gebe zu,dass ich gerade erstmal geheult habe,weil ich schiss vor einer eventuellen Operation und natürlich auch deren folgen habe. Das bereitet mir jetzt ziemlich kummer,sorry falls ich da so empfindlich reagiere
      Aber das kann ich bestens verstehen, ging mir auch so, dabei war es nur eine kleine OP am Auge. :troest:
      Ist aber alles gut gegangen.

      Vitamin D gibt es rezeptfrei in jeder Apotheke, aber die Dosierung ist ein Problem. Vieleicht hilft es ja in der Taubenklinik anzurufen und die können Dir sagen was Du in welcher Dosierung geben musst und Du kannst es in der nächsten Apotheke holen. Dann musst Du nicht noch mal extra nach Essen fahren.
    • Mit viel Anstrenung ist das durchaus machbar. Auf Korvimin würde ich auf jeden Fall verzichten. Das brauchen sie nicht wirklich dauerhaft.
      Eine Zeit lang ging es bei mir auch ganz gut, wenn ich es täglich in fast homöopathischer Dosis verabreicht habe. Also extremst niedrig dosiert. Aber wirklich täglich, damit es in dieser Hinsicht keine Schwankungen gibt. Was du sonst alle paar Tage an Korvimin gibst, gib mal nur auf eine Futterration (nach Möglichkeit mit Grassamen) von 2 Wochen in ein fest verschließbares Behältnis und schüttle das gut. So hast du die Gewissheit, dass es relativ gleichmäßig dosiert täglich in den Vogel kommt. aber wie gesagt: probiers einfach auch mal ohne aus, ob sie dann nicht schnell runterkommt. Wenn dem so wäre, hättest du auf jeden Fall die Ursache und kannst entsprechend dosieren.

      Unmenschlich ist das keineswegs, denn so eine OP würde ich wirklich nur dann machen lassen, wenn es zwingend nötig würde und kein Weg dran vorbei führte. Ich habe es auch nie machen lassen ;)

      Meine Welli-Henne hatte einmalig ein Implantat, aber da sie Polyostotische Hyperostose (ist bei Nymphen wohl in dieser Form nicht bekannt) hat und die Brutigkeit bei ihr eher vom Legedarm ausgeht, hilft es bei ihr leider nicht oder nur bedingt. Wir gehen morgen auch zur Doc noch aus weiteren Gründen und da sie viel zu extrem aktiv (das ist wirklich sehr extrem) ist, werde ich morgen trotzdem ein Implantat vorschlagen, da sie dadurch zumindest relativ ruhig wird. Damit kommt sie auf ein Level wie eine leicht brutige, normal gesunde Henne.

      Man muss das wirklich von Fall zu Fall entscheiden. Was bei der einen Henne hilft, kann bei der anderen schon falsch sein.
    • Haarmonster schrieb:

      Im Prinzip bliebe noch die Legedarm-OP, was ich aber in Bienes Zustand nicht mehr machen möchte, da sie schon sehr krank ist. Wenn eine Henne aber noch sehr gut drauf ist, würde ich da wirklich drüber nachdenken. Eine Garantie hat man aber leider selbst dann nicht, dass es die beste Lösung ist.

      Muffin88 schrieb:

      Ist es unmenschlich,wenn ich versuche komplett um eine Op erstmal herum zu kommen??
      Nein, wie kommst du darauf? Ich hatte mich auf Haarmonsters Aussage bezogen. Wenn mir ein TA sagen würde, das eine OO nicht notwendig ist, würde ich sie auch nicht machen lassen. Man muss es halt nur im Auge behalten. Dass du dich mit dem gedanken anfreundest, finde ich aber auch wichtig, weil es eben schnell sein kann, dass es dann doch sein muss. Und dafür darf Muffin nicht zu schwach werden, sonst sinken die Chancen, dass sie es schafft.

      Haarmonster schrieb:

      Mit viel Anstrenung ist das durchaus machbar. Auf Korvimin würde ich auf jeden Fall verzichten. Das brauchen sie nicht wirklich dauerhaft.
      Warum soll sie darauf verzichten, wenn Muffin davon nicht brutig wird? Meine sind bei Korvimin auch nicht so extrem wie manch andere Schwärme hier, aber ich gebe es auch nicht täglich. Bevor man an Hormone denkt, würde ich allerdings auch mal ausprobieren das zeitweise weg zu lassen. Und ich denke auch, dass sie Korvimin nicht täglich brauchen. Ich gebe es ca. 1 x die Woche, aber meine futtern auch gut Frischkost.

      Haarmonster schrieb:

      Wenn dem so wäre, hättest du auf jeden Fall die Ursache und kannst entsprechend dosieren.
      Eben :five: .

      Haarmonster schrieb:

      Man muss das wirklich von Fall zu Fall entscheiden. Was bei der einen Henne hilft, kann bei der anderen schon falsch sein.
      Das denke ich auch. Ich weiß jetzt eben auch gar nicht, ob das hier nur eine anderen Name für Schichteier ist, aber OP und Hormone sollte man einfach vermeiden solange es irgendwie geht. Manchmal gehts halt nicht anders, dann hilft es nichts. Aber das ist sehr unterschiedlich.
      Liebe Grüße :winke:
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    • Ich habe hier lediglich aus meiner eigenen und persönlichen Erfahrung berichtet. Nicht mehr und nicht weniger. Da mein Schwarm aber ohnehin in so gut wie allen Bereichen ein Sonderfall ist, werde ich das wohl besser bleiben lassen, zumal ich meine eigene Haltung in Sachen Brutigkeit und Ernährung aufgrund der Mischhaltung als eine der denkbar schlechtesten ansehe.

      Daher, vergiss es einfach was ich dir geschrieben habe, Muffin ;)
    • Haarmonster schrieb:

      Ich habe hier lediglich aus meiner eigenen und persönlichen Erfahrung berichtet.
      Genau die wollte sie ja auch hören, nur in Bezug auf die Nymphies. Und was die Fütterung angeht, darf das für die Nymphies eben trotz Brutigkeit nicht dauerhaft zu mager sein. Das bringt auf Dauer dann andere Probleme mit sich. Auf mehr wollte ich nicht hinweisen. Kein Grund deshalb gar nichts mehr zu schreiben zumal wir in vielen Aussagen ja durchaus einig sind.

      Mischhaltung sicher schwieriger, aber schlecht muss sie deshalb ja auch nicht sein. Die Futterproblematik, bei unterschiedlichen Bedürfnisse einzelner Schwarmmitglieder allen gerecht zu werden, ist leider nicht immer einfach zu lösen. Das hatten wir ja schon an anderer Stelle festgehalten. Aber dieses Problem hat Vanessa glücklicherweise nicht :) .
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    • Genau: und ich sprach hauptsächlich im Bezug auf Nymphies, vor allem Korvimin betreffend, also nicht nur die Wellis betreffend. Bei den Wellis sind es bei mir eher die Hähne, die davon bekloppt werden, bei den Hennen merke ich das bisher nicht sooo doll. Aber bei meiner Nymphenhenne dafür umso mehr. Aber auch Trulla ist kein Fall von einer allgemein-gültigen Erfahrung mit normal gesunden Nymphen-Hennen.
      Was ich genau unter mager für Nymphen gemeint hatte, darüber habe ich ja auch nichts genaueres geschrieben. Also kein Hinweis auf eine spezielle Mischung oder sowas und auch nicht von dauerhaft.

      Was eine OP und Implantate betrifft, so sehe ich durchaus Paralellen bei beiden Vogelarten und eben auch die Tatsache, dass es beim einen Vogel helfen kann und beim anderen eben nicht. Da können die Symptome noch so ähnlich sein. Muss man trotzdem immer im Einzelfall entscheiden. Von daher, kann man in dieser Richtung gar nicht so wirklich einen guten Rat geben, außer dass man immer und alles gut überlegen sollte. Und nicht nur hormonelle Themen betreffend...

      Für mich hat sich die Mischhaltung mittlerweile nicht nur als "etwas schwieriger" sondern als "absolut nicht machbar" herausgestellt. Die Bedürfnisse sind einfach viel zu unterschiedlich und auch mit viel Wollen nicht unter einen Hut zu bekommen. Das führt früher oder später IMMER zu Problemen. Wer damit leben und streckenweise auch über so manches hinwegsehen kann, muss das dann halt so machen: ich für meinen Teil werde es aufgeben, sobald die Zeit dafür reif geworden ist, weil ich das nicht mehr länger mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

      Daher sind meine Aussagen hier in unterschiedlicher Hinsicht als nicht repräsentativ zu werten. Fazit: einfach nicht beachten.
    • Soooooo,bin wieder zurück....

      Alsooooo, ich bin froh und dankbar für all eure Kommentare,denn ich denke je mehr Erfahrungen,desto mehr kann ich evtl für Muffin umwandeln oder übernehmen.

      Zu dem Korvimin: Daran liegt es leider nicht!!!!
      Das hatte ich schon mehr als einmal in Verdacht,doch bei jedem neuen Versuch,liegt es an anderen Sachen.

      Gemüse bekommen sie bei mir auch nur 1-2 Mal in der Woche,Da es sonst ebenfalls zu Brutigkeit führt. Ebenso bekommt Muffin nichts in den Käfig was zum Schreddern animiert,denn sonst habe ich das Problem wieder!!

      Diesmal ist sie so extrem brutig seit exakt dem Zeitpunkt,an dem von Sommer auf Winterzeit umgestellt wurde. Vorher war alles Top und das Gewicht war mit 98 Gramm totales idealgewicht.

      Grausamen kann ich hier klemmen,denn darauf reagiert Muffins Partner mit Erbrechen usw...

      Wie muss ich mir das alles denn jetzt vorstellen? Solange Muffin nicht brutig ist,ist die Situation für alle gut und "sorglos" ? Und sie wird erst kritisch wenn sie brutig wird?

      Frau Dr wirkte nämlich gar nicht beunruhigt darüber. Wie ist diese Situation für dich Haarmonster??

      Ich möchte einfach nur ein paar Anhaltspunkte haben,um für mich da besser Entscheidungen treffen zu können.


      @Susi: Ich hab nix falsch aufgenommen oder so. Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist Muffin eben super gut drauf und stabil,die Ärztin würde aber auch nicht operieren und ich will alles tun,damit mein Vogel so lange lebt wie möglich und eben ohne diese op. Deswegen wie du sagst. Ich möchte mich damit befassen,aber ich will es nicht erleben.
    • Ich brauche wieder unbedingt eure Meinung.

      Ich hab Frau Dr. Peus von der Taubenklinik geschrieben und sie gefragt,wie das jetzt bei Muffin ist und ob eine Hormonspritze nicht helfen könnte...

      Wisst ihr was sie schrieb??

      Eine Op wäre der einzige Weg dies zu beheben und eine Hormonspritze oder ein Implantat,wäre nicht zielführend. Sie darf Aber auch kein Ei mehr legen bzw eines anbilden...

      Ich bin gerade echt verzweifelt,denn ich traue mir keine 100% Null Ei Garantie zu,da sie oft extrem brutig ist und das auch ohne Vorwarnung.

      Was mache ich denn jetzt?
      Dann ist sie doch zum Tode verurteilt...
    • Ich dachte sie hätte dir gesagt, eine OP stünde noch nicht an :gruebel: . Dann hattest du das wohl missverstanden :nixw: und gut, dass du sie nochmal angeschrieben hast :top: . Aber wenn das ihre Meinung ist, dann wird es wohl so sein.

      Wenn dir sehr unwohl damit ist, könntest du noch eine Zweitmeinung einholen. Du wohnst ja in einer Gegend, wo das recht problemlos möglich ist. Vielleicht reicht es die Diagnose dem Arzt zu schildern und nur zu telefonieren, wenn du die Zahlung der Beratung anbietest. Sie dafür jetzt nochmal untersuchen lassen mit Röntgen oder gar Ultraschall würde ich mir gut überlegen, denn das ist ja auch viel Stress und wenn die OP nötig ist, dann braucht sie all ihre Kräfte dafür.

      Ich kann gut verstehen, dass dich das total fertig macht :troest: . Das wäre hier wohl bei jedem so.
      Liebe Grüße :winke:
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    • Hallo Susi,

      Danke für die schnell Antwort!!!
      und die lieben Worte :herz:

      NEIN,ich habe sie nicht missverstanden und das ärgert mich (nicht wegen dir)!!!
      Sie hat gesagt,dass sie es nicht operieren würde,denn es gibt Hennen,die haben das 10 Jahre und länger und Leben damit sehr gut!!!
      Und da es Muffin gut geht,würde sie es auch so lassen,ich müsste es nur oft kontrollieren lassen...

      Ich fühle mich gerade völlig hilflos. wie soll ich das bei so einem Willensstarken Tier wie Muffin schaffen,dass die nächsten Jahre aud so einem Pensum zu halten?
      Das sie jetzt 1 Jahr lang kein Ei gelegt hat,hatte auch was mit Glück zu tun!!!

      Ich wollte jetzt mit meinen eigentlichen Tierarzt Kontakt aufnehmen und fragen was er machen würde und auch nochmal mit der Uni in Gießen.
      Ich trau mir das echt nicht zu.

      Habt ihr eine Ahnung,wie hoch erfolgschnacen bei einer Op sind,bei der,der Legedarm nicht entfernt wird?

      LG
    • Muffin88 schrieb:

      Eine Op wäre der einzige Weg dies zu beheben und eine Hormonspritze oder ein Implantat,wäre nicht zielführend. Sie darf Aber auch kein Ei mehr legen bzw eines anbilden...
      Na ja, an sich hat sie ja recht, dass lebenslang Hormone keine Option sind. Das wäre für mich auch keine. Aber eine ganze Reihe von TÄen setzen diese Implantate ja durchaus regelmäßig wieder bei einzelnen Tieren ein. Dennoch ist auch das keine Gewähr dafür, das nie ein Ei kommt. es senkt aber bei den allermeisten Vögeln die Wahrscheinlichkeit schon deutlich.

      Was mir noch unklar ist, ob der Legedarm dann ganz entfernt würde oder nur ein Stück davon. Ganz entfernen lassen würde ich ihn wohl nicht, wenn es nicht unbedingt sein müsste.

      Muffin88 schrieb:

      Habt ihr eine Ahnung,wie hoch erfolgschnacen bei einer Op sind,bei der,der Legedarm nicht entfernt wird?
      So lange es dem Vogel nicht schlecht geht, eigentlich gut. Aber eine OP ist natürlich dennoch immer ein Risiko und weiter oben schrieb ich ja schon von der "Naht". Nach einer OP würde sie auf jeden Fall erst einmal Hormone bekommen und dann sollte sie trotzdem möglichst keine Eier mehr legen. Ohne Legedarm darf sie keine Einer anbilden, weil die dann in den Bauchraum fallen würden. Das passiert auch nicht oft, aber möglich ist es. Und mit operiertem Legedarm sollte sie möglichst wegen der Naht auch nicht legen.

      Das Thema hättest du mit und ohne OP also weiterhin. Wie wahrscheinlich und schlimm ein Ei nun in welchem Fall wäre, das kann dir aber wohl auch leider niemand so ganz genau vorhersagen :seufz: . Das liegt auch immer am einzelnen Tier.
      Liebe Grüße :winke:
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    • Ich hab überhaupt keine Ahnung was ich tun soll...

      Ich wollte alles tun,damit sie nicht operiert werden muss und dachte erstmal ein Implantat,könnte helfen. Es muss ja nicht dauerhaft immer weiter eins eingesetzt werden...

      Sie wird im Juli 5,ich möchte nicht,das ihr Leben jetzt schon vorbei ist...und ich will auch nicht das der Legedarm komplett rausgekommen wird.
      Ich weiß einfach echt nicht wie ich es schaffen Soll,ohne Hilfe eine Null % Ei linie zu fahren.

      Mal angenommen, sie wird operiert und überlebt und das Ding ist draußen(Legedarm bleibt vorhanden), hab ich doch trotzdem da gleiche Problem oder nicht?
      Ein Ei würde durch die Naht zum Notfall führen?? oder wenn lange genug Zeit vergangen ist,wäre ein Ei mal nicht schlimm??
    • Muffin88 schrieb:

      Mal angenommen, sie wird operiert und überlebt und das Ding ist draußen(Legedarm bleibt vorhanden), hab ich doch trotzdem da gleiche Problem oder nicht?
      Ein Ei würde durch die Naht zum Notfall führen?? oder wenn lange genug Zeit vergangen ist,wäre ein Ei mal nicht schlimm??
      Tja, das weiß ich nicht genau. Ich denke, die Gefahr eines Problems beim Ei-Legen wäre nach einer OP kleiner, aber wie viel, das kann dir sicher niemand genau sagen. Es hängt ja auch immer davon ab, wie die OP verläuft und die Narben verheilen. Wenn man sich so einen Legedarm aber mal ansieht, dann versteht man schon, dass das alles nicht so ohne ist, wenn da operiert wird. Manchmal geht es halt nicht anders.

      Wie gesagt, ich würde eventuell nochmal mit einem anderen Arzt darüber sprechen.
      Liebe Grüße :winke:
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    • Siehst du Susi,du sprichst mir aus der Seele!!

      Ich werde garantiert noch 2 weitere Meinungen einholen und weiter mit Frau Dr. Peus sprechen...

      Ich weiß nur einfach nicht was ich machen soll. Ich bin völlig geschockt,dass sie zum Beispiel jetzt keinen Chip als sinnvoll erachtet,obwohl sie mir letztes Jahr schonmal diese Spritze ans Herz gelegt hat.

      Aber es gibt auch Vögel,die diese Ops überleben und danach noch ein angenehmes Leben haben können??

      Frau Dr sagte Muffin kann auch mit verkalkung alt werden, Doch ist das Risiko dann nicht zu hoch,da sie ja sowieso zu doller Brutigkeit neigt??

      Weißt du wie ich das meine??